Romana Grimm Wie ich auszog Zigaretten zu holen ...

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Inhaltsangabe zu „Wie ich auszog Zigaretten zu holen ...“ von Romana Grimm

Es ist ein actiongeladener, humorvoller Spielfilm zwischen zwei Buchdeckel gepresst.

— Sylence
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  • Actionfilm in Buchformat!

    Wie ich auszog Zigaretten zu holen ...

    Sylence

    04. January 2014 um 09:22

    Nach einer langen Nacht wacht Thomas in dem Bett einer flüchtigen Bekanntschaft auf und will eigentlich nur noch schnell weg von der Frau, deren Namen er sich noch nicht mal gemerkt hat. Wäre er mal besser da geblieben… Stattdessen geht er los, um sich am Automaten um die Ecke eine Schachtel Kippen zu ziehen und der Ärger beginnt, denn statt Tabak erhält er gerollte Microfilme mit einem Auftrag für einen Killer. Das erste, was man bei der Lektüre dieses Buches lernt, ist: Rauchen kann tödlich sein! Und das obwohl der arme Thomas während der ganzen Geschichte nicht einmal richtig dazu kommt, eine Kippe zu rauchen. Stattdessen stolpert der Leser mit dem sarkastischen Ich-Erzähler von einer gefährlichen Situation in die nächste. Weder Thomas noch uns wird dabei eine Atempause gegönnt – aber das will man auch gar nicht. „Zigaretten“ kommt daher wie ein erstklassiger Actionfilm und würde auf der Leinwand wohl einem James Bond Konkurrenz machen. Man schafft es nur schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil man immer wissen will, wie es weiter geht. Hinzu kommt der bissige Humor des Protagonisten, der es selbst noch in katastrophalen Situationen schafft, seinen Galgenhumor zu beweisen. Mehrmals haben mich die blöden Sprüche oder schrulligen Figuren zum Lachen gebracht. So trägt der Killer einen Trenchcoat, der Bösewicht verrät seinen Masterplan und der Held kriegt am Ende das Mädchen – irgendwie. Nichts neues, sagt ihr? Im Grimm-Style unschlagbar, sag ich! So muss man am Ende traurig feststellen, dass 170 Seiten viel zu wenig sind und man Thomas nur ungerne ziehen lässt. Allerdings bleibt das Ende so schön offen, dass man noch auf einen zweiten Teil hoffen kann. Ich möchte zumindest mehr von Thomas, Andy und Pussy lesen. Und nein, mich hat dieser Name nicht gestört. Ich hätte vielleicht am Ende nur gerne gewusst, wie sie wirklich heißt. Estefania? Michaela? Rosalita? ^^ Einen kleinen Minuspunkt habe ich. Hier und da haben mir einfach ein paar Beschreibungen gefehlt, aber das war bei dem Tempo des Romans zu entschuldigen. Das hätte wahrscheinlich zu viel Geschwindigkeit rausgenommen zum Nachteil der Story. Aber ich liebe nun mal Beschreibungen. Zudem muss ich zugeben, dass ich es einfach so sehr gewöhnt bin, Geschichten im Präteritum zu lesen, dass mein Kopf die Verben teilweise automatisch umgewandelt hat. Das ließ mich leider manchmal stolpern. Fazit: Wenn man einen Sonntag nichts zu tun hat, sollte man sich mit diesem Buch einschließen, denn man will es nicht mehr aus der Hand legen und Verpflichtungen, wie aus dem Zug auszusteigen oder arbeiten, nerven einen tierisch. Es ist ein actiongeladener, humorvoller Spielfilm zwischen zwei Buchdeckel gepresst. Wer lachen und gleichzeitig mitfiebern will, sollte sich das nicht entgehen lassen. Volle Punkte!

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  • Rezension zu "Wie ich auszog Zigaretten zu holen ..." von Romana Grimm

    Wie ich auszog Zigaretten zu holen ...

