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RomanRausch

vor 2 Jahren

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In dieser Leserunde läuft es ein wenig anders als sonst. Die Teilnehmer stehen bereits fest, die Bücher sind laut Liste von wildpony bereits unterwegs und sollten bis zum Freitag den 11. März 2016 eintreffen.
Ab diesem Tag beginnt die Leserunde offiziell und sollte bis zum  Erscheinungstermin am 26. März beendet sein.
Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und einen offenen Gedankenaustausch.

Noch ein Wort in eigener Sache bezüglich vergangener Leserunden und dem Vorgehen in dieser: Es ist für einen Autor (wie auch für den Verlag, der die Bücher kostenfrei zur Verfügung stellt) frustrierend, wenn die Hälfte der Teilnehmer die Bücher schlichtweg abgreift, ohne sich an der Leserunde zu beteiligen, geschweige denn eine Rezension schreibt. Damit setzt man das System von Leserunden aufs Spiel.
Um das System aufrecht zu erhalten, solltet Ihr möglichst viele Rezensionen schreiben, hier und auf anderen Portalen, damit diese wunderbare Einrichtung weiterbestehen kann.
Danke für Euer Verständnis und Eure rege Teilnahme.

Und darum gehts:

Im späten 15. Jahrhundert kämpfen viele Herren um das Frankenland. In den Wirren steigt ein Mann aus dem Bettlervolk auf wie ein Meteor: Hans Behem aus Niklashausen – gebürtig in Helmstadt bei Würzburg – ist ein Musikant und Tunichtgut, nicht sehr helle, aber er sieht gut aus und zieht die Menschen in seinen Bann.
Bald behauptet er, die Muttergottes sei ihm erschienen, predigt wider Ablass und Sünden des Klerus. Seine Botschaft 'Schlagt die Pfaffen tot!' wird zum Schlachtruf einer drohenden Revolution.
Zehntausende aus dem ganzen Reich lassen die Arbeit stehen und strömen ihm zu, machen aus dem unbedeutenden Dorf im Taubergrund einen riesigen Wallfahrtsort. Hans ist der lang ersehnte Messias.
Das kann die Obrigkeit nicht unbeantwortet lassen. Die Fürstbischöfe zu Mainz und Würzburg holen zum Gegenschlag aus. ***

Die Geschichte vom Pfeifer von Niklashausen ist wahr, es hat ihn wirklich gegeben. Heute ist er fast vergessen. Er war der erste deutsche Revolutionär. Friedrich Engels würdigte ihn als frühen Sozialrevolutionär in seinen Schriften, Rainer Werner Fassbinder machte ihm zum Hauptdarsteller seines ersten Films 'Niklashauser Fart'.
Er war ein einfacher Schafhirte, Musikant und Analphabet, der die Menschen zum Widerstand gegen die Unterdrückung mobilisierte – und das rund 50 Jahre vor Beginn der Bauernkriege, als wortgewaltiger Vorläufer von Martin Luther und Thomas Müntzer.


Autor: Roman Rausch
Buch: Der falsche Prophet

Pixibuch

vor 2 Jahren

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Ich schreibe meine Rezis immer und nehme auch an den Leserunden teil. Das Buch würde mir schon gefallen.

ChattysBuecherblog

vor 2 Jahren

Ich stehe auf wildponys Liste und bin deshalb dabei.

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RomanRausch

vor 1 Jahr

Rezensionen
@Postbote

Es ist jeden Tag ein Kampf gegen die Eintönigkeit.

RomanRausch

vor 1 Jahr

@vielleser18

Vielen Dank ;-) ;-)

Postbote

vor 1 Jahr

hier ein paar Bilder von meiner Tour durchs Taubertal, Niklashausen, Kloster Bronbach und der Höhle.
Es waren sehr interessante Eindrücke und neue Informationen aus dem Pfeiferstüble.
Das erste Bild ist der bessere Weg zur Höhle.
Reingelegen habe ich mich nicht, nur reingeschaut.

5 Fotos

Floh

vor 1 Jahr

@Postbote

wie toll. Hast du vieles wiedererkannt?

Postbote

vor 1 Jahr

@Floh

Über die Höhle war ich echt überrascht wie groß sie innen ist. Platz ist da viel.
Die nette Führung von Fr. Dyx vom Pfeiferhaus hat die kleine private Info und Rundgang im Museum sehr informationsreich gestaltet.
Neu war mir das Hans sehr viele Anhänger aus den neuen Bundesländern hatte. Dazu sind dann sehr alte Bücher ausgestellt, die im damaligen Leipzig gedruckt wurden, die das Museum erworben hat.
Aus den Bereichen kommen immer wieder Bustouren um sich zu informieren.
Sie hatten sich mit den Reden von Hans identizifiert.

Der Bischoff der Hans zum verbrennen verurteilt hat wurde 95 Jahre alt.

1900 rum gabs eine kleine Schauspielgruppe zu Hans dem Pfeifer. Geübt wurde im Ortsansässigen Hirsch. Die anderen Dorfbewohner waren ziemlich entsetzt über dies und meinten "Ob wieder Geketzert" wird. Das war der Bevölkerung doch ein Dorn im Auge.
Niklashausen ist wirklich so klein.

Es gab ein Neuzeitiges Schauspiel zu Pfeifers wirken. Dieses war innerhalb von ein paar Stunden leider schnell ausverkauft. Einige Mitbürger in und um Niklashausen waren da echt sauer.
Es ist halt sehr viel Arbeit und Vorbereitung solch ein Stück auf die Wege zu bringen.
Ein zweites mal wurde gespielt, leider gabs da dann auch einige enttäuschte wegen ausverkauf.
Mir hats dort sehr gut gefallen. Diese Ecke strotz von Natur und anderen niedlichen Ecken die man erkunden kann.

Floh

vor 1 Jahr

Postbote schreibt:
Mir hats dort sehr gut gefallen. Diese Ecke strotz von Natur und anderen niedlichen Ecken die man erkunden kann.

Natur klingt seeeeeehr gut. Danke für deine inspirierenden Eindrücke! Ich schaue mir sehr gern Schauplätze aus Romanen an, leider habe ich nicht so oft Gelegenheit dazu, da sie zu weit weg sind. Dieses Ziel wäre jedoch greifbar!

Postbote

vor 1 Jahr

@Floh

Fürs Pfeiferstüble solltest Du allerdings einen Termin machen. Über Niklashausen im Internet kannst Du fündig werden.

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