Rona Jaffe

 4.1 Sterne bei 104 Bewertungen
Autorin von Das Beste von allem, Die Welt war so groß und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rona Jaffe

Rona Jaffe wurde 1931 in New York City geboren. Sie war eine US amerikanische Bestseller Autorin und hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Sie war Gründerin der Rona-Jaffe-Foundation, einer Stiftung, die amerikanische Nachwuchsautorinnen fördert. Rona Jaffe starb am 30. Dezember 2005 an einer Krebserkankung in London.

Neue Bücher

Die Welt war so groß
 (36)
Neu erschienen am 07.09.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.
Diese wilden, wunderbaren Jahre
 (2)
Neu erschienen am 07.09.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.
Das Beste von allem
 (1)
Neu erschienen am 07.09.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

Alle Bücher von Rona Jaffe

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Rona JaffeDas Beste von allem
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Das Beste von allem
Das Beste von allem
 (59)
Erschienen am 11.05.2012
Rona JaffeDie Welt war so groß
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Die Welt war so groß
Die Welt war so groß
 (36)
Erschienen am 07.09.2018
Rona JaffeDer Weg der Rose
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Der Weg der Rose
Der Weg der Rose
 (4)
Erschienen am 10.01.2008
Rona JaffeDiese wilden, wunderbaren Jahre
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Diese wilden, wunderbaren Jahre
Diese wilden, wunderbaren Jahre
 (2)
Erschienen am 07.09.2018
Rona JaffeDas Beste von allem
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Das Beste von allem
Das Beste von allem
 (1)
Erschienen am 07.09.2018
Rona JaffeAlle meine Träume
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Alle meine Träume
Alle meine Träume
 (0)
Erschienen am 01.01.1960
Rona JaffeDie Schulfreundinnen
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Die Schulfreundinnen
Die Schulfreundinnen
 (1)
Erschienen am 01.07.1987
Rona JaffeThe Best of Everything
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The Best of Everything
The Best of Everything
 (1)
Erschienen am 29.04.2011

Neue Rezensionen zu Rona Jaffe

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Rezension zu "Die Welt war so groß" von Rona Jaffe

Vier Töchter der 50er Jahre
takabayashivor 4 Tagen

Annabel, Daphne, Emily und Chris gehören zu der Elite, die es schafft, im Jahr 19953 am renommierten Radcliffe College - einer Erweiterung der Harvard Universität, an der damals nur männliche Studenten zugelassen waren - einen Studienplatz zu ergattern.
Für Frauen war ein Universitätsstudium damals keine Selbstverständlichkeit. Und auch sind die Mädchen so erzogen, dass sie die vier Unijahre als einen letzten Freiraum betrachten, bevor der Ernst des Lebens mit Ehe und Familiengründung beginnt. Die Uni ist für sie der perfekte Heiratsmarkt. Und auch unsere 4 Protagonistinnen, so verschieden sie auch sind und so unterschiedliche Probleme sie auch haben, streben letztendlich vor allem nach Ehemann und trautem Heim.
Aus heutiger Sicht ist es ziemlich haarsträubend, wie damals gedacht wurde und wirkt fast ein wenig, wie eine ethnologische Studie über eine seltsame Spezies.
Die Themen gehen von Jungfräulichkeit vor der Ehe über Homosexualität, Antisemitismus bis zur Angst, einen Makel (in diesem Fall eine schwere Krankheit, nämlich Epilepsie), eine Abweichung von der Norm einzugestehen.
Annabel die Südstaatenschönheit lässt bei den Männern nichts anbrennen und wird schließlich von den anderen Studenten als "Hure" gebranntmarkt und gemieden. Die schüchterne Emily aus (neu)reicher jüdischer Familie ist die erste aus ihrer Familie, die studiert und hat große Wunschträume für ihre berufliche Zukunft (Kinderärztin), die sie dann jedoch zugunsten der Familiengründung und ihren Status als Arztgattin aufgibt. Chris entstammt einer dysfunktionalen Familie und schämt sich dafür, dass ihre Mutter Alkoholikerin ist. Und dann verliebt sie sich in einen jungen Mann, der homosexuell ist, es aber nicht zugibt. Die wunderhübsche Daphne, das sogenannte "Golden Girl", ist nach außen hin perfekt, verbirgt aber ihre Epilepsie, sogar vor ihrem geliebten Ehemann, aus Angst, dass er sie verlassen würde.
1957 ist das Studium abgeschlossen und wir folgen den Lebensläufen bis zur 20jährigen Jubiläumsfeier, auf der alle 4 unabhängig voneinander Entscheidungen treffen über ihr zukünftiges Leben und den Leser mit einem kleinen Hoffnungsschimmer entlassen. Alle haben sie aus ihren Fehlern gelernt und sind nun bereit, die Weichen neu einzustellen.
Das Alles liest sich sehr flüssig und spannend, weckt Anteilnahme an den Schicksalen der jungen Frauen, auch wenn man sich manchmal die Haare raufen möchte. Besonders gegen den Strich ging mir der Fall von Emily, einer sehr intelligenten, ambitionierten Frau, die bemerkt, dass das Dasein als Hausfrau und Mutter sie nicht ausfüllt und dann die entstandenen Aggressionen gegen sich selbst richtet und psychisch krank wird. Es erschien mir unplausibel, dass sie keinen anderen Ausweg finden kann. Nichtsdestotrotz eine spannende und unterhaltsame Lektüre, im Grunde schon ein historischer Roman. Mich hat er auch stark an den ca. 15 Jahre früher entstandenen Roman "Die Clique" von Mary McCarthy erinnert, einem in den 60er Jahren skandalumwitterten Werk.

