Romy Fischer Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin

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Inhaltsangabe zu „Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin“ von Romy Fischer

Absolut sarkastisch, zynisch und auch ironisch beschreibt eine junge Frau ihren Alltag, den sie als Verkäuferin auf der Ebay-Plattform erlebt hat. Jeder bekommt sein Fett weg: Kunden, Rechtsanwälte bzw. Abmahnvereine und Ebay. Doch auch über sich selbst kann Romy Fischer lachen. Bissig, frisch und vor allem frech ist ihre Schreibweise, ihre Erfahrungen in Worte zu fassen. "Ich verprügel Kunden bevorzugt mit einem Nudelholz", schreibt Romy Fischer. "Es hat die richtige Größe, liegt hervorragend in der Hand und ist immer griffbereit." Was einige Menschen ahnen, aber nicht wirklich wissen, ist die Tatsache, dass etliche Verkäufer bei Ebay für eine Hand voll Geld eine Menge über sich ergehen lassen müssen - und zwar von allen Seiten. Doch trotzdem heißt es jeden Tag aufs Neue: "Bitte lächeln. Der Kunde ist schließlich König!" A propos König: Kennen Sie schon die Gruppierungen "Der faule Sack", "Der Geizhals", "Der 'Wer bin ich' Typ", "Der Tester", "Der Ungeduldige", "Der Pöbler" und "Der Gestresste", sowie deren Bedeutungen? Nicht? Wussten Sie, wie der Umgang zwischen Ebay und den Verkäufern ist und wie groß die Liebe von Rechtsanwälten und Abmahnvereinen zu den Shopinhabern ist? Auch nicht? Erfahren Sie mehr in diesem Buch, und verpassen Sie keinen einzigen Budenzauber.

Erschütternd komisch

— ralf_boldt
ralf_boldt

Einfach nur klasse .. diese Ironie und der Sarkasmus... zu genial. Selten soviel gelacht, wie bei diesem Buch.

— Bibilotta
Bibilotta

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    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    31. October 2014 um 12:39

    Wer schon einmal auf der Handelsplattform eBay einen Artikel verkauft hat, wird sie kennen: die Besserwisser und die Nörgler. Das sind die Menschen, denen wir im wirklichen Leben immer aus dem Weg gehen wollen. Bei eBay scheinen sich besonders viele dieser Zeitgenossen zu tummeln. Die Autorin beschreibt ihren Erfahrungen als Inhaberin eines eBay-Shops für Wolle und Bastelbedarf. In einem munteren und gut lesbaren Stil schildert sie die Erlebnisse mit den Kommunikations-Legasthenikern am anderen Ende des Internets. Kunden, die nicht lesen können oder wollen, Kunden die für nichts Rabatt wollen und noch nicht einmal ausgelieferte Bücher wieder zurückgeben wollen. Sie hat mit all den Käufern zu tun, die einem tagtäglich den Umgang mit Menschen vermiesen können. Der in Großbuchstaben schreibende Choleriker, Fetischisten, Quengler und notorisch Unzufriedene scheinen den Hauptanteil der Käuferschaft auszumachen. Bisweilen zynisch beschreibt sie, wie sie am liebsten reagiert hätte, was aber ja leider keine gute Wahl gewesen wäre, denn der Kunde ist ja schließlich König! Und: Immer lächeln! Wie bescheuert der Gegenüber auch sein mag. In diesem schmalen Büchlein mit einigen mal mehr mal weniger passenden Fotos untermalt zeigt die Autorin das ganze Elend einer verwöhnten Internet-Käuferschar, die bisweilen zu faul sind, im Geschäft um die Ecke zu kaufen, aber immer sicher sind, was sie wollen: Den billigsten Preis! Denn Geiz ist ja geil! Und bloß nicht zu viel ausgeben und die Beratung ist ja sowieso kostenfrei. Und immer versuchen zu handeln, denn wenn ich zwei Produkte kaufe ist das zweite ja immer umsonst. Oder? Romy Fischer hat dieses Haifischbecken aber hinter sich gelassen. Hier gibt es nur etwas zu verdienen, wenn man oder frau richtig investiert. Die kleinen gehen immer unter und werden gefressen. Ebay als ein Stück Lebenserfahrung. Kurz und knapp. Bissig, aber nie unter Gürtellinie. Als kleines „Lesehäppchen“ für Zwischendurch. Und: Es macht nicht dick! Negativ aufgefallen sind leider die vielen überflüssigen Trenn-Striche mitten in den Zeilen. Hier müsste noch einmal drübergeschaut werden.

