Rona Jaffe Das Beste von allem

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Inhaltsangabe zu „Das Beste von allem“ von Rona Jaffe

Fünf junge Frauen auf dem Sprung ins echte Leben. Für sie ist New York ein flirrender Kosmos voll atemberaubender Möglichkeiten. Die eine sucht die große Liebe, die andere den Traumjob, die eine träumt vom Broadway, die andere von der Ehe. So unterschiedlich die Frauen auch sind, sie stürzen sich mit derselben Leidenschaft ins Leben, wild entschlossen, auszukosten, was die Stadt ihnen zu bieten hat.

Eine Geschichte über Frauen, die berührt

— myra16
myra16

Unglaublich, wie aktuell ein Buch noch heute sein kann, obwohl es in der 50ern spielt...

— S_Elena
S_Elena

Trotz epischer Breite angenehm zu lesen.

— klaraelisa
klaraelisa

Ein absolutes Muss ... für Jedermann / jederfrau

— Bri
Bri

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    Das Beste von allem
    myra16

    myra16

    14. September 2016 um 12:51

    Die Neuübersetzung ist flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonistinnen geschildert, was mir auch sehr gut gefällt und mich besser mit allen der Frauen mitfühlen lässt, als wenn es nur aus z. B. Carolines Sicht geschrieben wäre. Unaufgeregt erzählt Rona Jaffee die Geschichten der jungen Frauen in der damaligen Zeit, die einem teilweise unvorstellbar vorkommen mit dem damaligen Gesellschaftsbild. Kleingeistige Menschen, die andere nach Oberflächlichkeiten und ohne Gründe aburteilen, sexuelle Belästigungen und gesellschaftlich akzeptierter Alkoholmissbrauch. Trotzdem ist es kein Bild des Schreckens, aber eben auch kein oberflächlicher Roman auf einer Insel der Glückseeligkeit. Mich hat dieses Buch berührt und gehört ab sofort zu meinen Lieblingsromanen.Die Aufmachung ist sehr hübsch und ansprechend. Besonders finde ich den Druck an den allen Seiten des Buches, der sehr gut zum Inhalt passt. Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt: eine Frau, die zeitlos schöne Schuhe trägt - passend für eine Geschichte, die damals und heute interessant ist und berührt.

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  • Tolles Buch, welches noch heute irgendwie aktuell ist

    Das Beste von allem
    S_Elena

    S_Elena

    16. July 2015 um 22:13

    Obwohl dieses Buch, das von vier Frauen in New York Anfang der 1950er Jahre spielt, schon so alt ist, ist es doch überraschend aktuell. Liebe, Karriere, Schicksale ...
    Das Buch ist toll geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Das Ende ist leider etwas abrupt und ich hätte gerade der Hauptperson Caroline ein Happy End gegönnt oder gern erfahren, wie es weitergeht.

  • Junge Frauen im New York der 50ziger Jahre

    Das Beste von allem
    Insel56

    Insel56

    23. June 2015 um 13:28

    Im Buch geht es zunächst um Caroline, die "sitzengelassen" worden ist und in einem Schreibbüro eines Verlages ihren ersten Job annimmt. Sie kann ihre Liebe nicht vergessen, obwohl sie es versucht. Auch andere junge Frauen, die im Büro arbeiten, lernt der Leser kennen. Alle habe unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Leben, obwohl es im Grunde genommen immer auf das Finden der "Großen Liebe" und Heiraten hinausläuft. Caroline lernt unterschiedliche Männer kennen, jedoch keiner schafft es zunächst ihr Herz richtig zu erwärmen bwz. keiner dabei, den sie heiraten möchte. Sie trifft im Verlauf des Romans sagar Eddie, der sie damals abservierte, wieder und danach ändert sich ihr Leben. Eine der anderen Frauen ist Barbara, jung, geschieden mit Kind und es sieht nach einigen Jahren so aus, als ob sie auch das Glück findet. Eine andere Frau denkt, daß ihr die große Liebe begegnet ist, und muß sehr schmerzlich erfahren, das es nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Der Schreibsaal hat schon eine Art etwas von "Hühnerstall" an sich, aber vielleicht empfinde auch ich dies nur so.  Obwohl der Roman im New York der 50ziger spielt, hätte er auch heute spielen können. Einzig und allein die Beschreibung von Kleidung bzw. der nichtvorhanden Technik (PC, Handy etc.) bringen einen darauf. Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen. Ich habe es in kürzester Zeit gelesen und mich dabei gut unterhalten gefühlt.

