Romy Fölck Duell im Schatten

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Inhaltsangabe zu „Duell im Schatten“ von Romy Fölck

Die Leiche eines betagten Restaurantbesitzers wird am Blauen Wunder aufgehängt. Der Körper des Greises, der in eine archaische Priesterrobe gehüllt ist, weist seltsame Brandmale auf. War der Tote ein untergetauchter Kriegsverbrecher, der nach siebzig Jahren aus Rache ermordet wurde? Die Ermittlungen bringen die Mordkommission auf die Spur einer Wiener Journalistin, die auf ein unfassbares Verbrechen der Nazizeit gestoßen war, kurz bevor sie in Dresden verschwand. Während Kommissarin Conny Clausius ihren Urlaub mit Raik Winter abbricht, um sich ehrgeizig dem neuen Fall zu widmen, greift der Strafrichter der attraktiven Marijana Kettler unter die Arme, die für das Mordopfer arbeitete und macht im Keller des Restaurants eine unglaubliche Entdeckung.

Kurzweiliger Krimi mit Tiefgang.

— LiesaB
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    Duell im Schatten
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    31. July 2013 um 19:52

    Von Deck eines Schaufelraddampfers wird eine ältere Dame Zeuge eines Verbrechens. Unvermittelt hängt an den Trägern der Brücke „Blauen Wunder“ eine Leiche in einer Priesterrobe herab. Der Tote ist ein alter Kroate, der in der Altstadt von Dresden ein eher schlecht als recht gehendes Restaurant betreibt. Die erste Begutachtung des Toten bringt seltsame Dinge zu Tage. Die Leichenstarre hat bereits eingesetzt und der Körper weist schwere Misshandlungen und seltsame Brandmale auf. Gerade noch unter der Sonne Italiens, muss sich die junge Kriminalbeamtin Conny Clausius unter Protest ihres Freundes, dem Richter Raik Winter, wieder zurück nach Dresden begeben, um die Ermittlungen in dem Mordfall zu unterstützen. Diese lassen darauf schließen, dass der Tote ein Kriegsverbrecher und in Dresden untergetaucht war. Conny stürzt sich in den Fall, um ihre kriselnde Beziehung zu verdrängen, erhält unerwarteten Besuch und wundert sich über Raiks Bemühungen um die gutaussehende Angestellte des Mordopfers. Hochsommer in Dresden – ein heißes Pflaster. Das Buchcover: Dämmerung liegt über den Stahlverstrebungen des „Blauen Wunder“ in Dresden. Nur wenige Personen und Fahrzeuge sind zu sehen und auch die Straßenlaternen haben ihren Dienst noch nicht angetreten. Darüber in gelben, wie abgewetzt wirkenden Buchstaben der, etwas reißerisch und retro anheimelnde Titel Duell im Schatten. ­­­ Eigentlich hatten Conny und Raik sich den Urlaub in Italien redlich verdient. Doch als Frischling der Mordkommission hat Conny nur unter der Voraussetzung fahren dürfen, dass ihr Chef sie notfalls zurückbeordern kann. Murphys Law schlägt zu und Raik lässt seiner Wut und Enttäuschung freien Lauf. Doch um die Befindlichkeiten des Richters kann sich Conny gerade gar nicht kümmern. Die ersten Ermittlungen verlaufen schleppend und drohen im Sande zu verlaufen.  Niemand hat etwas gesehen oder bemerkt. Ausgerechnet Connys Freund, der Richter, gibt den entscheidenden Hinweis, der die Ermittlungen wieder in Gang bringt. Als alter Stammgast des Mordopfers hat ihn dessen Angestellte, die attraktive Halbkroatin Marijana um Hilfe gebeten. Beim Ausräumen des Lokalkellers findet Raik eine alte Holzkiste mit mehr als brisantem Inhalt. Der Buchtitel Duell im Schatten hat mich zunächst stutzen lassen, da er eher an einen Krimi aus den 60ern erinnerte. Aber weit gefehlt. Der Roman von Romy Fölck spielt in der Gegenwart und lediglich die Ermittlungen der Protagonisten führen weit in die Kriegsgeschichte zurück, in eine Art Schattenwelt. Für uns heute ebenso zeitlich als auch geographisch entfernt, bieten die Balkankriege, sowohl die in der nahen als auch in der weiter zurückliegenden Vergangenheit, hervorragende Grundlagen für jegliche Art von Geschichte, vor allem aber für das Genre Krimi. Für Romy Fölck eine ausgezeichnete  Wahl, bei deren Umsetzung sie nicht an der Oberfläche kratzt, sondern auch für den geschichtsunkundigen Leser, tiefer in die Materie eindringt und verständlich nahe zu bringen weiß. Romy Fölck verzichtet auf plakative Beschreibungen, ohne dass das Grauen seinen Schrecken verliert. Sie schreibt beharrlich und mit Energie, so dass auch in ruhigeren Momenten der Leser nicht von der Angel gelassen wird und sich ein gleichmäßiger Spannungsbogen entwickelt, der sich nicht nur auf die Ermittlungen, sondern auch auf das Privatleben der Hauptpersonen ausweitet. Zeitgemäß lässt die Autorin ihre Hauptpersonen in die Beziehungsfalle tappen und auch im Job sind  Grabenkämpfe angesagt. Vieles erscheint zunächst in Schwarz-Weiß und doch liegt gerade dieses Romy Fölck fern. Der Schluss, ein wahrer Showdown, wird den Leser mit einem verwunderten Blick zurücklassen.Ein rundherum gelungener Krimi, mit ausreichend Tempo, gut gezeichneten Personen und logischen Handlungsfolgen.  Leseempfehlung? Sicher! Für wen? Jedermann.

