Bluthaus

von Romy Fölck 
4,7 Sterne bei85 Bewertungen
Bluthaus
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

coffee2gos avatar

Das Buch lebt von einer bildhaften und spannenden Atmosphäre und sympathischen Charakteren

Bibliomaries avatar

Eine gelungene Fortsetzung, spannend und überraschend

Alle 85 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Bluthaus"

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet - den Täter hat man nie gefunden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783431041118
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Ehrenwirth
Erscheinungsdatum:28.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.09.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne57
  • 4 Sterne27
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    SigiLovesBookss avatar
    SigiLovesBooksvor 9 Stunden
    Kurzmeinung: Spannend, fesselnd geschrieben - ein ungesühntes Verbrechen, das erst viel später gelöst werden kann, dank einem sympathischen Ermittlerteam
    Ein ungesühntes Verbrechen, das bis in die Gegenwart wirkt....

    "Bluthaus von Romy Fölck ist der 2. Band einer Krimireihe, die (Hardcover, gebunden) im Lübbe Verlag erschienen ist (2018).

    Zum Inhalt:

    Auf einem verlassenen Gehöft nahe Itzehoe findet die Detektivin Jo eine schwer verletzte Frau, die kurz darauf stirbt. Jo ruft Polizei und Notarzt. Sie wird verhört und ist überzeugt, dass sie als Täterin verdächtigt wird. Beunruhigt bittet sie ihre alte Freundin, die Polizistin Frida Paulsen, um Hilfe.
    Aber dann ist Jo plötzlich verschwunden. Zusammen mit dem Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn macht sich Frida auf die Suche. Eine Spur führt auf die Ostseeinsel Holnis zu einem abgelegenen alten Haus. Die Einheimischen nennen es "das Bluthus", weil dort vor Jahren eine ganze Familie grausam ermordet wurde. Täter unbekannt.
    (Quelle: Stories, Thalia)

    Meine Meinung:

    Ohne den ersten Fall des Ermittlerduos Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn zu kennen, kommt man als Fan des Krimigenres sehr gut in die Handlung hinein: Auffallend ist hier ein hoher Spannungsbogen, der auf den ersten Seiten beginnt - und erst mit der letzten Seite endet. Dies ist den kurzen Kapiteln, den ständigen Perspektivwechseln (Frida und Bjarne) sowie vor allem den Rückblenden geschuldet, die nach und nach erklären, was 1997 in dem abgelegenen Reethaus an der Ostsee tatsächlich geschah - und auch warum.

    Romy Fölck gelingt es von Beginn an, den Leser zu fesseln und die spannende Handlung zumeist sehr authentisch "rüberzubringen"; die Figuren Frida Paulsen wie auch Bjarne Haverkorn zeigen sehr sympathische wie auch menschliche Gesichtszüge: Frida hat mit Jo gemein, dass beide in ihrer Kindheit traumatische Erlebnisse hatten und die Autorin stellt sehr authentisch klar, dass diese zuweilen in das gesamte Leben hineinreichen können: Frida ist eigentlich in einer Auszeit und weiß noch nicht, ob sie in den Polizeidienst zurückkehren will - Jo hat in ihrer Kindheit bedeutende Verluste erlitten, die sie noch heute - 20 Jahre danach, quälen und sie herausfordern, nach Antworten zu suchen....
    Bjarne Haverkamp ist nicht immer "bei der Sache", da er spät zu einer Tochter kam, von der er bisher nichts wusste, und die nun seine Hilfe braucht... Dieser Nebenstrang der Geschichte war für mich sehr interessant, da er ethische Fragen aufwirft und Bjarne sehr menschlich wirken lässt: Allerdings sollte die schriftstellerische Freiheit m.E. in einem Krimi nicht ausufern - und ein Kommissar das Privatleben vor den schwierigen Fall stellen, den es zu klären gilt: So ist ein stundenlanges nicht die mailbox abhören ein no go für mich; dennoch sind solche kleinen Schnitzer verzeihbar, wenn die Krimihandlung als solche ungeheuer spannend und ansonsten authentisch ist. Die spannende Handlung ist in kurze Kapitel verpackt und gibt ein ums andere Mal dem Leser Rätsel auf; die Rückblenden entschlüsseln einige Fragen etappenweise, was die Spannung noch steigert. In der Gegenwart gibt es eine geschlossene Akte im LKA, die interne Ermittlungen betrifft: Für wen könnte es von  Interesse sein, den Inhalt der Akte geheimzuhalten?
    Ein sehr spannender, rasanter und auch fulminanter Plot, den man so sicher nicht erwartet hat.