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  • Nicht für jede das Beste von allem

    Das Beste von allem
    klaraelisa

    klaraelisa

    10. August 2014 um 09:34

    Schauplatz des Romans von Rona Jaffe „Das Beste von allem“ ist die Großstadt New York. Fabian Publications, ein großes Verlagshaus, hat seine Büros auf fünf Etagen in einem modernen Wolkenkratzer in Radio City.  Die frei gewordenen Stellen im Schreibbüro in der 35. Etage werden alle neu besetzt und so nehmen am ersten Arbeitstag des Jahres 1952 Caroline Bender, April Morrison und Gregg Adams ihre Arbeit auf. Caroline, eine College-Absolventin, stammt aus sehr gutem Haus und wollte im Herbst Eddie Harris heiraten. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als seine Ehefrau zu sein. Doch der Traum vom Glück zerplatzt, als Eddie auf einer Europareise Helen Lowe begegnet. Er fühlt sich nicht so sehr von Helen, dafür aber von den Ölquellen ihres Vaters angezogen und trennt sich von Caroline. Jetzt arbeitet sie unter dem strengen Regiment der Lektorin Amanda Farrow. April, ein naives, wunderschönes und liebenswertes Landei aus Springs, Colorado, wäre gerne Schauspielerin. „Schauspielerin zu werden war Teil ihrer Wunschvorstellung, eines Traums…“ (S. 35). Ihre Eltern haben ihr zum College-Abschluß 500 Dollar und eine Bahnfahrkarte nach New York geschenkt, doch das Geld zerrinnt ihr zwischen den Fingern und Angebote, als Schauspielerin zu arbeiten, bleiben aus. Die Stelle im Schreibbüro bekam sie über eine Anzeige einer Arbeitsvermittlung in der New York Times. Gregg kommt aus Dallas und übernimmt den Job bei Fabian, um Geld für ihre Ballettstunden und den Schauspielunterricht zu verdienen. Sie ist nach New York gekommen nicht um Erfolg im Beruf, sondern in der Liebe zu haben. „Falls es in der Welt etwas gab, das wichtiger als die Liebe war, …, dann hatte sie zumindest keine Vorstellung davon, was es sein konnte.“ (S. 187)  Mary Agnes Russo, die in der Bronx lebt und schon länger für den Verlag arbeitet, ist die Klatschbase der Etage und spart schon seit zwei Jahren für ihre Hochzeit mit Bill. Ihr angestrebtes Ziel ist es, bis ans Ende ihres Lebens verheiratet zu sein. Barbara Lamont arbeitet bei der Zeitschrift „American‘s Woman“ und ist alleinerziehende Mutter einer dreijährigen Tochter. Sie wünscht sich die Idylle ihrer Ehe zurück. Das Leben dieser fünf Frauen, die Freundinnen werden, wird der Leser über die nächsten knapp drei Jahre verfolgen können. Ihre Träume, ihre Wünsche und Sehnsüchte, ihr Leben in der Großstadt, das von Partys, Alkohol und diversen Männerbekanntschaften geprägt ist. Caroline, die ihrem Verlobten nachtrauert und deren Gedanken ständig um ihn kreisen, ist die Ehrgeizigste und Fortschrittlichste im Bunde und auch die am sorgfältigsten charakterisierte Protagonistin. Sie ist getrieben davon, erfolgreich zu sein und als Lektorin zu arbeiten. Gregg, die sich mit Caroline eine gemeinsame Wohnung teilt, ist die tragischste Figur. Sie verliebt sich in den Playboy und Theateragenten David Wilder Savage, ist später regelrecht besessen von ihm und droht daran zu zerbrechen. Nicht für jede von ihnen geht die Geschichte glücklich zu Ende.  Rona Jaffe hat vor über einem halben Jahrhundert mit dem Roman „The Best of Everything“, der in Deutschland damals unter dem Titel „Alle meine Träume“ erschienen ist und jetzt in einer Neuübersetzung als „Das Beste von allem“ vorliegt, einen wunderbaren Roman geschrieben, der den Zeitgeist hervorragend eingefangen hat. Der Roman beschreibt die Arbeitswelt fünf junger Frauen, beispielgebend für die, die jeden Morgen zu Hunderten und Aberhunderten aus dem Schlund des Subway-Tunnels strömen, einige in flauschige Mäntel gehüllt, andere mit alten Riemchenschuhen an den Füßen, unter den Kopftüchern noch Lockenwickler im Haar und den Lunch in geblümten Papiertüten. Zu jener Zeit war der Roman ein Schock für einige und ein Bestseller für viele. Mutig und erstaunlich offen für das recht prüde Amerika, beschäftigte sich die damals 26jährige Autorin mit den Problemen junger Frauen. Sei es nun Sex vor der Ehe, ungewollte Schwangerschaften, Abtreibung, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oder Stalking. Dabei ist Stalking ein Begriff, den es so damals noch nicht gab, der in der heutigen Zeit jedoch an Aktualität nichts verloren hat. „Das Beste von allem“ ist in mancher Hinsicht aktueller als gedacht und trotz seiner epischen Breite angenehm zu lesen.

