Roman Schafnitzel

 4.6 Sterne bei 10 Bewertungen
Roman Schafnitzel

Lebenslauf von Roman Schafnitzel

Roman Schafnitzel, 1971 in Tettnang am Bodensee geboren, studierte Germanistik und Sozialkunde in Saarbrücken, wo er auch sein Referendariat absolvierte. Seit 2001 unterrichtet er als Lehrer an einer Integrierten Gesamtschule in der Pfalz und lebte über 15 Jahre in Frankreich. 2011 erschien im Rhein-Mosel-Verlag sein erster Roman „Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit“, der mit dem Literaturpreis „Debüt des Jahres 2013“ ausgezeichnet wurde. Im Dezember 2014 erschien im Salonlöwe-Verlag sein zweiter Roman. Der Titel lautet "Fliehende Träume". Neben dem Schreiben beschäftigt sich Roman Schafnitzel auch mit der Malerei. Inspiriert durch eine längere Reise nach Neuseeland wurde die Auseinandersetzung mit Themen wie Identität und Sehnsucht angestoßen, die in abstrakten Bildern ihre Form finden. Masken, Farbspielereien und die Unendlichkeit werden experimentell mit Öl und Sprühtechnik auf die Leinwand gebracht. Weitere Lebensaufgaben sind Lesen, Reisen, Motorradfahren und gut essen.

Alle Bücher von Roman Schafnitzel

Roman SchafnitzelFliehende Träume
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Fliehende Träume
Fliehende Träume
 (7)
Erschienen am 27.12.2014
Roman SchafnitzelAm siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit
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Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit

Neue Rezensionen zu Roman Schafnitzel

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Rezension zu "Fliehende Träume" von Roman Schafnitzel

Packende Zeitreise
Taschenkrebsvor 3 Jahren

Der spannende und sehr flüssig erzählte Roman beschreibt die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg. Zwischen die Kapitel eingeschoben sind prägnante Ereignisse der Jahre, über in denen die Abschnitte angesiedelt sind. Roter Fade ist eine Liebesgeschichte der heutigen Zeit, deren Ausgang ich natürlich verschweige, damit die Spannung erhalten bleibt.

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Rezension zu "Fliehende Träume" von Roman Schafnitzel

Ein Roman über mehrere Generationen
Dominikavor 4 Jahren

 Meine Meinung:

Was mir an dem Buch Fliehende Träume von dem Autor Roman Schafnitzel gefallen hat ist, der Schreibstil. Er ist sehr einfach und flüssig. Die Geschichte an sich selbst ist eine sehr gute Idee. Die Charaktere der einzelnen Personen sind sehr gut beschrieben und es war einfach die Personen sich vorzustellen und ihre Handlungen zu verstehen. Jedes Kapitel fängt mit einem passenden Gedicht an. Zwischendurch in den einzelnen Kapiteln tauchen „Zeitzeugen“ auf, die die Jahre betreffen, über das Kapitel geschrieben ist. 

Obwohl das Buch mir gut gefallen hat, war es dennoch eine Herausforderung für mich. Denn in dem Buch Fliehende Träume kommen so viele Personen vor, über die erzählt wird und noch dazu sind die Kapitel oft nicht zeitlich geordnet. Ich musste immer wieder inne halten und nachdenken.

Am besten hat mir die Geschichte der Elisabeth und Karl-Otto während und nach dem Krieg gefallen. Die Ehe zwischen ihnen fing zu schnell für heutige Verhältnisse an und ohne eine Märchenhochzeit und hielt bis zum Tod. Noch bevor der Krieg ausbrach bauten sie sich mit großer Mühe ihre Existenz auf. Eröffneten einen eigene Friseursalon. Sie arbeiten hart. Und dann wurde Elisabeth schwanger. Sie wollte keine Kinder. Karl-Otto überredete sie dazu. Kurze Zeit später brach der Krieg aus und Karl-Otto wurde eingezogen.

Aber eigentlich geht dieses Buch über Wolfgang (Elisabeths Enkel) und Manon. Wie ihre Freundschaft miteinander begann, später daraus Liebe wurde und wie die gemeinsame Ehe durch einen einzigen Fehltritt in die Brüche ging. Das fand ich sehr schade, aber es passt in unsere Zeit. Heute bleibt selten einer dem anderen treu. Und Vergebung ist für den einen oder anderen ein Fremdwort.