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  • Wanderbuch - Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    DieBerta

    DieBerta

    Es ist recht dünn und schnell gelesen, sicherlich in ein - zwei Tagen. Ich rechne trotzdem mit 2 Wochen Lesezeit, man kommt ja nicht immer gleich zum Lesen oder zum Verschicken. Meine  Regeln für Wanderbücher: Dein Vorleser wird Dich nach Deiner Adresse fragen. Du solltest dann auch hier kurz Bescheid geben, wenn das Buch angekommen ist. Ebenso solltest Du Dich bitte selbständig darum kümmern, die Adresse Deines Nachlesers zu erfragen, am besten, so bald das Buch bei dir ankommt. Portokosten trägt ebenfalls jeder selber. Auch über eine Rezension würde ich mich freuen, sicher auch die Autorin - ist aber keine Bedingung. Generell gilt außerdem bei Wanderbüchern: falls es verloren gehen sollte, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für eine Neuanschaffung - hier 6,50 €. Das kommt aber sehr selten vor! Trotz aller Schauergeschichten über die Post...! Falls Du der letzte Leser sein solltest, geht das Buch danach wieder zurück an mich. Adresse auf Anfrage! *Bitte geht pfleglich mit dem Buch um!! (Versand im Luftpolsterumschlag) 1. chatty68 2. 3. 4. 5. Aer1th 6. melanie_reichert

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    Aer1th

    Aer1th

    03. June 2013 um 09:47
    DieBerta schreibt Das ging ja schnell - ist ja auch mehr ein Büchlein ;)

    Ja, ich hatte es in nicht mal einem Tag durch. Geht ganz fix. :)

  • Witzig, aber leider nicht wirklich viel neues

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    22. May 2013 um 11:50

    Hier wird versucht, auf humorvolle Art, die täglichen Begebenheiten einer jungen bzw. neuen Ebay-Verkäuferin darzustellen. Es beginnt mit der Einrichtung des ebay-Shops, führt dann weiter über ein paar nette Begebenheiten. *FAZIT* Ich muss gestehen, dass ich mir viel mehr von diesem Buch erhofft und versprochen hatte. Aber einige Szenen sind sich sehr ähnlich, so dass man auch dazu neigt, Seiten zu überblättern. Und das bei einem Buch, das gerade mal 92 Seiten hat. Mehr als 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben.

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  • Leserunde zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    RomyFischer

