Romy Hausmann

 4.6 Sterne bei 47 Bewertungen

Neue Bücher

Liebes Kind

 (33)
Erscheint am 28.02.2019 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Liebes Kind

 (1)
Erscheint am 01.03.2019 als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg.

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Liebes Kind

Liebes Kind

 (33)
Erschienen am 28.02.2019
Lisa heißt jetzt Lola und lebt in der Stadt

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 (13)
Erschienen am 11.08.2014
Liebes Kind

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 (1)
Erschienen am 01.03.2019

Neue Rezensionen zu Romy Hausmann

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Rezension zu "Liebes Kind" von Romy Hausmann

Atemberaubend spannend und man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen
Stefanie_Wvor 12 Minuten

Zum Inhalt


Eines Tages verschwindet Lena. Sie ist eine Münchner Studentin, die das Leben und ihre Familie geliebt hat. Doch sie ist nicht so, wie von den Eltern beschrieben.

Jahre später wird eine Frau von einem Auto angefahren. Bei Ihr ein kleines Mädchen. Ist Sie Lena? Und wer ist das Kind? Wo war Lena all die vielen Jahre? Eine dramatische Geschichte beginnt sich zu erzählen.


Meine Meinung


Das Buch wurde von Romy Hausmann geschrieben. Erschienen ist das Buch 2019 im dtv Verlag.


Das Cover ist in weiß gehalten worauf in schwarzer Schrift der Titel und in rot der Name der Autorin zu sehen sind. Auch ein Haus ist auf dem Cover zusehen. Das Haus ist als kleine Erhebung gezeichnet, sodass man mit der Hand die Linien nachfühlen kann. Auch der Autorenname ist fühlbar, jedoch als glatte, glänzende Schrift.


Der Schreibstil ist sehr locker und leicht. Bei manchen Kapiteln auch sehr kindlich.

Die Kapitel selbst sind sehr gut gestaltet. Die Geschichte wird von mehreren Personen geschrieben.


Als Hauptfiguren zählt man Lena, Hannah, Matthias und Jasmin.


Alle Protagonisten sind liebevoll gestaltet und auf ihre Art sehr faszinierend. Zu den weiteren Figuren des Buches gehören Karin, Jonathan und die Polizisten Gerd und Giesner.


Detailliert möchte ich auf die Figuren nicht eingehen um einfach nicht zu viel vom geschehen zu erzählen.


Besonder gut fand ich die verschiedenen Sichtweisen der einzelnen Leute. So wurde die Geschichte Stück für Stück zu einem ganzen. Vor allem konnte Romy sehr gut das Geheimnis der Geschichte waren, so dass man erst am Ende die tatsächliche Auflösung erhält.


Fazit


Ein tolles Buch für Thriller Liebhaber und jeden der auf ein paar spannende Stunden hofft. Absolut lesenswert und sehr dramatisch.

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Rezension zu "Liebes Kind" von Romy Hausmann

