Romina Angeli

 4,2 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorenbild von Romina Angeli (©Zoe Angeli)

Lebenslauf

Romina Angeli, geboren 1984 in Kempten, arbeitet seit 2006 als selbstständige Fotografin. Vorbild für Walli Schimmel ist ihre eigene Oma, von der sie vieles gelernt hat, unter anderem, das Leben mit Humor zu nehmen und Spezialitäten der Allgäuer Küche. Heute lebt sie mit Mann und Tochter in der Nähe von Kempten und schreibt in den frühen Morgenstunden.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Romina Angeli

Neue Rezensionen zu Romina Angeli

Cover des Buches Die letzte Pille bringt den Tod (ISBN: 9783749901401)
Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Die letzte Pille bringt den Tod" von Romina Angeli

Sternenstaubfee
Die letzte Pille bringt den Tod

Ich mag derzeit diese leichten Krimis mit ermittelnden älteren Damen. Dieser gehört auch in diese Kategorie. 

Walli Schimmel ist Rentnerin und Witwe. Als der Apotheker stirbt, glaubt sie an einen Mordfall. Gemeinsam mit ihrer Freundin Friedel ermittelt sie, sehr zum Leidwesen ihres Sohnes. Der ist Polizist und glaubt nicht an einen Mord...

Ich mochte das Buch. Es war sehr unterhaltsam, spannend und mit lustigen Momenten. Eine leichte Unterhaltung, die aber richtig Spaß gemacht hat. 

03.08.2026



Cover des Buches Die letzte Pille bringt den Tod (ISBN: 9783749901401)
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Rezension zu "Die letzte Pille bringt den Tod" von Romina Angeli

Elenas_bunte_buecherwelt
Ein Allgäu-Krimi

Worum geht es?

Als der Fischlinger Ludwig tot in seiner Apotheke gefunden wird, weiß Walli Schimmel sofort, dass hier ein Verbrechen geschehen ist. Anders als ihr Sohn Wolfi, der als ermittelnder Beamter von einem natürlichen Tod ausgeht. Kurzerhand übernimmt Walli die Ermittlungen und bringt Wolfi damit regelmäßig auf die Palme. Erst als sie ihre Freundin Friedl in den Fall mit einbezieht und sie beide in Gefahr bringt, fällt auch bei ihrem Sohn der Groschen: Der Apotheker war in dubiose Geschäfte verwickelt. Haben ihn diese sein Leben gekostet?


Meine Meinung:

Den zweiten Band dieser Reihe habe ich zuerst gelesen und er hat mir gut gefallen. Romina Angelis Schreibstil ist anschaulich und humorvoll. Man findet sehr schnell in ihre Geschichten hinein und wird von Wallis tollpatschiger und sehr auffälligen Art gut unterhalten. Für einen Polizisten scheint ihr Sohn wirklich nicht sehr klug zu sein, aber das macht das Zusammenleben der beiden umso witziger. 

Obwohl das Buch nur knappe 300 Seiten hat, fand ich es dennoch zwischendurch etwas langatmig. Die Autorin hätte noch mehr Spannung aufbauen können. Denn obwohl die Handlung mich auch zum Lachen gebracht hat, hat mein üblicher Drang, das Buch zu beenden, gefehlt. 

Fazit: Ein schöner Allgäu-Krimi, dem es stellenweise an Spannung fehlt.

Cover des Buches Wenn der Tod die Glocken läutet (ISBN: 9783365003176)
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Rezension zu "Wenn der Tod die Glocken läutet" von Romina Angeli

gaby2707
Rentnerin Walli Schimmel ermittelt wieder

Ausgerechnet vor ihrem ersten großen Solo-Auftritt während der sonntäglichen Messe in der St.-Bonifatius-Kirche in Burglbach, ein wie Walburga „Walli“ Schimmel findet elendes Kaff am Rande von Nirgendwo im Allgäu, beginnt die Kirchenglocke wie wild zu läuten und hört nicht mehr auf. Zusammen mit Pfarrer Hockl macht Walli sich auf die Suche nach dem Ausschalter des Radaus. Dabei stoßen die Beiden auf den am Glockenseil auf und ab schwingenden Mesner Xaver Allgaier, den alle nur „Xare“ nennen. Warum hat sich der Landwirt, der nach dem Tod seiner Frau doch gerade erst wieder eine neue Liebe gefunden hatte, im Glockenturm aufgeknüpft? Und wo ist diese Freundin, von der niemand weiß, wo sie gerade steckt?

Da ist es klar, dass Walli ihre Spürnase wieder in Dinge steckt, die sie normalerweise gar nichts angehen.


In „Wenn der Tod die Glocken läutet“ ermittelt die taffe, manchmal äußerst anstrengende, eigensinnige und vor allem neugierige Rentnerin Waltraud „Walli“ Schimmel schon zum dritten mal und geht damit ihrem Sohn Wolfgang Adalbert „Wolfi“, der als Oberkommissar bei der Kemptener Polizei arbeitet, kräftig auf die Nerven.

Ich hatte großen Spaß mit Walli, die ihre Nase wirklich überall hinein steckt und dann gar nicht verstehen kann, dass ihr das einer, meist ihr Sohnemann, krumm nimmt. Als sie auf Recherchereise mit ihrer Freundin Friedl Moosbach mal schnell nach Mecklenburg-Vorpommern in die idyllische Kleinstadt Stralsund reist, hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht. Hier trifft sie auf die alte Frau Wurm, die es in Sachen Schnüffelei locker mit ihr aufnehmen kann. So klasse. Auch aus der Vergangenheit mit ihrem verstorbenen Mann erfahre ich einiges, was mir Walli alles in allem noch sympathischer macht.

Aber es geht nicht nur humorvoll zu in diesem Allgäu-Krimi. Immerhin muss der Täter für einen Mord und ein Verschwinden gefunden werden. Ich habe mich bei den Ermittlungen sehr schwer getan und bis zum Schluss nicht gewusst, aus welcher Richtung der Täter auftauchen wird.

Autorin Romina Angeli reißt mich mit ihrem lebhaften und sehr bildhaften Erzählstil sofort in die Geschichte hinein. Vor allem die Bilder, die sie mir in den Kopf setzt – einfach krass. Ich sehe es immer noch vor mir, wie der an dem Seil hängende Leichnam des Mesners metaphorisch wieder und wieder versucht in den Himmel aufzufahren. Als Walli die auf dem Turmpodest herum liegenden Fliegen mit krossen Erdnussflips vergleicht, schüttelt es mich. Aargh – das will ich mir doch gar nicht vorstellen.

Ich finde den Humor, der hier immer wieder auftaucht einfach so klasse.

Das Allgäu-Flair kommt einerseits durch die regionalen Beschreibungen, vor allem aber durch den Dialekt, den Friedl und Anna bei ihren Dialogen von sich geben, sehr gut heraus. Übersetzung braucht es dazu keine, da sich alles aus dem Text heraus erklärt.

Friedl´s legendäres Allgäuer Kässpätzle Rezept, das sie hinten im Buch für uns hinterlassen hat, werde ich bestimmt bald mal ausprobieren.


Alles löst sich dann zu meiner vollsten Zufriedenheit, aber ganz anders als gedacht, auf. Nur weiß ich leider immer noch nicht, wer nun die Secret Affair vom Wolfi ist. Da geht es mir genau so wie seiner über neugierigen Mama. Für mich ein Indiz, dass ich mich bald auf einen weiteren Fall für Walli, Wolfi & Co. freuen kann.

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