Ronald Malfi Die Treppe im See

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Inhaltsangabe zu „Die Treppe im See“ von Ronald Malfi

Die Treppe im See wurde 2011 für den BRAM STOKER AWARD nominiert! Für Travis und Jodie Glasgow scheint das Haus in der idyllischen Kleinstadt perfekt. Die umliegenden Wälder und der See gleichen dem Bild einer Postkarte. Doch kaum ziehen sie ein, fangen die Dinge an. sich zu verändern. Fremde Stimmen wecken Travis Nacht für Nacht. Geister plagen seine Träume. Gestalten huschen durch die dunklen Flure - erschreckende Formen, die Ähnlichkeit mit einem kleinen Jungen haben. Und unerklärlich sind auch die Treppen, die sich aus den Tiefen des Sees erheben. Je mehr Nachforschungen Travis anstellt, je mehr er über das Haus und dessen gewaltsame und tragische Vergangenheit erfährt, desto weiter taucht er in die Geheimnisse ein, die unter der Oberfläche lauern.

Wer auf Geistergeschichten steht, sollte das Buch lesen! Ich fand es gut!

— Buecherherz79
Buecherherz79

Ganz o.k.! Habe irgendwie mehr erwartet.

— Readrat
Readrat

Eine tolle, spannende Mystery-Geschichte

— Giaaa89
Giaaa89

Kein Horrorthriller, sondern ein gelungenes Psychogramm eines Autors, der Schuld am Tod seines Bruders trägt; sehr intensiv !

— Cridilla
Cridilla

Irgendwie nicht so gruselig wie erwartet / erhofft. Ende etwas unklar.

— MrsLinton
MrsLinton

Sehr intelligent geschriebener Mystery-Thriller. Stellenweise leider etwas langatmig..

— stoxx
stoxx

Bin wirklich enttäuscht, von wegen 5 Sterne Grusel, sowas von lasch und dann dieses pseudopsycho Gequatsche. Echt schade!

— Azrael
Azrael

Hat mich nicht umgehauen und auch nicht gegruselt..obwohl ich ein Weichei bin!

— Laren
Laren

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  • Geheimnisvoll, übersinnlich, mystisch, geisterhaft.

    Die Treppe im See
    Buecherherz79

    Buecherherz79

    15. August 2017 um 09:54

    Ich empfehle Euch das Buch, sofern Ihr auf düstere Geschichten steht.Ich fand es toll. Es gab einige Gänsehaut-Momente, die Spannung hielte sich meist im oberen Bereich. Ich mochte die beiden Hauptcharaktere. Das Setting hat mir gut gefallen.Ich bin ein Typ, der sich eher vor Geistern fürchtet, anstatt vor Einbrechern, und aus diesem Grund konnte ich das Buch auch nur tagsüber lesen. Es passierte nicht immer was großartiges, aber wie man weiß - Horrorgedanken entstehen im Kopf des Lesers. Zu schaurig empfand ich doch diese Story.Allerdings, wie ich finde, ist das Buch nicht leicht zu lesen. Es gibt längere Sätze, die dazu noch ineinander "verschachtelt" sind. Man bekam leicht den Eindruck, dass die englische Übersetzung (Floating Staircase) ins Deutsche fehlerhaft übertragen wurde. Manchmal musste ich eine Seite zurückblättern, um wieder in die Geschichte reinzukommen, oder um mich zu vergewissern, ob ich es richtig verstanden habe. Aus diesem einzigen Grund, musste ich leider einen Stern abziehen. Doch nichtsdestotrotz fand ich das Buch wirklich gut, denn bis auf diese wenigen "Stolpersteine", finde ich sein Schreibstil trotzdem irgendwie sehr interessant, und originell.Ich werde mir definitiv weitere Bücher von Ronald Malfi anschauen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte eilatan123                                 ---    5 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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    • 2150
  • Ich war du

    Die Treppe im See
    guybrush

    guybrush

    16. February 2016 um 16:38

    „Es heißt, die Natur kenne kein Aussterben. Im Grunde genommen kennt sie nur die Veränderung: Nichts verschwindet jemals vollkommen, es bleibt etwas …“ Ein Horror-Schriftsteller, der der sich seit Kindertagen mit Schuldgefühlen am Tod seines ertrunkenen Bruders quält, zieht in ein Haus, in dem ein Kind unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist. Wie ein Besessener versucht er den Tod des Kindes aufzuklären und gerät dabei fast an den Rand des Wahnsinns. Travis Versuch die Schuld am Tod seines Bruders zu sühnen, indem er den Tod eines anderen Kindes aufklärt, konnte mich in seinen Bann ziehen. Punktabzüge in der B-Note gibt’s dafür, dass ich mich an keiner Stelle im Buch wirklich gegruselt habe – ich bin aber diesbezüglich auch hartgesotten – und für eine stellenweise holprige Übersetzung. Die Treppe im See wurde 2011 für den BRAM STOKER AWARD nominiert!