    RomyFischer

    Hallo liebe Lovelybooks-Gemeinde! Herzlich willkommen zu meiner neuen Leserunde. Dieses Mal möchte ich mit euch mein neues Comedy-Buch "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" lesen. Ich biete euch innerhalb dieser Leserunde 15 Freiexemplare an. Bitte bewerbt euch bis zum 10.02.2013 Gebt bei der Bewerbung an, was ihr bereits kurioses auf der Online-Plattform erlebt habt oder falls es euch selbst nicht passiert ist, was anderen widerfahren ist. Viel Glück! Auch wenn ihr vielleicht nicht zu den Gewinnern der 15 Freiexemplare gehören solltet, würde ich mich trotzdem über eure Teilnahme an dieser Leserunde freuen. Klappentext: Absolut sarkastisch, zynisch und auch ironisch beschreibt eine junge Frau ihren Alltag, den sie als Verkäuferin auf der Ebay-Plattform erlebt hat. Jeder bekommt sein Fett weg: Kunden, Rechtsanwälte bzw. Abmahnvereine und Ebay. Doch auch über sich selbst kann Romy Fischer lachen. Bissig, frisch und vor allem frech ist ihre Schreibweise, ihre Erfahrungen in Worte zu fassen."Ich verprügel Kunden bevorzugt mit einem Nudelholz", schreibt Romy Fischer. "Es hat die richtige Größe, liegt hervorragend in der Hand und ist immer griffbereit." Was einige Menschen ahnen, aber nicht wirklich wissen, ist die Tatsache, dass etliche Verkäufer bei Ebay für eine Hand voll Geld eine Menge über sich ergehen lassen müssen - und zwar von allen Seiten. Doch trotzdem heißt es jeden Tag aufs Neue: "Bitte lächeln. Der Kunde ist schließlich König!" A propos König: Kennen Sie schon die Gruppierungen "Der faule Sack", "Der Geizhals", "Der 'Wer bin ich' Typ", "Der Tester", "Der Ungeduldige", "Der Pöbler" und "Der Gestresste", sowie deren Bedeutungen? Nicht? Wussten Sie, wie der Umgang zwischen Ebay und den Verkäufern ist und wie groß die Liebe von Rechtsanwälten und Abmahnvereinen zu den Shopinhabern ist? Auch nicht? Erfahren Sie mehr in diesem Buch, und verpassen Sie keinen einzigen Budenzauber. Abbildungen von Willee Cole im Innenteil Mehr Informationen über mich als Autorin und über meine Bücher auf meiner Webseite/Blog http://www.romyfischer.de oder auf Facebook http://www.facebook.com/romyfischerarts Video-Trailer zu diesem Buch: http://romyfischer.blogspot.de/p/die-leiden-einer-jungen-ebay-verkauferin.html

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    Linny

    Linny

    27. February 2013 um 10:40

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin Romy Fischer Das Cover Wenn man es sieht ist man neugierig, was hinter dem Titel und dem Foto steckt. Und ich muss sagen man wird nicht enttäuscht. Romy Fischer erzählt aus ihrer Zeit als selbstständige Verkäuferin mit einem Shop bei Ebay. Es ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, ihren Schriftverkehr den sie mit den Kunden hatte. Der Kunde ist König, bekommt dort eine richtige Bedeutung. Das Geld ist echt schwer verdient. Aber das sieht ja sonst kein Kunde. Und man fragt sich, was bin ich für ein Kunde?. Ich mag die Art wie Romy Fischer über ihre Erfahrungen erzählt, so schonungslos ehrlich. Das man einfach weiter lesen muss, wenn man erst angefangen hat.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    Nefertari35

    Nefertari35

    25. February 2013 um 14:58

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin - Romy Fischer Kurze Inhaltsangabe: Die Autorin beschreibt hier das Alltagsleben einer Verkäuferin (hier sie selber) mit einer gehörigen Portion Sarkasmus, Selbstironie und schwarzem Humor. Sie beschreibt viele Arten von Käufern, z.B. der faule Sack, der Ungeduldige, der Tester und ihr verhalten gegenüber dem Verkäufer. Mit spritzig-frechen Kommentaren gibt sie E-Mail Kontakte wieder und erklärt den Käufern ein ums andere mal, das sie sich nicht an den Versandkosten bereichern möchte. Schreibstil: Romy Fischer schreibt in ihrem ganz eigenen Stil. Sie ist frech, sarkastisch und humorvoll. Allerdings kommen viele Satzbausteine, wie "Der Kunde ist König" zu gehäuft vor. Das ist beim Lesen etwas nervig. Auch wirkt es oft so, als würde die Autorin auf Teufel komm raus witzig sein wollen, was dann eher nervt. Eigene Meinung: Anfangs fand ich die beschreibungen und Erkärungen über die vielen verschiedenen Käufer wirklich witzig. Auch die Kommunikation mit dem Käufer war zum größten Teil amüsant, sowie auch das Pro und Contra am Schluß. Mir kam es aber oft so vor, als wären viele "lustige" Stellen erzwungen oder einfach mal hingeschrieben. Das fand ich persönlich nicht so lustig. Genauso wie die gängigen Klischeewitze, die jeder kennt und die in dieses Buch wohl unbedingt mit reinmußten. Das hätte es nicht gebraucht. Ansonsten wa r das Buch recht amüsant. Ich gebe drei Sterne.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    irishlady

