Ronald F. Currie Gott ist tot

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Inhaltsangabe zu „Gott ist tot“ von Ronald F. Currie

Provokant, verstörend, bewegend Bevor sie an ihren Verletzungen stirbt, schleppt sich eine junge Frau vom Volksstamm der Dinka mit letzter Kraft in ein sudanesisches Flüchtlingscamp. Sie ist niemand anders als Gott, der auf die Erde kam, um sich bei den Menschen für seine Machtlosigkeit zu entschuldigen. Die Nachricht vom Tod Gottes verbreitet sich in Windeseile – und die Welt gerät aus den Fugen: Menschlichkeit und Moral haben keine Bedeutung mehr, und der Untergang der Menschheit scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein …

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  • Hat gute aber auch schlechte Seiten.

    Gott ist tot
    Foody

    Foody

    26. April 2014 um 15:20

    Ich hatte mir das Buch gekauft, weil mir das Cover irgendwie zugesagt hat. Schlichtes Bild, provokanter Titel. Der Klappentext hat mich auch angesprochen, also nahm ich es mit. Gut, dass es nur ein Mängelexemplar war... Das Buch handelt davon, wie es wohl auf der Welt zugeht, sollte eines Tages die Meldung kommen, dass Gott gestorben ist.  Genau hier fängt das Buch an. Gott ist auf der Erde, als Frau in einem Flüchtlingslager. Dort stirbt er/sie. Als das bekannt wird, drehen die Menschen durch. Die einen betrinken sich maßlos und bringen sich dann um. Andere springen von Brücken und ein anderer redet mit einem der Hunde, der von Gottes Fleisch gegessen hat. Und dann gibt es noch Krieg, ist ja logisch, wie sollte es anders sein? So kommen viele kleine Geschichten zusammen, was mich anfangs noch verwirrt hat. Bis mir klar wurde, dass wirklich in jedem Kapitel andere KProtagonisten mitspielen und man sich wieder ganz wo anders befindet. Zwischen den Kapiteln gibt es eigentlich kaum Verknüpfungen. Fazit: Generell fand ich die kleinen Geschichten gut geschrieben, ich mochte die Charaktere größtenteils, auch wenn man wenig über sie wusste, weil die kapitel teilweise viel zu kurz waren (das kürzeste Kapitel war glaube ich 1,5 Seiten lang). Ich fands toll, dass vor jedem Kapitel ein Bibelzitat kam, welches irgendwie zum Kapitel passt.! Mir hat aber eine Verknüpfung zwischen den Kapiteln gefehlt, ein roter Faden, irgendwas, woran man sich orientieren kann. Das gab es leider nicht. Zwei Kapitel wurden dem Krieg gewidmet, schade, dass man nie wirklich erfährt, wieso jetzt die beiden Seiten Krieg führen. Alles in allem fand ich die kleinen Geschichten ganz nett, nichts was mich wirklich mitreißt, aber schön geschrieben. Auch die Idee, was passieren würde, wenn Gott stirbt ist toll, aber ich finde da ist die Umsetzung einfach nicht sonderlichgut gelungen... ich hätte mir da wirklich mehr Verknüpfungen gewünscht. Häufig denkt man auch nicht mehr daran, dass die Dinge passieren, weil Gott tot ist. Ich bin ein bisschen hin und hergerissen, weil ichs teilweise gut finde, aber nicht nochmal lesen würde. Deswegen 3 von 5 Sternen.

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  • Die Idee ist klasse aber der Story kann man schlecht folgen...

