Roman Rausch

 4,2 Sterne bei 367 Bewertungen
Autor von Die letzte Jüdin von Würzburg, Die Kinderhexe und weiteren Büchern.
Autorenbild von Roman Rausch (©)

Lebenslauf

Studium der Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkte: Marketing und Medienwirtschaft. Wechselnde Tätigkeiten in Hörfunk, TV-Produktion und Verlag. Ab 1999 erste Veröffentlichung - "Tiepolos Fehler" (erster Teil der Kommissar-Kilian-Reihe). Seitdem freier Autor und Schriftsteller. Mehr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Rausch bzw. http://www.rowohlt.de/autor/Roman_Rausch.22677.html oder http://romanrausch.eu

Alle Bücher von Roman Rausch

Cover des Buches Die letzte Jüdin von Würzburg (ISBN: 9783499268038)

Die letzte Jüdin von Würzburg

(56)
Erschienen am 02.05.2014
Cover des Buches Die Kinderhexe (ISBN: 9783499257100)

Die Kinderhexe

(39)
Erschienen am 01.12.2011
Cover des Buches Bombennacht (ISBN: 9783944359656)

Bombennacht

(30)
Erschienen am 16.02.2022
Cover des Buches Und ewig seid ihr mein (ISBN: 9783644460010)

Und ewig seid ihr mein

(31)
Erschienen am 02.04.2012
Cover des Buches Die Kinder des Teufels (ISBN: 9783499260803)

Die Kinder des Teufels

(27)
Erschienen am 01.12.2012
Cover des Buches Tiepolos Fehler (ISBN: 9783644454811)

Tiepolos Fehler

(29)
Erschienen am 02.01.2012
Cover des Buches Die Schwarzkünstlerin (ISBN: 9783499275739)

Die Schwarzkünstlerin

(22)
Erschienen am 16.04.2019
Cover des Buches Der falsche Prophet (ISBN: 9783499270864)

Der falsche Prophet

(18)
Erschienen am 26.03.2016

Neue Rezensionen zu Roman Rausch

Cover des Buches Die letzte Jüdin von Würzburg (ISBN: 9783499268038)
KiraNears avatar

Rezension zu "Die letzte Jüdin von Würzburg" von Roman Rausch

KiraNear
[Rezension #395] Die letzte Jüdin von Würzburg

Titel: Die letzte Jüdin von Würzburg

Autor*in: Roman Rausch

Erschienen in Deutschland: 2014

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: - 

 

Weitere Informationen: 

Genre: Historisch, Drama, Gen

Preis: € 10,99 [D] | € 11,30 [A]

Seiten: 624

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-26803-8

Verlag: Rowohlt Verlag GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Straßburg 1349: Als eine der wenigen aus der jüdischen Gemeinde entkommt die junge Jaelle lebend einem Pest-Prognom. In Männernkleidern rettet sie sich nach Würzburg, wo sie den Berater des Bischofs kennenlernt, den mächtigen Michael de Leone. Der findet Gefallen an dem jungen "Johan" und nimmt ihn in seine Dienste.

Rabbi Moshe, Haupt der jüdischen Gemeinde, wittert eine Chance. Mit Jaelle hätte er Augen und Ohren an den Entscheidungen des Bischofshof. Er ahnt: Dort wird ein ungeheurer Komplott gegen die Juden geschmiedet. Widerstrebend lässt sich Jaelle auf den gefährlichen Auftrag ein, eigentlich hat sie anderes im Sinn. In Würzburg sollen ihre letzten Verwandten leben. Sie macht sich auf die Suche. Und deckt ein sorgsam gehütetes Geheimnis auf. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Wie ich an das Buch gekommen bin, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr so genau. Es könnte sein, dass es bei den Büchern dabei war, die ich damals im Herbst 2023 geschenkt bekommen habe. Es könnte aber auch sein, dass ich das Buch aus einem offenen Bücherschrank oder irgendwo im Angebot bekommen. Macht aber auch nichts. Solche fiktive historische Romane lese ich gerne, wobei es eine schöne Abwechslung war, dass es mal nicht um den zweiten Weltkrieg war, wie ich sie in den Monaten davor recht oft hatte. 