    Fazit:

    Spannend und fesselnd geschrieben - ein Kriminalroman über ein ungesühntes Verbrechen, das nach langer Zeit Aufklärung findet und auch mit einem sympathischen und sehr menschlichen Ermittlerteam in persona von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn aufwartet, auch wenn diese im vorliegenden Fall eher getrennt ermitteln. Für Fans spannender Kriminalromane mit Lokalkolorit (Ostsee) ein Krimitipp und eine Leseempfehlung von mir. 4*




    Kommentieren0
    0
    Teilen
    coffee2gos avatar
    coffee2govor 14 Stunden
    Kurzmeinung: Das Buch lebt von einer bildhaften und spannenden Atmosphäre und sympathischen Charakteren
    spannender Hintergrund, sympathische Charaktere

    Meine Meinung zum Buch:

    Der Kriminalroman überzeugt mit äußerst liebenswerten und authentischen Charakteren, vor allem Frida ist wirklich nett. Ich kann Frida auch sehr gut verstehen, dass sie sich eine berufliche Auszeit nehmen möchte, nachdem was vorgefallen ist, ist äußerst verständlich und bestimmt eine gute Entscheidung. Trotzdem würde es mir sehr leidtun, wenn sie nicht mehr als Ermittlerin tätig wäre. Das Schicksal ihrer Freundin Jo ist ebenfalls dramatisch und sehr spannend, vor allem auch die Geschehnisse aus ihrer Kindheit, samt Zeugenschutzprogramm und die Verbindung zum aktuellen Fall. Außerdem hat die Autorin eine besondere Atmosphäre geschaffen: Durch das alte, verwitterte Reetdachhaus, Klippen am Meer, ein einfacher, abgelegener Campingplatz und die Geschichten, die man sich im Dorf erzählt – das alles macht die Menschen und die Geschichte für mich spürbar und real.

     

     

    Mein Fazit:

    Obwohl ich den ersten Teil leider nicht gelesen habe, konnte ich mich sofort in die Geschichte hineinversetzen und hatte nicht das Gefühl, wesentliche Wissenslücken zu haben. Trotzdem bin ich jetzt neugierig auf den ersten Fall und werde diesen schnellstmöglich nachlesen.


    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Kathleen1987s avatar
    Kathleen1987vor 17 Stunden
    Spannende Fortsetzung einer der besten Krimi-Reihen in 2018

    Zum Inhalt:

    Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe um die Polizistin Frida Paulsen und den Kriminalkommissar Bjarne Haverkorn. Frida erholt sich grade in der Elbmarsch von den traumatischen Erlebnissen der letzten Monate, als ihre Freundin Jo auf rätselhafte Weise verschwindet. Kommissar Bjarne Haverkorn übernimmt die Ermittlungen. Frida sucht auf eigene Faust nach ihrer Freundin und stößt dabei auf das geheimnisvolle „Bluthus“, in dem vor vielen Jahren eine ganze Familie grausam ermordet wurde.

    Meine Meinung:

    Der zweite Teil dieser Reihe hat fast 100 Seiten weniger als sein Vorgänger. Man kann ihn auch gut lesen, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Die Vorgeschichte wird in diesem Teil immer mal wiederholt.

    Frida Paulsen, die mir schon im Vorgänger sehr ans Herz gewachsen ist, ringt mit sich, ob sie wieder in den Polizeidienst einsteigen soll, oder erstmal auf dem Hof ihrer Eltern bleibt. Dann verschwindet ihre Freundin Jo auf äußerst seltsame Weise. Der Instinkt in Frida ist geweckt und sie kann die Finger nicht von ihren eigenen Ermittlungen lassen.

    Bjarne Haverkorn hat mittlerweile eine recht freundschaftliche Beziehung zu Frida entwickelt und weiß, dass sie es nicht lassen kann, in diesem Fall zu ermitteln. So verabreden sie, dass sie sich gegenseitig auf dem Laufenden halten, wenn sich etwas Neues ergibt. Doch auch Bjarne selbst hat mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen, als seine Jugendliebe ihm beichtet, dass er eine Tochter hat.

