Roman Voosen

 4.4 Sterne bei 25 Bewertungen

Lebenslauf von Roman Voosen

Roman Voosen, 1973 in Rheinhausen geboren, entschied sich nach dem Abitur Kunstgeschichte und Germanistik zu studieren. Neben seinem Studium ging er verschiedenen Nebenjobs nach; so war er unter anderem als Rettungssanitäter, Barkeeper und Musikjournalist tätig. Dem Autoren-Dasein widmete er sich erst viele Jahre später. Als solcher ist Voosen vor allem für seine Schweden-Krimis bekannt, die er gemeinsam mit Kerstin Signe Danielsson verfasst. Das große Debüt des Autoren-Duos wurde im Jahr 2012 unter dem Titel "Später Frost" veröffentlicht. Dieser Krimi war zugleich der Auftakt der erfolgreichen Reihe rund um die beiden Kommissarinnen Nyström und Forss. In den Jahren danach folgten mit "Rotwild" und "Aus eisiger Tiefe" Band 2 und 3. Roman Voosen lebt heute in Hamburg und ist neben der Schriftstellerei als Lehrer tätig.

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Roman VoosenDer unerbittliche Gegner
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Der unerbittliche Gegner
Der unerbittliche Gegner
 (25)
Erschienen am 10.11.2016

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Leserin71s avatar

Rezension zu "Der unerbittliche Gegner" von Roman Voosen

Toller Schwedenkrimi!
Leserin71vor einem Jahr

Für mich ist der fünfte Fall um die Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss der erste Fall und ich bin mir sicher, dass ich diese Reihe weiter verfolgen werde.
Sehr spannend, sehr persönlich und mit aktuellen Themen ist auch dieses Buch eine Werbung für Schweden-Krimis.
Ich vergebe gerne 5 Sterne.

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JayLaFleurs avatar

Rezension zu "Der unerbittliche Gegner" von Roman Voosen

„Der unerbittliche Gegner“ von Roman Voosen & Kerstin Signe Danielsson
JayLaFleurvor 2 Jahren

Den Schweden-Krimi habe ich bei lovelybooks.de vom KiWi-Verlag gewonnen - an dieser Stelle vielen lieben Dank für das Buch! :) Ich hatte wirklich spannende Lesestunden.

Inhalt - „Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss“ - diese beiden Frauen sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein könnten. Und trotzdem arbeiten sie im Team zusammen, als in einem zugefrorenen See in Småland eine verstümmelte Frauenleiche gefunden wird. Das Team nimmt die Ermittlungen auf. Einige Tage später wird erneut eine Leiche gefunden. Der gefundene Mann wurde auf brutalste Weise ermordet.

Sind Ingrid Nyström und Stina Forss einem Serienmörder auf der Spur? Wird das Ermittlerteam den Mörder schnappen können, noch bevor er weitere Menschen umbringt? Und wissen die beiden Kommissarinnen, dass sie auf ein komplexes Geflecht aus Hass und Mord auf der Spur sind?

Meinung - Der Schreibstil des Autoren-Duos hat mir unglaublich gut gefallen. Sie haben die winterliche, düstere, aber auch wunderschöne Atmosphäre Schwedens sehr gut in Worte gepackt. Die Sprache ist leicht zu verstehen und flüssig geschrieben, sodass ich als Leser keine Schwierigkeiten hatte, dem Buch und auch den Ermittlungen zu folgen. Die Spannung des Krimis und der Tiefgang der komplexen Geschichte kommen nicht zu kurz.

„Der unerbittliche Gegner“ ist ein Krimi, der viel Wert legt auf die Ermittlungen und Ermittlungsvorgehen. Hier stehen tatsächlich die Morde und die Polizeiarbeit im Vordergrund. Diese Tatsache hat mir sehr gut gefallen, denn aus anderen Thrillern kenne ich bislang nur den Schwerpunkt, der auf den Täter gelegt wird.

