Ronald M. Hahn

 4.3 Sterne bei 104 Bewertungen
Autor von Legionäre, Söldner und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ronald M. Hahn

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Söldner

Söldner

 (25)
Erschienen am 03.09.2007
Legionäre

Legionäre

 (25)
Erschienen am 03.12.2007
Herrscher

Herrscher

 (23)
Erschienen am 03.03.2008
Odyssee der Verlorenen

Odyssee der Verlorenen

 (0)
Erschienen am 01.01.2011
Das Versteck der Aliens

Das Versteck der Aliens

 (0)
Erschienen am 01.02.2013
Die Insel des roten Gottes

Die Insel des roten Gottes

 (0)
Erschienen am 02.05.2018

Neue Rezensionen zu Ronald M. Hahn

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Söldner" von Ronald M. Hahn

Böse Menschen, friedvolle Orks
StMoonlightvor einem Jahr

Was mir wirklich sehr gut gefällt ist, dass hier – im Gegensatz zu sonst – bei den Orks eine (mehr oder weniger) Gleichgeschlechtliche Rollenverteilung herrscht. Die Orks leben im Einklang mit der Natur und sind sogar verhältnismäßig friedliebend. In diesem Roman sind es die Menschen, die Frauen als Lustobjekte und Arbeitskraft sehen – und sie töten, wenn sie lästig werden …

Dar, um die sich die Geschichte hauptsächlich dreht, weiß um ihr bevorstehendes Schicksal und flieht. Dabei gerät sie zu den Orks. Während anfangs blankes Entsetzen auf ihre erste Erleichterung folgt, stellte sie langsam fest, dass diese Wesen alles andere als blutrünstige Monster sind. Die Menschenfrau freundet sich mit den Orks an, lernt sogar die Sprache. – Das schöne ist, dass der Leser hier gleich mitlernen kann, denn es gibt ein Glossar mit der „orkischen Sprache“ am Ende des Buches. ;-) – Mit jedem Tag wird aus der verängstigten Dar eine mutige und tapfere Kriegerin.

Ein wunderschöner leichter Schreibstil und eine Geschichte, die endlich mit dem Vorurteil „böse Orks“ aufräumt. Ein wunderbarer Einstieg in die Triologie, bei dem dieser erste Teil Lust macht, zu lesen, wie es weitergeht.

 

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Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Sherlock Holmes und die geheimnisvolle Wand" von Ronald M. Hahn

Ronald M. Hahn: Sherlock Holmes und die geheimnisvolle Wand
Elmar Hubervor 5 Jahren

„Sein Gerede war in der Tat sonderbar. Ich meine damit, dass es der Interpretation bedarf. Es klang wie das Geschwafel eines zerrütteten Geistes, aber irgendwie hat es auch den Eindruck erweckt, als sein jemand, den er kennt, für unser Missgeschick verantwortlich. Als hätte jemand magische Kräfte eingesetzt, um uns daran zu hindern, nach Dunwich hinunterzugehen.“

STORY

Während seiner Zeit als Schauspieler in William Sasanoffs Tournee-Theater bietet sich Sherlock Holmes die Gelegenheit, seinen Studienfreund Basil Bishop in Dunwich zu besuchen. Bishop Mansion, das nahe des Sentinel Hill mit seinen geheimnisvollen Ruinen steht, beherbergt bereits bei Holmes Ankunft eine illustre Schar von Gästen. Noch am selben Abend wird den Anwesenden der Rückweg nach Dunwich von einer unsichtbaren Barriere verwehrt. Haben die Vorgänge etwas mit den Legenden zu tun, die sich um den Sentinel Hill ranken und die von Wesen aus anderen Dimensionen berichten. Einer der Anwesenden, Mr. Whateley, soll sogar ein Nachfahre jener Familie sein, die einst ein solches Wesen in ihrem Haus beherbergte. Dann geschieht ein Mord und der undurchsichtige Whateley lässt seine Maske fallen. Noch immer warten die Wesen in der „Kalten Dimension“ auf die Möglichkeit ihrer Rückkehr. Und die Ruinen auf dem Sentinel Hill bilden einen Übergang in unsere Welt.

„Die silberfischige Meute raste vorbei und verlor sich zwischen den Gebäuden. Aus der Ferne wirkte sie halbwegs menschlich, doch nur insofern, dass ihre Angehörigen einen Kopf und vier Gliedmaßen hatten. An einer Freitreppe saßen sie ab. Ihre Bewegungen waren so unmenschlich, wie ihre monströsen, aus Rost gehämmerten Gesichter. Die mir braunen Fetzen verhüllten Reittiere hatten Hörner Fangzähne und blökten nervtötender und schriller als Esel. Ihre Köter – Hunde wollte Violet sie nicht nennen – sabberten und grunzten schweinisch.“

MEINUNG

Neben einem jungen Sherlock Holmes – lange vor seiner Profession als Meisterdetektiv – fährt Autor Ronald M. Hahn hier die Nachfahren einiger Figuren aus H. P. Lovecrafts DAS GRAUEN VON DUNWICH auf. Die Zusammenkunft der Figuren in Bishop Mansion ist dabei recht gut gelungen und auch wenn man sich hier einem ganz und gar untypischen Sherlock Holmes – humorvoll, gesellig, durchaus eloquent im Umgang mit den andern Geschlecht und einem amourösen Abenteuer mit Violet Armitage nicht abgeneigt – gegenüber sieht, hätte eine eher auf Holmes Detektivfähigkeiten zugeschnittene Geschichte diesen Umstand aufwiegen können.