Jedenfalls, das Buch hier hat mir gut gefallen. Überhaupt mag ich dieses Trope recht gerne, keine Ahnung, ob es dafür einen Namen gibt oder nicht. Der "Frau muss sich als Mann verkleiden" - Trope, keine Ahnung, das könnte ich immer wieder lesen. Besonders, wenn es in Kombination mit einer Romanze ist, also wenn sich der Love-Interest erst in die "männliche" Version des MCs verliebt, damit erstmal hadert und vielleicht irgendwann dann akzeptiert, bevor die Wahrheit ans Licht kommt. Keine Ahnung, das hat einfach seinen Reiz, finde ich. Auch wenn es vielleicht merkwürdig klingt. 

Aber wie ihr ja oben bei den Genres sehen könnte, habe ich "Gen" angegeben, was daran liegt, dass es zwischen Johan und Michael nicht zu einer Romanze gekommen ist. Denn Spoiler: Er ist ihr Onkel. Zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe. Aber ich bin ganz ehrlich: Wenn die beiden nicht verwandt gewesen wären, und mehr im gleichen Alter, wenn es dann am Ende eine Romanze gegeben hätte, das hätte mir sogar noch einen Ticken besser gefallen. Aber so war es auch mal eine nette Abwechslung. 

Die Story war... gut, sie war düster, ich meine, da wurden Menschen für ihre Religion verfolgt, getötet und grausam behandelt, nur, weil die Leute einen sehr starken Aberglauben und Hass haben. Das habe ich beim kompletten Lesen des Buches nicht verstanden, das hab ich davor schon nicht verstanden und damit tue ich mich auch immer noch schwer. Vor allem, die Argumente, die sich diese Leute aus dem Arsch gezogen haben, um ihre Handlungen zu rechtfertigen, das war teilweise einfach nur noch widerwertig.  

Das Ende war leider etwas, was mir nicht so gut gefallen hat. Es war ein bisschen zu offen, und ein bisschen zu schnell-schnell abgehandelt worden. Die ganze Story ist in einer richtig schönen Länge, und dann kommt dieses Gehudel, was ich doch recht schade finde. Auch hat mir der Ausgang nicht so ganz gefallen, aber gut, das ist wohl ein persönliches Problem. Dessen bin ich mir bewusst. 

 

Fazit:

Auch wenn ich Spaß beim Lesen hatte, würde ich nicht sagen, dass ich das Buch nochmal lesen würde. Jedenfalls hätte ich nicht den Bedarf danach. Dazu hat es mich dann doch nicht so stark genug mitgerissen, aber das macht ja nichts. Man kann ja auch einen guten Film nur einmal genießen und das ist ja kein schlechtes Zeichen. Aber ich bin ehrlich: Wenn ein paar Details anders gewesen wäre, hätte mir das Buch vermutlich noch besser gefallen.

Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 Sterne und eine Lese-Empfehlung. 

Cover des Buches Bombennacht (ISBN: 9783429038854)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Bombennacht" von Roman Rausch

Bellis-Perennis
„Heute bringen wir eine Symphonie von Mozart“

Wenn man „Bombardierte Städte in Deutschland“ hört, denken viele an Hamburg und natürlich vor allem an Dresden. Dass zahlreiche andere Städte ebenfalls zahlreichen Bombenangriffen ausgesetzt waren, ist nicht so präsent. Eine jener Städte, deren Bevölkerung durch das als „moral bombing“ zur Abkehr des NS-Regimes gezwungen werden sollte, ist Würzburg. 

 

Es ist der 16. März 1945. Zahlreiche Flüchtlinge haben in der Stadt Aufnahme gefunden.  

Minutiös schildert Autor Roman Rausch in mehreren Handlungssträngen und anhand von verschiedenen Schicksalen die letzten 24 Stunden der unversehrten Stadt. 

So verstecken wir uns gemeinsam mit Eugen, einem deutsch-russischen Jungen, vor der SS oder decken mit Krankenschwester Fanny die Machenschaften eines Nervenarztes auf, der Hunderte Patienten in die Tötungsanstalt von Hadamar verlegen hat lassen. 

