Romy Wolf

 4.3 Sterne bei 18 Bewertungen
Autorin von Die Partitur der Gewalt, Die Spione von Edinburgh 1 und weiteren Büchern.
Romy Wolf

Lebenslauf von Romy Wolf

Romy Wolf ist Anfang dreißig und gelernte Leserin. 2009 schloss sie ihr Germanistik- und Anglistikstudium mit dem guten alten Magister ab. Seitdem tut sie beruflich ziemlich oft das, was nicht gut kann – telefonieren. Da ihr Job ihr aber ermöglicht, hinter die Kulissen der Medien- und Kulturbranche zu schauen, nimmt Romy das gerne hin. Außedem muss ihr zweitliebstes Hobby, das Reisen in ferne Länder, ja irgendwie bezahlt werden. Obwohl Romy gerne sowohl Fantasy- als auch zeitgenössische Literatur liest (letzteres erwies sich beim Studium als ein nicht zu unterschätzender Vorteil!), schreibt sie selber hauptsächlich im Genre Fantasy, Sci-Fantasy und Horror/Mystery. Ihre Geschichten enthalten oft apokalyptische Grundgedanken sowie Elemente des Gothic und der Steamfantasy. Hin und wieder unternimmt sie aber auch Ausflüge in in das zeitgenössische und historische Genre, sowie in die klassische Fantasy. Epische Schlachten zwischen Zauberern, Elfen und Orks sowie Paranormal Romance sucht man bei ihr allerdings vergebens. Romy hat außerdem ein Faible für das Schräge, überlässt dessen Interpreation aber bisher lieber dem Großmeister und Overlord Tim Burton. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Patrick Rothfuss, Neil Gaiman, Garth Nix und J.R.R. Tolkien, aber auch Paul Auster, Roddy Doyle und Jane Austen.

Alle Bücher von Romy Wolf

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Die Partitur der Gewalt

Die Partitur der Gewalt

 (5)
Erschienen am 23.06.2016
Die Spione von Edinburgh 1: Thimble House

Die Spione von Edinburgh 1: Thimble House

 (4)
Erschienen am 11.04.2014
Die Spione von Edinburgh 1

Die Spione von Edinburgh 1

 (4)
Erschienen am 13.10.2014
Zechengeister

Zechengeister

 (3)
Erschienen am 14.08.2015
Zechengeister

Zechengeister

 (1)
Erschienen am 15.07.2015
Die Spione von Edinburgh 3: Nachtmahr

Die Spione von Edinburgh 3: Nachtmahr

 (1)
Erschienen am 27.06.2014
Die Spione von Edinburgh 4: Illusionist

Die Spione von Edinburgh 4: Illusionist

 (0)
Erschienen am 25.05.2015
Partitur der Gewalt

Partitur der Gewalt

 (0)
Erschienen am 23.03.2017

Neue Rezensionen zu Romy Wolf

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Korikos avatar

Rezension zu "Die Partitur der Gewalt" von Romy Wolf

Sehr authentisch und gut recherchiert
Korikovor 2 Jahren


Story:
USA, 1931 – der 22-jährige Tommy kehrt aus dem mittleren Westen zurück nach New York, in der Hoffnung dort Arbeit zu finden. Doch die Wirtschaftskrise hat auch die Metropole gebeutelt und er ist nur einer von vielen Hungernden, die auf einen Job hoffen. Nach Wochen des Suchens trifft er in einer Armenspeisung auf Dodge, den er noch aus Kindertagen kennt. Dodge verschafft Tommy Arbeit bei Lucky Brian, dem zwielichtigen Unterweltboss von Hell’s Kitchen. Zunächst nur als Kellner und Aushilfe angestellt, rutscht er schnell tiefer in einen Sumpf aus Gewalt, Korruption und Verbrechen. Einzig der Pianist Mischa, den er in einem Club spielen hört, hellt Tommys Leben auf. Als dieser seine Anstellung verliert, bietet Tommy ihm Platz in seiner Wohnung und seinem Herzen. Doch Lucky Brians Aufträge werden immer brutaler und schon bald hat Tommy Probleme seine schrecklichen Taten vor Mischa zu verstecken, der offen ausspricht, was er über Lucky Brian denkt …

Eigene Meinung:
„Die Partitur der Gewalt“ ist der letzte Roman, der im Incubus Verlag erschienen ist. Die Geschichte um Tommy und Mischa stammt aus der Feder Romy Wolfs, die bereits kleinere Veröffentlichungen (u.a. beim Weltenschmiede Verlag) vorweisen kann. Sie entführt den Leser in die 30er Jahre, mitten in die Weltwirtschaftskrise und Prohibition als Unterweltbosse wie Al Capone ihre Blütezeit hatten und das organisierte Verbrechen an der Macht war.