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  • Hungrig nach Leben

    Das Beste von allem
    dicketilla

    dicketilla

    Carolins Traum war zerplatz, nachdem sie sich schon als verheiratete Frau sah, wurde sie von ihrem Verlobten für eine andere verlassen. So ging sie nach New York um den ersten ihr bietenden Job zu wählen, um an Eddie nicht mehr denken zu müssen. Sie fand eine Anstellung beim Verlag Fabian Publivations, bei dem sie einer exzentrischen Lektorin zur Seite stehen muss. Doch bald kann sie sich durch besondere Fähigkeiten aus dem Schatten hervor arbeiten. Sie beginnt mit Freundinnen und Blind Dates die Stadt, Theater und Bars zu erkunden, und so mancher Martini wird in angenehmer Runde getrunken. Denn jeder träumt die Liebe zu finden, den Mann der sie heiraten wird. Caroline ist eine Schönheit, und das bleibt nicht verborgen, und dennoch möchte sie eine Karriere machen, beruflich voran kommen. Und das sind noch Mary Agnes, die für ihre Hochzeit jeden Penny spart. April Morrison , die Schauspielerin werden wollte, dann aber ernüchtern einen Job beim Verlag fand, sich von der ländlichen in eine mondäne Schönheit wandelt. Barabre Lemont , früh heiratete, und nun geschieden mit ihrer 2jährigen Tochter und ihrer Mutter zusammen lebte, und für sie sorgen musste. Jeder um eine Gehaltserhöhung ringend, ständig den Belästigungen von Vorgesetzten ausgesetzt. Gregg Adams, Schauspielerin mit der sich Carolin eine Wohnung teilt, und eine bittere Erfahrung machen muss. Alle ihren eigenen Traum vom Glück in sich tragend. Erfolg in der Liebe, für eine Frau fast wichtiger, als Erfolg im Beruf . Die Handlung spielt im New York der 50iger Jahre. Ein Strom von hungrig nach Leben suchender Menschen bevölkert die pulsierende Stadt. Das Schicksal von Carolin und ihren Freundinnen erinnert etwas an “ Sex and the City”, begierig ihren Mr Big zu finden. Nur spart man sich hier eigentlich für die Hochzeitsnacht auf. Sie verlieben sich schnell , nicht immer wird diese Liebe ehrlich erwidert, bis der Rausch die Ernüchterung bringt. Die Handlung baut sich fast wie ein Reigen auf, Carolins Verletzlichkeit bis zum Schluss , ein Ende, das ich so nicht erwartet hätte, aber ein typisches Moralbild der damaligen Zeit abgibt. Ein Roman, der nach Erscheinung in den fünfziger Jahren, sicher auch durch seine offene, freizügige Art, sehr von der Jugend gemocht wurde . Rona Jaffe hat mit ihrem damaligen Debütroman den Nerv der Zeit getroffen, und er ist durchaus noch heute absolut treffend. Und ich finde er kann sich auch heute noch behaupten. Denn die Sehnsucht nach erfüllter Liebe wird sicher nie vergehen. Wer das Buch “ Eine Frage der Höfflichkeit “ von Amor Towles gelesen hat, wird auch von diesem Buch begeistert sein. Und wer nicht, dem empfehle ich es zu lesen !  