    irishlady

    25. February 2013 um 14:28

    Ebay - eine Verkaufsplattform, die positive wie auch negative Seiten hat. Gerade als Verkäufer hat man kaum noch Möglichkeiten, gegen unverschämte Käufer vorzugehen. Romy Fischer kann davon auch ein Lied singen. Sie hat sich als gewerbliche Verkäuferin bei Ebay angemeldet und hoffte damit, ihr eigenes Geld verdienen zu können anstatt Hartz IV zu beantragen. Was ihr so bei Ebay widerfahren ist, das beschreibt sie in ihrem Buch Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin. Sarkastisch-ironisch beschreibt sie dort den "Berufsalltag" und kategorisiert die Käufer: Von Dem faulen Sack über den Geizhals bis hin zu dem Gestressten, ist alles an Kunden dabei. Bei manchen ihren Erfahrungen kann man als Leser wirklich nur den Kopf schütteln und sich fragen: Wie, sowas gibt es wirklich? Der Schreib- und Sprachstil haben mir gefallen. Man konnte es gut und flüssig lesen und die knapp über 80 Seiten lassen sich auch schnell an einem Tag durch"arbeiten". Besonders toll sind die abgebildeten Hunde in dem Buch, die versüßen doch den Lesefluss! Ansonsten muss ich sagen, fand ich das Buch ok. Nur bei den wenigsten Stellen musste ich grinsen, ansonsten fand ich vieles einfach normal bzw. einfach nicht so witzig. Teilweise hatte es den Anschein, als ob man unbedingt einen Spruch nach dem anderen raushauen wollte. Manche Stellen waren mir zu langatmig und hätten gekürzt werden können. Ich hätte mir zudem noch mehr Mails vorgestellt, andere Themenbereiche, die angesprochen werden. Leider hat sich für mich doch einiges wiederholt. Das Buch ist ein gutes Buch für zwischendurch und wer selber nicht ironisch unterwegs ist, findet hier sicherlich auch einige witzige Stellen. Ich selber habe mir von dem Titel und der Ankündigung leider etwas mehr erhofft, bin aber dennoch nicht gänzlich enttäuscht.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    25. February 2013 um 00:43

    Wer hat sie noch nicht erlebt - Ebayalltagshaarrauferein. Romy Fischer jedenfalls kann uns ein Lied davon singen. Und das ist ganz schön vielseitig. Von den lieben, netten Kunden mal abgesehen - aber über die würde es sich ja auch nicht lohnen ein Buch zu schreiben. Da tummeln sich faule Säcke ("Versand 17,30?"), Witzbolde ("Kann man deine Ware auch anfassen?") und weitere Konsorten. Wie Romy Fischer damit fertig wird, beschreibt sie in ihrem Buch, welches, zugegebenermaßen, ruhig etwas länger hätte sein können. Neben dem fehlenden Blocksatz der für das Auge etwas angenehmer gewesen wäre stören mich hauptsächlich die ständigen dekorativen Hundebilder, die mit dem Inhalt so gar nichts zu tun zu haben (erstaunlich, dass sie nicht auch noch das Cover zieren) und mehr Lückenfüller zu sein scheinen. Der Schreibstil von Frau Fischer ist über ironisch bis hin zu überdramatisiertem Phrasen angenehm, an manchen Stellen aber etwas anstrengend. Sätze wie "Und bitte Lächeln! Der Kunde ist König!" schienen mir zum einen nicht ganz zu einem Onlineshop zu passen (schließlich hat man dort keinen Augenkontakt mit den Kunden, von daher braucht man seine Gesichtsmuskulatur auch nicht anstrengen) und zum anderen nicht auf jeder dritten Seite abzudrucken. Die Autorin hält sich bemüht an ihre Eigene Inhaltsstruktur (Erst die Beschreibung: Wer schreibt hier, was erwartet mich als Leser in dem Buch, Kunden, Pro-Contra Argumentation mit anschließendem Fazit.), was zwar löblich ist, aber zum einen etwas mager und zum anderen etwas gezwungen wirkt. Eine Idee mit Potenzial - deshalb gibt's nur zwei Sterne. Noch mehr Seiten, Beschreibungen, Beispiele und Alltagsroutine (denn den Alltag bekommt man als Leser nicht so richtig mit, dafür hätte das Buch mehr in Tagebuchform geschrieben werden müssen) sowie mehr Korrekturlesungen (gegen die Tippfehler) und es wäre eine sehr angenehme Unterhaltungslektüre geworden.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    goat