Die Geschichte ist sehr authentisch und realistisch umgesetzt – Romy Wolf hat sich sehr akribisch mit der damaligen Zeit, den Sorgen und Problemen der Menschen und den politischen Hintergründen auseinandergesetzt – man merkt es auf jeder Seite und bei jeder Beschreibung. Das ist durchaus positiv, denn es vermittelt ein stimmiges Bild der damaligen Zeit und sorgt dafür, dass man die 30er Jahre in New York miterlebt, statt nur passiv den Text zu überfliegen. Andererseits sorgt es für einige Länge, die der Geschichte gerade am Anfang den Schwung nehmen. So toll und realistisch Tommys Leben auf der Straße und der Suche nach Arbeit beschrieben ist, es zieht sich in die Länge, da nur wenig passiert. Fast 50 Seiten wartet man darauf, dass etwas passiert - definitiv zu lange für ein 280 Seiten Roman. Auch sonst verläuft der Roman eher in ruhigen Bahnen, denn Romy Wolf vermeidet Action und lässt Tommy die Dinge rund um Lucky Brian eher passiv erleben. Dies liegt natürlich auch an Tommys Natur, ist er doch eher ruhig, introvertiert und sehr zurückhaltend. Daher kommt „Die Partitur der Gewalt“ wesentlich ruhiger als man es bei einem Zeitkolorit der 30er Jahre angenommen hat. In diesem Zusammenhang fällt der Verzicht expliziter, erotischer Szenen positiv ins Gewicht, denn Sexszenen hätten zu diesem Buch überhaupt nicht gepasst – die Andeutungen zwischen Tommy und Mischa genügen vollkommen und passen zur drückenden Atmosphäre, die sich nach und nach aufbaut.

Die Charaktere sind ebenso authentisch und gut durchdacht wie die Geschichte. Tommy ist ein sehr stiller Mann, der es gewohnt ist sich unterzuordnen und Befehle zu folgen. Er macht sich selten Gedanken über seine Taten und rechtfertigt sie damit, dass er keine andere Wahl habe und es sinnlos sei sich gegen Regeln aufzulehnen. Er ist ein typischer Mitläufer, der es sich zur Gewohnheit gemacht hat, den leichten Weg zu gehen und möglichst nicht anzuecken. Das macht ihn einerseits sehr realistisch und lebendig, andererseits tut man sich als Leser schwer Sympathien für ihn aufzubringen. Der junge Pianist Mischa ist das schon aus anderem Holz geschnitzt – offen, ehrlich und bereit seine Meinung frei kundzutun. Leider bleibt er ein wenig blass, da man nur wenig über ihn erfährt und seine Gedanken und Gefühle im Dunkeln bleiben. Man begleitet Tommy und Mischa zwar eine ganze Weile, doch man hat nicht das Gefühl sie wirklich kennenzulernen, als hätte Romy Wolf eine unsichtbare Mauer zwischen dem Leser und ihren Figuren errichtet.

Die übrigen Figuren sind ebenfalls sehr lebendig und stimmig in Szene gesetzt – seien es Dodge, Lucky Brian, Rose oder all die schillernden Besucher der Nachtclubs und Bars – sie passen zu den 30er Jahren und spiegeln das Leben in New York sehr gut wieder.
Stilistisch gibt es wenig zu bemängeln – Romy Wolf hat einen sehr schönen Stil, der durch Authentizität und tolle Beschreibungen besticht. Hin und wieder sind diese etwas überschwänglich und ausufernd, so dass man zwar ein tolles Bild von New York und Hell’s Kitchen im Kopf hat, aber die Spannung mitunter auf der Strecke bleibt. Nichtsdestotrotz lohnt sich „Die Partitur der Gewalt“, denn spätestens ab der Hälfte wird es mitreißender, auch wenn man Tommy mehr als einmal in den Hintern treten möchte.