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    04. March 2014 um 10:04
  • Nicht zuende gelesen...

    Das Beste von allem
    susi308

    susi308

    23. January 2014 um 09:18

    Irgendwie hat mich das Buch nicht mitgerissen -.- hab es nicht zuende gelesen

  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Leserunde zu "Ein Lied über der Stadt" von Ewald Arenz

    Ein Lied über der Stadt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Einige von euch durften Ewald Arenz hier schon in einer Leserunde zu seinem Roman "Das Diamantenmädchen" kennen lernen. Und jetzt können sich alle Liebhaber wirklich gut geschriebener Bücher freuen, denn sein neuer Roman "Ein Lied über der Stadt" ist im Februar bei ars vivendi erschienen. Hierin überzeugt er mit einer sehnsuchtsvollen Geschichte und feiner Poesie! Mehr zum Buch: Eine Kleinstadt im Sommer 1929. Die Pfarrerstochter Luise Anding kennt keine größere Sehnsucht als das Fliegen. Obwohl es in diesen Jahren für ein Mädchen alles andere als einfach ist, Pilotin zu werden, gelingt es Luise, ihren Traum gegen alle Widerstände zu verwirklichen. Sie verlässt die Stadt und wird eine gefeierte Kunstfliegerin. Als sie jedoch Jahre später die Fliegerei als Beruf aufgeben muss und die Gestapo ihren Vater bedroht, kehrt sie in ihren Heimatort zurück. Vieles hat sich hier verändert. Die politische Lage spitzt sich zu, ihre Familie, aber auch Georg, der beste Freund aus Jugendzeiten und nun im Widerstand aktiv, geraten zunehmend in Gefahr. So kommt der Tag, an dem Luises Liebe und ihr fliegerisches Können auf die Probe gestellt werden … Möchtet ihr euch von "Ein Lied über der Stadt" ins Jahr 1929 entführen und verzaubern lassen? Dann habt ihr jetzt die Gelegenheit, Testleser zu werden. Zusammen mit dem ars vivendi Verlag vergeben wir 25 Leseexemplare. Im Gewinnfall müsstet ihr nur zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten teilnehmen und abschließend eine Rezension zum Buch schreiben. Beantwortet für eure Chance auf ein Exemplar des Buches die folgende Frage bis zum 24. März 2013: Luise möchte sich ihren Traum vom Fliegen gegen alle Widerstände verwirklichen. Welche Träume habt ihr, die ihr euch unbedingt noch erfüllen möchtet?

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    • 570
  • Rezension zu "Das Beste von allem" von Rona Jaffe