    goat

    24. February 2013 um 19:41

    Bücher des Books on Demand-Verfahrens genießen leider noch immer keinen guten Ruf, dabei sind so manche Schätzchen darunter. „Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin“ gehört auf jeden Fall dazu. Mir hat bereits die schlichte Gestaltung des Covers sehr zugesagt. Ein lachender und ein grimmig aussehender Antistressball deuten schon darauf hin, dass ein eher ernstes Thema doch von einer humorvollen Seite beleuchtet wird. Jeder, der schon einmal etwas auf Ebay verkauft hat, wird seine Erfahrungen mit diversen Käufern gemacht haben. Die meisten davon waren sicherlich positiv. Aber es gibt eben auch Ausnahmen. Als privater Verkäufer kommt es seltener vor, die Händler jedoch müssen sich öfter mal mit weniger netten Leuten herumschlagen. Diesen Leuten hat sich Romy Schneider gewidmet und sie mit einem zwar mahnenden Zeigefinger, aber auf eine sehr humorvolle Art und Weise, etwas genauer beleuchtet. Die vielen Fotos einer verkleideten Bulldogge runden das ganze Thema noch ab. Das Buch umfasst zwar nur 88 Seiten, aber die haben es in sich. In sieben Kapiteln beschreibt die Autorin ihre Erfahrungen mit diversen Käufern, die sie in ihrem Wollshop-Alltag so gemacht hat. Im Kapitel „Ich stelle mich kurz vor“ beschreibt Romy Schneider, wie sie von einer erfolgreich abgeschlossenen Psychologieausbildung zur Shopbetreiberin gekommen ist und wie steinig der Weg bis dorthin eigentlich war. Viele mögen denken, einen Shop zu betreiben, das ist doch nichts Besonderes, aber hier ist wie in jeder anderen Selbstständigkeit auch, ein gut strukturiertet Businessplan das A und O. Ich mag Bücher, die humorvoll geschrieben sind. Im Fall des Vorstellungskapitels jedoch kam mir der Humor etwas übertrieben und fehl am Platz vor. Vor allen Dingen, wenn die Sprüche nicht mehr die Neuesten sind und auch nicht von einem selber verfasst wurden, wie z. B. „Bei Risiken und Nebenwirkungen, mampfen Sie die Packungsbeilage und verprügeln Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Das Kapitel „Vollzeitarbeit für Lau“ widmet sich dem normalen Arbeitsalltag, der ca. um 8:00 Uhr morgens mit dem Prüfen der Statistiken beginnt: Was wurde zwischenzeitlich verkauft, welcher Kunde hat bezahlt und natürlich die Beantwortungen der vielen Emails. Die Ware an die Kunden will verpackt und bei Wind und Wetter zur Post transportiert werden. Leider vergessen viele Menschen, dass vor dem Computer ein Mensch aus Fleisch und Blut sitzt. Trotz eindeutiger Hinweise auf der Shopstartseite, sind manche Käufer nicht gewillt oder einfach nicht in der Lage zu lesen und stellen per Mail immer wieder die gleichen Fragen. Aus diesem Grund gibt es in diesem Kapitel auch die Top 4 der meistgestellten „unnötigen“ Fragen, die Romy Fischer im „Copy & Paste-Verfahren“ beantwortet hat. Die Ernüchterung des harten Shopalltages kam dann immer in Form der Gewinnabrechnung. An weniger guten Tagen blieb nach einem 10-12 Stunden-Tag nur 1,- € übrig, an guten Tagen waren es 5,- € und an perfekten Tagen auch mal 50,- oder 100,- €. Das Kapitel „Kundenbeschreibungen“ erklärt sich eigentlich von selbst. Dort erfährt der Leser etwas über die verschiedenen Typen der Kunden. Da wäre zum Beispiel „Der faule Sack“, „Der Geizhals“, der „Wer bin ich?