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  • Leserunde zu "Liebe auf leisen Sohlen" von Emilia Licht

    Liebe auf leisen Sohlen
    Emilia_Licht

    Emilia_Licht

    Bitte beantwortet mir folgende Frage bis zum 9.4.2013 Eines der berühmtesten Bauwerke in Dresden wird von Einheimischen und vielen Dresdenkennern als das "Blaue Wunder" bezeichnet. Was genau ist das? a) eine Brücke über die Elbe b) ein Aussichtsturm c) ein Palast aus Zeiten August des Starken Antwortet bitte direkt in eurer Bewerbung. Unter allen richtigen Einsendungen verlose ich 10 Ebooks und 3 Taschenbuchexemplare. Viel Glück! Aktualisierung: Ich schreibe es hier nochmal rein, falls sich jemand später eingelesen hat. Aufgrund einer Terminüberschneidung lose ich die Gewinner der Gratis-Exemplare am Donnerstag, den 11.04.13 aus und benachrichtige dann alle umgehend. Viele Grüße, Emilia

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    ChrissiH

    ChrissiH

    13. April 2013 um 11:11
    Emilia_Licht schreibt Oder ich lese auch mal einen Krimi, z.B. von meiner Dresdner Kollegin Christine Sylvester, bis hin zum Thriller.

    Hallo Emilia, ich bin zwar nicht bei der Leserunde dabei, aber als Dresdnerin wollte ich sie mal ein bisschen verfolgen =). Und siehe da, es hat sich ja schon mal gelohnt, von deiner Dresdner ...

  • Persönliche Krimilesung als Weihnachtsgeschenk

    Duell im Schatten
    Romy_Foelck

    Romy_Foelck

    19. December 2012 um 15:09

    Hast du das besondere Weihnachtsgeschenk für deine Lieben noch nicht gefunden? Wie wär es mit einer ganz persönlichen Krimilesung, mit einer Wohnzimmerlesung mit Romy Fölck?  Das ist mein Weihnachtsgeschenk für euch: Ich verlose eine Lesung – ganz privat in meinem Wohnzimmer (1 – 6 Personen in Leipzig) – wenn ihr mir schreibt, welcher meiner Romanfiguren ihr im wahren Leben gern einmal begegnen würdet.  Schreibt mir eine E-Mail an kontakt (ät)romyfoelck.de, das Los entscheidet unter allen Beteiligten am Freitag, 21.12.12, wenn die Welt nicht untergeht. ;o) Ich wünsche euch wundervolle Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in ein grandioses 2013! Romy Fölck

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  • Leserunde zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    ThiloScheurer

    ThiloScheurer

    Mögt ihr Krimis mit regionalem Bezug? Aber darf es auch etwas mehr sein? Vielleicht ein böser Thriller, der kurz vor Weihnachten spielt, wenn die Tage am kürzesten sind und der Neckar am längsten schwarz erscheint? Dann möchte ich euch einladen zur Leserunde meines Debütromans „Schwarzer Neckar“, der Mitte Oktober im Emons Verlag erschienen ist. Für jeden Tag der Geschichte habe ich einen Leseabschnitt vorgesehen. Bewerbt euch bis einschließlich 27. November für eines der zehn Freiexemplare, die ich zusammen mit dem Verlag vergebe. Dafür möchte ich lediglich wissen, welche Thriller ihr so lest (Autor, Titel und wie euch das Buch gefallen hat ). Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezension. Auch wer es nicht zu einem Freiexemplar schafft, ist in dieser Leserunde herzlich willkommen. Und darum geht’s: In einem schwäbischen Dorf finden Schulkinder einen toten Greis mit einer Fünf-Reichsmark-Münze im Rachen. Kommissar Wolfgang Treidler, der mangels Beweisen unlängst vom Mord an seiner schwangeren Frau freigesprochen wurde, untersucht den Fall. Als neue Partnerin stellt ihm das Dezernat für interne Ermittlungen Carina Melchior, eine ostdeutsche Polizistin mit Stasi-Vergangenheit, zur Seite. Anstatt zusammenzuarbeiten, verfolgen beide ihre eigenen Ziele, und erst ein gefährlicher Vorfall im Milieu der russischen Mafia bringt sie einander näher. Doch um seinen Platz im Leben wiederzufinden, muss Treidler zuerst den Fall lösen, der seinen Namen trägt. Und der Mörder seiner Frau ist ihm näher, als er ahnt ... Und hier könnt ihr euch schon mal in die Leseprobe reinlesen: http://www.emons-verlag.de/media/files/leseproben/Scheurer_Schwarzer_Neckar_S.2-17.pdf Ich denke, euch erwarten interessante Charaktere und spannende Unterhaltung, bei der auch der Kopf nicht zu kurz kommt. Und gratis dazu gibt’s ein paar schwäbische Dialoge.  Viel Glück!

