Roman Voosen , Kerstin Signe Danielsson Der unerbittliche Gegner

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Inhaltsangabe zu „Der unerbittliche Gegner“ von Roman Voosen

Fremdenangst, Fremdenhass – Mord in aufgeheizter Atmosphäre. Tiefster Winter in Småland: Die Januartage in Südschweden sind kurz, dunkel und bitterkalt, als unter der Eisdecke des Toftasees der verstümmelte Körper einer Frau gefunden wird. Die beiden ungleichen Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss nehmen die Ermittlungen auf und bald zeigt sich, dass das Mordopfer nicht nur beste Beziehungen ins Växjöer Rathaus hatte, sondern ebenfalls ein gut gehütetes persönliches Geheimnis. Als wenige Tage später in den verschneiten Wäldern ein junger Familienvater heimtückisch getötet wird, stoßen Nyström und Forss auf ein komplexes Geflecht aus Lügen, Verrat und Gewalt und müssen sich nach und nach eingestehen, dass der Fall eine viel größere und bedrohlichere Dimension hat als zunächst angenommen.

Wie jedes Mal ein Rätsel beim Einstieg, was der Prolog wohl mit dem Fall zu tun haben mag. Für mich Lesegenuss!

— angelaeszet
angelaeszet

Spannung pur

— Mylie
Mylie

Toller Schwedenkrimi!

— Leserin71
Leserin71

Ein toller, spannender Schweden-Krimi!

— JayLaFleur
JayLaFleur

wieder ein super Teil

— harlekin1109
harlekin1109

Ingrid Nyström und Stina Foss - eine Mordserie erschüttert Småland

— HeidiStN
HeidiStN

Lesenswerter Krimi aus Schweden

— baerin
baerin

Spannender Krimi aus dem winterlichen Schweden mit sehr aktuellem Bezug.

— Annichristine
Annichristine

Auch der fünfte Fall mit Ingrid Nyström und Kollegen hat mich überzeugt.

— Baerbel82
Baerbel82

Habgier, Rachedurst und Rechtsradikalismus in Schweden bilden die Grundlage für diesen Krimi

— Matzbach
Matzbach

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Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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  • Toller Schwedenkrimi!

    Der unerbittliche Gegner
    Leserin71

    Leserin71

    29. May 2017 um 12:16

    Für mich ist der fünfte Fall um die Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss der erste Fall und ich bin mir sicher, dass ich diese Reihe weiter verfolgen werde.
    Sehr spannend, sehr persönlich und mit aktuellen Themen ist auch dieses Buch eine Werbung für Schweden-Krimis.
    Ich vergebe gerne 5 Sterne.