    Das Beste von allem
    Bri

    Bri

    Sie verdienen das Beste von allem Den besten Job, die beste Umgebung, die beste Bezahlung, die besten Kontakte. Aus einer Anzeige in der New York Times (Vorwort) New York, 1956. Tausende junger Frauen entströmen jeden Morgen der Subway.- auf dem Weg zu ihrem Broterwerb, dem Übergangsjob bis zu ihrer Entdeckung als Star oder zum Ort ihrer Berufung. Sie wollen oder müssen ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Die meisten nur so lange bis zur glücklichen Eheschließung mit einem netten jungen Mann. Ein paar jedoch sehen ihr Berufsleben nicht als Übergang an, sondern wollen sich emanzipieren, ablenken, etwas vergessen, sich verwirklichen, unabhängig sein und bleiben. So wie Caroline, die Hauptfigur in Rona Jaffes Debütroman aus dem Jahr 1958, der schon damals wegen seiner Ehrlichkeit und Tabubrüche für Furore sorgte. Wir deutschen Leser verdanken die Neuübersetzung und Wiederauflage der Kultserie MAD MEN – in der das Buch wohl als Bettlektüre fungiert. Caroline ist eine von fünf jungen Frauen Anfang zwanzig, die uns tief in ihr Leben einlassen. Sie versucht die geplatzte Verlobung mit ihrer großen Liebe über die Anstellung bei Fabian Publications zu vergessen. Doch der Bürojob selbst füllt sie nicht aus. Sie zeigt Stil in allen wichtigen Belangen des Lebens und steigt durch Hartnäckigkeit, Ehrgeiz und Können bis zur Lektorin auf. Der Weg dorthin ist ein steiniger, aber durchaus interessanter. Sie findet Freundinnen in der bodenständigen alleinerziehenden Barbara, der etwas naiven, vom Lande stammenden April, der glamourösen und erfahrenen Gregg und nicht zuletzt auch in der etwas unscheinbaren Mary Agnes. Alle haben sie ein Ziel: die große Liebe finden, den eigenen Weg gehen, Karriere machen, berühmt werden, das Leben mit Kind meistern … und immer wieder sind da Männer, die zu bestimmen haben, wie weit sie dabei kommen. Dieser Roman aus dem Jahr 1958 ist etwas Besonderes. Besonders, weil er uns heutigen Frauen absolut authentisch zeigt, welche Hindernisse junge Frauen noch vor etwas mehr als 50 Jahren aus dem Weg räumen mussten, um das zu bekommen, was sie sich sehnlichst wünschten und was für jeden Menschen einfach wichtig ist: Selbstverwirklichung, Akzeptanz, Glück und Respekt. Es gab damals auch in Deutschland einen Paragraphen, der Frauen untersagt hat, nach der Eheschließung ihren Beruf weiter auszuüben – damit Männer die freien Stellen besetzen konnten. Heute aus vielen Gründen unvorstellbar. Besonders ist der Roman aber auch, weil er ganz offen zeigt, wie Frauen von Männern behandelt werden und wie sich die Frauen dabei fühlen – und das gehört leider nicht nur der Vergangenheit an. Neu dabei war für die damalige Zeit auch die Darstellung der Unsicherheit, mit der sie den Avancen der zumeist Vorgesetzten entgegentreten (müssen) – aus Angst vor Arbeitsplatzverlust oder einfach nur aus Angst vor dem damit verbundenen Ruf. Rona Jaffe hat nicht nur dieses Buch geschrieben, sie hat eine Stiftung zur Förderung amerikanischer Nachwuchsautorinnen gegründet und war Zeit ihres Lebens bemüht, junge Frauen zu unterstützen und immer wieder auf die gesellschaftlichen Zustände aufmerksam zu machen und diese zu ändern.. Sie hat es mit Das Beste von allem geschafft, mich in eine Zeit zu entführen, die mir plötzlich gar nicht mehr fremd vorkam. Ich war Caroline, Barbara, April, Mary Agnes und Gregg – denn mit jeder einzelnen dieser liebevoll gezeichneten jungen Frauen konnte ich mich in irgendeinem Punkt identifizieren. Gut mit Gregg nicht so ganz gg. Durch die abwechselnd zwischen den Erzählsträngen der einzelnen Personen hin und her springenden Kapitel baut Jaffe genügend Spannung auf, um es dem Leser so schwer wie nur möglich zu machen, das Buch aus der Hand zu legen. Ihre eigene Stilsicherheit stellt sie zu Beginn jedes Kapitels unter Beweis: beginnend mit etwas Allgemeinem, das die Zeit, die Gegebenheiten und New York zum Greifen nah erscheinen lässt, blendet sie geschickt auf die einzelnen Geschichten und Personen über. Männern sei dieses Buch ausdrücklich ebenfalls empfohlen – können sie doch auch heute noch einiges über die andere Seite des Mondes erfahren ... Caroline, Mary Agnes, Barbara, April und Gregg haben mich lange begleitet – auch lange nach dem Schließen der Buchdeckel. Das Buch ist übersät mit kleinen bunten Post-Its – Stellen, die mir unter die Haut gingen, die mich erheitert haben, die mich zutiefst berührten. Und keine davon werdet ihr hier lesen, denn ihr habt einen Auftrag: geht morgen in die Buchhandlung eures Vertrauens und fragt nach dem Buch mit dem wunderschönen Cover und dem stylischen Schnitt. Gönnt es euch, das Beste von Allem, ihr habt es verdient und lasst Bücher mit merkwürdigem Frauenbild, die von irgendwelchen Grauschattierungen handeln, lieber stehen. Wie immer verlasse ich mich auf euch!