Wir zittern mit dem Juden Paul, der als Klavierbegleitung einer bekannten NS-Sängerin in der Villa des Nervenarztes auftreten soll und gleichzeitig mit Zwangsarbeitern die Flucht vorbereitet. Wird es gelingen, während des rauschenden Festes abzutauchen? 

Daneben blicken wir auch Henry, früher Heinrich, einem nach England geflüchteten Freund Pauls, der nun als RAF-Pilot die Bomben über Würzburg abwerfen soll, über die Schulter. Hier erleben wir die Gewissensbisse mit, da Henry genau weiß, dass auch unschuldige Menschen sterben werden. Doch die Kameraden erinnern ihn immer wieder an die Bombardierung von Coventry, die vor allem zivile Opfer gefordert hat.  

Obwohl bei Todesstrafe verboten, wird der Feindsender gehört und so mancher wundert sich über die Mitteilung der BBC „Heute bringen wir eine Symphonie von Mozart“, denn auch wenn Wolfgang Amadeus Mozart viel komponiert hat, eine Symphonie war nie dabei. 

Der gesamte Angriff dauert nur sieben Minuten, sieben Minuten in denen die Stadt dem Erdboden gleich gemacht wurde, sieben Minuten, die Tausenden Menschen das Leben kostete und das Regime nicht zur Aufgabe zwingen konnte. 

 Fazit: 

Ein beeindruckender, sehr gut recherchierter historischer Roman, dem ich gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne gebe.

 

Cover des Buches Gallo rosso (ISBN: 9783944359519)
C

Rezension zu "Gallo rosso" von Roman Rausch

Christoph_Pitz
Ein Krimi so außergewöhnlich wie die Zeit, in der er spielt

Vorweg ein Geständnis: Ich lese eigentlich keine Krimis und den „Tatort“ im Fernsehen schaue ich auch nicht. „Gallo Rosso“, das neue Buch von Roman Rausch, habe ich mir geholt, weil ich die historischen Romane des Autors kenne und sehr schätze. „Das Caféhaus“, „Die letzte Jüdin von Würzburg“, „Die Brücke über den Main“ und andere; zuletzt „Die Schwarzkünstlerin“ mit einer völlig neuen Sichtweise auf das Faust-Thema. Die Bücher sind akribisch recherchiert und spannend erzählt. Nun also ein Krimi! In gewisser Weise zurück zu den Wurzeln, denn Roman Rausch wurde bekannt mit seiner Reihe um genau jene beiden Ermittler, die auch jetzt wieder im Zentrum der Handlung stehen. Zehn Jahre ist es her, dass der letzte von bisher sieben Bänden aus diesem Zyklus erschienen ist. Eine ganz schön lange Zeit.

Der Titel Gallo Rosso, „Roter Hahn“, verrät zunächst nicht, worum es gehen könnte, aber mal ehrlich, das Cover ist doch schon der Knaller (!), Spannung lässt sich wohl kaum besser in Grafik und Schrift ausdrücken. Das sticht am Büchertisch heraus und weckt die Neugier!

Ich kenne die Protagonisten zwar nicht aus den vorangegangenen Werken, aber rasch wird deutlich, sie sind älter geworden, klar (!), und haben sich auch im Wesen verändert oder weiterentwickelt. Das Leben hat beiden auf unterschiedliche Art und Weise zugesetzt. Kilian, jetzt Mitte 50, ist zwar physisch noch immer topfit, aber psychisch verhärmt und ein von verschiedensten Motiven der Seele Getriebener. Er jagt zusammen mit seiner Harley kreuz und quer durch Italien einem Phantom namens „Gallo Rosso“ hinterher, von dem nicht einmal klar ist, wer oder was das überhaupt ist. Ein Mann, eine neue unbekannte Mafia-Organisation im Verborgenen? Er weiß nur eines, „Gallo“ ist verantwortlich für den Anschlag auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt, bei dem fünf Jahre zuvor ein Heizpilz explodierte und seine Lebensgefährtin Pia ums Leben kam. Auch Kommissar ist Kilian nicht mehr, sondern lebt davon, dass er sich um die Sicherheitsbedürfnisse der Anwesen reicher Leute kümmert. So hat er alle Freiheiten zu tun, was er einfach tun muss, um schließlich (vielleicht) auch sich selbst zu befreien. Im Millieu des organisierten Verbrechens führt eine Spur zur nächsten, ein Informant zum anderen, ein Ort an einen weiteren. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Lüge und Wahrheit sind nicht zu unterscheiden. Dennoch kommt er „Gallo“ näher, … oder vielleicht doch nicht?