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  • Leserunde zu "Stammtischmorde - 9 Leipziger packen aus" von Hartwig Hochstein

    Stammtischmorde - 9 Leipziger packen aus
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Mögt ihr Krimis? Mögt ihr Kurzgeschichten? Dann macht mit bei unserer Leserunde zu „Stammtischmorde -- 9 Leipziger packen aus“, einer Anthologie von 13 Krimikurzgeschichten. Was genau erwartet euch in „Stammtischmorde“? Ist der Pizza-Bote der Mörder? Kann eine Kaffee-Bohne tödlich sein? Stört ein Rollator beim Raubüberfall? Was haben Knochen im Garten mit der Sprengung der Pauliner-Kirche zu tun? Neun Leipziger Autorinnen und Autoren, acht von ihnen am Krimi-Stammtisch der Messestadt vereint, Altmeister Erich Loest als Gast dabei, lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Das Ergebnis: Geschichten von Mord und Totschlag, von Liebe und Eifersucht, von Gier und Rache, von Erpressung und Betrug. Mal mit zynischem Zungenschlag, mal sozialkritisch, mal mit einem Schuss schwarzen Humors, ist ihnen eines gemeinsam: Sie fesseln den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile. Und die finalen Antworten auf die Fragen, die sie aufwerfen, lösen die Spannung auf verblüffende Weise auf. Herausgeber der Stammtischmorde ist kein geringerer als Hartwig Hochstein, früherer Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung. Die Anthologie vereinigt bekannte Leipziger Krimi-Autoren/innen wie Andreas Stammkötter und Sophie Sumburane, und auch der renommierte deutsche Schriftsteller Erich Loest hat einen Krimi beigesteuert. Inhaltsangabe Andreas Stammkötter: ›Der Fremde‹ Jan Flieger: ›Die Stimme‹ und ›Tote sterben nur einmal‹ Erich Loest: ›Alles oder nichts‹ Mandy Kämpf: ›Ich weiß, wer es getan hat‹ Matthias Seydewitz: ›Dezember-Abend‹ Sophie Sumburane: ›Ein ehrenwertes Haus‹ und ›Vom roten Sand ins Licht‹ Stefan B. Meyer: ›Kinder der Stadt‹ Traude Engelmann: ›Das graublaue Kuvert‹ Romy Fölck: ›Der letzte Kopi Luwak‹ und ›Pauliner-Pakt‹ Nähere Infos zu den Autoren findet ihr hier.   Rezension Ein Pizzabote lügt folgenschwer, ein Vater plant späte Vergeltung, ein Krimiautor den perfekten Mord - er glaubt zu wissen, wie es geht. In den "Stammtischmorden" wird erschlagen, erstochen, erschossen, allerdings nicht in der Kneipe. Vielmehr kommen die Autoren dieser Anthologie regelmäßig am Leipziger Krimi-Stammtisch zusammen, und das vor allem, um zu lachen, sich zuzuprosten und zu diskutieren, wie Herausgeber Hartwig Hochstein im Vorwort beschreibt. Autoren wie Andreas Stammkötter, Sophie Sumburane, und Stefan B. Meyer haben schon Krimis veröffentlicht und sind - wie Traude Engelmann oder Romy Fölck - Mitglieder der Autoren-Vereinigung Syndikat. Jan Flieger brachte bereits zu DDR-Zeiten Bestseller auf den Markt, Mandy Kämpf und Matthias Seydewitz veröffentlichen zum ersten Mal Kriminelles und lassen gleich aufhorchen. Als Neunter im Bunde ist als Gastautor Erich Loest vertreten, der, als er in der DDR aus politischen Gründen nicht publizieren durfte, unter dem Pseudonym Hans Walldorf Krimis veröffentlichte. Loest lässt seine Geschichte in Mailand spielen, wo ein Student, bekannt und reich geworden durch ein Fernseh-Quiz, in einer Trattoria tot zusammensackt. Niemand hat einen Schuss gehört, nur so ein Zischen. Das rückt einen Messerwerfer in den engeren Kreis der Verdächtigen. Dies ist eine ältere Geschichte, wie man an Details bemerkt, was aber keinesfalls schadet. Loest und auch Jan Flieger spielen souverän auf der Klaviatur der Verunsicherung, rücken Tat-Motive ins Zentrum, ihre Geschichten könnten auch ohne Verbrechen bestehen. Menschliche Abgründe tragen Mandy Kämpfs Geschichte. In einer Jugendstilvilla im Herzen Leipzigs wird der 41-jährige Michael Gerber tot aufgefunden, auf seiner Brust liegt ein Zettel: "Ich weiß, wer es getan hat." Die meisten der Stories spielen in Leipzig, Straßennamen oder die Pauliner-Kirche verweisen darauf - Regional-Krimis sind Trend. Hinter wiedererkennbaren Fassen aber schwelen Beziehungs- und Psycho-Dramen, auch nicht alle unbekannt. Für eine Spannung, die daraus erwächst, kann Matthias Seydewitz zum Beispiel - von ihm ist im fhl-Verlag bereits der Lyrik-Band "Verdrängungsspiel" erschienen - sich mit der Leiche Zeit lassen. Und Traude Engelmann kommt sogar ganz ohne aus. (Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung (17.10.2012)) Bewerbt euch bis zum 30.10. um 20 Leseexemplare! >>> Hier geht’s zur Leseprobe<<< Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    Andreas_M_Sturm