  • „Der unerbittliche Gegner“ von Roman Voosen & Kerstin Signe Danielsson

    Der unerbittliche Gegner
    JayLaFleur

    JayLaFleur

    22. February 2017 um 13:10

    Den Schweden-Krimi habe ich bei lovelybooks.de vom KiWi-Verlag gewonnen - an dieser Stelle vielen lieben Dank für das Buch! :) Ich hatte wirklich spannende Lesestunden. Inhalt - „Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss“ - diese beiden Frauen sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein könnten. Und trotzdem arbeiten sie im Team zusammen, als in einem zugefrorenen See in Småland eine verstümmelte Frauenleiche gefunden wird. Das Team nimmt die Ermittlungen auf. Einige Tage später wird erneut eine Leiche gefunden. Der gefundene Mann wurde auf brutalste Weise ermordet. Sind Ingrid Nyström und Stina Forss einem Serienmörder auf der Spur? Wird das Ermittlerteam den Mörder schnappen können, noch bevor er weitere Menschen umbringt? Und wissen die beiden Kommissarinnen, dass sie auf ein komplexes Geflecht aus Hass und Mord auf der Spur sind? Meinung - Der Schreibstil des Autoren-Duos hat mir unglaublich gut gefallen. Sie haben die winterliche, düstere, aber auch wunderschöne Atmosphäre Schwedens sehr gut in Worte gepackt. Die Sprache ist leicht zu verstehen und flüssig geschrieben, sodass ich als Leser keine Schwierigkeiten hatte, dem Buch und auch den Ermittlungen zu folgen. Die Spannung des Krimis und der Tiefgang der komplexen Geschichte kommen nicht zu kurz. „Der unerbittliche Gegner“ ist ein Krimi, der viel Wert legt auf die Ermittlungen und Ermittlungsvorgehen. Hier stehen tatsächlich die Morde und die Polizeiarbeit im Vordergrund. Diese Tatsache hat mir sehr gut gefallen, denn aus anderen Thrillern kenne ich bislang nur den Schwerpunkt, der auf den Täter gelegt wird. Was ich sehr gut fand, war, dass das Buch in unterschiedliche Kapitel gegliedert war und diese Kapitel dann nochmal gegliedert waren. Das erste Kapitel war zum Beispiel „Montag“, dies wurde dann in mehrere kleine Kapitel gegliedert. Zwischen diesen Abschnitten bekommt der Leser noch einen weiteren Handlungsstrang: Es geht um die Vergangenheit eines Jungen, der aus Afrika stammt und von dort fliehen möchte. Anfangs wusste ich noch nicht, was das Autoren-Duo damit bezwecken möchte, aber am Ende fügt sich alles zusammen und es bleibt keine Frage offen.  Wichtig zu erwähnen ist, dass der Krimi den Zeitgeist der sogenannten Flüchtlingskrise trifft. Die Thematik ist immer noch aktuell und ich finde es sehr interessant, wie es Voosen und Danielsson geschafft haben, dies in einen Krimi zu packen. Da dies bereits der fünfte Fall der beiden Ermittlerinnen ist, kann ich abschließend nur noch sagen: Die ersten vier Bände stehen bereits auf meiner Wunschliste!  Fazit - Ein gelungener und spannender Schweden-Krimi. Tolle, leicht verständliche Sprache gepaart mit einer gelungenen Ermittlungsgeschichte. Ich gebe „Der unerbittliche Gegner“ vier von fünf Sternen. ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ Weitere Informationen Vorgänger: 1) Später Frost 2) Rotwild 3) Aus eisiger Tiefe 4) In stürmischer Nacht Verlag: KiWi (www.kiwi-verlag.de) Seiten: 432 Erscheinungsdatum: 10. November 2016 Preis: 9,99€ Taschenbuch ISBN: 978-3-462-04938-1

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  • Packend

    Der unerbittliche Gegner
    Jisbon

    Jisbon

    19. January 2017 um 22:51

    "Der unerbittliche Gegner" hat mir gut gefallen. Das Buch hat eine Weile gebraucht, um richtig Fahrt aufzunehmen, aber der Fall war von Anfang an sehr interessant und je verstrickter und undurchsichtiger er wurde, desto packender fand ich ihn. Schon im ersten Kapitel hat der Täter gezeigt, dass er skrupellos und durchaus grausam ist, aber durchgeplant vorgeht, und sein weiteres Handeln bestätigt dies nur. Das Team um Nyström und Forss kommt nur langsam, Schritt für Schritt voran und es gibt kaum Fortschritte in den Ermittlungen, was sehr realistisch, in Anbetracht der Entschlossenheit des Mörders aber ungünstig ist - und so gilt es, ihn so schnell wie möglich zu schnappen. Dabei gab es einige Wendungen und Entwicklungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte, und ein spannendes Ende. Allerdings muss ich sagen, dass hier auch alles etwas zu schnell ging und ich gerne mehr über den Täter erfahren hätte.Etwas schade fand ich, dass es zwischen Nyström und Forss nicht viele Interaktionen gab, aber da erstere mehrere Ermittler unter sich stehen hat, war das auch nachvollziehbar. Dafür hat man über beide Frauen mehr erfahren, wodurch sie als Charaktere noch greifbarer geworden sind.Gut gefallen hat mir, wie in diesem Buch mit Rassismus und Fremdenhass umgegangen wurde. Das Thema war gelungen mit der Mordermittlung und dem Rest der Handlung verknüpft, ohne dass es aufdringlich wirkte, und es war interessant zu lesen, dass es in Schweden wohl ähnliche Probleme gibt wie in Deutschland. Positiv war auch, dass vorgefertigte Meinungen und Impulse, die die Hauptpersonen selbst hatten, anerkannt und offen thematisiert wurde - jeder denkt einmal Dinge, die nicht vollkommen korrekt oder richtig sind, was zählt ist, wie damit umgegangen wird und was man dagegen tut.Fazit:"Der unerbittliche Gegner" ist ein spannendes Buch, das mit einem sehr aktuellen Thema gut und durchaus sensibel umgeht und es gekonnt mit einem interessanten Fall verbindet. Von mir gibt es 4 Sterne.__________________Herzlichen Dank an den Verlag und Lovelybooks für den Gewinn.