Fazit:
„Die Partitur der Gewalt“ ist ein lohnenswertes Buch, das durch tolle Beschreibungen, eine sehr authentische Geschichte und realistische Charaktere besticht. Man spürt, wie intensiv sich Romy Wolf mit der Zeit und den gesellschaftlichen Hintergründen beschäftigt hat, was ein großer Pluspunkt ist und den Roman so lebendig wirken lässt. Dadurch verliert man zwar die Bindung zu den Figuren und bleibt ihnen ein wenig fremd, doch das fällt nur störend ins Gewicht, wenn man eine reine Liebesgeschichte erwartet hat. Wer jedoch spannende, historisch korrekte Lektüre aus Hell’s Kitchen inklusive finsterer Unterweltbosse und gnadenloser Verbrechergangs, der ist bei „Die Partitur der Gewalt“ richtig. Zu empfehlen.

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athorns avatar

Rezension zu "Die Partitur der Gewalt" von Romy Wolf

Partitur und Ambivalenz
athornvor 2 Jahren

Erklärung vorab: eigentlich möchte ich für diesen Roman  3,5 Sterne vergeben, leider ist hier diese differenzierte Darstellung nicht möglich!

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Gerade habe ich Die Partitur der Gewalt von Romy Wolf zu Ende gelesen und überlege nun, wie ich meine Eindrücke formulieren soll. Das Buch, übrigens das allererste Werk, welches ich von dieser Autorin gelesen habe, hat bei mir einen ambivalenten Eindruck hinterlassen. Ambivalent deshalb, da ich für mich nicht genau sagen kann, was das Buch letztendlich ist. Ein historischer Roman? Ja. Sorgfältig recherchiert, in düsteren Bildern glaubwürdig und detalliert erzählt. Die allgemeine Depression und individuelle Verzweiflung der einzelnen Charaktere wirkt glaubwürdig, ihre Handlungen sind logisch nachvollziehbar. Ein gay historical romance Roman? Ein bisschen. Allerdings steht die Beziehung zwischen Tommy und Mischa nicht im Vordergrund dieser Geschichte, sondern eher der Werdegang Tommys. Und Mischa, der Pianist, ist ein Mann, dem Tommy auf seinem Weg begegnet. Wenn die beiden Männer miteinander interagieren, so beschreibt Romy Wolf es mit leiser Zurückhaltung, ja, manchmal etwas oberflächlich. Mitunter hatte ich während des Lesens das Gefühl, als scheue sich die Autorin davor, bei den Begegnungen zwischen Mischa und Tommy in medias res zu gehen. Explizit beschriebene Liebeszenen gibt es in dem Buch nämlich nicht. Früh, für meinen Geschmack zu früh, zieht sich die Autorin von ihren Charakteren zurück. Das kleine bisschen mehr
hätte meiner Meinung nach der Geschichte gut getan. Für zukünftige Geschichten, die Romy Wolf vielleicht in diesem Genre schreiben möchte, wünsche ich ihr ein bisschen mehr Mut zur Erotik und dies auch einmal (oder zweimal) beherzt auszuformulieren. Empfehlen kann ich das Buch, auch wenn mich die Geschichte nicht so richtig gepackt und gefesselt hat, dennoch für all' diejenigen, die einen gut geschriebenen historischen Roman über die Zeiten der Prohobition und die Auswirkungen der Weltwirtschaftskriese in Amerika der 1930er Jahre, in die eine zarte Liebesgeschichte eingewoben ist, lesen möchten. Dreieinhalb Sterne von mir.

P.s.: Da dieses Buch in allen gängigen Formaten erhältlich ist, gebe ich dafür 5 Sterne. Das sollte nicht unerwähnt bleiben, denn es ist heuzutage keine Selbstverständlichkeit (mehr), ein Buch jedem interessierten Leser zugänglich zu machen. Vielen Dank dafür an Romy Wolf und den Incubus Verlag

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renies avatar

Rezension zu "Zechengeister" von Romy Wolf

Fantasy unter Tage!
renievor 2 Jahren

Romy Wolf hat mit „Zechengeister“ einen atmosphärischen Fantasyroman geschrieben, der den Leser von Anfang bis zum Ende in seinen Bann zieht. Allein schon die Vorstellung, sich Tausende von Metern unter der Erde aufzuhalten, in nahezu völliger Dunkelheit und inmitten eines riesigen Stollenlabyrinths, lassen den Adrenalinspiegel drastisch ansteigen. Die Fantasie läuft zur Höchstform auf, und plötzlich ist der Gedanke an Wesen, die durch Bergwerksstollen geistern, gar nicht mehr so abwegig. 

