Ron Hall , Denver Moore Genauso anders wie ich

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Inhaltsangabe zu „Genauso anders wie ich“ von Ron Hall

DER TITEL IST AUCH ERHÄLTLICH UNTER DER ISBN 978-3-86827-307-6. Ron Hall und Denver Moore begegnen sich 1998 in Fort Worth, Texas, in einer Suppenküche für Arme. Ron ist weiß, gebildet, erfolgreicher Kunsthändler. Denver ist schwarz, Analphabet, Exsklave, obdachlos. Zwei Welten prallen aufeinander. Spannend und voller Situationskomik erzählen beide in diesem Buch ihre Geschichte. Was sie erlebten, berührt und erschüttert. Staunend schüttelt man den Kopf, wenn man liest, wie sie durch Gott schließlich zu Freunden werden und der äußerlich Arme derjenige ist, der den anderen beschenkt. Dabei werden auch ein Stück amerikanische Geschichte und Kultur lebendig und christliche Sitten und Gebräuche auf liebevolle Art und Weise hinterfragt. "Genauso anders wie ich" ist eine unglaubliche, aber wahre Geschichte, die Mut macht, an das Unglaubliche zu glauben. Immer wieder verweisen Hall und Moore dabei auf den Einen, der wirklich Menschen und Leben verändern kann – Jesus Christus.

Eine wahre Geschichte und deshalb absolut lesenswert!

— Rees

Ein weißer, reicher Kunsthändler und ein schwarzer, armer Landstreicher lernen sich kennen und schätzen. Sie werden Freunde für's Leben.

— Buchperlentaucher

absolut empfehlenswert!

— dieFlo

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    Genauso anders wie ich

    Buchperlentaucher

    30. March 2015 um 21:00

    Der reiche Kunsthändler Ron Hall lebt in einer eigenen Welt. Einer Welt voller Statussymbole. Auf drängen seiner Frau lernt er Menschen auf der
    Schattenseite des Lebens kennen. Dennver Moore,  der ehemalige Sklave, gehört dazu. Schritt für Schritt kommen sich die beiden Männer näher und werden zu Freunden. 

  • Infiziert sie mit Liebe!

    Genauso anders wie ich

    LEXI

    18. January 2015 um 16:57

    „Manchmal landen Leute auf der Straße, weil sie trinken oder Drogen nehmen. Aber selbst wenn sie das vorher nicht gemacht haben, fangen die meisten Leute wie ich damit an, wenn sie auf der Straße gelandet sind. Nicht, weil das so toll ist. Sondern weil dir das hilft, das alles zu ertragen. Weil du vergessen willst, dass du immer allein bist, egal wie viele Kumpels du auf der Straße kennenlernst.“ (Denver Moore) „Ich war zweiunddreißig Jahre alt, als ich USD 275.000 für ein Haus im Kolonialstil in einem gehobenen Viertel von Fort Worth bezahlte. Meine Karriere als Kunsthändler war ins Rollen gekommen, und wir begannen ein Leben wie aus dem Gesellschaftsroman zu führen.“ (Ron Hall) Im Buch „Genauso anders wie ich“ wird dem Leser „eine unglaublich wahre Geschichte“ präsentiert und zwei völlig konträre Protagonisten vorgestellt. Auf der einen Seite, der „Schattenseite des Lebens“, befindet sich Denver Moore, der beinahe dreißig Jahre seines Lebens wie ein Sklave auf den Baumwollfeldern in seiner Heimat in Louisiana gearbeitet hatte, und in jungen Jahren jene Menschen verlieren musste, die er am meisten geliebt hatte. Seine Kindheit und Jugend waren von Armut und größten Entbehrungen gekennzeichnet, Denver hatte keine Möglichkeit, lesen, schreiben oder rechnen zu lernen. Nach der Flucht aus seiner ausweglosen Situation auf dem Land führte ihn sein Weg schnurstracks in die Obdachlosigkeit der Stadt, wo er beinahe zwanzig Jahre lang auf der Straße lebte. Ron Hall hingegen steht auf der Sonnenseite des Lebens. Ron erarbeitete sich seine Karriere vom Vertreter für Dosensuppen über Investment-Banking bis hin zum anerkannten und reichen Kunsthändler mit eigener Galerie in Fort Worth. Er hatte das große Glück, mit Deborah eine wundervolle Frau kennen- und lieben zu lernen, und nach ihrer Heirat wurden dem Paar zwei Kinder geschenkt. Ein Aufeinandertreffen zwischen Denver Moore und Ron Hall als Zufall zu bezeichnen, wäre wohl abwegig. Die Welten, in denen diese beiden Männer lebten, hätten unterschiedlicher nicht sein können, und die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Wege sich zufällig kreuzen, sie einander dabei dann bewusst wahrnehmen und aufeinander zugehen, war wohl gleich Null. Wäre da nicht Ron Halls Ehefrau gewesen, eine tief gläubige Frau mit einem Abschluss an der Texas Christian University, die von einer lebenslangen Leidenschaft für die Zerbrochenen erfüllt war. Deborah glaubte ganz fest daran, dass sich hinter der oberflächlichen Fassade der Obdachlosen, die von der Gesellschaft für faul und arbeitsscheu gehalten werden, ein völlig anderes Bild verbergen würde – nämlich Dysfunktion und Abhängigkeit. Sie glaubte zugleich aber auch, dass hinter den Fassaden Gaben wie Liebe, Glaube und Weisheit zu entdecken seien und zur Geltung gebracht werden müssten. Deborah wollte die Menschen kennenlernen, ihnen wirklich dienen, und nicht nur stolz auf sich selber oder ihre ehrenamtliche Tätigkeit für die Union Gospel Mission in Fort Worth sein. Ihr Ziel war es, Leben zu verändern, und Herzen zu heilen. Sie schloss Angst, Vorurteile und Vorverurteilungen mit ihrem Lächeln und mit ihrem offenen Herzen rigoros aus. Die Art und Weise, wie diese Biografien behutsam und langsam aufgerollt, und die Lebensgeschichten der Protagonisten dem Leser nahe gebracht werden, hat mich tief berührt. In insgesamt 66 Kapiteln fungierten Ron Hall und Denver Moore stets abwechselnd als Ich-Erzähler, der Schreibstil wurde adäquat ausgewählt, Authentizität vermittelnd. Denvers Schilderungen waren schlicht gehalten, wobei sich auch viele Dialektausdrücke unter den Text mischten. Als wirkliche Bereicherung empfand ich insgesamt acht Seiten mit vielen Schwarz-Weiß-Bildern, die einem die realen Personen tatsächlich vor Augen führten. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen, die Schilderungen waren teilweise ernüchternd und Augen öffnend, jedoch niemals Mitleid heischend oder anklagend. Denvers starker, unbeirrbarer Glaube hat mich tief beeindruckt, und für das letzte Drittel des Buches würde ich empfehlen, Taschentücher bereit zu legen. Ich möchte „Genauso anders wie ich“ jedem ans Herz legen, der einen Blick auf die Sichtweise eines Obdachlosen werfen, und Denver ein kleines Stück seines Lebensweges begleiten möchte. Dieses Buch ist aber auch Mut machend, da es aufzeigt, was einzelne Personen mit dem unbeirrbaren Glauben an das Gute im Menschen tatsächlich zu bewirken vermögen. Ganz klare Leseempfehlung – und unbedingte fünf Bewertungssterne!