Da jedoch im Fall „Geheimnisvolle Wand“ mit trockener Logik nicht weiterzukommen ist, bestehen kaum Möglichkeiten, Sherlock Holmes als den Kopfarbeiter zu präsentieren, den die Leser kennen und schätzen. Stattdessen bleibt der (noch nicht-)Detektiv weitestgehend ein Beobachter. Auch die Lovecraft-Verbindung erweist sich als dem Original wenig verpflichtet. Hier werden lediglich einige Namen und Orte aus Lovecrafts Werk zum Zwecke eines oberflächlichen Budenzaubers geliehen, ohne je die Intensität des Originals zu erreichen.

Einen Protagonisten namens Sherlock Holmes auftreten zu lassen, macht noch lange keine Sherlock Holmes-Geschichte und die Verwendung einiger Namen aus dem Lovecraft-Kosmos macht noch lange keinen guten Horrorroman. So ist DIE GEHEIMNISVOLLE WAND zwar flott und stimmungsvoll geschriebene Unterhaltung, die allerdings besser in einem Groschenroman aufgehoben wäre. Und am Ende ist der Kurzroman weder für die Sherlock Holmes-Anhänger, noch die Lovecraft-Aficionados wirklich befriedigend.

Der Titel erweist sich leider als wenig aussagekräftig und irgendwie am Ziel vorbei geschossen, da die „geheimnisvolle Wand“ lediglich ein Symptom der Ereignisse ist.

Autor Ronald M. Hahn gibt hier seinen Sherlock Holmes-Einstand, obwohl er ein bereits langjährig aktiver und mehrfach ausgezeichneter (Kurd-Laßwitz-Preis) Autor und Herausgeber ist. Als Autor gehen diverse Heftromane (MADDRAX, GESPENSTER-KRIMI, DIE TERRANAUTEN) und Romane (auch bereits im Blitz Verlag) auf sein Konto. Als Herausgeber war er für das MAGAZINE OF FANTASY AND SCIENCE FICTION und für NOVA verantwortlich. Außerdem ist Ronald M. Hahn (Co-)Autor zahlreicher vorwiegend phantastischer Sachliteratur.

Das eigens gefertigte Covermotiv von Blitz-Hausgrafiker Mark Freier zeigt das dicht eingeschneite Bishop Mansion. Das Taschenbuch ist gewohnt gut gearbeitet und auch Schriftbild und Satz überzeugen.

FAZIT

Kurzroman, der besser am Kiosk aufgehoben wäre. Weder Sherlock Holmes noch die Lovecraft-Figuren werden auf eine Art und Weise benutzt, die den Vorbildern gerecht wird.

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francine_schmoekerts avatar

Rezension zu "Söldner" von Ronald M. Hahn

Ein fantastischer Fantasy-Roman und ein spannender Einstieg in eine Trilogie...
francine_schmoekertvor 6 Jahren

Meine Meinung: Ich hab dieses Buch aus reiner Neugierde aus der Bibliothek mitgenommen und einfach angefangen zu lesen.Schon die ersten Seiten haben mich gefangen genommen. Ich finde, der Text liest sich flüssig und die Geschichte ist wirklich gut geschrieben. Ich hatte erst ein wenig Angst, dass das Thema Orks und Krieg vielleicht eine zu düstere Stimmung beim Lesen erzeugen würde(wisst ihr, was ich meine?), aber dem ist nicht so. Natürlich ist nicht alles rosarot, denn es geht ja immer noch um Krieg, aber diese ganz andere Seite der Orks, macht das Buch wirklich sehr interessant. Sie sind nicht die ‘tollwütigen’ Monster, die alles und Jeden vernichten wollen. Sie stehen im Einklang mit der Natur und kennen keine Lügen oder Betrügereien oder Hinterhältigkeiten.

Auch Frauen haben bei Ihnen eine besondere Stellung…Was bei den Menschen nicht so ist…hier haben Frauen keine Rechte, sind zum Arbeiten und für das Vergnügen da und werden sie lästig, tötet man sie…

Die Hauptprotagonistin Dar kennt ihr Schicksal und ist umso überraschter, als die Orks sie nicht bei der ersten Gelegenheit auffressen^^ So freundet sie sich mit dem Ork Kovok-mah an und lernt sogar ihre Sprache. Bei den Orks fühlt sie sich sicher, sicherer als bei den Menschen. Im Laufe der Geschichte wird aus der verängstigten Dar eine mutige Frau, die lernt, für das, was ihr wichtig ist, zu kämpfen.

Ein tolles ‘Gimmick’ ist auch der Glossar zur orkischen Sprache im hinteren Teil des Buches. Und auch während des Lesens lernt man die Sprache ein wenig mit :)

Wahrscheinlich ist die Geschichte eher für Leute geeignet, die gerne in diese Richtung der Fantasyromane lesen. Aber ich würde trotzdem jeden empfehlen, wenigstens mal in die Leseprobe reinzulesen, um sich ein Bild zu machen… ;)

Fazit/ Bewertung: Ein toller Fantasyroman!

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