Heinlein ist ebenfalls nicht mehr derselbe. Frau weg (jetzt eine rechtsextreme, geltungssüchtige Politikerin), Familie zerbrochen, sein ehemaliger Kollege und Freund verschollen. Was bleibt ist die Arbeit als Würzburger Polizeichef, der er mittlerweile ist. Aus der desillussionierten Geruhsamkeit holt ihn unvermittelt ein Selbstmordanschlag auf einen ICE zurück. Etwas, das der Attentäter kurz vor der Explosion rief, lässt ihn nicht mehr los. „Gallo“, das Hirngespinst des verschwundenen Kilian. Heinlein geht der alten Spur in die Vergangenheit nach und bald schon türmt sich Ungeheuerliches auf. Es existiert eine unerkannte Welt in der Welt, ein Staat im Staat, ein freilich digital gestütztes Darknet aus Fleisch und Blut. Mitten unter uns! Die Wege der Protagonisten führen schließlich mehr und mehr aufeinander zu.

Roman Rausch baut in „Gallo Rosso“ ein Szenario düsterster Machenschaften aus organisiertem Verbrechen, Wirtschaft und Politik zusammen. Populismus, Fanatismus, Extremismus, Verschwörungsgetöse, digital kriminelle Energie und Durchleuchtung sind nur einige der ineinander verzahnt genutzten Instrumente, denen Staat und Gesellschaft ausgeliefert zu sein scheinen. Schicht für Schicht setzt es sich zusammen, man bemerkt es beim Lesen zunächst kaum. Und das wirklich Beunruhigende daran ist, dass es genau so tatsächlich auch sein könnte. – Fiktion oder denkbare Wirklichkeit? Der Plot ist ebenso detailreich wie schlüssig zusammengestrickt und geht mit einem gleichzeitigen Gefühl aus Beklemmung und Faszination durchs Ziel.

In Stil und Sprache musste ich mich zunächst ein wenig einlesen, weil der Duktus hier ein ganz anderer ist als in den Historischen Erzählungen von Roman Rausch. Stakkatoartige Satzfolgen, Gedankenfetzen aus den Köpfen der Protagonisten, Szenenwechsel mit offenem Ausgang, ebenso Vergangenheit und Gegenwart. Roman Rausch nutzt die Klaviatur sprachlicher Stilmittel sehr gekonnt und präzise aus, um Atmosphäre, Geschwindigkeit, Handlungsverdichtung oder auch das Innere seiner Figuren mitsamt ihrer Seelen- und Motivlage glaubwürdig zu transportieren. Nachdem ich drin war in diesem Stil, der echten Krimilesern sicher nicht unbekannt sein dürfte, kam ich da auch nicht mehr raus. Im Aufbau vermittelt neben weiteren solcher Elemente die Nachrichtenlage zusätzlich ein Gefühl auch ganz persönlicher Mitbetroffenheit, denn im sehr aktuellen Zeitgeschehen von zum Beispiel Corona und Lockdown sitzen wir doch alle in diesem Boot.

Fazit: „Gallo Rosso“ von Roman Rausch ist nicht nur ein praktisch tagesaktueller Krimi, sondern auch im Thema der Verflechtungen von Mafia und beispielhaft rechtsextremen Netzwerken inmitten staatlicher Strukturen hochbrisant. Reich an kleinsten Details, spannend, atmosphärisch dicht, wendungsreich. Die Handlung ist plausibel, die Charakterzeichnungen der Figuren sind beeindruckend gelungen und tiefblickend, … vorsichtig ausgedrückt.  So soll es doch sein bei einem guten Buch. Gut möglich, dass mein erster Krimi nicht der Letzte ist.

Gespräche aus der Community

Doktor Faust

die wahrscheinlichste Version vom größten Zauberer aller Zeiten.

