Ron McLarty Die unglaubliche Reise des Smithy Ide

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Inhaltsangabe zu „Die unglaubliche Reise des Smithy Ide“ von Ron McLarty

Er hat alles verloren. Er bricht auf zu einer Reise quer über den Kontinent. Und findet am Ende sich selbst – und die wahre Liebe. Smithy Ide verliert mit einem Schlag alles, woran sein Herz hängt: Seine Eltern verunglücken tödlich, und fast gleichzeitig stirbt seine Schwester in Los Angeles. Um sie ein letztes Mal zu sehen, setzt sich Smithy auf sein altes, klappriges Fahrrad und fährt los: von Rhode Island nach L.A. – quer durch Amerika. Er ahnt es selbst noch nicht, aber diese Reise wird das große Abenteuer seines Lebens.

Sehr guter, nahezu tragischer Anfang. Doch dann fand ich ich es nur noch albern und langatmig.

— Claudia_Späth
Claudia_Späth

Netter unbedarfter Smithy. Eine Story zum schmunzeln. Ein Held wider Willen.

— Winterzauber
Winterzauber

Hat stark begonnen und wurde dann immer lächerlicher.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Antiheld mit tragischer Lebensgeschichte findet 'ausversehen' sich selbst. Es hat ein wenig gedauert aber dann habe ich sehr mitgefiebert.

— DrWatson
DrWatson

Eigentlich eine schöne Geschichte. Leider liest sich die deutsche Übersetzung stellenweise arg hölzern und anstrengend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Hat mir gut gefallen

— christoph_kluge
christoph_kluge

Tragisch, komisch, rührend - hat mir gut gefallen!

— milasun
milasun

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  • "Es ist, als müsste man ein ganz anderer Mensch werden, um wirklich genau hinsehen zu können."

    Die unglaubliche Reise des Smithy Ide
    chuma

    chuma

    20. May 2015 um 18:05

    Smithson Ide, kurz Smithy genannt, führt ein unspektakuläres und trostloses Leben. Er ist 43 Jahre alt, trinkt zu viel Alkohol, ist stark übergewichtig, hat keine Freunde und arbeitet in einer Fabrik am Fließband. Außer seinen Eltern und seiner geliebten Schwester Bethany, die seit Jahren vermisst wird, gibt es für ihn keinen Ankerpunkt im Leben. Und dann schlägt das Schicksal erbarmungslos zu: ein Autounfall seiner Eltern zieht Smithy den Boden unter den Füßen weg. Als er dann auch noch die Nachricht erhält, dass seine verschollene Schwester tot aufgefunden wurde und die Leiche in L.A. auf die Überführung wartet, verliert Smithy jeglichen Halt. Ohne über Ziel und Sinn nachzudenken, setzt er sich betrunken auf sein altes Kinderfahrrad und tritt seine ungewöhnliche Reise quer durch die USA an ... Gestaltung, Stil, Leseeindruck: Ein schlichtes und doch ansprechendes Cover mit einer Illustration, die ein Fahrrad, einen Wegweiser, eine Straße und einen Sternenhimmel zeigt, machte mich neugierig und als ich den Klappentext las, dachte ich unwillkürlich an Rachel Joyce und ihr später erschienenes Buch "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry". Und doch ist dieses Buch irgendwie anders. Zwei Handlungsstränge, die sich stetig abwechseln, führen den Leser durch die Geschichte. Zum Einen wird Smithys Reise in der Gegenwart geschildert und parallel dazu erfahren wir im zweiten Erzählstrang seine Erlebnisse aus der Kindheit. Es ist schwer über das Buch zu schreiben ohne zu viel zu verraten und deshalb beschränke ich mich auf meinen Eindruck und die Gefühle, die das Lesen dieser Geschichte bei mir ausgelöst haben. Smithy ist ein schwieriger Protagonist, er ist alles andere als beispielhaft und doch ist er liebenswert. Schnell wird klar, dass er ein Mann ist, der viel im Leben durchgemacht hat, nicht zuletzt seine Kriegserlebnisse in Vietnam und die psychische Erkrankung seiner Schwester. Was mich von Anfang an beeindruckt hat, ist der Familienzusammenhalt der Ides, diese Wärme und Herzlichkeit; der Versuch - trotz aller Widrigkeiten - immer an Hoffnung und Besserung zu glauben und weiter nach vorn zu schauen. Ein weiterer liebenswerter Charakter ist Norma, die seit ihrem sechsten Lebensjahr mit Bethany und Smithy befreundet ist. Ein quirliges, aufgewecktes Mädchen, das ein schweres Schicksal erleidet und dennoch stark bleibt und letztlich ein wichtiger Anker für Smithy wird. Die Reise Smithys erzählt von einer Suche aber auch vom Finden und Loslassen. Auf seinem Weg lernt er viele interessante, aber auch gebrochene Menschen kennen und mit jedem Kilometer auf dem Rad, verliert Smithy nicht nur an Gewicht, sondern gewinnt auch an Leben. Ron McLarty hat einen einzigartigen Schreibstil, an den ich mich anfangs gewöhnen musste, der aber im Verlauf der Geschichte unglaublich passend daherkommt. Er vermeidet es, unnötig auf die Tränendrüse zu drücken, bisweilen muss man sogar Schmunzeln und dann wieder hat man beim Lesen einen Kloß im Hals. All diese Emotionen kommen plötzlich und unerwartet, sie schleichen sich von hinten an und man sieht sie oftmals gar nicht kommen. Ob die Geschichte vorhersehbar ist? Möglich - und doch lässt sie einen nicht mehr los. Wie schreibt Stephen King über dieses Buch so treffend: „Nein, es ist keine Literatur (bitte vergessen Sie nicht, dass ich das gesagt habe), aber es ist großherzig und so sättigend wie ein Sonntagsbraten zu Hause bei Ihrer Mom.“ Besser kann man es nicht ausdrücken. Noch eine kleine Hintergrundinformation (Quelle: Amazon): Stephen King war hellauf begeistert. Ron McLartys Die unglaubliche Reise des Smithy Ide sei „der beste Roman, den Sie dieses Jahr nicht lesen können“, lobte der „King of Horror“ vollmundig. Nicht lesen können? fragten sich viele Leser. Ja, sagte King. Denn das Buch war von vielen Verlagen abgelehnt worden. Glücklicherweise arbeitete McLarty als Sprecher bei Recorded Books. Und deren Boss erlaubte ihm, sein Manuskript selbst vorzulesen und zum Download bereitzustellen. So wurde Die unglaubliche Reise des Smithy Ide ein Hit für Jogger und Zugreisende, bevor es seinen Siegeszug durch die Buchhandlungen antreten konnte. Fazit: Ein ungewöhnliches und sehr berührendes Buch, eine Geschichte über das Suchen und Finden, über das Erinnern und Vergeben. Absolut lesenswert.