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    • 3
  • Rezension zu "Das Beste von allem" von Rona Jaffe

    Das Beste von allem
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    28. October 2012 um 09:46

    Dieser Roman besticht allein schon durch seine Aufmachung, da endlich auch einmal die Seitenränder mitgestaltet wurden und so einen schönen Blickfang bilden. Von dem tollen Cover einmal abgesehen, hat der Roman auch inhaltlich sehr viel zu bieten. Erzählt wird eine Geschichte von 5 Frauen in New York in den 50er Jahren. Alle sind jung, motiviert und arbeiten in demselben Verlag. Doch alle haben unterschiedliche Vorstellungen vom Leben: die eine möchte Karierre machen, die andere plant ihre Hochzeit, während eine dritte Schauspielerin werden möchte. Doch allen ist die Suche nach der großen Liebe gemeinsam. Dabei treffen sie auf recht unterschiedliche Männer, die nicht immer das halten, was sie versprechen, sodass manch eine der Frauen bis an ihre emotionalen Grenzen kommt. Obwohl der Roman über 50 Jahre alt ist, hat er nichts von seiner Modernität eingebüßt. Zugegeben die Rollenbilder von Mann und Frau erscheinen etwas festgefahren, doch dies ist auch das Einzige, woran man sich gewöhnen muss. Ansonsten birgt jede der Frauen Identifikationspotential. Man fiebert, leidet und lacht mit ihnen und teilt ihre Träume und Ängste von Liebe, Karierre, Anerkennung und Familie. "Das Beste von allem" ist ein spannender Roman über 5 tolle Frauen in der wohl aufregendsten Stadt der Welt.

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  • Rezension zu "Das Beste von allem" von Rona Jaffe

    Das Beste von allem
    Mayylinn

    Mayylinn

    23. September 2012 um 12:47

    Fünf Frauen im New York der 50er Jahre. Alle auf der Suche nach Liebe, Erfolg...und dem festen Vorsatz bald zu heiraten. Denn sie wollen das Beste von allem. Caroline wurde von ihrem Verlobten verlassen und findet ihre neue Bestimmung in ihrem Job als Lektorin. April verliebt sich Hals über Kopf in einen Mann, der sie nicht zu schätzen weiß. Barbara ist mit Anfang 20 bereits geschieden und erzieht ihre kleine Tochter alleine. Gregg ist nach New York gekommen um Schauspielerin zu werden, schafft jedoch nie ganz den Einstieg. Und Mary Agnes plant die Hochzeit mit ihrem Traummann bereits seit zwei Jahren... "Das Beste von allem" beschreibt das Leben von fünf jungen Frauen im New York der 50er Jahre. Liest man diesen Roman im Jahr 2012 kann man sich teilweise sehr schwer in die Vorstellungen und Wünsche dieser Frauen hinein versetzen. Das Rollenbild das vermittelt wird, kommt einer "modernen" Frau möglicherweise überholt und antiquiert vor. Gerade deshalb ist es mir teilweise schwer gefallen, mich in die Frauen hineinzuversetzen. Sie alle verlieben sich schnell, heftig und hemmungslos. Was nach der Verliebtheit kommen soll ist immer die Ehe, in der die Frau natürlich ihren Job aufgibt und sich an den Herd stellt. Von diesem Rollenbild werden die Heldinnen dieses Romans allerdings auch immer wieder enttäuscht. Rona Jaffe zeigt auf, dass das Leben manchmal anders spielt als es sich die Gesellschaft gedacht hat. Obwohl jedes Kapitel eine andere Protagonistin behandelt - abgesehen von Mary Agnes, die ich garnicht als richtige Hauptperson empfunden habe - hatte ich immer das Gefühl, dass hauptsächlich Carolines Geschichte im Mittelpunkt stünde. Aber auch die anderen Geschichten wurden nicht zu kurz behandelt. Dass dabei nicht alle ein Happy End gefunden haben, fand ich positiv, da die Klischeehaftigkeit, in die der Roman an manchen Stellen abzurutschen drohte, wieder aufgehoben wurde. Einen Stern muss ich allerdings noch abziehen, da das Buch teilweise richtige Längen gehabt hat, an denen ich es manchmal nur aus der Hand legen wollte. Trotzdem ist die Geschichte gut geschrieben und am Ende fesselnd.