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  • Irgendwie sind wir alle Obdachlose ...

    Genauso anders wie ich

    cho-ice

    Was passiert, wenn Welten aufeinander prallen? Ein erfolgreicher, weißer Kunsthändler (Ron) und ein obdachloser, schwarzer Ex-Sklave (Denver) begegnen sich 1998 in einer Suppenküche in Fort Worth, Texas. Die beiden Männer könnten kaum unterschiedlicher sein - und gerade das macht den Reiz ihrer (wahren!) Geschichte aus, die sie abwechselnd in "Genauso anders wie ich" erzählen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch Rons Frau Deborah, die erst dafür sorgt, dass die beiden zueinander finden ... Rons Perspektive ist zwar nicht gerade alltäglich, aber doch näher an einem Leben, das dem "westlichen" Standard entspricht. Denvers Sicht der Dinge als langjähriger Obdachloser hingegen ist haarsträubend, urkomisch, bestürzend. Ich habe beim Lesen Tränen gelacht und war Minuten später tief erschüttert. Wie die beiden Protagonisten schließlich durch Gott zu Freunden werden und was anschließend geschieht, ist ein echtes Wunder und liest sich spannender als so mancher Roman. Diese "unglaublich wahre Geschichte" (wie es im Untertitel heißt) macht Mut und ist ein echter Geheimtipp für alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit Menschen arbeiten, die am Rande der Gesellschaft stehen. Sehr treffend formuliert es Denver zum Schluss von "Genauso anders wie ich": "Auf die eine oder andere Weise sind wir (...) alle Obdachlose - und jeder versucht irgendwie nach Hause zu kommen."

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    • 2

    dieFlo

    07. October 2014 um 11:18
  • "Eine unglaublich wahre Geschichte"

    Genauso anders wie ich

    kira35

    11. August 2014 um 14:05

    Denver Moore wuchs auf den Baumwollfeldern Louisianas auf wie ein Sklave. Ausgenutzt und ohne Bildung - er lernte nie lesen und schreiben - lernte er durch Predigten die Bibel kennen. Er wurde Landstreicher und saß auch im Gefängnis, bis sein Weg ihn in die Mission nach Fort Worth führte. Er fühlte sich da ganz wohl und war zu Anfang misstrauisch gegenüber den Weißen. Ron Hall und seine Frau Deborah engagierten sich in der Mission und gerade Denver hatte es Deborah besonders angetan..... Meinung / Fazit: "Eine unglaublich wahre Geschichte" so ist der Untertitel des Buches. Es hört sich an wie in einem Märchen - der Obdachlose und der Millionär, noch unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Schon nach den ersten Seiten nahm mich das Buch gefangen. In abwechselnden Kapiteln schreibt jeder seine Sicht auf gewesene Situationen, seine Gedanken und auch Gefühle. Denvers Kindheit und auch weiteres Leben - man hält es nicht für möglich, dass es so etwas gab/gibt. Und nun als alter Mann begegnet er Ron und Deborah, sein Leben verändert sich langsam, da Denver doch sehr misstrauisch ist und alles erst gründlich überdenkt. Ron, der sich zuerst doch sehr überlegen vorkommt sieht ein, dass er von Denver einiges lernen kann, denn "Geld allein macht nicht glücklich", dieser Spruch bewahrheitet sich. Denver ist es, der Ron nach der Erkrankung von Deborah immer wieder Mut zuspricht, ihm Gottes Wort bringt und ihm beisteht. Beim Lesen des Buches musste ich öfter an die folgenden Bibelzitate denken, die hier treffend scheinen: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25,40) "Die Wege des Herrn sind unergründlich" (Römer 11,33) Bereichert wurde dieses Buch durch die Bilderseiten. Da es sich ja hier um reale Personen handelt, war es schön, sie abgebildet zu sehen. So konnte ich mir ein besseres Bild von ihnen machen. Dieses Buch, so voller Glaube und Hoffnung, gerade von einem Mann, der viel Unrecht gesehen, erlebt und auch getan hat, erhält eine Leseempfehlung von mir.

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