    Andreas_M_Sturm

    06. August 2012 um 15:53

    Der zweite Fall um Conny Clausius und Raik Winter ist ein würdiger Nachfolger von „Täubchenjagd“. Ein brutaler Mord, dessen Ursachen in der Vergangenheit liegen, führt den Leser in kurzen Rückblenden in das Jugoslawien zur Zeit des 2. Weltkriegs. Deutlich wird herausgestrichen, dass Nationalismus und Kriege nur Leid und Gewalt hervorbringen, die auch über Generationen hinweg die Schuld an traumatischen Erlebnissen tragen. Die Beziehungskrise der beiden Hauptprotagonisten fügt sich dabei nahtlos in die Geschichte ein und verleiht dem Buch eine spritzige Note. Duell im Schatten ist ein Dresden Krimi, der sich locker und flüssig liest. Die Story ist gut konstruiert und bleibt bis zum überraschenden Finale spannend.

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    kiki62

    kiki62

    15. May 2012 um 08:46

    Romy Fölck: „Duell im Schatten“ oder die Schatten der Vergangenheit Bibliographische Angaben: • erschienen 2012 im Kahl Verlag Dresden • umfasst 261 Seiten in Paperback Die Autorin: Romy Fölck wurde 1974 im sächsischen Meißen geboren. Nach erfolgreichem Abitur studierte sie an der TU Dresden Jura. Bereits während ihres Studiums schrieb sie ihren ersten Krimi, den sie wie auch alle folgenden an der Elbmetropole ansiedelte. Ihre besondere Liebe zu Dresden wurde auch in ihrer Literaturveranstaltung „Lit Aqua“ am Terrassenufer sichtbar. Neben ihren bereits erschienenen Krimis kann man auch diverse Kurzkrimis der Autorin lesen, die regelmäßig in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht werden. Romy Fölck ist ihrem geliebten Sachsen treu geblieben und lebt heute in Leipzig. Kurzinhalt: Die Leiche eines unbekannten Mannes landet beinahe auf einem Elbdampfer. Die Ermittlungen unter Leitung von Kommissar Ludwig scheinen in einer Sackgasse zu enden. Viele Ungereimtheiten machen den Fall recht undurchsichtig. Auch die aus dem Urlaub geholte Kommissarin Conny Clausius kann anfänglich keine Spuren sichten. Doch schon nach kurzer Zeit öffnen sich neue Zusammenhänge, die den Mord in einem gänzlich anderen Licht erscheinen lassen. Sehr schnell wird klar, dass es da eine Verbindung zwischen dem Prolog am Anfang des Krimis und den Mordumständen gibt. Die Spuren führen nach Serbien, Kroatien und Wien. Wie ein Puzzle setzt sich die Lösung des Falles Stück für Stück zusammen. Doch dass der eigentliche Grund dieses grausamen Mordes in Zusammenhang mit dem schon längst vergangenen 2. Weltkrieg steht, wird den Ermittlern erst am Ende des Falles deutlich. Rache war schon immer ein schlechter Ratgeber. Sprachliche Umsetzung: Die Autorin entführt den Leser zu Beginn des Romans nach Dresden. Mit detailgetreuen Beschreibungen macht sie den Leser mit dieser Stadt bekannt. Parallel dazu wird der Rezipient Zeuge eines ungewöhnlichen Mordes und begleitet die Ermittler bei ihrer Arbeit. Keine schwere Kost für den Leser, was auch nicht beabsichtigt ist. Eine sehr bildhafte Sprache macht es dem Leser leicht, dem Handlungsgang zu folgen. Die Autorin jongliert mit der Sprache so, dass sie den Leser fesselt. Spannungsaufbau, scheinbare Lösung, Sackgasse. Wie geht es weiter? Da muss doch noch was sein. Und der Leser hat selbst schon eine Ahnung, wie es weiter gehen könnte. Doch die Handlung läuft ganz anders ab, als vom Leser vermutet. Spannung und Kick an der Elbe, lässt sich die Schreibweise der Autorin zusammenfassen. Aber auch zwischenmenschliche Auseinandersetzungen bleiben nicht aus. Scheinbar ganz nebensächlich greift Romy Fölck die Frage nach der Realisierbarkeit von Beziehungen im Umfeld des Justizapparates. Die Charakterisierung der Protagonisten macht es dem Leser leicht, sich mit den Personen zu identifizieren. Menschliche Belange in einer Leistungsgesellschaft werden so in den Krimi eingebaut, dass sie den sogenannten roten Faden nicht überdecken, aber vom Rezipienten wahrgenommen werden und er sich damit auch auseinandersetzen kann. Was beim Lesen immer wieder auffällt, ist die Liebe der Autorin zur Stadt Dresden, die sich besonders in ihren Beschreibungen der Besonderheiten Dresdens darstellen. Trotzdem langweilen diese den Leser nicht, da die treffenden Beschreibungen kurz und dennoch so gestaltet sind, dass der Leser sich in die jeweilige Situation hineinversetzt fühlt. Und es wundert den Leser auch nicht, dass dieser zu lösende Mordfall gerade an die Elbmetropole angesiedelt ist. Besteht doch zwischen Dresden und dem Hintergrund des Mordfalls eine Verbindung zum Geschehen im zweiten Weltkrieg. Gekonnte Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart. Es gelingt der Autorin geradezu meisterlich, die Spannung so auf den Höhepunkt zu treiben, dass der Leser immer gefesselt bleibt. Besonders als sich der Fall so langsam zu lösen scheint, kann man das Buch nicht mehr zur Seite legen. Das sehr schlichte Cover des Krimis übermittelt dennoch eine Botschaft. Die gewählten Farben machen dem Leser klar, da wo Dunkelheit herrscht, gibt es auch Licht. Diesen Zusammenhang erkennt man aber erst auf Seite 260. Die Rache weicht dem Verzeihen, leider in diesem Fall zu spät. Persönliche Meinung: Der Krimi von Romy Fölck ist ein lesenswertes Buch. Wenn auch, wie schon oben beschrieben, durch die sprachliche Gestaltung keine schwere Kost, so entführt mich die Autorin gekonnt in die Elbmetropole verknüpft mit einem recht sonderbaren und spannenden Kriminalfall. Besonders gefallen hat mir auch die Darstellung der handelnden Personen, die nicht nur als Ermittler dargestellt werden. Sie treten mir als Menschen gegenüber. Es ist schon eine tolle Leistung, drei Stränge so zu verknüpfen: ein sehr eigenwilliger Mordfall und dessen Lösung kombiniert mit Ermittlern, die ich auch als meine Nachbarn sehen könnte und Schilderung einer Stadt, in die ich mich hineinversetzt fühle. Aber auch die Verknüpfung zu einem brisanten Kapitel der Vergangenheit lässt den Leser sich seine eigenen Gedanken machen. Die Frage nach dem Sinn und Unsinn von Rache, die Menschen zerstört und nicht das bringt, was sich der Rachelüsterne erhofft, ist ohne den erhobenen Zeigefinger verarbeitet. Das Lesen macht Spaß, man fühlt sich gut unterhalten und taucht als Leser in die Welt der Handlung gern mit ein.