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  • Rezension zu "Das Beste von allem" von Rona Jaffe

    Das Beste von allem
    Buchina

    Buchina

    29. August 2012 um 17:32

    Das Buch ist zuerst einmal ein Blickfang, nicht unbedingt was das Cover angeht, da ist es nett gestaltet aber nicht ungewöhnlich, interessant sind die Buchränder, die sonst immer vernachlässigt werden, hier sind sie mit bunten Applikationen von Sonnenbrillen und Cocktails. Leider fällt dies in einem gewöhnlichen Bücherregal nicht auf, weil verdeckt, aber im Buchladen ist das ein echter Hingucker. Was mich als 2. neugierig gemacht hat, dass dies ein neuaufgelegter Bestseller aus den 50er Jahren ist. Da ich vor allem Filme aus den 50ern total liebe, bin ich mit gewissen Erwartungen an den Roman herangetreten und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Im Mittelpunkt des Romans stehen 5 Frauen, die auf der Suche nach einem perfekten Ehemann sind und bis dahin beruflich tätig sein müssen. Denn im Gegensatz zu heute war es damals absolut unüblich als verheiratete Frau weiterhin zu arbeiten. Diesen Grundsatz zweifeln auch die fünf vorgestellten Frauen nicht an, auch wenn sie zum Teil beruflich sehr erfolgreich sind. Immer wieder wechselt die Autorin zwischen den einzelnen Protagonistinnen, die sehr charakterlich sehr verschieden sind. Dadurch bekommt man ein sehr abwechslungsreiches Bild von den berufstätigen Frauen in New York. Oft musste ich wegen der Naivität mancher von ihnen nur den Kopf schütteln. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass dies nicht unbedingt an der damaligen Zeit lag, sondern einfach daran, dass Liebe oft blind macht und das Gehirn ausschaltet. Das passiert leider auch diesen Frauen und man musste einfach mitleiden. Auch wenn sie in einer ganz anderen gesellschaftlichen Zeit leben, konnte ich mich in ihre Träume und Gedanken gut hineinversetzen und mit ihnen mitleiden, aber auch freuen. Nicht für alle ist ein Happy End beschienen und das ist auch gut so, denn das hätte den Roman zu viel Realitätsferne gegeben. Nicht nur damit bricht die Autorin ein Tabu in den 50ern, sondern sie spricht Themen an, die sonst nur mit vorgehaltener Hand besprochen wurden, wie Abtreibung, Alkoholmissbrauch, eheliche Untreue. Das scheint für heutige Zeiten nichts Besonderes zu sein, aber damals kann ich mir sehr gut vorstellen, mit welcher Kritik Rona Jaffes überhäuft wurde. Ich bin wirklich begeistert von dem Roman. Nur selten konnte ich ihn aus der Hand legen. Trotz seiner Länge wurde es für mich nie langweilig, dies lag vor allem an den interessanten Charakteren im Buch und ihren Schicksalen, die mich bewegt haben. Wer die 50er mag, wird dieses Buch lieben.

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  • Rezension zu "Das Beste von allem" von Rona Jaffe

    Das Beste von allem
    scarlett59

    scarlett59

    10. August 2012 um 21:32

    Es handelt sich um das Erstlingswerk aus dem Jahr 1958 von Rona Jaffe, einer amerikanischen Beststellerautorin, die 2005 im Alter von 74 Jahren verstorben ist. Das Buch wurde bereits 1959 verfilmt, allerdings mit einer in Teilen veränderten Handlung. Hier liegt es nun in neuer Übersetzung vor: Die Geschichte handelt von jungen Frauen in den 50er Jahren, die alle frisch ins Berufsleben in einem New Yorker Verlag starten. Jede hat andere Beweggründe, die aus der jeweils persönlichen Vorgeschichte entstanden sind. Die Hauptfiguren sind Caroline, April, Barbara und Gregg und ihnen wird jeweils im Wechsel ein Kapitel "gewidmet", in denen jedoch auch weitere Personen übergreifend "auftauchen". Auch wenn dieses "hin- und herspringen" auf den ersten Eindruck hin verwirrend wirkt, konnte ich die jeweilige Entwicklung gut verfolgen, ohne jemals zurückblättern zu müssen. Der sehr detaillierte Erzählstil bringt die damalige Zeit gut rüber, sodaß ich immer gleich passende Bilder im Kopf hatte. Das Buch hat sich für mich sehr flüssig gelesen - ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es gibt nur wenige Stellen, die mir ein bißchen zu langatmig erschienen. Insgesamt blieb es für mich durchweg spannend, auch weil es so manche unerwartete Wendung gab. Bei der Erstveröffentlichung wurde die Darstellung diverser damaliger Tabuthemen, wie Sex vor der Ehe, Abtreibung, Alkoholprobleme, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, sicherlich als sehr provokant empfunden. Heutzutage dürfte das niemanden mehr schockieren - auch wenn der Großteil der Themen nach wie vor aktuell ist. Aktueller denn je? Ich frage mich im Nachhinein: Diente das Buch als Vorlage für die überaus erfolgreiche Serie "Mad Men"?