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Nina2401s avatar

Rezension zu "Die Welt war so groß" von Rona Jaffe

Vier Lebenswege
Nina2401vor 6 Tagen

Ich hatte mich zunächst in das Cover verliebt, es strahlt so viel Lebensfreude aus und zusammen mit dem Klappentext hat es mich total neugierig auf das Buch gemacht.

Das Buch ist in 3 Abschnitte gegliedert und jeder Abschnitt umfasst ein Jahrzehnt, wobei die Fünfziger Jahre den größten Teil einnehmen mit fast über 200 Seiten. Die einzelnen Kapitel sind jeweils einer der 4 Freundinnen gewidmet, wobei ich mir unter Freundinnen etwas Anderes vorgestellt habe, denn so eng waren die vier Mädels gar nicht befreundet. Die engste Bindung besteht zwischen Chris und Annabel, aber auch die beiden sind nicht unbedingt die besten Freundinnen. Mir hat der erste Teil am besten gefallen. Ich fand ihn aufregend und mitreißend und war danach sehr gespannt, wie es mit den 4 Mädels weitergeht. Ich begleite sie dann ja noch 2 weitere Jahrzehnte, aber da schlich sich dann ein bisschen Langeweile ein.

Die Weichen wurden sehr früh gestellt und alle vier haben letztendlich das bekommen, was sie wollten. Ob sie damit auch glücklich und zufrieden waren, ist eine andere Frage. Ich fand es schon recht interessant, die Vier auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Jona Raffe hat ihnen abwechselnd ein Kapitel gewidmet. So konnte ich konstant verfolgen, was in ihrem Leben passierte. Das war nicht immer viel und so zogen sich manche Kapitel arg in die Länge. Ich hatte nicht das Bedürfnis, immer weiter lesen zu wollen und habe oft nach einem oder zwei Kapiteln eine Pause eingelegt. Auf den im Klappentext angekündigten Showdown habe ich vergeblich gewartet. Ohne allzu viel vorweg zu nehmen, kann ich aber sagen, dass das Wiedersehen sehr unspektakulär war.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und überhaupt nicht altbacken oder altmodisch. Ganz im Gegenteil, Jona Raffe hat mich mit ihrem Wortwitz und auch mit ihren Schlussfolgerungen bestens unterhalten.

Aber letztendlich wurden meine Erwartungen, die ich zu Beginn an das Buch hatte, nicht erfüllt. Ich kann es empfehlen, aber nicht uneingeschränkt.

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N

Rezension zu "Die Welt war so groß" von Rona Jaffe

Rückblick auf das bisherige Leben
Nela77vor 8 Tagen

Daphne, Emily, Chris und Annabel gingen in den 50er Jahren zusammen aufs College. Trotz aller Unterschiede hielten sie zusammen und wurden Freunde. Im Jahr 1977 findet das Klassentreffen statt und die ehemaligen Freundinnen treffen wieder aufeinander. Was haben sie inzwischen erlebt? Wie ist es ihnen ergangen und konnten sie ihre Träume erfüllen?

Es handelt sich hier um die Neuausgabe eines 1979 erschienenen Romans, der 1981 bereits unter dem Titel „Die Schulfreundinnen“ erschienen ist.

Das Buch geht ausgehend vom Klassentreffen in die 50er Jahre zurück, um über die 60er und 70er Jahre wieder beim Treffen zu enden. Es behandelt ausführlich die Rolle der Frau in diesen Jahren. Eine Zeit, die vielen Lesern sicher fremd, dadurch aber umso interessanter ist. Vieles ist für uns heute kaum noch vorstellbar. Die vier Frauen sind schön beschrieben. Ihre Gefühle und Gedanken sind nach wie vor aktuell. Gerade der Rückblick auf das bisherige Leben ist zeitlos. Rona Jaffe hat einen sehr schönen Erzählstil mit wenigen kleinen Längen.

Fazit: Ein sehr schönes Buch, das Lust auf die Fortsetzung „Diese wilden, wunderbaren Jahre“ macht. 

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Zusätzliche Informationen

Rona Jaffe wurde am 12. Juni 1932 in New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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