Ron Lieber Die Verwöhn-Falle

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Inhaltsangabe zu „Die Verwöhn-Falle“ von Ron Lieber

Alles dreht sich ums Geld, fast alles. Von klein auf. Das merken die Kinder schnell. Aber natürlich ohne zu wissen, warum, und dass Geld zu haben alles andere als selbstverständlich ist. Daher ist es nie zu früh,der Illusion vorzubeugen, Geld sei einfach da: sei es für Essen, Wohnung oder Kleidung, sei es für Extra-Wünsche wie Playstation oder Smartphone. Daher plädiert Ron Lieber, Finanzkolumnist und Vater, in seinem nun ins Deutsche übersetzten Bestseller, das Thema Geld rechtzeitig, altersgerecht, fortwährend und ganz natürlich zu behandeln. Kinder heutzutage müssen vor allem praktisch verstehen und erfahren, dass Bedürfnisse sich nicht von selbst befriedigen. Ein paar Handgriffe im Haushalt sind nicht zu viel verlangt und ein Ferienjob keine Zumutung. Lieber entwickelt am Beispiel von gelungenen und weniger gelungenen Vorgehensweisen verschiedener Familien einen Elternleitfaden, mit dessen Hilfe man zwischen Belohnungen, Taschengeld, Geschenken und offenen Wünschen vernünftig ausbalancieren kann. Die Verwöhn-Falle ist das Präventionsprogramm gegen verwöhnten Nachwuchs und der perfekte Erziehungsratgeber, wie Kinder den Wert des Geldes schätzen lernen, dass es nicht alles ist im Leben.

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  • Gesellschaftskririsch und fundiert. Amerikanischer Einfluss, aber auch hier sehr zutreffend!