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  • Leserunde zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    Romy_Foelck

    Romy_Foelck

    Du interessierst dich für einen Krimi mit dem Schauplatz Dresden? INHALTSANGABE: Die Leiche eines betagten Restaurantbesitzers wird am Blauen Wunder aufgehängt. Der Körper des Greises, der in eine archaische Priesterrobe gehüllt ist, weist seltsame Brandmale auf. War der Tote ein untergetauchter Kriegsverbrecher, der nach siebzig Jahren aus Rache ermordet wurde? Die Ermittlungen bringen die Mordkommission auf die Spur einer Wiener Journalistin, die auf ein unfassbares Verbrechen der Nazizeit gestoßen war, kurz bevor sie in Dresden verschwand. Während Kommissarin Conny Clausius ihren Urlaub mit Raik Winter abbricht, um sich ehrgeizig dem neuen Fall zu widmen, greift der Strafrichter der attraktiven Marijana Kettler unter die Arme, die für das Mordopfer arbeitete und macht im Keller des Restaurants eine unglaubliche Entdeckung. 5 TESTLESER GESUCHT: Wenn du mit dem Strafrichter Raik Winter und der jungen Kommissarin Conny Clausius auf die Spur eines 70 Jahre alten ungesühnten Verbrechens gehen, mitdiskutieren und das Buch am Schluss rezensieren möchtest, bewirb dich im Unterpunkt "Bewerbung" für eines der fünf Testleserexemplare. Beantworte bitte bis Sonntag, 25. März folgende Frage: Wenn du eine Reise nach Dresden planen würdest, was würde dich am meisten am sogenannten "Florenz des Nordens" (wie Dresden auch genannt wird) reizen? Du hast das Buch bereits? Wunderbar! Du bist natürlich auch herzlich zu dieser Testleserrunde eingeladen!!! Viel Spaß wünscht euch, Romy Fölck