War Faust eine Phantasiefigur Goethes? Oder hat es ihn tatsächlich gegeben? 
Ja, er hat existiert. Faust war aber alles andere als ein lebensüberdrüssiger Gelehrter mit den besten Absichten.

Und Gretchen
War gar nicht so unschuldig wie viele meinen. 

--- // --->

Wer Interesse hat, zum Erscheinen meines neuen historischen Romans "Die Schwarzkünstlerin" am 16. April den historischen, echten Doktor Faust kennenzulernen, ist zu einer Leserunde eingeladen.

Start: 13. April
Ende: 12. Mai
Freiexemplare: 20 Stück

Beantwortet die Bewerbungsfrage im Chat und schickt mir Klarname und postalische Adresse als persönliche Nachricht.
Wer bisher ausgiebig rezensiert hat (auch auf anderen Portalen) ist im Vorteil.

Und darum geht's ...  

Inhalt des neuen Faust-Roman "Die Schwarzkünstlerin" (nach historischen Quellen)  

Anno 1500. Heidelberg, Würzburg, Wittenberg ... 

Die Welt ist im Umbruch, ein neues Denken schafft sich Raum.
Die junge, wissbegierige Margarete will daran teilhaben und flüchtet vor Familie und Kloster. 
Auf einem Markt in Heidelberg lernt sie den erfolglosen Astrologen und Alchimisten Georg Helmstetter kennen. Unter dem Namen Doktor Faustus schlagen sie sich als wandernde Zauberkünstler durch, bis Margarete eine Schmähschrift in die Hände bekommt -- Faust stehe dem Teufel nahe.
Rat und Hilfe glaubt sie bei ihrem ehemaligen Beichtvater, dem berühmten Schriftgelehrten Trithemius zu finden. Doch der sieht sich ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt. Er erkennt die Chance auf Wahrung seines Rufs und verfasst selbst einen Hetzbrief auf den Scharlatan Faust.
Auf ihrer Flucht führen Margarete und Helmstetter ein letztes Zauberschauspiel auf, das dramatische Folgen hat. Sie verlieren sich in einer Spirale aus Täuschung und Verfolgung.

Der Pakt mit dem Teufel hat begonnen ...
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Interesse geweckt? Sehr gut. Dann los.
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Letzter Beitrag von  Jeanette_Lube
@RomanRausch Die Rezi ist bei lovelybooks und bei Amazon ist sie bestimmt erst am Dienstag sichtbar... liebe Grüße

Es ist da!

Das neue Buch von Roman Rausch!

Bombennacht: Die letzten 24 Stunden des alten Würzburg

Beschreibung:

16. März 1945: Ein friedlicher und sonniger Frühlingstag bricht in Würzburg an. Tausende Flüchtlinge haben in der Stadt am Main Zuflucht gefunden, unter ihnen Eugen, ein deutsch-russischer Junge, der sich vor der SS hüten muss. In der Nervenheilanstalt in der Füchsleinstraße kümmert sich Professor Werner um die vielen Kriegsverletzten. Da taucht ein totgeglaubtes Mädchen auf, das seine menschenverachtenden Praktiken offenlegen kann. Krankenschwester Fanny erkennt in ihr eine ehemalige Patientin und geht der Sache nach.

Unterdessen bereitet man in der Villa des Nervenarztes ein Geburtstagsfest vor. Der Jude Paul soll eine berühmte NS-Sängerin am Klavier begleiten, während er mit einem Zwangsarbeiter seine Flucht plant.

Und Pfarrer Titus liest seine Morgenmesse. Wird es eine Totenmesse für die Stadt sein? Denn während die Würzburger darauf hoffen, dass der Krieg bald vorbei sein möge, bereitet sich an der Küste Englands eine Bomberstaffel auf einen ihrer zahlreichen Einsätze vor. Am Ende des Tages werden deren Flugzeuge den Himmel über Würzburg verdunkeln und einen tödlichen Feuersturm entfachen.

Wer Roman kennt weiß das uns wieder ein besonderes Lese-Highlight erwarten wird.