    Die Verwöhn-Falle
    Floh

    Floh

    In einem Literaturtipp bin ich auf die Buchvorstellung des Ratgebers des New Yorker Familienvaters und Autors Ron Lieber zu seinem Titel „Die Verwöhn-Falle - Wie man seine Kinder zu verantwortungsbewussten und glücklichen Menschen erzieht“ gestoßen und wurde sehr neugierig auf die Themeninhalte und Schwerpunkte sowie der Umsetzung und Ratgeberfreundlichkeit. Dieser Autor spricht eine persönliche Herzensangelegenheit an. Sein Titel spricht mir aus der Seele, und genau dieser Buchvorstellung zu "Die Verwöhn-Falle" bin ich prompt gefolgt und durfte erstaunliches, wissenswertes, fragwürdiges, kontroverses und beklemmendes Lesen. Aber ich durfte trotz all der teils überspitzen Wahrheit und den Tatsachen auch viele Tipps, Ratschläge und Erfahrungen annehmen, ablehnen oder kennenlernen. Dieses Buch überzeugt mich durch seinen Wahrheitsgehalt, die Forschungsergebnisse, eigene Erfahrung aus der Familie und Umfeld des Autors und neueste Wissenschaft und die positiven Auswirkungen der Wertschätzung der Dinge. Offen, ehrlich und schonungslos, dennoch bestärkend, aufbauend und Mut-machend! Ganz großartig für alle Eltern, Großeltern, Erzieher und Interessierten. Erschienen im mvg Verlag (https://www.m-vg.de/mvg/shop/home/) Inhalt / Beschreibung: „Alles dreht sich ums Geld, fast alles. Von klein auf. Das merken die Kinder schnell. Aber natürlich ohne zu wissen, warum, und dass Geld zu haben alles andere als selbstverständlich ist. Daher ist es nie zu früh, der Illusion vorzubeugen, Geld sei einfach da: sei es für Essen, Wohnung oder Kleidung, sei es für Extra-Wünsche wie Playstation oder Smartphone. Daher plädiert Ron Lieber, Finanzkolumnist und Vater, in seinem nun ins Deutsche übersetzten Bestseller, das Thema Geld rechtzeitig, altersgerecht, fortwährend und ganz natürlich zu behandeln. Kinder heutzutage müssen vor allem praktisch verstehen und erfahren, dass Bedürfnisse sich nicht von selbst befriedigen. Ein paar Handgriffe im Haushalt sind nicht zu viel verlangt und ein Ferienjob keine Zumutung. Lieber entwickelt am Beispiel von gelungenen und weniger gelungenen Vorgehensweisen verschiedener Familien einen Elternleitfaden, mit dessen Hilfe man zwischen Belohnungen, Taschengeld, Geschenken und offenen Wünschen vernünftig ausbalancieren kann. Die Verwöhn-Falle ist das Präventionsprogramm gegen verwöhnten Nachwuchs und der perfekte Erziehungsratgeber, wie Kinder den Wert des Geldes schätzen lernen, dass es nicht alles ist im Leben.“ Themenschwerpunkte: Zu folgenden Themenschwerpunkten geht der Autor und Familienvater Ron Lieber in die Offensive und zeigt ein schonungsloses und zunächst vernichtendes Bild unserer gesellschaftlichen Entwicklung mit dem höchstem Gut: Kinder und die kindliche Entfaltung und Entwicklung und natürlich der Umgang mit Konsumgütern und Geld! Gelobt sei aber auch, dass Ron Lieber auch beginnt, das Umdenken und Wachrütteln zu starten. Wahre Worte, die nachdenklich stimmen und motivieren. Hier teilt der Autor eigene Erfahrungen, Recherchen und Forschungsinhalte, gibt Ratschläge und Informationen unter anderem zu diesen brisanten Themen: * Gegenüberstellung Früher und Heute * Folgen aus Fernsehen, Spielekonsole und Stubenhockerei * die Selbstverständlichkeit von Geld * Wünsche, Belohnung, Geschenke * Wegwerfgesellschaft * Konsumgüter, modernste Technik * Ursprung und Herkunft * Geld verdienen und erarbeiten * Fördern und Fordern * alte Familienmodelle * Wissenschaft und Forschung * Spätfolgen und Entwicklungsauffälligkeiten * ein Blick in die Zukunft, ein Blick zurück in die Vergangenheit * Taschengeld und Finanzen * Rich Kids (amerikanischer Begriff) *Vorbildfunktionen * und vieles mehr.....! Meinung: Auch ich bin Mutter einer 2.5 Jahre alten Tochter und eines 9 Monate alten Sohnes. Für mich ist es ein großes Anliegen, meine Kinder so zu erziehen, dass sie nicht mit Spielzeug, Gütern und Waren überhäuft werden. Sie sollen sich auf Dinge freuen können, Wünsche verfolgen und später auf Wünsche hin sparen. Sie sollen Dinge wertschätzen lernen und die kleinen Gesten genießen können. Ein Spielenachmittag mit der Tante ist viel mehr wert, als eine gekaufte Barbie Puppe oder Handy… Daher sind Taschengeld, Konsumgüter und Beschenkungen auch in unserer Familie ein Thema. Für mich und meinem Mann stand schnell fest, dass wir unseren Kindern möglichst oft und authentisch nahe legen, dass Geld nicht immer da ist und auch hart erarbeitet werden muss. Ja, die alte Leiher der eigenen Eltern… Doch wie ich finde geht dieses Gefühl und dieses Wissen in unserer heutigen Gesellschaft viel eher und viel schneller verloren. Es ist wirklich nicht leicht sich im Alltag immer daran zu halten. Schnell ist auf dem Flohmarkt ein großes Puppenhaus gekauft, da es ja so günstig zu bekommen war, oder hier und da mal ein Spielzeug und Gefährt… Wenn man in viele Kinderzimmer blickt, wird man erschrocken sein, wie voll und ausgestattet diese sind. Ob das der gute Weg der Erziehung ist? Ganz krass wirkt hier im Buch das Beispiel der amerikanischen „Rich Kids“, da wird mir beim