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    ChrissiH

    ChrissiH

    29. April 2012 um 12:57

    Duell im Schatten ist ein Krimi, der in der Elbflorenz Dresden spielt. Für mich als Dresdnerin natürlich ein absolutes Muss, auch wenn man mit bestimmten Erwartungen herangeht. Das Buch handelt von der Kommissarin Conny Clausius, die mit Leib und Seele Polizistin ist. Als dann die Leiche eines Restaurantbesitzers am Blauen Wunder aufgehängt wird, lässt sie sogar den Urlaub mit ihrem Freund Raik Winter fallen, um sich dem Mordfall zu widmen. "Die Ermittlungen bringen die Mordkommission auf die Spur einer Wiener Journalistin, die auf ein unfassbares Verbrechen der Nazizeit gestoßen war, kurz bevor sie in Dresden verschwand." Raik greift derweil der attraktiven Marijana, die für das Opfer arbeitete, unter die Arme und macht seinerseits unglaubliche Entdeckungen, die dem Mordfall ein ganz neues Ausmaß verleihen. Duell im Schatten ist ein vielschichtiger Krimi, da er neben einer spannenden Krimigeschichte auch noch Romantik und geschichtliche Themen aufgreift. So wird auch die Beziehung von Conny und Winter ein zentraler Punkt in der Story. Sie ist sehr lebhaft geschrieben, so dass man sich schon mal mit den Hauptpersonen aufregt und mitfühlt. Ebenfalls wird die Historie Dresdens, speziell der Bombenangriff im Februar 1945, detaillreich erzählt. In diesem Abschnitt des Buches wird es sehr emotional, dass einem, wenn man sich richtig auf die Geschichte einlässt, schon mal die Tränen kommen können. Leider ist von außen nicht erkennbar, dass eine solche Thematik in diesem Umfang aufgegriffen wird, so dass ältere Leute, die den Angriff selbst miterlebt und vielleicht nie richtig verarbeitet haben, nicht vorgewarnt werden. Aber für die, die mit Distanz auf die Erlebnisse schauen können, ist es mal eine andere Art Geschichte kennenzulernen. Der Krimi an sich ist spannend erzählt und kann viele unerwartete Wendungen aufzeigen. Man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit. Dass das ganze noch vor der wunderschönen Kulisse Dresdens spielt, ist sozusagen noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Ich kann dieses Buch besten Gewissens jedem Krimileser und denen die es werden wollen empfehlen.

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    LaDragonia

    LaDragonia

    18. April 2012 um 11:18

    Zum Inhalt: Das erste Mal, seit der schrecklichen Bombennacht im Krieg, kehrt Else Fiedler in ihr geliebtes Dresden zurück. Bei einer Fahrt mit dem Schaufelrad-Dampfer über die Elbe sieht sie wie ein Mann vom "Blauen Wunder" stürzt. Kurz bevor er aufschlägt, bleibt er an dem Seil das um seinen Hals geschlungen ist, in der Luft hängen. Die Mordkomssion Dresden übernimmt den Fall. Schnell stellt sich heraus, das hier kein Selbstmord sondern ein bestialischer Mord begangen wurde. Doch was veranlasst jemanden dazu, den betagten Restaurantbesitzer Goran Micic auf so grausame und brutale Weise umzubringen. Da die Mordkomisson gnadenlos unterbesetzt ist, wird Conny Clausius von ihrem Chef aus dem Urlaub zurück beordert. Im Laufe der Ermittlungen werden Gegenstände gefunden die darauf hindeuten, das das Opfer ein Mitglied der kroatischen Ustascha angehört haben könnte. Ist dem wirklich so, oder ist Goran Micic vllt doch nur ein unschuldiges Opfer? Meine Meinung: Ein wirklich spannender Krimi, mit einer tollen Protagonistin. Obwohl mir Conny Clausius anfangs ein wenig unsymphatisch ist, weil sie halt so ein extremer Workaholic ist, muß ich doch sagen, das sie mir im Laufe des Buches trotzdem immer symphatischer wurde. Vor allem auch das zwischenmenschliche hat mich in diesem Buch sehr berührt. Es ist nicht einfach nur ein Krimi, sondern durch kleine Einblendungen, vor allem die Kriegserlebnisse Else Fiedlers, auch ein sehr bewegendes Buch. Ihre Erzählungen aus dem brennenden Dresden, können einfach niemanden kalt lassen. Aber trotz allem nimmt das ganze keineswegs überhand, sondern die Ermittlungen stehen grundsätzlich im Vordergrund, was dann auch den Spannungslevel eigentlich immer hoch hält. Für mich persönlich war dieser Krimi eine erstklassige spannende, zeitweise auch traurige Lektüre, die mich wirklich sehr gefesselt hat. Eindeutig ein Buch das die 5 Sterne voll und ganz verdient hat.

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    Herr_Buecherwurm

    Herr_Buecherwurm

    14. April 2012 um 19:45

    Conny und Raik, Polizistin und Staatsanwalt, sind auf dem Weg in ihren ersten gemeinsamen Urlaub in Umbrien, als in Dresden ein Mord geschieht. Ausgerechnet Dresden, der Stadt, in der Conny arbeitet. Zuerst scheint es wie Selbstmord, als ein Mann vom Blauen Wunder stürzt, doch die Ermittlungen ergeben, dass es nicht so ist. Und während Conny und Raik an dem Fall arbeiten, kommen sie sich noch näher. Ein spannender Kriminalroman zum Miträtseln. Flüssig geschrieben, mit überraschenden Wendungen. Was mich ein wenig stört, ist dass die Beziehung der beiden in der zweiten Hälfte sehr stark in den Vordergrund rückt. Mir wäre etwas mehr Kriminalfall und etwas weniger Beziehungsstress lieber gewesen. Trotzdem ein sehr guter Kriminalroman.