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  • Spannung aus dem Norden, diesmal mit sehr aktuellem Flüchtlingsthema

    Der unerbittliche Gegner
    HeidiStN

    HeidiStN

    08. January 2017 um 12:47

    Als eine brutal verstümmelte Frauenleiche aus einem Eisloch geborgen wird, ahnt noch niemand, dass dies nicht der einzige Mord in Umgebung von tiefwinterlichen Växjö bleibt. Nyström und Foss bekommen den Fall zugeteilt, und bald wird noch ein Familienvater heimtückisch umgebracht, Als noch eine dritte Leiche auftaucht,, ist zunächst kein Zusammenhang zwischen den Morden erkenntlich...Krimispannung aus Schweden; Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson leben selbst in Småland und haben zusammen bereits mehrere erfolgreiche Krimis veröffentlicht.Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung bleibt bis zum Schluss - klassischer Schweden- Krimi für alle, die sich gern in die nordische Landschaft und Mentalität verführen lassen wollen.

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  • Das Thema Flüchtlinge verpackt in einem Thriller...

    Der unerbittliche Gegner
    juli.buecher

    juli.buecher

    06. January 2017 um 19:52

    Dies war mein erster Krimi des Autoren-Duos und das Buch lässt sich auch sehr gut lesen, ohne die vorherigen Bände zu kennen.Zunächst zum Inhalt:In Schweden wird eine junge Frau tot unter der Eisdecke des Sees in der Nähe ihres Hauses gefunden. Sie wurde außerdem brutal verstümmelt und zugerichtet. Die Ermittler rund um Stina Forss und Ingrid Nyström ermitteln auf Hochtouren. Kurze Zeit später wird ein junger Familienvater tot im Wald gefunden. Zunächst scheinen beide Morde keinen Zusammenhang zu haben. Doch es ergeben sich sehr schnell neue Spuren. Nun gegen die Ermittler von einem Doppelmord aus. Sie stoßen aus Verrat, Hass und Rache. Und die Jagt nach dem Mörder beginnt... Meine Meinung:Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Außerdem ist das Buch spannend geschrieben. Es wurde in unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und auch Rückblenden in das Leben eines Jungen aus Kongo werden beschrieben. Diese Rückblenden scheinen erst ohne jeden Zusammenhang. Dieser ergibt sich aber im Laufe des Buches.Die Beschreibung "Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss" fand ich nicht ganz zutreffend. Ich habe mit einem tollen Ermittler-Duo gerechnet, die sich vllt mal streiten aber sonst perfekt zusammen arbeiten. In dem Buch ist Nyström aber die Chefin und unter ihr stehen einige Ermittler. Unter anderen Stina Forss. Über sie werden zwar einige Kapitel geschrieben (aus ihrere Sicht), aber beide Frauen ermitteln nur selten direkt zusammen. Das hat mich etwas gestört.Sonst ist die Story toll. Sehr spannende und grausame Morde. Der Hintergrund der Morde ist sehr gut beschrieben und nachvollziehbar. Mit dem Mörder habe ich nicht gerechte. Letztendlich wurde mir der Mörder aber trotzdem zu wenig beleuchtet. Das Ende kam recht schnell. Der Mörder stand fest und fertig. Fand ich etwas schade.Das Thema Flüchtlingskrise und die Probleme die damit einhergehen ist sehr aktuell. Trotzdem wurde es nicht zu übertrieben beleuchtet. Dies fand ich sehr angenehm. Zuerst war ich skeptisch, da dieses Thema ja auch in unserer Gesellschaft sehr umstritten ist. Die Autoren haben es aber gut umgesetzt.Fazit: Die Geschichte ist toll, die Hintergründe für die Morde grausam und menschen verachtend. Die Morde sind brutal aber spannend beschrieben. Unterschiedliche Perspektiven machen es noch spannender.  Der Thriller ist nicht einfach nur ein Thriller sondern regt auch zum Nachdenken über das Thema "Flüchtlinge" an und ist somit sehr aktuell. 