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  • Rezension zu "Das Beste von allem" von Rona Jaffe

    Das Beste von allem
    bouquineur

    bouquineur

    20. July 2012 um 17:44

    Fünf junge Frauen in den 1950er Jahren in New York auf der Suche nach Karriere, Liebe und/oder Glück. Da ich auch ein Riesenfan der Serie "Mad Men" und der Musik dieser Zeit bin, war das Buch für mich ein Muss. Wer jetzt eine abgeschwächte Version von "SATC" erwartet, wird diese nicht unbedingt finden. Trotzdem findet man Frauen die auch die gleichen Träume, Ziele und Sorgen haben wie junge Frauen heutzutage. Nicht alle wollten einzig und allein das hübsche Heimchen am Herd für ihren Ehemann sein, wie man es immer sehr schnell vermutet wenn man über die 50er spricht. Schnell hat man alte Werbespots im Kopf: Die perfekte Familie sitzt am Tisch und die aufgehübschte Mom mit Schürze serviert den perfekt zubereiteten Truthahn auf einem Silbertablett.... Davon ist in "Das Beste von allem" nichts zu finden. Sicher scheidet die ein oder andere Dame aufgrund einer Hochzeit aus dem Berufsleben aus, dies wird aber nicht weiter aufgegriffen. Auch wenn wir die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt bekommen, hatte ich trotzdem immer das Gefühl "Caroline Bender" ist die wirkliche Hauptperson des Romans. Da sie mir aber auch am symphatischsten war, störte mich das nicht. Die Entscheidung das Buch zu lesen war gut. Kann es nur empfehlen. Ist irgendwie für jeden was dabei. (außer für Bücherwürmer die es gerne "blutig und gruselig" haben...) ;)

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  • Rezension zu "Das Beste von allem" von Rona Jaffe

    Das Beste von allem
    PiaZiefle

    PiaZiefle

    19. July 2012 um 21:50

    Was man die ganze Zeit über nicht glauben kann wenn man dieses Buch liest, ist sein Ersterscheinungsjahr. 1958. Ich denke da spontan an Kühlschrankwerbung und Hausfrauenglück. Gut, Rona Jaffe erzählt aus New York und nicht aus Stuttgart, aber trotzdem will ich mir nur ungern eingestehen, dass schon in den 50ern die Thekendialoge genauso geklungen haben wie heute. Bis auf die Tatsache, dass heute weniger junge Frauen Whiskey trinken. Nehme ich mal an jetzt. “Das Beste von Allem” begleitet fünf sehr unterschiedliche Frauen, die alle bei demselben Verlag arbeiten, durch die beiden Jahre 1952 und 53. Rona Jaffe hat für jede einzelne einen eigenen Ton, ihre Szenen stehen wie Filme vor mir, und die Konflikte und Auseinandersetzungen sind überraschend modern. Und nein, es ist nicht wie Sex and the City, überhaupt nicht. Allerdings kann man das Buch trotzdem aus dem Fernsehen kennen, und zwar aus Mad Men. Dort ist es die Bettlektüre von Don Draper. Ich habe “Das Beste von Allem” trotz gelegentlicher Längen gern gelesen, vor allem bei der Stange gehalten durch diese 60 Jahre, in denen sich in mancher Hinsicht so schmerzlich wenig verändert hat. Aber so ist vielleicht auch einfach nur das Leben?

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