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    passionelibro

    passionelibro

    12. April 2012 um 08:30

    "Duell im Schatten" von Romy Fölck aus dem Kahlverlag ist ein Krimi mit geschichtlichem Hintergrund und spielt in Dresden. Gleich auf den ersten 2 Seiten wird aus der Ich-Perspektive ein schreckiliches Ereignis aus dem 2. Weltkrieg erzählt, dass man zu Anfang noch nicht so recht einzuordnen weiß. Dann geht es weiter zur Urlaubsfahrt von Raijk (Strafrichter) und Conny (Beamtin der K11), man spürt, dass die Beiden noch keine allzulange Beziehung führen und kurz darauf muss Conny zurück nach Dresden, da ihre Abteilung unterbesetzt ist und ein seltsamer Mord am Blauen Wunder geschah. Dies belastet ihre Beziehung, denn auch Raijk kehrt zurück nach Dresden. Conny stürzt sich in die Arbeit, Raijk versucht sich die Zeit zu vertreiben und es spannen sich Parallelen zwischen dem Fall von Conny und den Beziehungen, die Raijk zu einem kleinen kroatischen Restaurant hält. Es wird ein komplexer Fall mit verschiedenen Randpersonen gelöst, der aber nie langweilig wird und einen bis zur letzten Seite auf Trab hält, da man der Lösung so nahe ist und doch erst fast ganz am Schluss darauf kommt, dank einer Geiselnahme. Hinzu kommt eine bewegende Erzählung einer Zeitzeugin zum Feuersturm 45 in Dresden und weitere kurze "Einspielungen" aus der Kriegszeit, die dem Krimi einen anspüruchsvolleren Rahmen geben. Der Kreis schließt sich am Ende mit einem Brief vom Februar 2012, der wiederum aus der Ich-Perspektive verfasst ist und mit einer großen Geste der Barmherzigkeit: Das Opfer empfand gegenüber dem Mörder seiner Familie und vieler anderer Menschen keinen Hass mehr - sondern nur noch Mitleid. Insgesamt ein sehr gelungener Krimi, in einem lockeren Schreibstil verfasst, der es einem schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen! Auf jeden Fall lesenswert!

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    Nefertari35

    Nefertari35

    07. April 2012 um 17:26

    Duell im Schatten von Romy Fölck Das Buch beginnt mit einem Tagebucheintrag. Es werden Menschen aus Ihren Häusern verschleppt, zum Katholizismus zwangsbekehrt und dann erschossen. Wir befinden uns in Serbien. Einder weigert sich seinem Glauben abzuschwören und wird weggeschleppt. Er kann sich mit einem Messer befreien,w ird aber dann vom Priester erschossen. So endet der Tagebucheintrag. Im weiteren Verlauf fahren die Kommissarin Conny Clausius und der Richter Raik Winter zusammen in Urlaub. Sie wollen in eine alte italienische Abtei fahren und dort in einer Ferien wohnung ein paar schöne Tage verbringen. Was Conny ihrem Freund nicht gesagt hat, ist, das sie auf Abruf steht. Und wie soll es naders sein, akum angekommen wird sie schon wieder zurückbeordert. Ein grausamer Mord hält Dresden in Atem. Ein alter kroatischer Restaurantbesitzer wurde, nachdem er schwer gefoltert wurde, an einem Hanfseil über das Blaue Wunder (eine Brücke) geworfen. Das wurde von einer älteren Dame von einem Passagierschiff aus beobachtet. Conny beginnt zu ermitteln. Zuerst sieht es so aus, als wäre der Fall unlösbar. Doch nach und nach gibt es immer mehr Beweise. Raik, der den toten Goran Micic kannte, hilft dessen ehemaliger Bedienung beim Ausräumen des Lokals. Dabei findet er eine Kiste mit alten Ustescha-Relikten und einen menschlichen Schädel. Er gibt Conny Bescheid, obwohl die beiden wegen des unterbrochenen Urlaubs immer noch sauer aufeinander sind. Bald ist schainbar kalr, das Goran dieser nazi-Bewegung angehörte und wohl an Kriegsverbrechen beteiligt war. Der Schädel, der im Restaurant gefunden worden war, gehörte zu einer österreichischen Journalistin, die aber zwei Jahre bevor dieser nach Dresden kam, dort gewesen war. Conny und ihr Team ermitteln fieberhaft, obwohl sie die Sache mit Raik nicht aus dem Kopf bekommt. Ich möchte hier von der Geschichte nicht mehr verraten, da sonst die Spannung beim Lesen flöten geht. Nur soviel, es gibt einen überraschenden Schluß. Welcher Art dieser ist, sei dem geneigten Leser selber herauszufinden. Die Fragen, warum Goran einen Schädel im Keller hatte, wer sein Mörder war, ob Raik und Conny sich wieder vertragen und eingie mehr, werden natürlich bis zm Schluß alle geklärt. Der Schreibstil des Buches ist wunderbar flüssig und immerzu spannend. Es gibt keine langatmigen Szenen. Auch die kleine Führung durch Dresden, bei der man einige Sehenswürdigkeiten kennenlernt fand ich toll. Während des Buches erzählt eine alte Dame die Geschichte der Bombennacht in Dresden. Mir sind da fast die Tränen gekommen und ich find es toll, das das Thema auch in moderner Literatur nicht verschwiegen wird! Gerne werde ich von der Autorin Romy Fölck weitere Romane lesen, da mir der Stil wirklich gut gefallen hat!