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  • Lesenswerter Krimi aus Schweden

    Der unerbittliche Gegner
    baerin

    baerin

    03. January 2017 um 19:44

    Auch der fünfte Fall des Autorenduos Voosen/Danielsson hat mich wieder gleich in seinen Bann gezogen. Das ungewöhnliche Ermittler-Duo Stina Forss und Ingrid Nyström ermittelt in zwei grausamen Mordfällen, die offenbar zusammen hängen, da die Spurenlage an beiden Tatorten keinen anderen Schluß zulässt.Allerdings haben beide Mordopfer keine erkennbaren Gemeinsamkeiten. Das Team um Stina und Ingrid recherchiert in alle Richtungen - auch mal in eine falsche und nach weiteren Morden kristallisiert sich endlich ein Motiv heraus - Rache. In Rückblenden wird die Geschichte von Malopo, einem Kindersoldaten erzählt. Lange Zeit wird nicht klar, wie diese Fälle mit dem jungen Mann aus dem Kongo zusammen hängen. In diesem überaus spannendem Buch werden sehr aktuelle Themen angesprochen. Es gibt in Schweden ebenso wie bei uns das Problem der Flüchtlingskrise, von Rassismus, Hass auf Ausländer und gefährliche Rechtsextremisten, die vor nichts zurück schrecken. Ein wirklich lesenswerter Krimi aus dem winterlichen Schweden! 

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  • Buchverlosung zu "Der unerbittliche Gegner" von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson + Buchpakete zu gewinnen

    Der unerbittliche Gegner
    aba

    aba

    Winterzeit ist Krimizeit Wenn es draußen immer dunkler und kälter wird, gibt es nichts besseres als ein gutes Buch. Man macht es sich richtig kuschelig auf dem Sofa, mit einer warmen Decke und einem heißen Tee und versinkt in den Seiten.Damit euch der Lesestoff an diesen langen und dunklen Abenden nicht ausgeht, haben wir eine spannende Buchverlosung, bei der ihr erstklassige Krimis gewinnen könnt!Bestimmt kennt ihr die Heldinnen des Autorenduos Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson, die zwei ungewöhnlichen schwedischen Kommissarinnen, die mit ihren komplizierten Fällen eine große Fangemeinde gewonnen haben. Die junge Stina Forss und ihre Chefin Ingrid Nyström ermitteln in "Der unerbittliche Gegner" wieder, aber diesmal ist der Fall besonders schwierig und gefährlich…Rechtzeitig zum Erscheinungstermin habt ihr die Möglichkeit, nicht nur 10 Exemplare von "Der unerbittliche Gegner" zu gewinnen: Für alle, die die Reihe noch nicht kennen, verlosen wir zusätzlich 3 Buchpakete, die alle Bände der Reihe beinhalten.Mehr zum InhaltTiefster Winter in Småland: Die Januartage in Südschweden sind kurz, dunkel und bitter-kalt, als unter der Eisdecke des Toftasees der verstümmelte Körper einer Frau gefunden wird. Die beiden ungleichen Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss nehmen die Ermittlungen auf und bald zeigt sich, dass das Mordopfer nicht nur beste Beziehungen ins Växjöer Rathaus hatte, sondern ebenfalls ein gut gehütetes persönliches Geheimnis.Als wenige Tage später in den verschneiten Wäldern ein junger Familienvater heimtückisch getötet wird, stoßen Nyström und Forss auf ein komplexes Geflecht aus Lügen, Verrat und Gewalt und müssen sich nach und nach eingestehen, dass der Fall eine viel größere und bedrohlichere Dimension hat als zunächst angenommen.Zu den AutorenRoman Voosen, Jahrgang 1973, aufgewachsen in Papenburg, studierte und arbeitete in Bremen, Växjö und Göteborg.Kerstin Signe Danielsson, Jahrgang 1983, geboren und aufgewachsen in Växjö/Småland, studierte in Deutschland und Schweden.Möchtet ihr wissen, wie es weiter geht?Wenn ihr Fans von Ingrid Nyström und Stina Forss seid - oder es werden wollt, dürft ihr diese Buchverlosung nicht verpassen!Zusammen mit KiWi verlosen wir 10 Exemplare von "Der unerbittliche Gegner" und 3 Buchpakete mit allen Titeln der Reihe unter allen, die sich über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 16.11. bewerben* und auf folgende Frage antworten:Ingrid Nyström und Stina Forss: ein ungleiches, aber sehr erfolgreiches Ermittlerpaar.Was ist eurer Meinung nach das Geheimnis von guter Team-Arbeit? Denkt ihr, dass Gegensätze sich ergänzen und dass das der Grund dafür ist, dass ein Team gute Ergebnisse liefert?Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche viel Glück!Bitte teilt uns in eurer Bewerbung unbedingt mit, ob ihr euch nur für "Der unerbittliche Gegner" interessiert oder für eins der Buchpakete, die alle Titel beinhalten!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 374
  • Grausame Morde in Småland

