Romy Schneider

 4,4 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Ich, Romy, Briefe an die Mutter und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Romy Schneider

Cover des Buches Ich, Romy (ISBN: 9783492235754)

Ich, Romy

 (13)
Erschienen am 01.08.2004
Cover des Buches Adieu Romy (ISBN: 9783829600446)

Adieu Romy

 (2)
Erschienen am 01.05.2005
Cover des Buches Helma - wer bremst, verliert (ISBN: 9783765509070)

Helma - wer bremst, verliert

 (0)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Briefe an die Mutter (ISBN: 9783455302844)

Briefe an die Mutter

 (2)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Mein Überlebenslauf (ISBN: 9783765587467)

Mein Überlebenslauf

 (1)
Erschienen am 15.04.2018
Cover des Buches Romy Schneider (ISBN: 9783888142246)

Romy Schneider

 (1)
Erschienen am 01.03.1993
Cover des Buches Sissi, Royal Blue Edition, 3 Blu-rays (ISBN: 4006680060590)

Sissi, Royal Blue Edition, 3 Blu-rays

 (0)
Erschienen am 14.10.2011
Cover des Buches Romy Schneider 2011 (ISBN: 9783840050640)

Romy Schneider 2011

 (1)
Erschienen am 01.05.2010

Neue Rezensionen zu Romy Schneider

Cover des Buches Ich, Romy (ISBN: 9783492249638)G

Rezension zu "Ich, Romy" von Romy Schneider

Ich, Romy
GothicQueenvor 4 Jahren

"Ich, Romy - Tagebuch eines Lebens" von Renate Seydel ist, wie der Name schon sagt, das Tagebuch von Romy Schneider. Das Vorwort ist von Renate Seydel geschrieben. Es folgen Worte von Magda Schneider, der Mutter von Romy Schneider. Das Buch enthält Aufzeichnungen aus Romys Tagebuch von 1949 an, als Romy noch in das Internat Goldenstein nach Salzburg ging, über ihre ersten Filme ab 1953, bis 1982 und ihren letzten Film. Romy berichtet von den Erfahrungen, die sie in dieser Zeit macht und von ihren Gefühlen, die sie währenddessen hat. Sie schreibt von ihrer Liebe zu verschiedenen Männern, u.a. Harry Meyen und von ihren Kindern David und Sarah. Sie beschreibt wie schwierig es für sie war Fuß zu fassen als Schauspielerin ohne Schauspielausbildung. 
Dieses Buch ist ein sehr bewegendes Buch. Es zeigt das Innerste von einer faszinierenden Frau, die viel durchmachen musste in ihrem Leben. Mit nur 43 Jahren starb sie. Ich las mal irgendwo "an einem gebrochenen Herzen". Das ist mir seither im Kopf geblieben, denn ihr Sohn starb bei einem Unfall mit 14 und seitdem ist sie wohl nie wieder richtig glücklich geworden. Kurze Zeit später ist auch sie gestorben. Ich kann dieses Buch allen Biografie-Liebhabern ans Herz legen. Ebenfalls empfehle ich es Romy Schneider Fans, die vielleicht nicht nur Sissi in ihr sehen. Denn sie hat weitaus mehr Filme gemacht. Insgesamt drehte sie um die 60 Kinofilme. Ich werde dieses Buch ganz sicher noch mal lesen. 

