Romy Fölck Totenweg

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Inhaltsangabe zu „Totenweg“ von Romy Fölck

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie - außer dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen. Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Alptraum ihrer Kindheit. Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen - bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt -

"Jede Familie hat ihre Schatten..." - toller atmosphärischer Krimi!

— ricysreadingcorner

Unbedingte Leseempfehlung! Gut eingefangene Atmosphäre und ein spannender Fall!

— Buchliese

Super spannend!

— baerin

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  • Ein spannender Krimi für düstere Herbsttage!

    Totenweg

    ricysreadingcorner

    28. September 2017 um 20:56

    Inhalt Als sie die Nachricht erreicht, dass ihr Vater nachts brutal niedergeschlagen wurde und im Krankenhaus ums Überleben kämpft, sieht die junge Polizistin und angehende Kommissarin Frida Paulsen sich gezwungen, in die Heimat in der Elbmarsch zurückzukehren und sich somit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu stellen. Mit 14 Jahren war sie damals auf ein Internat geschickt worden, kurz nachdem ihre beste Freundin ermordet worden war. Was niemand weiß ist, dass sie damals nicht alles erzählt hatte, was sie wusste. Denn sie kennt den Mörder… Auch Kriminalkommissar Haverkorn, der damals in dem Fall ermittelte, kehrt nach Deichgraben zurück, um die neusten Geschehnisse zu untersuchen. Auch ihn hat dieser ungelöste Fall niemals losgelassen. Aber nicht alle Dorfbewohner scheinen sich über Fridas Rückkehr auf den elterlichen Hof zu freuen… Meine Meinung Von der ersten Seite an konnte mich dieser Krimi fesseln. Wären nicht lästige Alltagsverpflichtungen gewesen, hätte ich ihn sicher in einem Rutsch durchgelesen. Die Story ist gut durchdacht und schlüssig und ich muss zugeben, dass ich zwischenzeitlich lange auf der falschen Fährte war. Besonders hervorzuheben sind für mich, die für einen Krimi sehr schön ausgearbeiteten Charaktere. Mit Frida konnte ich mich sehr gut identifizieren und ihre Zerrissenheit zwischen der Ablehnung und der Zuneigung zur alten Heimat und ihrer Familie spüren. Dass alle Charaktere durch den alten „Cold Case“ schon eine lange gemeinsame Geschichte haben hat dazu beigetragen, die Beziehungen, Eigenheiten und Gefühle der Dorfbewohner zu verstehen. Auch Haverkorn ist ein interessanter Charakter, den der ungelöste Fall von damals immer noch innerlich auffrisst und sein Leben noch immer irgendwie im Griff hat. Neben den Charakteren überzeugte mich dieses Buch auch durch die sehr eindrückliche Atmosphäre des kleinen Dorfes in der herbstlichen Elbmarsch. Sie ist schön düster und passt daher sehr gut zur Story und zu den Gefühlen der Protagonisten. Die heruntergekommenen Höfe, die weiten Felder und das nass-kalt-dunkle Herbstwetter… Die Perspektivwechsel zwischen Frida und Haverkorn sowie zusätzliche Charaktere, die nicht direkt etwas mit dem Geschehen zu tun haben wie Fridas Internatskollegin Jo, verleihen den Charakteren meiner Meinung nach eine zusätzliche Tiefe. Sie erklären neben den spannenden eingeschobenen Rückblenden, wie sich die Protagonisten seit der ersten Begegnung verändert und was sie durchgemacht haben, was sie zu dem gemacht haben, wer sie sind. Die Dialoge und auch die Entwicklungen der Story fand ich manchmal etwas holprig und schnell. Es werden Themen angesprochen, die seit fast zwanzig Jahren und teilweise länger verheimlicht wurden. Da wirkte es für mich manchmal etwas unglaubwürdig, dass die Charaktere nun so plötzlich damit herausplatzen sollten. Abgesehen von den teilweise etwas zu "einfachen" Dialogen, gefielen mir Schreib- und Erzählstil aber gut. Sie sind flüssig und leicht zu lesen, sodass dieses Buch für mich ein absoluter Page-Turner war. Die düstere Atmosphäre, war für mich richtig spürbar. Obwohl ich finde, dass man bei einem klassischen Krimi, keine großartige Aussage braucht, fasste die Protagonistin diese für mich in einem Satz ganz gut zusammen: „Jede Familie hat ihre Schatten.“ Wie die Familien damit umgehen, ist für Außenstehende oft nicht ganz verständlich und so ging es auch mir hier manchmal. Moralische Entscheidungen bekommen im familiären Umfeld halt oft andere Gewichtungen… Fazit Ein schöner Krimi für dunkle Herbsttage, der mich besonders durch seine intensive Atmosphäre und die interessanten und authentischen Charaktere überzeugen konnte. Wer klassische Krimis mag, wird hier sicher nicht enttäuscht werden! Ich mochte Frida und Haverkorn so sehr, dass ich mir gut weitere Krimis mit den beiden Protagonisten vorstellen könnte. Ich würde sie auf jeden Fall lesen!  

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  • Ein sehr gelungener Reihenauftakt!