    Beide Protagonisten sind Romy Fölck in ihrer Entwicklung und Art und Weise super authentisch gelungen. Auch hatte ich wieder keinerlei Schwierigkeiten dem Krimi und der Geschichte zu folgen. Der Spannungsbogen wurde wieder einmal konstant aufrecht erhalten und ließ keinen Spielraum für Langeweile oder gar zum Weglegen des Buches!

    Mein Fazit:

    Bisher gehört diese Reihe, vielleicht bin ich aufgrund von großer Sympathie zur Autorin und der Nähe unseres wunderschönen Nordens auch voreingenommen, zu den Besten Krimi-Reihen im Jahr 2018. Der Schreibstil und die Protagonisten sind einfach toll, ehrlich und sehr authentisch! Aber auch die Story und die Spannung, einfach genial gelungen!

    Auch hier (mal wieder) 5 von 5 Sternen!

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor einem Tag
    Kurzmeinung: Eine gelungene Fortsetzung, spannend und überraschend
    Das Haus an der Ostsee

    Frida Paulsen verbringt auf dem Apfelhof ihrer Eltern eine Auszeit. Sie fühlt sich noch nicht richtig bereit für eine Rückkehr in den Polizeidienst. Da kommt Jo, eine Freundin aus der gemeinsamen Internatszeit zu Besuch und bittet um Hilfe, aber da Frida keinen Zugang zu Ermittlungsakten hat, gibt Jo nichts weiter preis, als dass sie als Privatdetektivin an einem Fall arbeitet.
    Kurz darauf wird Jo Zeugin eines Mordes, verwickelt sich allerdings in Widersprüche und gerät selbst unter Verdacht. Als sie dann noch spurlos verschwindet, ist Frida alarmiert.
    Zusammen mit Kollege Haverkorn macht sich Frida auf die Suche, verfolgt dabei auch immer ihren eigenen Weg, das geht, da Haverkorn durch eine private Herausforderung nicht ganz bei der Ermittlung ist.
    Voller Spannung habe ich den zweiten Krimi der Autorin Romy Fölck erwartet. Nahtlos geht die Handlung weiter und ich war sofort wieder in Fridas Welt angekommen. Ich mag es gern, wenn in Krimis auch weit zurückliegende Ereignisse Einfluss auf die Handlung haben, wie es hier meisterhaft ausgeführt wird.
    Die Personen sind mir aus dem ersten Band alle noch präsent, aber auch neue Leser werden keine Schwierigkeiten haben, sich in die Handlung und die Charaktere einzufinden. Die Autorin beschwört eine düstere Atmosphäre herauf, die in einem einsamen reetgedeckten Haus an der See ihren Höhepunkt findet. Frida agiert wieder mehr als Einzelkämpferin, die nicht offiziell in die Ermittlungen eingebunden ist und dadurch auch wieder spektakuläre Aktionen durchführen kann. Das macht diesen Band auch wieder sehr spannend.
    Haverkorn war durch eine private Nebenhandlung dieses Mal in anderer Form präsent, Er bekommt dadurch ein sehr menschliches Profil und gibt Frida damit Freiraum für ihre nicht ganz polizeikonformen Ermittlungen. Der zweite Band hat meine Erwartungen an die Autorin erfüllt und ich warte mit Spannung auf die weitere Entwicklung von Frida Paulsen. Das Potential hat die Figur allemal.
    4,5 Sterne



    Kommentieren0
    68
    Teilen
    dieschmitts avatar
    dieschmittvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Ein sehr gelungener, durchgängig spannender Krimi. Meine Empfehlung.
    Ein sehr gelungener, durchgängig spannender Krimi. Meine Empfehlung.

    Zum Inhalt:

    Frida erholt sich von ihrem letzten Fall und unterstützt ihre Eltern. Als ihre Freundin Jo sie im Hilfe bittet holt ihr Beruf als Ermittlerin Frida ein. Jo verschwindet und Jo macht sich auf die Suche nach ihr.... und kommt so mitten in die Vergangenheit und in einen alten, ungelösten Fall.

     

    Meine Meinung:

    Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde lesen. Ich war sehr gespannt, da mir der Vorgängerband sehr gut gefallen hat. Entsprechend hoch waren meine Ansprüche.

     

    Auch diesmal hat mich die Autorin schon kurz nach dem Beginn mitten im Buch gefangen. Es ist so spannend und anschaulich geschrieben, dass ich es am Liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar und sehr anschaulich, so dass die Atmosphäre förmlich zu spüren ist. Das Buch beginnt spannend, dennoch baut die Autorin die Spannung immer weiter auf und hat es geschafft mich auf die ein- oder andere falsche Fährte zu locken. Das Ende hat mich dann wiederum überrascht und sehr gut gefallen.

