Ron McLarty Weil ich dich nicht vergessen kann

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Inhaltsangabe zu „Weil ich dich nicht vergessen kann“ von Ron McLarty

Über die Macht der ersten Liebe und das Glück der zweiten Chance Obwohl Jono Riley längst erwachsen ist, hängt er in seinen Träumen noch immer der Vergangenheit nach. Vor allem seine Jugendliebe Marie konnte er nie vergessen. Als er von ihrem überraschenden Tod erfährt, beschließt Jono, in seine Heimatstadt zu reisen, um endgültig mit allem abzuschließen. Die Reise lässt jedoch alte Wunden wieder aufbrechen: Jono erinnert sich an den Tag, an dem Marie von einem Unbekannten angeschossen wurde, und er spürt: Er muss den Schuldigen finden, um die Vergangenheit endlich hinter sich lassen zu können.

Eine ruhige, ausführliche Erzählung einer tragischen, traumatischen Geschichte; paradox, aber gelungen. Angenehmer Erzählstil, gute Wortwahl

— AK1993
AK1993

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  • Rezension zu "Weil ich dich nicht vergessen kann" von Ron McLarty

    Weil ich dich nicht vergessen kann
    Stundenblume

    Stundenblume

    28. December 2009 um 22:51

    Lieber Jono, ich schreibe dir, um dir zu sagen, dass Marie von uns gegangen ist. Mit diesem Brief fängt das buch an. Über den Tod einer Frau wird die Geschichte um Jono aufgerollt. Die Clique mit Bobby, Cubby und Billy erlebt viel und nicht immer das beste. Die Schwester von Cubby, Marie, stirbt an einem "Wanderer". So werden Kugeln genannt die nach einer verwundung nicht entfernt wurden und im laufe des lebens an eine andere stelle wandern um dann doch noch den Tod zu bringen. Marie wurde in ihrer Jugend angeschossen, als sie gerade mit Jono Engel in den Schnee zeichnete. Durch den Brief wieder an alles erinnert fährt Jono in die Stadt seiner Kindheit ohne ganz genau zu wissen warum. Dort nimmt die Geschichte ihren lauf. Eine schön erzählte Geschichte über das bisherige Leben eines schüchternen Mannes (mit einem viel zu großen Kopf, wie der autor nicht müde wird zu schreiben). Die Figur des Jono wird wie ein Mann beschrieben dem man täglich begegnet und der erst durch die hintergründe seines lebens wirklich interessant wird. Ein Mensch wie alle anderen den man lieben lernen kann wenn man ein stück seines weges versteht. Der Schreibstiel und die teilweise bildhafte beschreibung haben mich fasziniert. Im Buch ist immer ein Kapitel der Gegenwart, eines der Vergangenheit gewidmet. Die Erzählungen über die alte Zeit mit der Clique lassen den Leser die Verhältnisse, Im Buch ist immer ein Kapitel der Gegenwart, eines der Vergangenheit gewidmet. Die Erzählungen über die alte Zeit mit der Clique lassen den Leser die Verhältnisse, sowie Jonos Überlegungen in der Gegenwart besser verstehen. Das Buch ist nicht so fesseln das man nicht aufhören könnte zu lesen aber doch sehr spannend und wirkt wie aus dem täglichen leben gegriffen. Das macht es interessant.

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  • Rezension zu "Weil ich dich nicht vergessen kann" von Ron McLarty

    Weil ich dich nicht vergessen kann
    KarlMay

    KarlMay

    12. August 2009 um 18:56

    Manchmal frage ich mich schon, was sich in den Köpfen der Personen abspielt, die die deutschen Titel für Romane aus anderen Ländern texten und in jenen der CovergestalterInnen! Einen unpassenderen Titel und ein dämlicheres Cover kann man sich für diesen Roman kaum denken. "Traveler" heißt der Titel im Original und "Wanderer" wäre ein passenderer Titel für diesen unterhaltsamen Roman gewesen. Ein Wanderer war nämlich die Kugel, die die Jugendliebe des Erzählers Jono fast 40 Jahre in sich trug, bevor sie zu wandern begann und ihr eine Aterie abdrückte. Und der Tod von Marie ist der Anlaß, warum Jono zurückkehrt in seine Heimatstadt. Eigentlich ist Jono Barkeeper in New York und das seit über 30 Jahren und recht erfolgreich - seine eigentliche Leidenschaft aber ist die Schauspielerei. Diese betreibt er allerdings weniger erfolgreich. Auftritte auf den Bühnen kleiner experimenteller Theater vor wenigen ZuschauerInnen und die eine oder andere Nebenrolle in TV - Serien oder Werbespots reichen nicht zum Leben. Und er hat kein Glück in seinen Beziehungen. Mit seiner neuen Partnerin Renee, ihres Zeichens Feuerwehrfrau ist er eigentlich glücklich und doch kann er sich nicht ganz auf sie einlassen. Als er für einige Tage zurückkehrt und sich seiner Vergangenheit stellt, entdeckt während der Begegnungen mit seinen Freunden ganz langsam, was sich damals eigentlich abgespielt hat und wer die Kugel auf Marie abgefeuert hat. Ron McLarty erzählt spannend und unterhaltsam von einer Jugend in den 60er Jahren irgendwo in einer amerikanischen Kleinstadt, in der die Iren, Portugiesen und Italiener noch in ihren eigenen Vierteln wohnten und es wichtig war, aus welchem Viertel man kam. So idyllisch die Jugend am Anfang zu sein schien - je weiter man liest, desto mehr spürt man auch eine unterschwellige Bedrohung, die dann plötzlich in der Gegenwart noch einmal ganz real wird. Das ist sicher keine große amerikanische Literatur, aber ein gut gelungener Unterhaltungsroman im besten Sinne des Wortes!

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