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  • Rezension zu "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" von Ron McLarty

    Die unglaubliche Reise des Smithy Ide
    traumwald

    traumwald

    03. January 2013 um 03:46

    Stephen King ist dafür verantwortlich, dass ich Smithy Ide in mein Herz geschlossen habe obwohl ich im Begriff war, das Buch bereits nach den ersten Seiten zu verbannen. Dann, bei Seite 200, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und mit der letzten, fielen ´diamantne` Tränen der Freude wie sanfte Federn auf die letzte Seite. Ich beendete die Reise mit den Worten: “Oh, wie schön”! .... Smithy Ide, von seiner Schwester auch “Hook” genannt, ist ein hoffnungsloser 43-jähriger 279 Pfund schwerer Mann. Er trinkt, er stinkt, er raucht und hat eine Vorliebe für wohlgeformte Brüste. Kurz gesagt: Er ist ein Idiot! Smithy ist ein Außenseiter der keine Freunde hat. Als seine Eltern bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückten, öffnet er kurz darauf einen Brief (adressiert an seinen Vater) worin steht, dass man anhand von zahnärztlichen Dokumenten eine Leiche identifizieren konnte. Es ist Bethany, seine geliebte Schwester! Kurzentschlossen setzt Smithy Ide sich auf sein klappriges Fahrrad und fährt los. Von Rhode Island nach L.A. – quer durch Amerika. Norma wird irgendwann sagen: Du bist auf der Suche! Er: Auf der Suche nach was? Er weiß nur eines, er will nach LA, um seine Schwester zu sehen. Doch diese Reise wird für Smithy sehr viel mehr sein. Ob es sein Leben verändern wird? .... Über dem Klappentext steht: “Liebenswert, melancholisch, ergreifend – die wunderbare Reise eines Mannes zu sich selbst.” .... So ist es! Und auch wenn man ahnt wie die Geschichte weitergeht, wird man nie wissen wie seine Suche verläuft, wenn man nicht selbst dabei gewesen ist. Ron McLartys Charaktere sind alles andere als Stereotypen. Sie sind brilliant, wie auch die Erzählweise der gesamten Handlung, welche in zwei Stränge unterteilt ist – immer aus der Sicht des “Ich” – Erzählers Smithy Ide. Über die Rückblenden lernen wir unter anderem die Familie Ide und andere Charaktere wie zum Beispiel Smithys Eltern, Norma und Bethany und ihre gemeinsame Liebe zu den Red Sox kennen. Baseball ist eine Leidenschaft, die die Familie Ide lebt und zelebriert. Mich hat das nicht gestört, obwohl ich kein Fan von Baseball bin. Einziger Kritikpunkt ist der Beginn, respektive der Dialog des Arztes im Krankenhaus. Das war so geschrieben, dass ich erst annahm, Smithy wäre kein 43-jähriger alter ´Fettsack`, sondern noch ein Kind. Trotzdem möchte ich meine Bewertung nicht daran messen, sondern den Gesamteindruck bewerten. Ich glaube einfach, das alles seinen Sinn hat, denn der Autor will mit dem Geschriebenen eine ganz bestimmte Wirkung erzielen und das ist ihm geglückt. Ich habe mich inhaltlich sehr zurückgenommen, denn es würde das eigene Leseerlebnis ganz gewiss anders gestalten. .... Lieblingszitat: . “Lieber Smithy, das hier ist mein Brief an dich, aber ich werde ihn nicht abschicken. Ich schreibe am Fenster in meinem Zimmer, und das Fenster ist offen. Der Ahorn draußen in unserem Garten raschelt, und ich lasse es vom Wind zu dir tragen, denn er kann das, und ich glaube wirklich, dass Worte fliegen können.” S. 249 .... Fazit: Eine tragische Geschichte mit sehr viel Tiefe und Herzblut. Sie bereitete mir gestern mit den letzten 360 Seiten eine schlaflose Nacht und ich hätte mir gewünscht, dass diese Nacht nie enden würde. Aber alles hat ein Ende und einen Anfang – einen Neubeginn! .... x Autor/in: Ron McLarty x Titel: Die unglaubliche Reise des Smithy Ide x Genre: Roman x 416Seiten x Goldmann x ISBN: 3442465583

