Rona Jaffe

 4.1 Sterne bei 112 Bewertungen
Autorin von Das Beste von allem, Die Welt war so groß und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rona Jaffe

Rona Jaffe wurde 1931 in New York City geboren. Sie war eine US amerikanische Bestseller Autorin und hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Sie war Gründerin der Rona-Jaffe-Foundation, einer Stiftung, die amerikanische Nachwuchsautorinnen fördert. Rona Jaffe starb am 30. Dezember 2005 an einer Krebserkankung in London.

Alle Bücher von Rona Jaffe

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Das Beste von allem

Das Beste von allem

 (60)
Erschienen am 11.05.2012
Die Welt war so groß

Die Welt war so groß

 (42)
Erschienen am 07.09.2018
Diese wilden, wunderbaren Jahre

Diese wilden, wunderbaren Jahre

 (3)
Erschienen am 07.09.2018
Der Weg der Rose

Der Weg der Rose

 (4)
Erschienen am 10.01.2008
Das Beste von allem

Das Beste von allem

 (1)
Erschienen am 07.09.2018
Alle meine Träume

Alle meine Träume

 (0)
Erschienen am 01.01.1960
Die Schulfreundinnen

Die Schulfreundinnen

 (1)
Erschienen am 01.07.1987
The Best of Everything

The Best of Everything

 (1)
Erschienen am 29.04.2011

Neue Rezensionen zu Rona Jaffe

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mama_liestvors avatar

Rezension zu "Die Welt war so groß" von Rona Jaffe

Die vier Frauen von Radcliff
mama_liestvorvor 18 Tagen

Ein Roman der mich von Anfang an tief bewegt und gefesselt hat ! 
Die Geschichte erzählt von Daphne, Anabell , Chris und Emily , die sich in den 50 er Jahren in einem College kennenlernen. 
Vier unterschiedliche Frauen ,deren Geschichte und Lebensweg wir 20 Jahre in dem Roman verfolgen dürfen... 
Daphne , die an Epelepsie leidet , ihre Krankheit aber verheimlicht, da in den 50ern es wie ein Makel an einem haftete , Anders zu sein. Selbst ihrem Mann , den Sie sehr liebt verheimlicht sie ihre Krankheit. 
Anabell , die im College gemieden wird , weil Sie sich sehr schnell auf Männer einlässt und in den 50 ern ist es noch wichtig , als Jungfrau in die Ehe zu gehen...das schafft Anabell nicht...und Sie hat auch 20 Jahre später einige Probleme mit den Männern und wird nicht richtig glücklich. 
Chris, die aus einem einfachen problematischen Elternhaus kommt, ihre Mutter ist Alkoholikerin und Sie ist froh das Sie von zuhause weg kann und ins College kommt. Chris verliebt sich unsterblich in Alexander und bleibt ihn auch zwanzig Jahre später noch treu als Sie erfährt das Alexander auch Männer liebt.Homosexualität, auch ein tabu Thema in den 50er Jahren ! 
Und Emily, die sehr schnell im College ihre große Liebe findet und sich an sie hingebungsvoll klammert...20 Jahre später sollte Sie mit zwei Kindern , einem tollen Haus , und einem liebem Mann der Hautarzt ist überglücklich sein ...doch Emily und ihr Mann leiden unter ihrem Perfektsionismus, der so weit geht das Sie sogar in eine Klinik eingewiesen wird... 
Insgesamt eine wirklich spannende, berührende Geschichte , die mich wirklich gefesselt hat. Für mich sehr flüssig zu lesen. Jedes Kapitel erzählt abwechselnd von den vier Frauen und ihren Geschichten, sodas nie Langeweile beim Lesen aufkam. Von mir fünf Sterne für diesen erstklassigen Roman !

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yellowdogs avatar

Rezension zu "Die Welt war so groß" von Rona Jaffe

Amerikanisches Zeit- und Gesellschaftsportrait
yellowdogvor 22 Tagen

Der Roman ist von 1981 und damit an der zentralen Handlungszeit noch näher dran als wir heute. Das ist entscheidend für die besondere Atmosphäre des Buches.


Ausgehend von einem Jahrestreffen in Radcliffe sehen sich 4 Frauen 1977 wieder, die in den fünfziger Jhren zusammen aufs College gegangen sind:

Annabel, Christine, Emily und Daphne.