    Der unerbittliche Gegner
    Baerbel82

    Baerbel82

    24. December 2016 um 16:43

    „Der unerbittliche Gegner“ von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson ist bereits der fünfte Fall für das ungleiche, aber sehr erfolgreiche Ermittlerpaar Ingrid Nyström und Stina Forss. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es? Acht abgehackte Frauenfinger an einem Eisloch in einem See. Ein brutal ermordeter Mountainbiker und ein Kindersoldat aus dem Kongo das sind die Zutaten für diesen spannenden Schwedenkrimi, in dem irgendwann auch Flüchtlinge und Rechtsextreme eine Rolle spielen. Zwischen den einzelnen Kapiteln, die in Växjö, Südschweden, verortet sind, werden immer mal wieder Rückblenden eingestreut, die in Afrika spielen. Wo ist die Verbindung? Bald wird deutlich, es geht um Rache und Vergeltung. Aber es geht auch um Gier, Vorurteile und Hass. Klar und ausdrucksstark ist „Der unerbittliche Gegner“ geschrieben, unterteilt in viele kurze Kapitel mit entsprechend vielen Perspektivwechseln. Auch die politischen Hintergründe sind sehr interessant. Es handelt sich um eine komplexe, fesselnde Geschichte, mit überraschenden Wendungen, denn nichts ist wie es scheint, bis zum allerletzten Satz. Dass die erste Spur nie die richtige ist, merken auch die beiden ungewöhnlichen Kommissarinnen. Insbesondere nerven die Protagonisten nicht mit Privatangelegenheiten. Das ist mir in den Romanen von Camilla Läckberg oft zu viel. Ähnlich wie bei Henning Mankell und Stieg Larsson kommen dagegen Politik und Sozialkritik nicht zu kurz. Am Ende ist der Kriminalfall zwar gelöst, aber Fragen bleiben offen. Dass es die beiden Autoren nicht für notwendig halten, wirklich alles bis ins letzte Detail zu erklären, lässt den Krimi intelligent nachwirken. Fazit: Auch der fünfte Fall mit Ingrid Nyström und Stina Forss hat mich überzeugt.

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  • Nyström und Forss ermitteln in ihrem fünften Fall

    Der unerbittliche Gegner
    Matzbach

    Matzbach

    23. November 2016 um 15:28

    Das deutsch-schwedische Autorenduo Voosen/Danielsson hat seinen fünften Kriminalroman geschrieben, laut Wolfgang Schorlau "So politisch und spannend wie Mankell", eine Aussage, auf die ich später noch eingehen möchte. Doch zunächst zum Fall: Innerhalb kurzer Zeit werden zwei Menschen aus zwei völlig unterschiedlichen Lebensbereichen brutal ermordet. Der Modus Operandi und Tatortspuren legen nahe, dass es sich um den gleichen Täter handeln muss. Das Ermittlerteam unter der Leitung von Ingrid Nyström sucht lange Zeit vergebens nach Querverbindungen zwischen den Opfern, findet sogar einen Verdächtigen, doch ein Durchbruch wird nicht erzielt, zumal ein dritter Mord passiert, während der ursprünglich Verdächtige in Untersuchungshaft sitzt. Erst sehr spät kommen die Ermittler auf die Spur einer Racheaktion. So weit, so gut. Doch nun zur Äußerung Schorlaus. Spannend? Ja, durchaus. Poltisch: ja, ebenfalls. Aber mittlerweile finde ich das Motiv der bösen Rechtsradikalen (die es natürlich tatsächlich gibt) arg strapaziert. Man hat den Eindruck, als ob Kriminalautoren auf einen fahrenden Zug aufspringen möchten und ihren Beitrag zu einem tatsächlich wichtigen Thema leisten wollen, nur manchmal ist es halt des Guten zu viel. Nervend ist auch die Hintergrundgeschichte, die die zweite Hauptfigur, Stina Forss betrifft. Sie wirkt auf mich sehr unsympathisch, doch das ist nicht das Problem. Eine ominöse (natürlich rechte) Geheimgesellschaft hat sie, offensichtlich die Tochter eines Faschisten, auf dem Kieker. Und ebenso offensichtlich hat diese Geheimgesellschaft einen langen Arm. Das alles ist mir ein bisschen viel Verschwörungstheorie, weshalb ich so meine Problem mit dem Roman hatte.

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