    Totenweg

    Buchliese

    19. February 2017 um 16:56

    Frida Paulsen möchte nach zehn Jahren bei der Schutzpolizei Kriminalistin werden. Kurz vor den anstehenden Prüfungen erreicht sie ein Anruf ihrer Mutter Marta. Ihr Vater Fridtjof wurde niedergeschlagen und liegt schwer verletzt auf der Intensivstation in einem Hamburger Krankenhaus. Der Kontakt zu ihren Eltern ist schon lange nur noch spärlich. Vor 18 Jahren wurde in ihrem Heimatdorf ihre beste Freundin Marit umgebracht und der Mörder nie gefasst. Frida war damals dreizehn Jahre alt, rebellierte gegen das große Schweigen, das ausbrach, und musste fortan ein Internat in Süddeutschland besuchen. Mit ihrem Heimatdorf Deichgraben in der Elbmarsch verbindet sie dunkelste Erinnerungen. Aber Marta kann die Arbeit auf dem Apfelhof, der kurz vor der Pleite steht, nicht allein bewältigen. Frida muss sich ihrer Vergangenheit stellen. „Je näher sie dem Dorf kamen, desto unruhiger wurde Frida. Ihre Schulter verkrampften. Es fühlte sich an, als stecke sie in einem engen Korsett, das jemand mehr und mehr zuzog. Das gelbe Ortsschild von Deichgraben schälte sich aus dem Regen. Das Dorf, in dem sie ihre Kindheit verbracht hatte. Frida blickte nach rechts, wo sich ein schmaler Weg durch die Felder schlängelte. In der Ferne konnte sie die Silhouette eines Backsteingebäudes im Regendunst erkennen. Der alte Viehstall am Totenweg. Der Ort, wo Marit ermordet worden war. Sie wollte nicht daran denken und richtete ihren Blick nach vorn auf die Reetdachhäuser, die sich unter dem nasskalten Herbstwetter zusammenduckten.“ Doch nicht nur Frida lassen die damaligen Ereignisse nicht los. Bjarne Haverkorn, der die Mordermittlungen im Fall Marit leitete, versucht nun zu klären, wer Fridas Vater in der Nacht niedergeschlagen und schwer verletzt im Straßengraben liegengelassen hat. Er ist sich sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt. Aber erst einmal wird die Sache immer verworrener, denn nicht nur die tote Marit wartet in der Vergangenheit, auch Frida trägt Geheimnisse um den Mord an ihrer Freundin bis heute in sich. Mit „Totenweg“ führt Romy Fölck die Leser in die Elbmarsch. In klarer Sprache baut sich nach und nach ein Bild von der Landschaft und den Menschen auf. Rückblicke ins Jahr 1998 eröffnen dem Leser die Ereignisse, die das Leben der Dorfbewohner in der Gemeinde Deichgraben von einem Tag auf den anderen drastisch verändert haben. Kommissar Bjarne Haverkorn ermittelt ruhig und besonnen, während Frida Paulsen, schon allein der persönlichen Betroffenheit geschuldet, oftmals ein bisschen vorschnell agiert. Hier ist der Autorin, eine ausgewogene Mischung gelungen. Haverkorns Chef Vollmer erschien mir dafür ein bisschen hölzern und das kurze Gespräch zwischen Frida und Jacek, dem polnischen Erntehelfer über dessen Beweggründe, in Deutschland zu arbeiten, erschien mir ein wenig zu gewollt. Aber das wäre jetzt Jammern auf ganz hohem Niveau. Die Handlung selbst verknüpft nicht nur sehr spannend die beiden Fälle. Je mehr sich Frida auf das Leben in Deichgraben einlässt und je tiefer Haverkorn in der Vergangenheit gräbt, desto schneller stürzen weitere Ereignisse auf sie ein. Aber die Suche nach dem verbindenden Glied zwischen der Vergangenheit und den aktuellen Ermittlungen ist ein schwieriges Puzzle, das Geduld, Feingefühl und Zeit erfordert. Zeit, die eigentlich niemand hat, denn der Täter hat längst begonnen, seinen Drohungen Taten folgen zu lassen. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich das Buch in jeder freien Minute gelesen. Sympathische Protagonisten und gut eingefangenes Flair der Landschaft umrahmen eine sehr spannende Handlung. Viel mehr kann man sich als Krimileser auch gar nicht wüschen. „Totenweg“, vorab beim Verlag Weltbild (Nein, kein Buchclub!) bereits erschienen, wird auch ab 29. September 2017 bei BASTEI LÜBBE zu haben sein. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen und bin schon aufs nächste Buch von Romy Fölck gespannt! Viel Spaß beim Lesen!

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  • Super spannend!

    Totenweg

    baerin

    08. February 2017 um 17:24

    Die Polizistin Frida, die in Hamburg auf den gehobenen Dienst hin arbeitet, bekommt einen alarmierenden Anruf ihrer Mutter. Ihr Vater liegt schwer verletzt im Krankenhaus im Koma, er wurde nieder geschlagen. Sie nimmt Urlaub, um ihre Mutter auf dem Apfelhof in der Elbmarsch zu unterstützen. Sie war in den letzten Jahren nicht oft dort in ihrem Heimatdorf - zu viele negative Erinnerungen belasten sie dort. Vor 18 Jahren wurde ihre beste Freundin dort ermordet aufgefunden und der Mörder wurde nie gefasst. Kommissar Haverkorn, der schon damals ermittelt hat, kümmert sich um den Fall ihres Vaters, kann aber den ungeklärten Fall von damals nicht vergessen und forscht auch da weiter. Er ist vielen noch von damals bekannt. Er kann aber auch nicht verhindern, dass noch mehr Verbrechen verübt werden. Zudem kämpft er mit persönlichen Problemen in seiner Ehe. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, die Personen sind sehr lebendig dargestellt und man kann sich in die Geschichte sehr gut hinein versetzen. Zum besseren Verständnis tragen auch die Rückblenden bei, die immer wieder eingestreut werden. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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