Die 4 Mädchen sind sehr unterschiedlich, durchleben aber gemeinsam die Sitten der Zeit und die starren Regeln des Colleges. Für Frauen galt diese Zeit des Studierens nach Auffassung der Gesellschaft hauptsächlich als die, in der es galt, einen Mann zu finden, den sie heiraten konnten. Arbeiten und Karriere war die Sache der Männer. Das Thema Sex und mögliche Ehe steht daher auch im Vordergrund. Die New Yorker Autorin Rona Jaffe schreibt realistisch, allzu romantisch geht es daher nicht zu. Die Angst, schwanger zu werden, ist allgegenwärtig und die meisten Männer sind verschlossen. Über die Gefühle zueinander bleibt Unklarheit, die Beziehungen sind nicht gefestigt.

Eine Wendung im Buch kommt mit Beginn der sechziger Jahre, als die 4 das College beendet haben und unterschiedliche Wege gehen. Die Zeit ändert sowohl die Gesellschaft wie auch die Entwicklung der jungen Frauen. Das verdichtet sich noch mit den siebziger Jahren und in diesem Umfang konnte mich der Roman wirklich beeindrucken.

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Dreamworxs avatar

Rezension zu "Diese wilden, wunderbaren Jahre" von Rona Jaffe

Freundinnen fürs Leben
Dreamworxvor einem Monat

Nach ihrem 20.jährigen Klassentreffen am Radcliffe College in Boston im Jahr 1977 gehen die Freundinnen Annabelle, Chris, Daphne und Emily weiter in ihrem Leben, wobei sie immer wieder miteinander Kontakt halten. Sie müssen sich schweren Schicksalsschlägen stellen und mutige Entscheidungen für ihr weiteres Leben treffen, um wenigstens einige ihrer alten Träume verwirklichen zu können. Doch wird ihnen das in einer männerbestimmenden Welt gelingen? Werden sie sich durchzusetzen wissen und sich ihren Widersachern energisch in den Weg stellen?

Rona Jaffe hat mit ihrem Buch „Diese wilden, wunderbaren Jahre“ den Fortsetzungsband von „Die Welt war so groß“ vorgelegt, der den Leser daran teilhaben lässt, wie das Leben der vier Freundinnen weitergeht. Zum besseren Verständnis sollte man das erste Buch gelesen haben, um die Protagonisten kennenzulernen und die Zusammenhänge zu verstehen, die auch Teil dieses Romans sind und fortgeführt werden. Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und gefühlvoll, der Leser findet sich schnell 40 Jahre zurückversetzt, wo er die vier Freundinnen wiedertrifft und sich im Amerika der späten 70er wiederfindet mit den damaligen gesellschaftlichen Strukturen. Die Handlung wird in wechselnden Perspektiven erzählt, so kommt jede der vier Frauen zu Wort und der Leser findet sich immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert.

Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und mit individuellen Eigenschaften versehen, die sie authentisch und realitätsnah wirken lassen. Der Leser kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Im Vergleich zum Vorgängerband haben sich die Frauen weiterentwickelt und wirken viel stärker und selbstbewusster.  Allerdings werden ihnen von den Männern noch immer Grenzen gesetzt, gegen die sie sich immer mehr auflehnen. Manchmal fallen sie in ihr altes Verhalten zurück und unterdrücken Gefühle, belügen sich dabei selbst und sind mit ihrem Schmerz allein. Dabei müssen sie sich leider auch noch immer Gedanken machen, was aus ihnen wird bzw. wie ihr Umfeld über sie denkt. Jedoch versuchen sie beherzter, die Grenzen zu durchbrechen und sich gegenseitig Halt zu geben, um endlich ihren eigenen Träumen näher zu kommen und ein glücklicheres, erfüllteres Leben zu führen.

„Diese wilden, wunderbaren Jahre“ ist ein Roman über Freundschaft, das Bewältigen von Schicksalsschlägen und der immerwährenden Jagd nach einem erfüllten Leben. Auf jeden Fall mit einer Leseempfehlung ausgestattet!

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Zusätzliche Informationen

Rona Jaffe wurde am 12. Juni 1932 in New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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von 4 Lesern aktuell gelesen

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