Roman Sencin , Ulrike Zemme Minus

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  • Rezension zu "Minus" von Roman Sencin

    Minus
    theoneandonlyCT

    theoneandonlyCT

    27. August 2009 um 20:43

    "Welcome to the lost generation..." Roman ist fünfundzwanzig und lebt inmitten der russischen Provinz in einer heruntergekommenen Mietskaserne. Er arbeitet als Kulissenschieber, fühlt sich aber zu Besserem berufen. Zusammen mit seinen Saufkumpanen, Bekannten und allen sonstigen Existenzlosen lebt er vor sich hin und träumt...träumt von einem besseren Leben, von der Liebe oder von seiner Kindheit. Und der Wodka fließt, alle Sorgen werden dauerhaft heruntergespült. Das Leben dieser Seelen ist trostlos, aber nicht Hoffnungslos. Die Hoffnung ist es, welche die Menschen immer wieder am Leben hält. Aber die Hoffnung ist es auch, die die Menschen zugrunde richtet, wenn sie wieder einmal nicht erfüllt wurde. Roman Sencin schildert das Leben in diesem Teil der Erde in seiner vollen Härte, aber auch mit viel Witz und Ironie. Der Protagonist und seine Kumpanen sind so unheimlich lebensecht und sympathisch beschrieben, man kann sich einfach wunderbar in sie hereinversetzen. Man kommt auch immer wieder mal ins Grübeln, wie man so ein Leben am Rande der Existenz so mehr oder weniger problemlos führen kann, wie man es einfach akzeptieren kann. Na ja gut, dazu wird wahrscheinlich der Wodka einiges beitragen und so kann man sagen: "Trinken wir auf unsere grandiosen Wunschträume." Dieser Roman ist über die meisten Passagen super gelungen und wird von mir bestimmt das ein oder andere mal erneut verschlungen werden.

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