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  • Rezension zu "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" von Ron McLarty

    Die unglaubliche Reise des Smithy Ide
    Icequeen

    Icequeen

    18. August 2012 um 16:22

    Die Eltern tödlich verunglückt und die Schwester tot. Smithy Ide steht auf einmal alleine da. Sein Leben sah vorher schon nicht rosig aus. Übergewicht, Alkoholproblem und ein langweiliger Job. Spontan fährt er mit dem Fahrrad los. Von Rhode Island nach Los Angeles. Auf seiner Suche nach sich selber (ihm persönlich ist es garnicht klar, das es eine Suche ist, seiner Freundin Norma schon) lässt er sein Leben Revue passieren. Ich konnte mich direkt in Smithy Ide hineinversetzen, ich habe mit ihm gelitten und mich mit ihm gefreut. Man kann die Entwicklung des Charakters sehr gut nachvollziehen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen bis ich es durch hatte. Ich musste unbedingt wissen was Smithy noch auf seiner Reise wiederfährt.

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  • Rezension zu "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" von Ron McLarty

    Die unglaubliche Reise des Smithy Ide
    Leseeule

    Leseeule

    18. July 2012 um 18:04

    Smithy Ide, ein alkoholkranker Fettsack wird durch den Unfalltod seiner Eltern in die Realität katapultiert. Beim Durchstöbern der Post seiner Eltern findet er einen Brief, dass seine seit langem verschollene Schwester in Los Angeles gestorben ist. In der elterlichen Garage sieht er sein altes Fahrrad stehen und er radelt einfach los und beschließt, quer durch Amerika zu seiner toten Schwester zu fahren. Auf dieser Fahrt findet er schließlich zu sich selbst und zu einem neuen Leben. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an berührt und ich habe es in Rekordzeit ausgelesen.

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  • Rezension zu "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" von Ron McLarty

    Die unglaubliche Reise des Smithy Ide
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    05. October 2008 um 13:10

    Smithy Ide ist kein herkömmlicher Held, sondern eher ein Antiheld, der auf seiner Reise miit dem Rad vom dicken Alkoholiker seine Liebe findet und sich selbst.

  • Rezension zu "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" von Ron McLarty

    Die unglaubliche Reise des Smithy Ide
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2008 um 21:07

    So herrlich naiv

  • Rezension zu "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" von Ron McLarty

    Die unglaubliche Reise des Smithy Ide
    apfelhexe

    apfelhexe

    28. July 2008 um 17:58

    Das ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Es war richtig mühevoll, es zwischendurch aus der Hand zu legen.

  • Rezension zu "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" von Ron McLarty

    Die unglaubliche Reise des Smithy Ide
    Nofretete

    Nofretete

    23. July 2008 um 20:43

    Mann begleitet Smithy auf seinem Fahrrad durch Amerika und stellt am Ende des Buches fest: mann hat auch etwas über sich selbst gelernt.Grossartig