Die Leserunde findet mit Lesern statt, welche bereits das Buch haben. Gerne dürft ihr jedoch mit einem eigenen Exemplar mitlesen.

Unter allen historisch interessierten Lesern hier bei LB gibt es noch ein Exemplar dieses fantastischen Hardcovers zu gewinnen. Bitte bewerbt euch nur wenn ihr wirklich zuverlässig mitlest und die nächsten 2-3 Woche auch Zeit habt die Runde mit zu gestalten.

Unser Autor Roman ist zwar schon wieder mit einem neuen Projekt fest eingespannt, wird aber bestimmt ab und zu hier zu der Runde dazu kommen und auch gern eure Fragen beantworten.

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Runde!

LG euer Wildpony!

270 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  eskimo81
Schon gemacht :-) :-) Ich drücke mega fest die Daumen. Jaaaaaaaaaaa das Buch hat es def. verdient!
In dieser Leserunde läuft es ein wenig anders als sonst. Die Teilnehmer stehen bereits fest, die Bücher sind laut Liste von wildpony bereits unterwegs und sollten bis zum Freitag den 11. März 2016 eintreffen.
Ab diesem Tag beginnt die Leserunde offiziell und sollte bis zum  Erscheinungstermin am 26. März beendet sein.
Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und einen offenen Gedankenaustausch.

Noch ein Wort in eigener Sache bezüglich vergangener Leserunden und dem Vorgehen in dieser: Es ist für einen Autor (wie auch für den Verlag, der die Bücher kostenfrei zur Verfügung stellt) frustrierend, wenn die Hälfte der Teilnehmer die Bücher schlichtweg abgreift, ohne sich an der Leserunde zu beteiligen, geschweige denn eine Rezension schreibt. Damit setzt man das System von Leserunden aufs Spiel.
Um das System aufrecht zu erhalten, solltet Ihr möglichst viele Rezensionen schreiben, hier und auf anderen Portalen, damit diese wunderbare Einrichtung weiterbestehen kann.
Danke für Euer Verständnis und Eure rege Teilnahme.

Und darum gehts:

Im späten 15. Jahrhundert kämpfen viele Herren um das Frankenland. In den Wirren steigt ein Mann aus dem Bettlervolk auf wie ein Meteor: Hans Behem aus Niklashausen – gebürtig in Helmstadt bei Würzburg – ist ein Musikant und Tunichtgut, nicht sehr helle, aber er sieht gut aus und zieht die Menschen in seinen Bann.
Bald behauptet er, die Muttergottes sei ihm erschienen, predigt wider Ablass und Sünden des Klerus. Seine Botschaft 'Schlagt die Pfaffen tot!' wird zum Schlachtruf einer drohenden Revolution.
Zehntausende aus dem ganzen Reich lassen die Arbeit stehen und strömen ihm zu, machen aus dem unbedeutenden Dorf im Taubergrund einen riesigen Wallfahrtsort. Hans ist der lang ersehnte Messias.
Das kann die Obrigkeit nicht unbeantwortet lassen. Die Fürstbischöfe zu Mainz und Würzburg holen zum Gegenschlag aus. ***

Die Geschichte vom Pfeifer von Niklashausen ist wahr, es hat ihn wirklich gegeben. Heute ist er fast vergessen. Er war der erste deutsche Revolutionär. Friedrich Engels würdigte ihn als frühen Sozialrevolutionär in seinen Schriften, Rainer Werner Fassbinder machte ihm zum Hauptdarsteller seines ersten Films 'Niklashauser Fart'.
Er war ein einfacher Schafhirte, Musikant und Analphabet, der die Menschen zum Widerstand gegen die Unterdrückung mobilisierte – und das rund 50 Jahre vor Beginn der Bauernkriege, als wortgewaltiger Vorläufer von Martin Luther und Thomas Müntzer.


543 BeiträgeVerlosung beendet
Postbotes avatar
Letzter Beitrag von  Postbote
Fürs Pfeiferstüble solltest Du allerdings einen Termin machen. Über Niklashausen im Internet kannst Du fündig werden.

Zusätzliche Informationen

Roman Rausch wurde am 29. Februar 1960 in Nahe Würzburg (Deutschland) geboren.

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