    PMthinks

    01. September 2012 um 14:38

    Inhalt: Thomas Pohl ist Krimiautor, Frauenheld und nikotinsüchtig. So kommt es, dass er eines Morgens vor seiner Eroberung flüchtet und statt der begehrten Zigaretten einen Geheimauftrag eines Auftragskillers aus dem Zigarettenautomaten zieht. Der Beginn eines Tages voller Verrückten, Irrsinn und Gewalt. Und ohne Zigaretten... Meine Meinung: Die Zusammenfassung dieses Buches fällt mir schwer, denn ich will ja nicht zuviel verraten. Das, was Thomas (Tom) Pohl an einem einzigen Tag erlebt, reicht anderen für ein ganzes Leben. Und dabei fängt alles ganz harmlos an, nämlich wie immer: Tom erwacht in einem fremden Bett und flüchtet vor seinem One Night Stand, deren Namen er nicht mal weiß. Eigentlich schon Grund genug, Tom total unsympathisch zu finden, denn ich bin kein Fan von solchen Typen. Schon gar nicht von erwachsenen Männern, die sich so aufführen. Im Laufe des Buches lernt man ihn zwar nicht unbedingt näher kennen, aber man lernt, seinen Humor zu mögen. Der Humor in diesem Buch ist genau mein Fall: sarkastisch und böse. Tom bleibt meistens ganz cool und hat (fast) immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Als Gegenpol dazu schickt die Autorin Tom's Zwillingsbruder Andreas (Andy) ins Rennen. Der ist Geheimagent im Auftrag der Bundesrepublik und schon lange hinter dem Auftragskiller her, dem Tom unfreiwillig auf die Füße getreten ist, als er ihm seinen Auftrag vor der Nase weggeschnappt hat. Klar, dass die beiden nicht unbedingt das perfekte Team sind, denn Andy ist diensttreu und streng, nimmt alles viel zu ernst und denkt nur an seinen Job – egal, ob sein Bruder dabei draufgehen könnte. Naja: fast egal. Allein Tom und seine Sprüche sind es schon wert, das Buch zu lesen. Und Andy als sein Gegenpart – einfach klasse! Die beiden sind einfach sympathisch, man kommt nicht gegen an, man fiebert mit und fragt sich, wie sie denn jetzt wieder aus den verworrenenen Situationen herauskommen. Eigentlich die perfekte Kombi, ergänzt mit einer spanischen Domina und einem zigarettenrauchhassenden Mörder. Und natürlich dem ultimativ bösen Anführer, der einen perfiden Plan ausheckt. So einen braucht man immer. Das Buch gefiel mir also ziemlich gut, aber zwischendurch (und auch schon am Anfang), gab es Szenen, die passten eher in einen Actionfilm als in ein Buch. Genauso kam es mir nämlich vor: als würde ich einen Actionfilm mit Bruce Willis in Buchform lesen. So wurden Verfolgungsjagden und Prügeleien seitenlang ausgewälzt, bis man gar nicht mehr wusste, was Sache ist. „Das Auto schlingerte auf die Seite, dann wieder auf die andere, etc.“ Das sind Stoffe, die in einen Film gehören, aber in einem Buch nicht unbedingt funktionieren. So haben sich diese Sequenzen für mich unheimlich gezogen, auch wenn Tom das ab und an mit einem Spruch aufgelockert hat (wie es eben seine Art ist). Auch verfing sich Fr. Grimm in zu langen Erzählungen des Jahrhundertplanes, an dem ich bei der Hälfte ausstieg und einfach weitergelesen hab, ohne weiter mitzudenken. Aber man kennt das ja: Bösewichte müssen IMMER ihren Plan detailgetreu erklären. Hinzu kommt noch, dass mir die Charaktere etwas zu eintönig sind. Keinerlei bzw. kaum Entwicklung, man erfährt nichts über sie, alles bleibt beim Thema. Keine Vergangenheit, keine Zukunftswünsche, nichts. Einfach die Menschen in dieser Situation. Die Guten sind gut und die Bösen böse. So einfach ist das. Letztendlich hat mir das Buch Spaß bereitet, aber es hat eben so seine Schwächen. Deswegen habe ich mit der Bewertung gehadert und mich in Anbetracht der Zusammenfassung für die niedrigere Punktzahl entschieden - ich freue mich aber nichtsdestotrotz auf eine Fortsetzung! Fazit: Klasse Idee mit Schwächen in der Umsetzung

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  • Rezension zu "Wie ich auszog Zigaretten zu holen ..." von Romana Grimm

    Wie ich auszog Zigaretten zu holen ...

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2012 um 12:47

    Einfach herrlich! Thomas Pohl und sein Zwillingsbruder haben mich direkt an James Bond, Lemmy Caution und Jerry Cotton erinnert. Jedes Klischee wird mit Vergnügen bedient und die Sprüche sind cool. Die Bösen sind böse, die Guten gut, der Held zynisch und die Frauen sexy. Ein Exemplar hört dann auch tatsächlich auf den Namen "Pussy". Ich finde es unwöhnlich, dass dieser Krimi von einer Frau und dann auch noch in der Gegenwartsform geschrieben wurde. Sicherlich ist er deshalb so gut. Hier passt einfach alles. Fazit: Schräg, lustig, spannend, abgefahren. Unbedingt lesen, dieser Krimi unterhält ungemein.

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