“ Typ, „Der Tester“, „Der Ungeduldige“, „Der Pöbler“ oder „Der Gestresste“. Ich selber kann mich da allerdings in keine Kategorie einordnen. Ich bin da wohl eher der normale Durchschnittsebayer. Für mich war das Kapitel „Kommunikation mit dem Kunden“ eigentlich das interessanteste. Hier gibt die Autorin ein paar Originalmails von Käufern preis (natürlich ohne die Namen der Käufer zu nennen). Bei manchen Emails stehen einem echt die Haare zu Berge – das sind Sätze wie „Hallo. Du verarscht voll die Kunden mit das Porto.“ noch harmlos. Auch in dieser Kategorie gibt es unterschiedliche Typisierungen: „Die Superkorrekten“,“ Die Witzbolde“, „Die extrem Anstrengenden“, „Die Verständnisvollen“ und „Der notgeile Sack“. Eine kleine Kostprobe zur letzteren Type fällig? Kunde: „Hallo. Es ist mir etwas unangenehm, aber ich hab eine Frage. Ich habe einen Wollfetish. Kannst du mir einen Ganzkörperanzug stricken? Ich zahle gut.“ Die Antwort unserer Shopbetreiberin beweist, wie viel Humor in ihr steckt: „Wenn ich ihn vor dem Absenden nackt selbst tragen soll, berechne ich die 100.000,- € mal fünf!“ Warum dieses Kapitel längentechnisch gesehen den meisten Platz des Buches beansprucht, kann wohl jeder nachvollziehen. Ich denke, mit solchen Mails hätte man noch etliche Bücher mehr füllen können. Trotz ungläubigen Kopfschüttelns habe ich hier Tränen gelacht. Für mich eindeutig das beste Kapitel aus dem Buch. Die beiden Kapitel „Verhaltenskodex to go“ und „Ebay: Pro und Contra“ sind sowohl lehr- als auch hilfreich. Ein kleiner Knigge im Umgang mit dem „schriftlichen“ Gegenüber erscheint mir sehr wertvoll. Ein nettes Wort sollte immer drin sein und auch ganze Sätze sollten kein Problem darstellen. Ich ertappe mich selber oft dabei, dass ich das MfG nicht mehr ausschreibe, weil es bequemer ist. Im Grunde genommen aber heißt es doch soviel wie: „So viel Zeit bist Du mir nicht Wert, um es auszuschreiben.“ Das Pro und Contra von Ebay ist sicherlich sehr hilfreich für Leute, die jetzt mit dem Gedanken spielen, sich mit einem Ebayshop selbstständig zu machen (falls sie das nach Beendigung der Lektüre noch wollen). Mit dem Schlusswort klappe ich das Büchlein nun auch zu und kann eigentlich nur eine Empfehlung aussprechen. Bis auf den etwas zu übertriebenen Humor im Vorstellungskapitel bin ich mit der sonstigen Umsetzung dieses Themas bestens zufrieden gewesen. Auch die positiven Seiten des Verkäuferlebens kamen nicht zu kurz. Niemand wird deprimiert aus dieser Lektüre herausgehen und spätestens an der Bulldogge kommt keiner vorbei. Dieses Buch hat auch ein bisschen meine Vorurteile des BOD vertrieben. Für den Preis kann man auf jeden Fall nichts falsch machen. Von mir gibt es deshalb vier Sterne!

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    alper

    alper

    23. February 2013 um 23:26

    Absolut sarkastisch, zynisch und auch ironisch beschreibt eine junge Frau ihren Alltag, den sie als Verkäuferin auf der Ebay-Plattform erlebt hat. Jeder bekommt sein Fett weg: Kunden, Rechtsanwälte bzw. Abmahnvereine und Ebay. Doch auch über sich selbst kann Romy Fischer lachen.Bissig, frisch und vor allem frech ist ihre Schreibweise, ihre Erfahrungen in Worte zu fassen."Ich verprügel Kunden bevorzugt mit einem Nudelholz", schreibt Romy Fischer. "Es hat die richtige Größe, liegt hervorragend in der Hand und ist immer griffbereit."Was einige Menschen ahnen, aber nicht wirklich wissen, ist die Tatsache, dass etliche Verkäufer bei Ebay für eine Hand voll Geld eine Menge über sich ergehen lassen müssen - und zwar von allen Seiten.Doch trotzdem heißt es jeden Tag aufs Neue: "Bitte lächeln. Der Kunde ist schließlich König!"A propos König: Kennen Sie schon dieGruppierungen "Der faule Sack", "Der Geizhals", "Der 'Wer bin ich' Typ", "Der Tester", "Der Ungeduldige", "Der Pöbler" und "Der Gestresste", sowie deren Bedeutungen? Nicht? Wussten Sie, wie der Umgang zwischen Ebay und den Verkäufern ist und wie groß die Liebe von Rechtsanwälten und Abmahnvereinen zu den Shopinhabern ist? Auch nicht?Erfahren Sie mehr in diesem Buch, und verpassen Sie keinen einzigen Budenzauber. (Klappentext) Kommen wir zum Cover: Es sieht aus als hätte das Cover kein professioneller gemacht, denn es sieht sehr einfach aus. Das Bild passt meiner Meinung nach nicht zu dem Buch. Was ich loswerden möchte ist die Grammatik in diesem Buch. Auf jeder Seite sind einige Fehler. Die Fehler haben meinen Lesefluss wirklich gestört. Ich hatte das Gefühl, das Buch wurde geschrieben und danach sofort zum Druck weitergegeben, ohne Korrektur. Wahrscheinlich denkt ihr euch jetzt: ''Ja blabla, hier in diesem Post sind mindestens genauso viele Fehler.'' Dies ist auch ein Blog und kein Post. Die Bilder auf einigen Seiten waren ganz amüsant anzusehen. Jedoch hatte ich das Gefühl, die waren als Platzhalter gedacht. Das Buch hat sowieso nur 87 Seiten und dann noch so viele Bilder. Naja, ist ein Buch für zwischendurch. Ich musste öfters lächeln bei einigen Passagen. Jedoch habe ich es mir was ganz anderes unter diesem Buch vorgestellt. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, das ich dem Buch nur drei Sterne vergebe. Es mich schon ganz gut unterhalten, nur habe ich es mir krasser vorgestellt. Aber sonst ein schönes Buch für zwischendurch, welches man in anderthalb Stunden durchlesen kann.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    Ani

    Ani

    23. February 2013 um 17:45

    In sieben Kapiteln, die sich fast von selbst lesen, erzählt Romy Fischer Begebenheiten aus dem alltäglichen Ebay-Wahnsinn. Sie verwendet dazu einen herrlich sarkastischen und frechen Schreibstil, sodass man das Gefühl hat, ihr gegenüber zu sitzen und zuzuhören. Dabei gerät man oft unwillkürlich in Versuchung, zustimmend oder gar mitleidig zu nicken. Denn jeder, der schon mal selbst etwas auf der Plattform verkauft oder bestellt hat, dürfte die ein oder andere beschriebene Situation wiedererkennen. Besonders lustig, oder auch traurig, ist das Kapitel, in dem auf die Kommunikation mit dem Kunden eingegangen wird. Das kann man entweder mit Humor nehmen, oder intensiv darüber nachdenken, ob Höflichkeit und Benehmen, oder gar die Bereitschaft in ganzen Sätzen zu kommunizieren, vom Aussterben bedroht sind. Mir hat das äußerst kurzweilige Lesevergnügen sehr gut gefallen. Obwohl ich bemängeln muss, dass es viel zu kurz ist. Denn ich hätte gerne noch mehr von Romy Fischers alltäglichem Wahnsinn gelesen.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    aftersunblau