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    SharonBaker

    SharonBaker

    Das war doch mal ein Krimi nach meinem Geschmack. Figuren mit Ecken und Kanten, die die Geschichte auch mit ihren Privatleben beleben und einer wunderschönen Kulisse von Dresden, was die Autorin auch schön eingefangen hat, das man doch gerne gleich mal vorbei schauen möchte. Der Ausgang unsere Geschichte ist eine gefolterte und aufgehängte männliche Leiche am Blauen Wunder (Brücke in Dresden). Durch die schlecht besetzte Mordkommission muss Kommissarin Conny Clausius ihren Urlaub mit ihren Freund Raik Winter, der Richter ist, abbrechen. Wo wir auch gleich in einen handfesten Streit geraten, da Conny die Abmachung mit ihren Chef nicht mit ihren Freund abgesprochen hat. Zurück in Dresden geht sie gleich an die Arbeit und vergräbt sich in den Fall, während Raik viel freie Zeit hat über seine Beziehung nachzudenken. Während der Fall sich schleppend in gang setzt, wird Raik von einer alten Bekannten einer Kellnerin um Hilfe gebeten, denn diese vermisst ihren Chef vom Restaurant und weiss nicht was sie machen soll. Raik hilft natürlich aus und verstrickt so unabsichtlich in den Fall der Conny aus den Urlaub geholt hat. Durch Raik erzielt die Mordkommission die ersten Ergebnisse und kommt so weiter. Man merkt schnell das mehr dahinter steckt und zwar in seiner Vergangenheit, die schwer zu ermitteln ist. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, man sollte es einfach lesen. Der Schreibstill macht einfach Spaß zu lesen, es bleibt spannend bis zum Schluss und man fiebert richtig mit. Auch wie es mit unseren zwei Hauptfiguren weitergeht, lässt einen einfach nicht los und man weiss bei den beiden wird es nicht langweilig. Bitte mehr davon.

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  • Rezension zu "Duell im Schatten" von Romy Fölck

    Duell im Schatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. April 2012 um 22:23

    Der Krimi beginnt mit einem spannenden Prolog, der weit in der Vergangenheit spielt. Genauer gesagt während des Zweiten Weltkrieges in der jugoslawischen Stadt Virovitica, wo die Einwohner mit Gewalt zum katholischen Glauben bekehrt werden sollen. Ziemlich rasant geht es in der Gegenwart weiter. In Dresden wird ein alter Mann gefoltert, erdrosselt und anschließend mit einer Schlinge um den Hals vom "Blauen Wunder" geworfen. Kommissarin Conny Clausius, die gerade mit ihrem Freund, dem Richter Raik Winter, im Italienurlaub weilt, wird zurückbeordert um an dem Fall mitzuarbeiten. Raik ist davon alles andere als begeistert, und es kommt zum Streit, der sich durch das ganze Buch zieht. Mir war das etwas zu viel, und ich hatte das Gefühl, dass dadurch der Mordfall sehr in den Hintergrund gerückt wird. Allerdings sind alle Personen, egal ob Haupt- oder Nebenfiguren gut durchdacht und glaubhaft. Und alle sind wichtig und bringen die Geschichte voran. Auch wenn die Beziehungsprobleme zwischen Conny und Raik einen großen Raum einnehmen, bleibt die Geschichte fast durchgehend spannend. Für mich war lange nicht abzusehen, wer der Täter ist und warum er so ein grausames Verbrechen begangen hat. Man wird immer wieder auf die falsche Fährte gelockt, und auch wenn ich etwa fünfzig Seiten vor Schluss einen Verdacht hatte war das Ende überraschend und ein echter Showdown. Neben dem Kriminalfall erhält man auch Informationen über geschichtliche Ereignisse. So schildert beispielsweise eine Zeugin sehr eindringlich, wie sie im Februar 1945 die Luftangriffe auf Dresden überlebt hat. Diese Erzählung hat mich besonders beeindruckt und ist aus meiner Sicht einer der Höhepunkte des Buches. Auch über die kroatische Ustascha-Bewegung, die möglicherweise in Zusammenhang mit dem Mordfall steht, erfährt man interessante Hintergründe. Schön finde ich auch die Ortsbeschreibungen. Wie nebenbei erfährt man etwas über den Handlungsort Dresden, seine Einwohner und Sehenswürdigkeiten. Alles wird bildreich beschrieben, so dass man direkt Lust bekommt, diese sehenswerte Stadt zu besuchen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Allerdings war fand ich das Privatleben der Protagonisten zu dominierend, so dass der Mordfall besonders am Anfang zu kurz kam. Ansonsten lässt sich das Buch gut lesen und ist spannend bis zum Schluss.

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