Worum geht es in diesem Roman?
Micha Keller lebt mit Mutter und Schwester Neni in einer Siedlung der Zeche Alba irgendwo im Ruhrgebiet. Er ist Bergarbeiter und fährt jeden Tag in den Stollen, um seine Familie ernähren zu können. Seine jüngere Schwester Neni ist eine Geisterseherin. Sie ist in der Lage, mit den Geistern der Verstorbenen zu kommunizieren. Anfangs als Absonderlichkeit abgetan, stellt Micha irgendwann fest, wie wertvoll Neni’s einzigartige Fähigkeit ist. Denn die Familien der Zeche Alba werden von einer merkwürdigen Krankheit epidemischen Ausmaßes heimgesucht. Die Narrenkrankheit geht um. Menschen erwachen nicht mehr aus dem Schlaf und vegitieren in einer Art Wachkoma vor sich hin. Die Ursache für diese Krankheit ist irgendwo in den Tiefen des Bergwerkes zu finden. Als auch ihre Mutter in den todesähnlichen Schlaf fällt, begeben sich Micha und Neni unter Tage, um den Kampf gegen die Verursacher dieser schrecklichen Seuche aufzunehmen. Unterstützung finden sie dabei in Falkor und Jaris, zwei merkwürdige Wesen, die seit Jahrhunderten unter der Erde leben.

„Der Lärm, der die Gebäude der Zeche und der angrenzenden Kokerei zu jeder Tageszeit umgab, bedeutete Leben. Er bedeutete, dass Männer in den Stollen herab fuhren, hundert, tausend Meter und mehr, und am Ende der Schicht schwarz vor Kohlenstaub wohlbehalten wiederkehrten. Dass die Männer Lohn mitbrachten. Geld, von dem Brot gekauft und die Miete bezahlt werden konnte. Er bedeutete, dem Tod wieder einmal ein Schnippchen geschlagen zu haben. Es mochte nicht viel von dem Lärm nach außen dringen. aber im Innern tobte die Zeche.“ (S. 7)

Schauplatz ist die Zeche Alba im Ruhrgebiet zum Ende des 19. Jahrhunderts - eine fiktive Zeche, die es aber genauso gegeben haben könnte. Der Bergbau boomt. Gastarbeiter werden ins Land geholt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Familien aus Polen und Italien. Anfeindungen zwischen den Bevölkerungsgruppen sind an der Tagesordnung. Toleranz ist ein Fremdwort. Den deutschen Bergarbeiterfamilien sind die „Polacken“ und „Itaker“ ein Dorn im Auge. Nicht nur aufgrund des Sprachproblems leben die Bevölkerungsgruppen unter sich in ihren eigenen Vierteln. Angriffe gegenüber Polen und Italienern sind an der Tagesordnung. Mit Ausbruch der Narrenkrankheit sind die deutschen Kumpel schnell bei der Hand, den polnischen und italienischen Familien die Schuld zu geben, auch wenn diese genauso viele Opfer zu beklagen haben. Denn zumindest der Narrenkrankheit ist die Nationalität der Menschen egal.

„Die Wolken bluteten und der Himmel war erleuchtet, nicht völlig schwarz, wie er hätte sein sollen. Lange Schornsteine bohrten sich wie Lanzen in den Bauch des Gestirns, einer nach dem anderen. Rauch zeichnete sich dämonisch vor dem brennenden Himmel ab. … Und dann waren da die endlosen Reihen von niedrigen Backsteinhäusern, in denen die Menschen zu Tausenden eingepfercht warteten wie auf dem Weg zur Unterwelt. Kleine Zellen, die Seelen einsperrten und ihnen all die Hoffnung nahmen. Straßenzüge, ein Labyrinth gebaut aus Elend und Trostlosigkeit.“ (S. 92)