    Gott ist tot
    Jule_Nero

    Jule_Nero

    25. April 2014 um 12:17

    Die Idee ist eigentlich total gut, die Beschreibung "Dystopie" hat mich zum Kauf animiert, aber letztendlich sind das immer nur einzelne Ausschnitte, die diesen Zustand nur vermuten lassen. Mal geht es um Jugendliche die in einem Haus das Ende der Welt feiern und sich letztendlich alle umbringen, dann um einen Typen der ein Hund inverviewt und dann um den Krieg der Evolutions Psychologen und Anthropologen, von denen man aber eigentlich relativ wenig bis gar nichts erfährt. Ständig hat es gewechselt, man hat sich grade den Namen gemerkt (und die Lebensgeschichte sich durchgelesen), dann kommt schon der nächste x-beliebige Kerl der irgendwo in der Pampa unterwegs ist, danach ging es wieder um so einen verrückten Teenager, der unbedingt in den Krieg ziehen will.... dem hätte ich sowieso rechts und links eine gelangt, wenn ich könnte :D Eigentlich wurde das nur in den letzten Kapiteln richtig gut, da ist der Autor dann nämlich bei einer Story geblieben (bei dem verrückten Teenager). Aber ich glaube das hätte noch viel mehr Story-Potenzial gehabt. Dazwischen waren so viele Personen und Begebenheiten, von denen man dachte, dass sie wichtig sind, aber letztendlich wurde das nie wieder erwähnt, wozu hat man dann erst lang und breit über so ein Mädchen geredet und ihre Vergangenheit und ihre Beziehung zu den Eltern und blablabla... Zeitverschwendung.. Mein Fazit: Die Idee "Was passiert mit uns wenn Gott tot ist?" finde ich klasse und darüber habe ich auch nachgedacht und diskutiert, aber durch das Buch hab ich mich mehr geqäult und irgendwann einfach nur aus Sturheit durchgelesen (weil ichs unbedingt beenden wollte). Kann ich nicht empfehlen! Sorry, dass ich so am meckern bin aber das war echt einfach nur anstrengend!

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  • gute Idee, schlechte Umsetzung

    Gott ist tot
    abuelita

    abuelita

    Hier hat mich doch tatsächlich der Titel zum Kauf des Buches verleitet. Wie wäre eine Welt ohne „Gott“ – der Autor hat das lt. Klappentext „provokant, originell und packend gleichermaßen“ beschrieben. Tja, schön wäre es gewesen- ich fand es schlicht und einfach nur öde und langweilig und musste mich zwingen, überhaupt fertig zu lesen. Die Idee an sich ist prima, die Umsetzung aber in meinen Augen misslungen.  Was passiert, wenn die Religion weg fällt? In einzelnen Geschichten , die eher wahllos aneinandergereiht sind, erzählt der Autor davon; leider längst nicht so satirisch wie ich mir das erhoffte. Schade, das war ein Flop.

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  • Rezension zu "Gott ist tot" von Ronald F. Currie

    Gott ist tot
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. December 2010 um 15:47

    Ein echt gutes Buch!
    Es zeigt die brutale Welt, wie sie einmal sein wird, wenn Gott tot ist.
    Aufgebaut ist es wie eine Kurzgeschichtensammlung, wodruch man die Situation der Menschen weltweit gut verstehen kann.
    Empfehlenswert!!

  • Rezension zu "Gott ist tot" von Ronald F. Currie

    Gott ist tot
    sequencia

    sequencia

    27. December 2008 um 14:14

    Ungewöhnliche Lektüre. Schon die Einteilung in einzelne Kapitel, in denen das Schicksal einzelner Menschen oder -gruppierungen als Fingerzeig für die Umgestaltung der Welt dient ist recht interessant. Im 1. Kapitel stirbt Gott. Und danach geht die Welt zugrunde. Ich bin erschrocken darüber, wie der Autor die Menschen in seinem Buch sterben lässt. Muss man denn davon ausgehen, wenn "Gott" stirbt, dass die Welt dermaßen aus den Angeln gerät? Mord und Totschlag, verzweifeltes Klammern an alternativen neuen Religionen usw. Ich weiß nicht, wieviel Prozent der Menschen weltweit einem Glauben angehören, aber ich denke nicht, dass solch ein Chaos ausgelöst werden könnte. Das ganze ist mir etwas zu abstrakt.

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  • Rezension zu "Gott ist tot" von Ronald F. Currie

    Gott ist tot
    _Ophelia_

    _Ophelia_

    04. August 2008 um 14:54

    Der Klappentext hat sich zwar gut angehört, vom Inhalt war ich dann doch enttäuscht. Ein Buch, das man schnell durchlesen kann und einen trotzdem nicht fesselt.