Ron Jeremy Ein Mann und viertausend Frauen

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(2)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Mann und viertausend Frauen“ von Ron Jeremy

RON JEREMY Er behauptet von sich selbst, mit mehr als 4000 Frauen Sex gehabt zu haben - und er kann es beweisen, denn Ron Jeremy ist in mehr als 1700 Pornofilmen aufgetreten. Für diese außergewöhnliche Leistung erhielt er einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. Darüber hinaus führte er bei über einhundert Sexfilmen Regie. Bekannt wurde er unter dem Namen »der Igel«. Dies hat er einerseits seiner Beleibtheit sowie seiner Körperbehaarung zu verdanken - vor allem aber der Fähigkeit, sich so einzurollen, dass es ihm möglich ist, sich selbst oral zu befriedigen - was er in zahlreichen Filmen anschaulich demonstrierte. Ursprünglich wollte der Spross einer gutsituierten Mittelklassefamilie Schauspieler werden. Die Angebote blieben aus und so schickte seine damalige Freundin Aufnahmen seines beeindruckenden Gemächts an die Zeitschrift Playgirl. Der Abdruck der Fotos war der Einstieg in die Porno-Szene der siebziger Jahre. In den achtziger Jahren erlangte er Kultstatus, weil er in keiner Hinsicht den gängigen Schönheitsidealen entsprach. Ron Jeremy bewies sein Können auch in Filmen außerhalb des Porno-Biz, so war er in Ghostbusters, Studio 54 oder Detroit Rock City zu sehen, trat mit einem Comedy-Programm auf oder machte sich gegen die Zensur von Pornografie stark. DER INHALT In Ein Mann und viertausend Frauen erzählt Ron Jeremy humorvoll und wortgewandt seine Geschichte: von seiner Familie, seiner Jugend, seinen ersten Jobs - und natürlich von Sex. Schnell wird klar, dass der Klassenclown und Heißsporn eine Neigung zu häufigem Geschlechtsverkehr und wechselnden Partnerinnen hat. Ron Jeremys Lebensgeschichte ist gleichzeitig eine unterhaltsame Kulturgeschichte des Pornofilms. Der Porno-Veteran blickt zurück auf die Anfänge der Branche und lässt den Leser anschaulich die Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte miterleben - wie zum Beispiel das Aussterben und die Rückkehr der »Anbläserinnen« am Set. Augenzwinkernd berichtet er von unzähligen Anekdoten aus Amerikas Glitzerwelt, von ausschweifenden Partys und Gruppensex - und gleichzeitig vom nüchternen Alltag an schlecht ausgestatteten Porno-Drehs und von der Kunst, nicht zu früh zum Höhepunkt zu kommen.

Stöbern in Sachbuch

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

Hillbilly-Elegie

Reflektierendes, biografisches Sachbuch über die eigene Herkunft und die möglichen Gründe für eine USA unter Donald Trump! Sehr lehrreich!

DieBuchkolumnistin

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Ein Mann und viertausend Frauen" von Ron Jeremy

    Ein Mann und viertausend Frauen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2012 um 14:17

    Die Biographie von Ron Jeremy war ganz nett zu lesen.Allerdings störten die wirklich uninteressanten Fußnoten den Lesefluss deutlich. Um Pornostar zu sein muss man ein recht grosses Ego haben. Bei Ron fehlte das definitiv nicht. An sich bietet dieses Buch nichts neues zur Branche an sich.Was ganz lustig war, ist die Verknüpfung zu normalen Stars und wer was mit wem hatte.

  • Rezension zu "Ein Mann und viertausend Frauen" von Ron Jeremy

    Ein Mann und viertausend Frauen
    Ameise

    Ameise

    01. August 2009 um 22:48

    Er ist klein, dick, stark behaart und erinnert äußerlich mehr an Super Mario als an einen Pornostar. Trotzdem ist Ron Jeremy, der von sich behauptet, mit mehr als 4000 Frauen geschlafen zu haben, laut Guiness-Buch der Rekorde der meistbeschäftigste Pornodarsteller überhaupt. Grund genug also für eine Autobiografie! Und die ist wirklich witzig und kurzweilig geraten. Anders als man mit Blick auf den Titel erwarten könnte, erweist sich Jeremy nicht als aufschneiderischer Sexprotz, sondern vor allem als witziger und intelligenter Zeitgenosse, der sich gerne mal selbst auf die Schippe nimmt. Offen und ohne verschämtes Herumgedruckse berichtet er von seiner Kindheit und Jugend, seinem "ersten Mal" und natürlich ausführlich von seinem Alltag als Pornodarsteller. Der Schreibstil ist teilweise recht deftig - allzu zimperlich sollte der Leser also nicht sein. Die zweite Hälfte des Buches ist überwiegend von Anekdoten mit seinen Treffen mit unzähligen Promis aus Hollywood und der Musikwelt geprägt, die irgendwann aber auf mich ermüdend wirkten. Auch die vielen Fußnoten störten den Lesefluss, zumal sie eher belanglose Informationen enthielten. Fast schon verzweifelt wirkten Jeremys Versuche, auch in ernsthaften Filmen Fuß zu fassen. Er konnte einem schon beinahe leidtun, wenn man lesen musste, dass seine winzigen Auftritte fast stets wieder herausgeschnitten wurden. Man will ihm schon immer wieder zurufen: "Lass es gut sein, Ron!" Durch den humorvollen Schreibstil, der immer von einem Augenzwinkern begleitet wird, den ungeschminkten Blick auf seinen Berufsalltag und den teilweise urkomischen Sextipps ist die Biografie insgesamt recht gelungen und für die kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch bestens geeignet. Und nebenbei schafft es Ron Jeremy, das Image der Pornofilmindustrie zumindest ein bisschen aus der Schmuddelecke zu holen.

    Mehr