Man merkt diesem Roman an, dass die Autorin Ruhrgebietlerin durch und durch ist. Bei der Schilderung des Bergarbeiter-Daseins ist sie sehr authentisch. Dazu trägt ihr sehr bildhafter Sprachstil bei, der das Zechenleben einzigartig in Szene setzt. Der Leser hört den Höllenlärm, er spürt das Vibrieren der Dampfmaschinen, er sieht die kohlestaubverkrusteten Gesichter der Kumpel vor sich. Lärm, Dreck und Schweiß – die ständigen Begleiter der Bergarbeiter.
Gerade die Szenerie in den Bergwerksstollen ist sehr eindringlich beschrieben. Unbehagen macht sich breit, wenn der Lärm plötzlich durch Momente der Stille abgelöst wird. Stille, die einen fast erdrückt und bewusst macht, wie tief man unter der Erde ist, wieviel Gestein über einem lastet und wie entsetzlich weit das Tageslicht entfernt ist. Gruselig! Das ist nichts für Leser mit Platzangst!
Man hat fast den Eindruck, dass sich Stille und Dunkelheit unter Tage auf den Schreibstil der Autorin auswirken. Romy Wolf konzentriert sich bei der Beschreibung dieser Szenerie auf Geräusche und Gerüche, Schatten und Bewegungen, die aus dem Augenwinkel wahrgenommen werden. Man sieht nicht weiter als die Grubenlampe leuchtet. Als Leser erahnt man in diesen Momenten eher das Geschehen als dass man es vor seinem geistigen Auge sehen kann. Das ist sehr geschickt von der Autorin gemacht, da der Leser dieses bedrohliche Gefühl, mit dem die Protagonisten in diesen Momenten zu kämpfen haben, am eigenen Leib erfährt, was diesen Roman gerade in den Szenen unter Tage extrem spannend machen.

Fazit:
Ich lebe im Ruhrgebiet und finde daher die Idee, eine Zeche zum Schauplatz eines Fantasyromanes zu machen, einfach nur großartig. Romy Wolf hat mich mit ihrer Darstellung des Bergarbeiterlebens des 19. Jahrhunderts überzeugt. Sie schafft es mit einer sehr bildhaften Sprache den Leser in eine schaurig-schöne Stimmung zu versetzen, die einen bis zum Ende nicht mehr loslässt. Freunde historischer Fantasy und Fans des Ruhrgebietes werden diesen Roman lieben.

© Renie

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Gespräche aus der Community

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RomyWolfs avatar
Liebe Leseratten,

bereits im Oktober 2014 ist die erste Episode meiner Steampunk-E-Book-Reihe "Die Spione von Edinburgh" im Weltenschmiede Verlag als Taschenbuch erschienen. Etwas verspätet aber immer noch passend zur regnerisch-kalten Jahreszeit würde ich nun gerne mit Euch hier eine Leserunde starten :)

Zu diesem Anlass verlost der Weltenschmiede Verlag unter allen Bewerbern fünf Taschenbuchausgaben von "Die Spione von Edinburgh 01 - Thimble House". Beantwortet dazu einfach folgende Frage: Welcher Spion der Film- und Literaturgeschichte ist Euer Liebling? Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2015! Anschließend werden die Gewinner ausgelost und die Bücher per Post verschickt!

Bei mehr als fünf Bewerbungen entscheidet das Los. Selbstverständlich dürfen aber gerne alle an der Leserunde teilnehmen, die das Buch schon gelesen haben oder ohnehin gerade lesen :) Ich freue mich über alle Rückmeldungen!

Unter allen Teilnehmern der Leserunde, die anschließend hier und/oder auf Amazon eine Rezension hinterlassen, verlose ich außerdem bis zum 31. Mai eine Taschenbuchausgabe von Episode 2 - "Metamorphose", sobald diese erschienen ist (Datum steht noch nicht fest).

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Und worum geht's in "Thimble House"? :)

Ada Quinn ist das Mädchen ohne Vergangenheit. Von Ollie und dessen Vater liebevoll in die Familie aufgenommen, führt sie ein behütetes Leben - bis sie eines Tages auf die verschrobene Lady Fensworth trifft. Diese bietet ihr eine Anstellung als Hausmädchen an, doch was Ada in Thimble House erwartet, ist ein düsteres Geheimnis, das sie schon bald in Gefahr bringen soll ...

Erstmals als Taschenbuch und mit zusätzlichen Szenen. Inklusive einem Einblick in das Tagebuch von Ms. Dawson!

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Das Buch umfasst ca. 160 Seiten und kann daher recht zügig gelesen werden. Es handelt sich hierbei um einen Steampunk/Fantasy-Roman.  Weitere Informationen zur Reihe und über mich gibt es auf www.romywolf.de

Ich freue mich auf Eure Bewerbungen und wünsche allen viel Glück (und vor allem viel Lesespaß)!

Liebe Grüße
Romy Wolf


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Romy Wolf im Netz:

Community-Statistik

in 31 Bibliotheken

auf 7 Wunschlisten

von 5 Lesern gefolgt

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