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Cover des Buches Mein Überlebenslauf (ISBN: 9783765587467)L

Rezension zu "Mein Überlebenslauf" von Eva-Maria Admiral

Widiwidiwie sie ihr gefällt… diese Welt.
LFrankvor 6 Jahren

Noch nie zuvor las ich ein Buch, in welchem es einem Autor gelang, sich mit seiner Rhetorik in das jeweilige Alter zu versetzen. Zu reden wie ein verletztes Kind-, zu formulieren, zu schildern was geschah. Zugegeben: Zu Anfang war ich etwas irritiert. Aber mit jeder Seite in ihrem Buch reift sie – die Autorin -  Stück für Stück heran und verändert sich Zusehens, bis sie zu einer kraftvollen, klugen, menschlich anspruchsvollen- aber nicht minder empathischen,  sensiblen Persönlichkeit gediehen ist. Womöglich gelingt dies nur einem brillanten Schauspieler. Ja. Das wird es sein. Eva-Maria Admiral öffnet eine sehr private Pforte, und lädt uns Leser dazu ein, sie, auf ihrer Erinnerungs- und Erkenntnisreise zu begleiten.

Kann man „schön“ über Unschöne Ereignisse schreiben? Eva-Maria Admiral kann.

Sie hat recht, wenn sie zu Beginn ihres Werkes all diejenigen die alles im Griff haben-, getragen und gehalten sind, mit sich selbst im Reinen, vor lauter Selbstwertgefühl für das echte Leben erblindet- oder einer glücklichen Kindheit entwachsen sind, bittet, dieses Buch nicht zu lesen. Sie würden dieses Buch entweder nicht verstehen, oder am Ende noch mit einer der üblichen Neid-Rezensionen beschmutzen. Eva-Maria Admiral kann sich das erlauben. Sie hat nicht nur eine Ochsentour hinter sich, nein. Sie hat auch den Mut zur ungeschminkten Ehrlichkeit, die, leider den meisten Menschen fehlt. Sie hat einen unfassbar großen Sieg davon getragen, weil sie nicht nur die Fähigkeit besitzt zu vergeben, sondern auch Entscheidungen zu treffen, die so richtig böse wehtun. Nicht vernichtet- sondern bereichert, ist sie aus einer unglaublichen Ungerechtigkeit, am Ende einfach ausgestiegen.

Mit ihrer Vorliebe für Frankl und Rilke verrät sie uns wie sie tickt. Lässt Blicke in ihre Seele zu. (Wer von uns traut sich das?) Zeigt uns, dass sie trotz stürmischem Applaus für ihre großartigen Erfolge, niemals den Sichtkontakt zu sich selbst verloren hat. Spätestens ab Seite 130 wurde sie zu einer Schwester, und ab Seite 162 ist man hoffnungslos verliebt in diese zarte, kraftvolle, schöne, schauspielende Autorin, weil sie das Kind beim Namen nennt, und ohne die übliche- nicht zu praktizierende Bibel-Romantik; von wegen globaler Vergebung, egal was man ausgefressen hat, auskommt. Gott ist schließlich auch nur ein Mensch, und wird vermutlich über so manche Idealisierung die man ihm andichtet den Kopf schütteln. Er wird Eva-Maria nur zu gut verstehen, weil sie das zugibt, was viele andere nicht aussprechen würden. All diejenigen Leser, die wissen was es bedeutet, dass das Urvertrauen nicht abhandengekommen kann, weil es noch nie dagewesen war, werden dieses Buch lieben. Sich wagen in die vielen Spiegel zu blicken, sich berühren lassen und dankbar sein, dazu gehört Mut.

Natürlich gibt es auch Amüsantes. Madam Admiral hat sich mit Karl Lagerfeld  (Das ist der berühmte Designer, der schon zu Lebzeiten ein bisschen aussieht als sei er schon verstorben, und der Frauen als „Material“ bezeichnet, der Depp)  angelegt. Einfach herrlich. Sie sollte es nicht bereuen oder in Zukunft anders machen. Nein, das war großartig. Keine verbrannte Erde, sondern beachtenswertes Profil und Größe.

Dann klappt man dieses Buch zu, betrachtet noch einmal diese schöne Frau mit dem geheimnisvollen Lächeln, gibt ihrem Werk im Geiste hunderttausend Sterne, stellt es weg mit der Gewissheit, dass man es eines Tages noch einmal und noch einmal… undsoweiter, lesen wird.

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