Ich finde das Buch ganz gut, kann es auch jedem anderen empfehlen. Der Autor Roman Schafnitzel hat mit seinen Recherchen eine sehr gute Arbeit getan.

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Rezension zu "Fliehende Träume" von Roman Schafnitzel

Fliehende Träume
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

(Auszug aus dem Klappentext)

Dieser Roman erzählt über mehrere Generationen hinweg zugleich die bewegte Geschichte der saarländischen Familie Riehm und die einer deutsch-französischen Liebesbeziehung der Gegenwart.


Auch wenn in diesem Roman das Leben mehrerer Generationen zur Sprache kommen, ist es doch die Geschichte von Wolfgang und Manon, die  für mich den Hauptteil bestimmen.


Was in jungen Jahren als Brieffreundschaft von Deutschland nach Frankreich begann  führte nach fünf Jahren zur ersten Begegnung. Zögerlich gehen sie aufeinander zu, lernen sich besser kennen und lieben. Dann heiraten sie und der Alltag kehrt ein. Auch sie müssen erkennen, dass das Leben nicht nur von Romantik geprägt ist, streiten und versöhnen sich.

Bis Wolfgang sein lang gehütetes Geheimnis Manon erzählt. Diesen großen Vertrauensbruch kann Manon nicht akzeptieren.


So zerbricht, was einst voll Liebe, Leidenschaft und Hoffnung begann.


Wie auch im ersten Buch des Autors "Am siebten Tag schuf Gott die Unendlichkeit"  ist der Schreibstil flüssig, die Beschreibung der Personen, Umgebungen und Handlungen wirken lebendig. Die Atmosphäre in den verschiedenen Kapiteln ist gut wieder gegeben und  wirkt realistisch.

Es zeichnet auch die Lebenssituation der handelnden Familien in den Kriegs- und Nachkriegsjahren auf. An die nicht immer chronologische Reihenfolge der Kapitel gewöhnt man sich schnell. Diesmal ist ein Personenverzeichnis vorhanden, was den Überblick erleichtert.


Die eingefügten "Zeitzeugen" der betreffenden Jahre sind interessant zu lesen, genauso wie die Gedichtzeilen, die jedem Kapitel vorangestellt sind.


Da Menschen verschieden sind, sind auch ihre Ansichten und Handlungsweisen oft verschieden, denn in einigen Situationen hätte ich anders entschieden und gehandelt.


Ein Buch, welches an einigen Stellen berührt und nachdenklich stimmt.

Von mir eine Leseempfehlung.

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Gespräche aus der Community

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RomanSchafnitzels avatar

Liebe Leser/innen:

Hiermit möchte ich euch ganz herzlich zu einer Leserunde meines zweiten Romans einladen, der den Titel "Fliehende Träume" trägt und am 15. Dezember 2014 im Salonlöwe-Verlag erschienen ist. Für die Leserunde werden drei Exemplare verlost.

Zum Inhalt des Romans:

Dieser Roman erzählt über mehrere Generationen hinweg zugleich die bewegte Geschichte der saarländischen Familie Riehm und die einer deutsch-französischen Liebesbeziehungder Gegenwart. Die Handlung versucht sich dem Rätsel zu nähern, inwieweit die Erlebnisse der Menschen, die als Kinder

den Zweiten Weltkrieg erlebt haben, deren spätere Liebesbeziehungen beeinflusst haben könnten, da es verwundern mag, dass jene Partnerschaften oftmals, trotz oder wegen des Krieges, erstaunlich stabil erscheinen. Als Kinder der deutsch-französischen Versöhnung und Zeitzeugen der Wiedervereinigung treffen sich in den Neunzigerjahren Wolfgang und Manon in Strasbourg, verlieben sich ineinander und heiraten. Die anfängliche Romantik aus Kerzenschein und Hochzeit verblasst indessen nach und nach hinter den Gittern des Alltags und der Selbstzweifel. Dennoch bewährt sich ihre Ehe über viele Jahre hinweg, und irgendwann ist sich Wolfgang sicher, dass er die Frau gefunden hat, mit der er alt werden möchte. Allerdings wollen geheime Schatten aus seiner Vergangenheit nicht von ihm weichen. Aus Angst vor einer möglichen Lebenslüge reift in Wolfgang der Entschluss heran, sich seiner Frau gegenüber zu offenbaren ...

Zur Leserunde
RomanSchafnitzels avatar

Hallo liebe Leserinnen und Leser:

 

Ich würde Euch gerne zur Leserunde meines Debütromans "Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit einladen. Natürlich beantworte ich Rückfragen und freue mich über Eure Anregungen.

 

Inhalt des Romans:

Die Hauptfigur des Romans ist ein „Malgré-nous“ aus Lothringen namens Jean-Pierre Dehlinger, der während des Zweiten Weltkrieges von der Wehrmacht zwangseingezogen wird und am Ende eines Heimaturlaubes desertiert. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und umfasst den Zeitraum von 1917 bis 2007, wobei die Handlung nicht chronologisch, sondern rückblickend erzählt wird. Die Erzählweise soll einem „Zwiebel-Schäl-Verfahren“ entsprechen, bei dem man sich allmählich dem Kern nähert, so dass der Leser mehr und mehr in die Vergangenheit wandert. Hierbei wird der eigentliche Erzählstrang immer wieder von kurzen Einschüben unterbrochen, welche meistens sieben historische Ereignisse enthalten.

Ein zentraler Aspekt des Romans sind die Auswirkungen des schwankenden deutsch-französischen Verhältnisses auf den „kleinen Mann“, insbesondere aus der Sicht von lothringischen „Grenzgängern“. Jedoch betrifft dies nicht nur Jean-Pierre Dehlinger und die Familie seiner Frau, die ebenfalls aus einem kleinen Dorf in Lothringen stammt, sondern darüber hinaus auch die nachfolgenden Generationen bis zur Enkelin der beiden, die mit dem Erzähler, einem Deutschen, verheiratet ist. Hinzu kommt, dass der Erzähler auf einer Reise zum Nordkap ein schicksalhaftes Ereignis erlebt, welches ihn erst dazu bringt, sich mit der tragischen Geschichte seines Schwiegergroßvaters zu befassen und dabei mit der Vergänglichkeit konfrontiert wird.

 

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen

 

Roman Schafnitzel

RomanSchafnitzels avatar
Letzter Beitrag von  RomanSchafnitzelvor 5 Jahren
Salut: Trotzdem vielen Dank für deine Rezension. Liebe Grüße, Roman
Zur Leserunde
RomanSchafnitzels avatar

Hallo liebe Leserinnen und Leser:

 

Ich würde Euch gerne zur Leserunde meines Debütromans "Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit einladen. Natürlich beantworte ich Rückfragen und freue mich über Eure Anregungen.

 

Inhalt des Romans:

Die Hauptfigur des Romans ist ein „Malgré-nous“ aus Lothringen namens Jean-Pierre Dehlinger, der während des Zweiten Weltkrieges von der Wehrmacht zwangseingezogen wird und am Ende eines Heimaturlaubes desertiert. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und umfasst den Zeitraum von 1917 bis 2007, wobei die Handlung nicht chronologisch, sondern rückblickend erzählt wird. Die Erzählweise soll einem „Zwiebel-Schäl-Verfahren“ entsprechen, bei dem man sich allmählich dem Kern nähert, so dass der Leser mehr und mehr in die Vergangenheit wandert. Hierbei wird der eigentliche Erzählstrang immer wieder von kurzen Einschüben unterbrochen, welche meistens sieben historische Ereignisse enthalten.

Ein zentraler Aspekt des Romans sind die Auswirkungen des schwankenden deutsch-französischen Verhältnisses auf den „kleinen Mann“, insbesondere aus der Sicht von lothringischen „Grenzgängern“. Jedoch betrifft dies nicht nur Jean-Pierre Dehlinger und die Familie seiner Frau, die ebenfalls aus einem kleinen Dorf in Lothringen stammt, sondern darüber hinaus auch die nachfolgenden Generationen bis zur Enkelin der beiden, die mit dem Erzähler, einem Deutschen, verheiratet ist. Hinzu kommt, dass der Erzähler auf einer Reise zum Nordkap ein schicksalhaftes Ereignis erlebt, welches ihn erst dazu bringt, sich mit der tragischen Geschichte seines Schwiegergroßvaters zu befassen und dabei mit der Vergänglichkeit konfrontiert wird.

 

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen

 

Roman Schafnitzel

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