Was ich sehr gut fand, war, dass das Buch in unterschiedliche Kapitel gegliedert war und diese Kapitel dann nochmal gegliedert waren. Das erste Kapitel war zum Beispiel „Montag“, dies wurde dann in mehrere kleine Kapitel gegliedert. Zwischen diesen Abschnitten bekommt der Leser noch einen weiteren Handlungsstrang: Es geht um die Vergangenheit eines Jungen, der aus Afrika stammt und von dort fliehen möchte. Anfangs wusste ich noch nicht, was das Autoren-Duo damit bezwecken möchte, aber am Ende fügt sich alles zusammen und es bleibt keine Frage offen. 

Wichtig zu erwähnen ist, dass der Krimi den Zeitgeist der sogenannten Flüchtlingskrise trifft. Die Thematik ist immer noch aktuell und ich finde es sehr interessant, wie es Voosen und Danielsson geschafft haben, dies in einen Krimi zu packen.

Da dies bereits der fünfte Fall der beiden Ermittlerinnen ist, kann ich abschließend nur noch sagen: Die ersten vier Bände stehen bereits auf meiner Wunschliste! 


Fazit - Ein gelungener und spannender Schweden-Krimi. Tolle, leicht verständliche Sprache gepaart mit einer gelungenen Ermittlungsgeschichte. Ich gebe „Der unerbittliche Gegner“ vier von fünf Sternen. ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️


Weitere Informationen
Vorgänger:
1) Später Frost
2) Rotwild
3) Aus eisiger Tiefe
4) In stürmischer Nacht
Verlag: KiWi (www.kiwi-verlag.de)
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: 10. November 2016
Preis: 9,99€
Taschenbuch
ISBN: 978-3-462-04938-1

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Jisbons avatar

Rezension zu "Der unerbittliche Gegner" von Roman Voosen

Packend
Jisbonvor 2 Jahren

"Der unerbittliche Gegner" hat mir gut gefallen. Das Buch hat eine Weile gebraucht, um richtig Fahrt aufzunehmen, aber der Fall war von Anfang an sehr interessant und je verstrickter und undurchsichtiger er wurde, desto packender fand ich ihn. Schon im ersten Kapitel hat der Täter gezeigt, dass er skrupellos und durchaus grausam ist, aber durchgeplant vorgeht, und sein weiteres Handeln bestätigt dies nur. Das Team um Nyström und Forss kommt nur langsam, Schritt für Schritt voran und es gibt kaum Fortschritte in den Ermittlungen, was sehr realistisch, in Anbetracht der Entschlossenheit des Mörders aber ungünstig ist - und so gilt es, ihn so schnell wie möglich zu schnappen. Dabei gab es einige Wendungen und Entwicklungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte, und ein spannendes Ende. Allerdings muss ich sagen, dass hier auch alles etwas zu schnell ging und ich gerne mehr über den Täter erfahren hätte.
Etwas schade fand ich, dass es zwischen Nyström und Forss nicht viele Interaktionen gab, aber da erstere mehrere Ermittler unter sich stehen hat, war das auch nachvollziehbar. Dafür hat man über beide Frauen mehr erfahren, wodurch sie als Charaktere noch greifbarer geworden sind.

Gut gefallen hat mir, wie in diesem Buch mit Rassismus und Fremdenhass umgegangen wurde. Das Thema war gelungen mit der Mordermittlung und dem Rest der Handlung verknüpft, ohne dass es aufdringlich wirkte, und es war interessant zu lesen, dass es in Schweden wohl ähnliche Probleme gibt wie in Deutschland. Positiv war auch, dass vorgefertigte Meinungen und Impulse, die die Hauptpersonen selbst hatten, anerkannt und offen thematisiert wurde - jeder denkt einmal Dinge, die nicht vollkommen korrekt oder richtig sind, was zählt ist, wie damit umgegangen wird und was man dagegen tut.

Fazit:
"Der unerbittliche Gegner" ist ein spannendes Buch, das mit einem sehr aktuellen Thema gut und durchaus sensibel umgeht und es gekonnt mit einem interessanten Fall verbindet. Von mir gibt es 4 Sterne.
__________________
Herzlichen Dank an den Verlag und Lovelybooks für den Gewinn.

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