Hausmann sprengt die Genregrenzen
Zwischen.den.Zeilenvor 6 Stunden

Da ist diese stickige, fensterlose Hütte im Wald, diese eigenartige Familie, dieser geisteskranke Mann, diese Bestie, diese Angst vor dem gewalttätigen Vater,...da ist dieses aufkeimende Stockholm-Syndrom,...der Sauerstoffmangel, der „Zirkulationsapparat“, dieses kleine, selstame dreizehnjährige Mädchen, das klug ist wie eine Erwachsene, spricht aber wie eine Siebenjährige,...da ist diese entflohene Frau, die eigentlich eine andere sein sollte,...da ist dieser Unfall und alle daraus resultierenden Konsequenzen. Und da ist auch noch dieses alte Ehepaar, das auf der Suche nach Antoworten ist und sich verzweifelt an den letzten Keim der Hoffnung klammert. All diese Story-Komponenten miteinander zu verbinden scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, und dennoch hat es Romy Hausmann irgendwie geschafft, sie zu einem nachvollziehbaren Konstrukt umzubauen,...sie hat diese vielen kleinen gut geölten Zahnräder gut ineinader greifen und zu einem harmonischen Pakt zwischen Handlungsablauf und Protagonistenzeichnung werden lassen. Stets rätselhaft und unterhaltsam. Außerdem hat sie dieses augenscheinlich-simple Storykonzept sehr ernst genommen und für das Genre untypisch ausführlich und eigenwillig umgesetzt, sodass schlussendlich eine sehr dicht erzählte Geschichte übrig bleibt. Auch für die notwendige Entgegenwirkung der Eintönigkeit ist gesorgt: So lässt sie ihre Protagonisten (kapitelweise) abwechselnd aus der Ich-Perspekte erzählen, teilweise auch monologisieren, und liefert somit viele unterschiedliche Blickwinkel, die sich immer wieder auf den Kern des Geschehens konzentrieren. Mit ihrem Debüt - „Liebes Kind“ - gelingt es der Autorin prompt, das oftmals festgefahrene „Thriller“-Genre neu zu definieren und dem Mainstream klar den Kampf anzusagen, denn eines ist klar: Diese Handlung findet man nicht an jeder x-beliebigen Straßenecke. Auch wenn sich zugegebenermaßen einige der Leser erst an diesen etwas eigenwilligen Schreibstil der Autorin gewöhnen werden müssen, so ist es genau diese spezielle Eigenheit, die mir unfassbar gut gefallen hat. Wer jetzt allerdings glaubt, Romy Hausmann hätte es sich beim Schreiben ihres „Thriller-Debüts“ einfach gemacht und sämtliche protzigen Cliffhanger als Stilmittel missbraucht, nur um den Leser bei Laune zu halten, der irrt ganz gewaltig. Vielmehr hat sie darauf geachtet, dass die Geschichte ihren eigenen unkonventionellen Weg gehen kann, dass die unterschiedlichen Perspektiven schlussendlich kompakt zueinander passen/finden, dass sie dem Leser nicht zu viele inhaltliche Brotkrumen vor die Füße wirft, dass sie in ihrer Schreibe Authentizität walten lässt, Aufschneiderei und Großspurigkeit ausgrenzt, Emotionalität miteinfließen lässt und dass sie bei der Leserschaft einen bleibenden Eindruck hinterlässt, ohne auf den Einsatz prägnanter Effekte zurückgreifen zu müssen. Das ist ihr mit Sicherheit gelungen. Wie sie es also fertig gebracht hat, ihren eigenen Sound zu finden, ihn knallhart durchzuziehen, und über lange Strecken unterhaltsam zu bleiben, das wird wohl ihr ganz persönliches Geheimnis bleiben. Ganz ehrlich: Für mich ist „Liebes Kind“ kein typischer Thriller, sondern eher ein fein gesponnenes Familiendrama, das viel Wert auf die emotionalen Beziehungen der Charaktere legt. „Technische Mittel“ zur Spannungserzeugung wurden eher zweitrangig behandelt. Dies hat zugegebenermaßen leider aber auch zur Folge, dass sich - vor allem im Mittelteil - ein paar langatmigere Passagen finden lassen, die wiederrum dazu beitragen, dass die Handlung gegen Ende hin sehr detailreich wurde. Noch etwas: Nach knapp 420 gelesenen Seiten kann ich bestätigen, dass es sich NICHT bloß um eine leere Floskel handelt, wenn es im Einband heißt: „DIESER THRILLER BEGINNT, WO ANDERE ENDEN“. Denn Romy Hausmann platziert ihre Geschichte genau dort, wo andere Autoren das schweißgebadete, blutgetränkte Handtuch werfen und schlichtweg den Kopf einziehen, weil sie mit der Geschichte fertig sind, mit ihr abgerechnet haben, sich nicht trauten, weiterzugehen. Genau an dieser Stelle fängt für die Autorin der „Spaß“ erst richtig an. Genau an dieser Stelle beginnt die emotionale Ebene des Romans zu wirken. Genau an dieser Stelle gelingt es der Handlung, sich in dein Gehirn und in dein Herz zu fressen. Nun weiß ich ganz genau, was sich hinter dieser getarnten Warnung des dtv-Verlags zu verbergen versucht. Von meiner Seite gibt es eine ganz klare Empfehlung! „[...]Liebes Kind“ ist ein extrem gut komponierter Thriller mit hervorragend herausgearbeiteten Charakteren. Man ist sich zwischendrin sicher, die Dimension des Geschehens erfasst zu haben. Und dann reißt Romy Hausmann das Kartenhaus wieder ein. Ein brillantes Thriller-Debüt“ (Christin Dwertmann, Hörbuch Hamburg) Inhaltsangabe: Dieser Thriller beginnt, wo andere enden Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört. In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

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Rezension zu "Liebes Kind" von Romy Hausmann

Grandios! Außergewöhnlicher Plot. Einfach nur toll!
Petzi_Mausvor 17 Stunden

Kurz zum Inhalt:
Die 23jährige Studentin Lena Beck verschwindet eines Abends spurlos nach einer Party. Ihr Vater Matthias setzt alles daran, seine Tochter wiederzufinden. Er wendet sich sogar an die Medien. Doch Lena bleibt verschwunden.
Lena erwacht in einer Hütte im Wald. Die Hütte selbst und alle Fenster sind mit Holzplatten verschlossen. Sie hat plötzlich zwei Kinder, die 13jährige Hannah und den 11jährigen Jonathan, und einen Mann, der sich um die Familie kümmert und sie vor den Gefahren draußen beschützt. Die Tagesabläufe sind streng geregelt - wehe, sie hält sich nicht daran!
Doch eines Tages gelingt ihr die Flucht...