    aftersunblau

    21. February 2013 um 12:31

    In ihrem Buch, oder sollte ich lieber sagen Heftchen, beschreibt Romy Fischer wie sie dazu gekommen ist einen Ebay Shop zu eröffnen. Recht humorvoll erzählt sie welche Arten von Kunden es gibt und mit welch nervigen Mails sie sich herumschlagen musste. Mehr gibt es zum Inhalt eigentlich nicht zu sagen ohne zuviel zu verraten. Der Schreibstil ist angenehm, sehr humorvoll, wenn auch teilweise schon ziemlich abgedroschen. Da ich selbst sehr aktiv bei Ebay kaufe und verkaufe konnte mir Frau Fischer nichts Neues erzählen., dies habe ich alles schon selbst und teilweise in viel schlimmerer Form erleben müssen. Lustig fand ich die Bilder der Hunde, hätte aber stattdessen lieber etwas mehr gelesen. Mit seinen 88 Seiten, darunter viel leerer Platz und eben die Zeichnungen ist es eine Unterhaltungslektüre die man in gut einer Stunde gelesen hat. Fazit: Wer kurzweilige Unterhaltung sucht ist hier richtig, wer etwas Neues erfahren möchte sollte die Finger davon lassen.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    samea

    samea

    20. February 2013 um 23:32

    Eine Ebay-Verkäuferin erzählt aus ihrem Leben. Leicht zu lesende Lektüre, die aber dem Leser nicht viel Überraschendes bietet. Jeder, der bei Ebay kauft und verkauft hat ähnliches schon erlebt. Der Schreibstil ist sarkastisch, was gut zur Thematik passt. Der Text wird mit netten Zeichnungen aufgelockert. Das Buch konnte mich jedoch nicht wirklich begeistern. Mir fehlte etwas, was über einen reine humorvolle Erzählweise hinausgeht. Wirklich witzige Pointen sind in diesem Buch leider selten.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    tigerbea

    tigerbea

    19. February 2013 um 14:22

    Romy Fischer hat mit ihrem Buch "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" ein wunderbar witziges Werk geschaffen. Sie beschreibt, wie sie überhaupt dazu gekommen ist, einen Shop bei Ebay zu eröffnen, wie sich ihr Leben seitdem gestaltet und mit welchen Widrigkeiten sie sich abplagen muß. Man erfährt, mit welchen Kundentypen sie sich abgeben muß und wie sehr manche Menschen doch einfach nerven... Dies alles mit einem gehörigen Augenzwinkern und einer großen Portion Humor. Romy Fischer hat einen wunderbar humorvollen, flüssigen Schreibstil und reichert ihr Buch mit lustigen Mails und noch lustigeren, verkleideten Bulldoggen an.... Die Analyse der einzelnen Kundentypen ist einfach herrlich, in diesem Buch wird sich wohl jeder erkennen, der schon einmal bei Ebay bestellt hat! Dies Buch zählt bei mir zu den absoluten Comedy-Highlights!

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin" von Romy Fischer

    Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    18. February 2013 um 14:16

    Sie waren von ebay schon mal gestresst? Tja, dann stellen Sie sich mal das Leben einer ebay-Verkäuferin vor! In dem kleinen, feinen Büchlein berichtet uns Frau Fischer von ihren Leben und Leiden auf ebay- Der Schreibstil ist absolut toll. Ironisch, manchmal bissig - genau mein Ding! Die Kapiteleinteilungen waren gut. Am Besten hat mir der Abschnitt mit den Kommunikationen mit den Käufern gefallen. lustig, wobei man manchmal auch den Kopf schütteln möchte. Hier hätte ich noch ewig weiterlesen können - das kam für mich viel zu kurz da es unterhaltsam war. Jedoch habe ich wirklich super originelle und einzigartige Geschichten vermisst. Die Hundefotos haben mich dann leider doch nicht so beeindruckt und hatten da auch für mich nichts zu suchen.

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