     

    Ich muss gestehen, ich finde die Charaktere des Buches toll, sie sind eigen und wirken auf mich sehr authentisch. Auch wenn Frida Fehler aus dem ersten Band wiederholt, macht das doch ihre Person aus. Die Charakter habe sich vom ersten Band bis zu diesem weiterentwickelt und habe für mich noch jede Menge Potential für Folgebände. Ich hoffe ich lese bald mehr von Ihnen.

     

    Ich bin froh den ersten Band gelesen zu haben, da ich so die Entwicklung der einzelnen Charaktere gut nachvollziehen kann. Fürs grundsätzliche Verständnis des Buches war dies aber nicht notwendig, das Buch steht meiner Meinung nach für sich selbst.

     

    Fazit:

    Ein sehr gelungener, durchgängig spannender Krimi. Meine Empfehlung.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Lischen1273s avatar
    Lischen1273vor 2 Tagen
    Kurzmeinung: EinE super Fortsetzung des ersten Bandes.Ein Muss für jeden Kimi-Liebhaber.
    Ein super gelungener Folgeband

    Romy Fölck hat mit dem Kriminalroman "Bluthaus" einen würdigen Nachfolger zu ihrem ersten Band "Totenweg" geschaffen.Mit gut 300 Seiten ist das Buch zwar nicht ganz so umfangreich wie der der erste Teil, jedoch schafft es das Ermittlerduo Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen absolut einen mit auf die Spuren des Bluthauses zu nehmen.

    Frida Paulsen verbringt in einer Auszeit vom Dienst Zeit bei ihren Eltern in der Elbmarsch auf deren Apfelhof. Noch seelisch angeschlagen ist sie sich über ihre Zukunft im Polizeidienststellen noch nicht im Klaren.Jo, eine alte Freundin von Frida taucht dort unerwartet zu einem kurzen Besuch auf und so befindet sich Frida plötzlich wieder in einem Fall.
    Denn Tags darauf wird ganz on der Nähe, auf einem verlassenen Hof die Leiche einer ehemaligen Polizistin gefunden.Bjarne Haverkorn wird mit dem Fall betraut und als Hauptverdächtige ist Frida Freundin Jo ins Fisir genommen worden.Doch Jo ist plötzlich unauffindbar. So beginnt Frida auf privater Ebene mitzuermitteln.
    Ihre Spuren führen sie an auf die Halbinsel Holnis an der Ostsee.Dort hat vor vielen Jahren ein schrecklicher Familienmord in dem seit damals benannten "Bluthaus" stattgefunden.Was haben die Fälle miteinander zu tun?

    Ja, diese Frage hat mich durchgehend in seinen Bann gezogen.Der Spannungsaufbau durch den Zeitwechsel zwischen dem damaligen Familienmord und dem aktuellen Fall war sehr gut aufgebaut und haben die Seiten nur so dahinfliegen lassen.Der Schreibstil der Autorin war gewohnt klar und dadurch gut und flüssig zu lesen.In der Geschichte blieb dennoch viel Raum für die privaten Geschehnisse um das Ermittlerduo, was ich persönlich sehr sympathisch fand, denn Frida und Bjarne sind mir bereits im ersten Band sehr ans Herz gewachsen.

    Mein Fazit:
    Bluthaus ist ein Muss für jeden Fan von Kriminalromanen. Eine wirklich tolle Fortsetzung des ersten Teils, die mich neugierig auf den nächsten Band macht.
    Ich bin jedenfalls wieder mit dabei.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Alex1309s avatar
    Alex1309vor 3 Tagen
    Elbmarsch-Krimi Band 2

    Nachdem ich von dem ersten Band „Totenweg“ von Romy Fölck total begeistert war, habe ich mich sehr auf den zweiten Band um Frida Paulsen gefreut. Das Cover ist wieder sehr ansprechend und passt gut zum Inhalt des Buches. Auch der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht auf diesen Krimi von Romy Fölck.

    Klappentext:
    Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet - den Täter hat man nie gefunden ...


    Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt wieder in der Geschichte drin. Ich fand es gut, dass ich die Kenntnisse von Band 1 hatte, aber sicherlich kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen. Die Spannung ist direkt von Beginn an da und hält auch bis zum Schluss. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen wieder gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Ich fand der Spannungsbogen hat sich klasse entwickelt bis zum Schluss und es war durchweg spannend und nicht langweilig. Das hat auch dazu geführt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und recht schnell gelesen hatte. Das Buch regt zum mit rätseln an und ich war des Öfteren auf dem falschen Weg und das Ende konnte mich überraschen.
    Von mir eine klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans und die volle Punktzahl für diesen klasse zweiten Band um Frida Paulsen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Großartiger Kriminalroman. Schließt unmittelbar an den Totenweg an. Nebengeschichten und Figuren brillant positioniert. Lesen. Lesen.Lesen.
    Stürmisch

    „Bluthaus“ ist der zweite Band um die beiden sehr unterschiedlichen Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Die Autorin Romy Fölck setzt ihre Handlung nur wenige Wochen nach den Ereignissen in dem Titel „Totenweg“ fort. Gut gelungen, da die erzählerische spannende Grundstimmung aktiv bestehen bleibt.

    Die Handlung spielt regional im norddeutschen Raum und Mittelpunkt der Storyline hat diesmal nichts mehr mit der Vergangenheit der jungen Polizeibeamtin unmittelbar zu tun. Persönlich ist also Frida Paulsen nicht befangen, nicht in erster Instanz. Ihre alte Freund-Feindin Jo(hanna), die in Hamburg als erfolgreiche Privatdetektivin lebt und arbeitet, ist nun auf die Hilfe ihrer Freundin aus Internat Zeiten angewiesen. Eine ehemalige Beamtin des Landeskriminalamts verstirbt, schwerverletzt in ihrem Armen. Kein Unfall – eindeutig brutale Verletzungen, die nur den Schluss zulassen, dass sie ermordet wurde. Jo weicht einer Mitarbeit mit Bjarne Haverkorn aus und verschwindet sang- und klanglos. Frida Paulsen versucht, die nun zur Fahndung ausgesetzte Freundin zu finden um den Mordverdacht aufzuklären...

    Atmosphärische Spannung weht mit hohem Tempo durch die Handlung. Da die Vergangenheit einer Firda Paulsen nun nicht mehr im Mittelpunkt steht, ist der Personenkreis von Haupt- und Nebenfiguren etwas eingeschränkter. Sicherlich kommen die Eltern von Frida Paulsen vor, aber das war es auch schon an bekannten Nebenfiguren aus dem ersten Band. Insgesamt hat die Autorin Romy Fölck das Tempo ihrer Story stark erhöht. Es gibt Nebengeschichten, die aber weniger inhaltlichen Raum einnehmen und Bjarne steht mit seinen privaten Herausforderungen an erster Stelle.

    Romy Fölck ist eine raffinierte Autorin, sodass sie parallele Wege geht – wir klammern natürlich die Nebengeschichten aus. Die Vergangenheit drängt sich auch diesmal mit einem Mordfall an die Oberfläche und schon kombiniert die Autorin einen komplexen Plot. In dieser „zweiten“ Rahmenhandlung hätte ich mir gewünscht, dass diese mehr Raum einnimmt. „Bluthaus“ ist weniger blutig, dafür ein Stück weit mysteriöser. Ein altes, verlassenes Haus mit einer dunklen, dramatischen Geschichte, inmitten von einer von Wind und Meer geformten Landschaft – perfekt.

    Durch das extreme Tempo das die Autorin vorlegt, verringert sich die Spannung nicht, doch der Story und den Personen hätte das mehr an tiefe geben können.
    Charakterliche Konzeption ist hochklassig. Spannung perfekt. Tempo...zu schnell.

    Für den nächsten Band empfehle ich, eine Handlung ohne kriminalistische Altlasten aus der Vergangenheit zu verwenden. Romy Fölck ist durchaus konzeptionell so flexibel, dass sie nach „Totenweg“ und „Bluthaus“ - einen neuen, originelle Handlung entwickeln kann, zumal mal doch auffällt, dass der Showdown in „Bluthaus“ verwandtschaftliche Ähnlichkeiten zum seinem Vorgänger hat.

    Fazit

    „Bluthaus“ ein starker Pageturner. Packend, stürmisch, wild und brutal. Minimal schwächer wie der Vorgänger, aber ich bin mir sicher, dass uns der dritte Band mit einer großartiger Spannung überfallen wird.

    Danke Romy Fölck. Großartige – Prädikat: Unbedingt sofort nach „Totenweg“ lesen.