Lesen schon ganz anders. Die Natur, die Tiere und natürlichen Lebensräume mit Dreck, Matsch und Vegetation, das Spielen mit einfachen Dingen wie Steine, Stöckchen und Bewegungsspiele gehen so leider sehr verloren. Die Fantasie leidet und die Kunst der freien Entfaltung schwindet. Wie wird es sein, wenn diese Generation eigenes Geld verdienen muss? Wie wollen diese Kinder den Lebensstandard halten und selbst finanzieren? Der Umgang mit Geld wurde nie gelernt… Minimalismus ist angesagt. Doch ist das in unserer Gesellschaft wirklich noch so einfach wie einst in der eigenen Kindheit? Werden einem nicht ständig mit neuen und schnelllebigen Medien bombadiert, eine Wegwerfgesellschaft und eine Konsumgesellschaft. Schnell mit Karte bezahlt, da braucht man noch nicht einmal das Geld in die Hand nehmen. Online geshoppt und morgen schon da… Als ich den oben genannten Literaturtipp und die Buchvorstellung zum Thema sah, war ich sofort mit dem Autor und seinen Äußerungen konform. Klar kann man endlos kontrovers und mit Argumenten ziellose Diskussionen führen, aber aus mir sprach mein Herz und Bauchgefühl und genau meine Denkweise teilte auch der Autor, sodass ich auf sein Buch sehr neugierig wurde. Trotz des festen Standpunktes, welchen Ron Lieber vertritt nimmt er sich die Muße und die Objektivität auch die andere Seite zu betrachten, zu analysieren und auch hier zahlreiche Blickwinkel zu schaffen. Etwas überspitzt und auch etwas zu dramatisch legt er seine Passion hier aus und verharrt in sehr krassen Beispielen. Aber hier merkt man sicherlich auch, dass er dieses Buch auf die amerikanische Gesellschaft bezogen hat. Was hat unsere Gesellschaft so verändert? Wo sind die Auswirkungen zu sehen? Welche Vorteile und Zugewinne gibt es? Was für negative Auswirkungen und Folgen hat das überwiegend drin stattfindende Leben mit der Masse an Spielzeugen und Gütern? Hier könnte ich endlos Palavern, aber ich möchte eigentlich nur dieses doch sehr plastische und verdeutlichende und wahre Buch empfehlen und jedem nahe legen, dem das Thema ebenfalls am Herzen liegt! Es lohnt sich wirklich! Wenn auch nicht jede Aussage geteilt werden kann. Dem Ansatz wohnen eine wahre Botschaft und ein wahrer Appell inne. Neben den eigenen Erlebnissen des Autors als Vater einer Tochter bietet das Buch zudem auch wertvolle Passagen aus Wissenschaft und Forschung. Mir gefallen zudem die vereinzelten Statistiken, Referenzen und Mahnmale, die das Gelesene untermalen. Ein Ratgeber, wie er aus dem Herzen der Eltern geschrieben wurde. Das Themenspektrum ist recht groß. Hier spricht nicht nur die Theorie, hier sprechen der Alltag und das wirkliche Leben. Damals und Heute. Mutig, offen, provokativ, kontrovers, mahnend, erschütternd, und umsichtig widmet sich Ron Lieber auch tabuisierteren Themen und spricht offen und aufzeigend den Leser/die Eltern an. Ron Lieber legt mit Die Verwöhn-Falle ein eindringliches Plädoyer dafür vor, Kinder wieder wertschätzend und respektierend und auch mit wenigen Mitteln glücklich aufwachsen zu lassen. Ohne Gier, Konsumsucht und ständig verfügbaren Mitteln. Es sind die Grundwerte die zählen und das mehr als alles andere. Die Kindheit zwischen Konsumgütern, teuren Spielzeugen, massigen Spielzeugen, erfüllter Wünsche, Spielekonsole, Fernseher und Autositz zeigen Auswirkungen auf die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder von Heute. Um die vorige Jahrhundertwende kannten deutsche Kinder etwa hundert Bewegungsspiele, der „Hampelmann und Hüpfkästchen“ waren ohne Probleme zu meistern. Heute beherrschen viele Kinder diese Motorik kaum bis spät. Kinder werden zu Bewegungsmuffeln, sie neigen zu Übergewicht und Eingeschränktheit und verlieren den Sinn für Wertigkeit. R. Lieber legt mit seinem Plädoyer eine umfassende und basierende Arbeit vor. Das Cover: Das gewählte Cover ist stimmig und treffend. Handy, BonBon, Geld und Teddy. Belohnung, Belohnung, Belohnung… Doch wofür? Materiell eingestellte Kinder sind nicht glücklicher. Eine herzliche Umarmung und eine liebevolle Geste belohnen auf viel wichtigerer Weise. Das Cover und die Gestaltung passen zum Gesamtkonzept. Der Autor: „Ron Lieber schreibt die Kolumne “Your Money” für die New York Times. Bevor er 2008 zur Times kam, arbeitete er für das Wall Street Journal und verschiedene Wirtschaftsmagazine. Gemeinsam mit seiner Frau, einer New York Times-Journalistin, und der gemeinsamen Tochter lebt er heute in New York.“ Fazit: Kenntnisreich, informativ und sehr facettenreich. Ehrlich, offen, zwar wenig gefühlvoll und aber ganz nah bei den Eltern. Dieses Buch gibt Rückhalt, macht Mut und Hoffnung. Das, was wir heute umsetzen, zeigt schon morgen dicke Früchte! Den Kindern zu Liebe! Dieses Buch möchte ich ans Herz legen. Zwar kommt es stellenweise sehr überspitzt daher und trifft nicht ganz unsere deutsche Gesellschaft, da der Autor in Amerika lebt, aber der Grundgedanke bleibt der Selbe. Das Buch hat mich interessiert, und es hat sich gelohnt es zu lesen. Hier gebe ich gern eine unbedingte 4 Sterne Kaufempfehlung!

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