Meine Meinung:
"Liebes Kind" ist das Thrillerdebüt der Autorin Romy Hausmann. Bisher habe ich noch keinen Roman von ihr gelesen, aber dieser Thriller hat mich mehr als überrascht. Die Geschichte ist außergewöhnlich, innovativ, mitreißend und fesselnd. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte beginnt mit einem Zeitungsauschnitt, in dem von der plötzlich verschwundenen 23jährigen Lena Beck berichtet wird. Und dann erfährt man von Lena, die plötzlich in einer verschlossenen Hütte aufwacht. Und zwei Kinder hat. Und einen Mann...
Die Beschreibungen der Tagesabläufe in der Hütte sind einfach emotional mitreißend. Es ist unvorstellbar, nur zu vier festen Zeiten auf die Toilette gehen zu dürfen. Und wehe, man hält sich nicht an alle Regeln! Das ist ein unglaubliches Ausmaß an psychischer und physischer Gewalt.
Und Lenas Vater Matthias gibt die Suche nach seiner Tochter nicht auf.
Die psychischen Auswirkungen einer jahrelangen Gefangenschaft und die starke Bezugsperson und das Oberhaupt - der Vater - auf die Kinder ist hervorragend und authentisch dargestellt. So wie sich Hannah verhält, hätte ich sie viel jünger als 13 geschätzt.
Und die Autorin schafft es auch ganz toll, einen in die Irre zu führen. Ich brauchte länger, bis ich die Zusammenhänge begriffen habe. Und auf den Täter wäre ich auch nicht gekommen!

"Dieser Thriller beginnt da, wo andere enden" - Besser kann man es gar nicht ausdrücken.
Und durch die Worte "Er macht den Tag. Und die Nacht. Wie Gott." kommt einem das Gruseln. Man muss einfach mit Lena mitfiebern und nach und nach wird die ganze Geschichte aufgedeckt. Unglaublich toll!
Ich bin schon sehr auf die Verfilmung gespannt, und wie dabei alles umgesetzt wird!

Das minimalistische Cover zeigt nebst Titel und Autorin bloß die Hütte in schwarzen Strichen auf weißem Hintergrund. Das ist aussagekräftig genug, und diese Zurückhaltung im Design gefällt mir sehr gut und passt perfekt.


Fazit:
So einen außergewöhnlichen Plot habe ich noch nie gelesen. "Dieser Thriller beginnt da, wo andere enden" - Besser kann man es gar nicht ausdrücken; mehr gibt es nicht zu sagen. Leider kann man nicht mehr als 5 Sterne vergeben, ich hätte es gerne getan. Meine Bewertung somit: 5 Sterne Plus!! 

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Gespräche aus der Community

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„Ach ja, mein Leben. Wie das halt so ist, wenn sich Radieschenschweine ganz oben auf der Liste der täglichen Highlights tummeln. Es sollte anders sein. Es sollte um mehr gehen. Aber fragen Sie jetzt bitte nicht, um was. Ich stelle mir gar nicht vor, in einer großen Stadt oder am Meer zu leben, teure Kleider zu tragen und einen Prinzen zu treffen, mit dem ich bis an mein Lebensende glücklich werde. Ich glaube nicht an Märchen, sondern vielmehr daran, dass die Gebrüder Grimm einfach zu faul waren, um sich ein realistisches Ende auszudenken.“


Was nützt es, wenn man clever und neugierig ist, aber in der niederbayerischen Provinz lebt? Nichts, denkt sich Lisa und lässt alles hinter sich. Die Oma, den frustrierenden Job, den Vater, der seit Jahren um ihre Mutter trauert. Seit deren Selbstmord vegetiert die gesamte Familie in einem grauen Einerlei dahin. Aber damit ist nun Schluss. Lisa zieht nach München und nennt sich fortan Lola. Party, Sex und große Freiheit – warum wollen nur die alten Wunden nicht verheilen?

Hallo, liebe Community!
Gerne möchte ich mit euch eine Leserunde zu meinem neuen Roman „Lisa heißt jetzt Lola und lebt in der Stadt“ starten. Wer gerne einmal Probe lesen möchte, kann das hier tun:

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Lisa-heisst-jetzt-Lola-und-lebt-in-der-Stadt-Roman/Romy-Hausmann/e452194.rhd?mid=4&serviceAvailable=true&showpdf=false#tabbox

Ich verschenke 10 Bücher und freue mich auf jeden, der mitlesen möchte!
Bewerbungsschluss ist der 01.09.2014.

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