    Michael Sterzik

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Gremlins2s avatar
    Gremlins2vor 5 Tagen
    Mega spannend, fesselnd und mitreißend

    Bluthaus
    Romy Fölck

    Das Cover ist ansprechend und durchdacht, eine Augen hat es gleich angezogen und in Verbindung mit dem Klappentext neugierig gemacht.

    Frida wollte eigentlich auf dem Hof ihrer Eltern eine Auszeit nehmen. Einfach mal keine Verbrechen aufklären und die Seele baumeln lassen. Als jedoch ihre alte Freundin Jo anruft steht sie wieder mitten im Geschehen.

    Dies ist der zweite Band der Reihe rund um Frida und Bjarne.
    Unglaublich geschickt werden hier die Fäden zu Beginn ausgelegt, diese führen sich zum Ende hin wunderbar ineinander ein. Der Roman besticht durch eine Dynamik und einen wachsende Spannungsbogen der mich als Leser vollkommen gefangen genommen hat. Ich wurde bis zum Schluß mitgerissen und bin ausgezeichnet unterhalten worden.
    Detaliert wurden die Protagonisten beschriebenen und ich konnte Einblicke in ihr Leben nehmen. Dadurch wurden sie mir in diesem Band noch näher gebracht.
    Die Handlung ist ausgereift und rund.
    Die Spannung konstant hoch und der Plot durchdacht.
    Der Schreibstil ist durchgehend lebendig, schwungvoll und herrlich angenehm zu lesen. 
    Verdiente fünf Sterne für diesen spektakulären spannenden Roman! 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Schuggas avatar
    Schuggavor 6 Tagen
    Unterhaltsam und spannend

    In der holsteinischen Elbmarsch wird eine ermordete Frau gefunden – in Verdacht steht Detektivin Johanna Arndt, eine Freundin von Frida Paulsen aus Schulzeiten, welche die Frau blutüberströmt vorfand. Ihre Aussage weist jedoch Ungereimtheiten auf, und als Johanna kurz darauf spurlos verschwindet, macht sich Frida, die grad auf dem Obsthof ihrer Eltern neue Energie tanken wollte, auf die Suche nach ihrer Freundin. Ihre Recherchen führen sie zu einem alten Haus an der Ostseeküste, welches von den Anwohnern nur „dat Bluthus“ genannt wird. Gleichzeitig begibt sich Bjarne Haverkorn für die Mordkommission auf Spurensuche nach seiner Hauptverdächtigen…

    „Bluthaus“ ist nach „Totenweg“ der zweite Krimi aus der Feder von Romy Fölck um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, kann allerdings auch ohne Kenntnis des ersten Bandes gelesen werden. In „Bluthaus“ ermitteln Frida und Bjarne zunächst unabhängig voneinander, wobei sich ihre Ermittlungen schon früh überschneiden. Hierbei fand ich es interessant, wie die Ermittler über völlig unterschiedliche Wege – einmal dem offiziellen bei Bjarne, einmal dem privaten bei der beurlaubten Frida – letztlich zum selben Ergebnis gelangten. Mir machte es Spaß, bei den Ermittlungen selbst zu spekulieren, was es mit dem Bluthaus und Johannas Verschwinden auf sich haben könnte. Ebenso gab es den ein oder anderen Einblick in das Privatleben der Ermittler, wobei mir Bjarnes Part stellenweise zu überzogen und unnötig erschien. Schade. Auch ist das Handeln der beiden manchmal etwas fragwürdig, wenn es um gefährliche Alleingänge geht. Davon abgesehen handelt es sich jedoch um einen spannenden und angenehm undurchschaubaren Krimi, den ich gerne empfehle.

    Kommentieren0
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    S
    sveavor 2 Monaten
    spannend und mitreißend
    Kommentieren
    heidi_59s avatar
    heidi_59vor 3 Monaten
    Ich freue mich total auf den zweiten Fall von Frida und Haverkorn , weil der erste mich begeistert hat ♡
    Kommentieren
    Herzensbuechers avatar
    Herzensbuechervor 5 Monaten
    Ich durfte den ersten Teil vorablesen und habe Romy Fölck auch persönlich kennenlernen dürfen. Deshalb freue ich mich umso mehr auf den 2. Band der Elbmarsch-Krimis! P.S. Wer Totenweg noch nicht gelesen hat, unbedingt nachholen!
    Kommentieren

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks