Roman Schafnitzel Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit

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Inhaltsangabe zu „Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit“ von Roman Schafnitzel

'Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit' erzählt die Geschichte eines Lebens an der deutsch-französischen Gren- ze. Jean-Pierre Dehlinger, geboren während des Ersten Welt- krieges, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und kämpft zu Beginn des zweiten Weltkrieges als Soldat für die Französische Armee. Nach der Kapitulation ist er wie so viele Elsässer und Lothringer ein 'Malgré-nous' und wird von der Wehrmacht zwangseingezogen. Während eines Heimaturlaubes gelingt es ihm zu desertieren und sich mit Hilfe seiner jungen Frau Marie in seinem Heimatdorf Schmittviller zu verstecken, um gegen Kriegsende noch in amerikanische Kriegsgefangenschaft zu geraten.Der Roman beschreibt über drei Generationen hinweg nicht nur die Auswirkungen des deutsch-französischen Verhältnisses auf den 'kleinen Mann', sondern auch die Geschichte von starken Frauen, die sich in den Wirren der Kriege und den Jahren danach behaupten. Frauen wie Marie und Eugenie Holzritter, die neben Not und Armut auch die althergebrachten Sichtweisen einer dörflichen Männerwelt erdulden müssen und dennoch den Glauben an die Liebe nicht verlieren wollen. Wie die junge Astride, die sich in den gut aussehenden Jean-Marie Hoffmann verliebt und.

Toller Erzählstil, dieses Buch hat die Auszeichnung als bester Debutroman reichlich verdient. Klare Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit" von Roman Schafnitzel

    Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit

    RomanSchafnitzel

    Hallo liebe Leserinnen und Leser:   Ich würde Euch gerne zur Leserunde meines Debütromans "Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit einladen. Natürlich beantworte ich Rückfragen und freue mich über Eure Anregungen.   Inhalt des Romans: Die Hauptfigur des Romans ist ein „Malgré-nous“ aus Lothringen namens Jean-Pierre Dehlinger, der während des Zweiten Weltkrieges von der Wehrmacht zwangseingezogen wird und am Ende eines Heimaturlaubes desertiert. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und umfasst den Zeitraum von 1917 bis 2007, wobei die Handlung nicht chronologisch, sondern rückblickend erzählt wird. Die Erzählweise soll einem „Zwiebel-Schäl-Verfahren“ entsprechen, bei dem man sich allmählich dem Kern nähert, so dass der Leser mehr und mehr in die Vergangenheit wandert. Hierbei wird der eigentliche Erzählstrang immer wieder von kurzen Einschüben unterbrochen, welche meistens sieben historische Ereignisse enthalten. Ein zentraler Aspekt des Romans sind die Auswirkungen des schwankenden deutsch-französischen Verhältnisses auf den „kleinen Mann“, insbesondere aus der Sicht von lothringischen „Grenzgängern“. Jedoch betrifft dies nicht nur Jean-Pierre Dehlinger und die Familie seiner Frau, die ebenfalls aus einem kleinen Dorf in Lothringen stammt, sondern darüber hinaus auch die nachfolgenden Generationen bis zur Enkelin der beiden, die mit dem Erzähler, einem Deutschen, verheiratet ist. Hinzu kommt, dass der Erzähler auf einer Reise zum Nordkap ein schicksalhaftes Ereignis erlebt, welches ihn erst dazu bringt, sich mit der tragischen Geschichte seines Schwiegergroßvaters zu befassen und dabei mit der Vergänglichkeit konfrontiert wird.   Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen   Roman Schafnitzel

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  • Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit

    Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit

    Tiffi20001

    24. March 2014 um 14:02

    Klappentext: "Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit" erzählt die Geschichte eines Lebens an der deutsch-französischen Grenze. Jean-Pierre Dehlinger, geboren während des Ersten Weltkrieges, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und kämpft zu Beginn des zweiten Weltkrieges als Soldat für die Französische Armee. Nach der Kapitulation ist er wie so viele Elsässer und Lothringer ein "Malgre -nous" und wird von der Wehrmacht zwangseingezogen. Während eines Heimaturlaubes gelingt es ihm zu desertieren und sich mit Hilfe seiner jungen Frau Marie in seinem Heimatdorf Schmittviller zu verstecken, um gegen Kriegsende noch in amerikanische Kriegsgefangenschaft zu geraten. Der Roman beschreibt über drei Generationen hinweg nicht nur die Auswirkungen des deutsch-französischen Verhältnisses auf den "kleinen Mann", sondern auch die Geschichte von starken Frauen, die sich in den Wirren der Kriege und den Jahren danach behaupten. Frauen wie Marie und Eugenie Holzritter, die neben Not und Armut auch die althergebrachten Sichtweisen einer dörflichen Männerwelt erdulden müssen und dennoch den Glauben an die Liebe nicht verlieren wollen. Wie die junge Astride, die sich in den gut aussehenden Jean-Marie Hoffmann verliebt und ... Buchgestaltung: Das Cover ist in dunkelrot und creme gehalten und zeigt neben dem Titel „Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit“ ein schwarz-weiß Foto eines Autos, vor dem vier Kinder stehen. Das Cover gefällt mir eigentlich ganz gut, ich finde das Foto passend zum Buch und es macht neugierig. Die Farben an sich finde ich auch ganz gelungen, doch ist mir das Cover etwas zu unauffällig. Dagegen bin ich wirklich begeistert vom Titel, der ungewöhnlich ist und deshalb Lust auf das Buch macht. Der Klappentext ist ebenfalls gelungen und alles in allem gesehen ist die Buchgestaltung gut gelungen. Eigene Meinung: Das Buch konnte mich wirklich überzeugen. Ich konnte mich von Anfang an gut in das Buch hineinfinden und es ist wirklich sehr spannend die einzelnen Jahre, die in diesem Buch geschildert werden, zu verfolgen. Die unterschiedlichen zeitlichen Abschnitte werden sehr anschaulich dargestellt, so dass man sich gut in die damalige Zeit versetzen kann. Die Figuren werden ebenfalls gut beschrieben und ich fand sie durchgehend sympathisch und konnte mich in ihre Situation gut hineinversetzen. Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen und für das Buch passend gewählt. Fazit: Ein toller Generationen-Roman, den ich wirklich empfehlen kann. Autor: Roman Schafnitzel, 1971 in Tettnang am Bodensee geboren. Studierte Germanistik und Sozialkunde in Saarbrücken, wo er auch sein Referendariat absolvierte. Seit 2001 unterrichtet er als Lehrer an einer Realschule in der Pfalz und lebt seit vielen Jahren in Frankreich. Allgemeine Infos: Titel: Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit Autor: Roman Schafnitzel Verlag: Rhein-Mosel-Verlag Seitenzahl: 336 Preis: 12,00 EUR ISBN: 978-3898012270

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  • "Malgré-nous"

    Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit

    kira35

    17. November 2013 um 15:29

    Jean-Pierre Dehlinger wird während des ersten Weltkrieges geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen an der deutsch-französischen Grenze auf. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges kämpft er für die Französische Armee und nach der Kapitulation wird er, wie viele Elsässer und Lothringer, von der Deutschen Wehrmacht als Volksdeutscher zwangseingezogen. Es gelingt ihm nach einem Heimaturlaub zu desertieren und versteckt sich, mit Hilfe seiner Frau Marie, im Heimatdorf Schmittviller. Doch gegen Kriegsende gerät er noch in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Meinung / Fazit: Der ungewöhnliche Titel und die Leseprobe weckten meine Neugier auf das Buch, und ich wurde nicht enttäuscht. In flüssigem Schreibstil und bildhafter Beschreibung führt der Autor den Leser in das Grenzgebiet Elsass/Lothringen. Dort beginnt 1917 die Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Über drei Generationen hinweg - bis ins Jahr 2007 - nimmt der Leser teil an Krieg, Elend, Not, Evakuierung, und den dramatischen Auswirkungen des zweiten Weltkrieges der betreffenden Familien und ihrem Umfeld. Ein Kampf ums Überleben, den nicht allein die Männer an der Front zu kämpfen hatten. Auch die Frauen setzten sich über die althergebrachte Sichtweisen der Männer hinweg und kämpften geduldig ihren Kampf mit der Not und Armut und verloren dabei den Glauben an die Liebe nicht aus den Augen. Eine chronologische Abfolge der Kapitel wäre für mich einfacher nachvollziehbar gewesen. So musste ich mich oft schnell einige Jahre vor und dann wieder zurück denken. Ebenso wäre ein Namensregister auch von Vorteil gewesen. Diesem Buch, was mich von Anfang an mit seiner ungewöhnlichen Geschichte gefangen hielt, mir Einblicke in Familien und Ereignisse über Jahrzehnte hinweg gab, zum Nachdenken anhielt, kann ich aus ganzem Herzen eine Leseempfehlung geben. Über den Autor Roman Schafnitzel, 1971 in Tettnang am Bodensee geboren. Er studierte Germanistik und Sozialkunde in Saarbrücken. Seit 2001 unterrichtet er als Lehrer an einer Realschule in der Pfalz und lebt seit vielen Jahren in Frankreich. Auf meine Frage an den Autor, wie er zu dem recht ungewöhnlichen Titel des Buches kam, erhielt ich von ihm folgende Antwort: Zitat: Der Roman ist ja in 7 Kapitel eingeteilt und spielt somit auf die 7 Wochentage, bzw. die Schöpfungsgeschichte an. Vergänglichkeit ist ein Thema, das mich immer wieder bewegt und insofern finde ich das Schreiben als eine Möglichkeit, der Vergänglichkeit ein Schnippchen zu schlagen. Ein weiterer Erklärungsansatz ist, dass Zeit in all seinen Dimensionen für mich immer wieder ein Thema ist. Auch die Frage, ob es Gott gibt, spielt eine Rolle. Aber wenn ich ehrlich bin; Ich wurde schon des öfteren auf den Titel angesprochen und es fällt mir sehr schwer, darauf eine klare Antwort zu geben. Zitatende Roman Schafnitzel wurde für diesen Roman mit dem Literaturpreis "Debüt des Jahres 2013" ausgezeichnet.

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