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  • Der Weg zum inneren Frieden über schaurige Umwege…

    Die Treppe im See
    Cridilla

    Cridilla

    Der Autor: Der 1977 in den Staaten geborene Autor Ronald Malfi hat bereits in den 90ern zahlreiche Novellen und Kurzgeschichten aus den Bereichen Horror und Thriller veröffentlicht. Inzwischen schreibt Malfi auch Romane, die bislang nicht in Deutschland erschienen sind. Einer davon - "Shamrock Alley" wurde 2010 sogar mit einem "Independent Publisher Book Award" für den besten Spannungs-Roman des Jahres ausgezeichnet. Nun konnte VOODOO PRESS Ronald Malfi für sich gewinnen, so dass auch deutsche Leser in den Genuss seiner Werke kommen. Ronald Malfi ist in den Staaten bereits dafür bekannt, dass seine Charaktere oft am Leben gescheiterte Existenzen sind, die im Laufe der Handlung ihre Abgründe aufarbeiten und bewältigen. „Malfis Erzählung und Fähigkeit zu beschreiben, sind hervorragend“ – Horror World „Ein bemerkenswert vielseitiger Schriftsteller“ Brian Keene, Autor Die Treppe im See wurde 2011 für den BRAM STOKER AWARD nominiert! Das Buch: Für Travis und Jodie Glasgow scheint das Haus in der idyllischen Kleinstadt perfekt. Die umliegenden Wälder und der See gleichen dem Bild einer Postkarte. Doch kaum ziehen sie ein, fangen die Dinge an ... sich zu verändern. Fremde Stimmen wecken Travis Nacht für Nacht. Geister plagen seine Träume. Gestalten huschen durch die dunklen Flure - erschreckende Formen, die Ähnlichkeit mit einem kleinen Jungen haben. Und unerklärlich sind auch die Treppen, die sich aus den Tiefen des Sees erheben. Je mehr Nachforschungen Travis anstellt, je mehr er über das Haus und dessen gewaltsame und tragische Vergangenheit erfährt, desto weiter taucht er in die Geheimnisse ein, die unter der Oberfläche lauern. Ich habe diesen Gruselthriller unter falschen Voraussetzungen gekauft; trotzdem hat mich die Geschichte des gebrochenen Horrorschriftstellers beim Lesen immer mehr gefangen genommen. Ein Gruselthriller im herkömmlichen Sinne ist dieses Buch keinesfalls, eher die qualvolle Suche eines Mannes nach Wiedergutmachung, nach sich Selbst. Und schlussendlich kann er dabei sogar den Lieben in seiner Umgebung verzeihen und findet dabei auf einer innerlichen hochemotionalen Achterbahnfahrt heraus, wie der Junge, der einmal dort mit seiner Mutter, seinem Onkel und seinem Großvater lebte, auf qualvolle und mysteriöse Weise ums Leben kam. Das Alles hat mit dieser seltsamen Treppe zu tun, die aus dem See bei seinem Haus auf skurrile Art aus dem Wasser ragt… Travis trägt schwer an der Schuld seinen jüngeren Bruder im Kindesalter an die Fluten des Meeres beim nächtlichen Schwimmengehen verloren zu haben. Er gibt sich seit jeher die Schuld und versucht diese durch das Schreiben von Horrorromanen, die durchweg von dem Thema Wasser und Tod handeln, auf katharsische Art loszuwerden. Aber dies will ihm ein ums andere Mal nicht gelingen. Also glaubt er, wenn er direkt ein Buch über den Tod seines Bruders verfasst, sich die Last von der Seele zu schreiben, aber weit gefehlt. Auch die Frau in seinem Leben, Jodie, weiß nichts Genaues über die tragische Unfallnacht und so sucht er mit ihr gemeinsam ein neues Leben in der direkten Nachbarschaft seines älteren Bruder aufzubauen, nichtsahnend, dass dieses leicht marode, aber doch charmante Haus einen eigenen Geist beherbergt, der immer nur ihn heimsucht und ihn langsam an die Grenzen seines Verstandes treibt… Malfis Stil ist einzigartig, mitfühlend aber auch brutal und schonungslos ehrlich. Nichts wird beschönigt, alles beim Namen genannt, der Verfall von Travis geht schleichend voran und selbst sein Bruder, der Polizist ist, kann ihm nicht helfen. Weder beim Versuch näheres über den Tod des Jungen herauszufinden, noch seine eigene Vergangenheit auf die Reihe zu kriegen. Die Selbstzweifel, die ihn von Beginn an zerreißen, finden erst auf einer inneren Ebene statt, werden aber zunehmend immer mehr nach außen getragen, bis sein anscheinender „Wahnsinn“ (hervorgerufen durch die immer häufiger auftretenden Geistererscheinungen, die scheinbar nur ihn heimsuchen) sich in seinem Aussehen niederschlägt. Er verwahrlost zusehends, vergisst sich zu waschen, zu rasieren, seine Kleidung zu wechseln. Und weiß schließlich nicht mehr, dass er eine ganze Nacht und einen Tag im Versteck des Jungen im Keller seines Hauses, zugebracht hat, im Wahn schreibend. Natürlich wird auch seine Ehe mit Jodie in Mitleidenschaft gezogen, bis sie Angst um ihn und vor Travis hat, sodass er sich schließlich ganz allein seinen Dämonen stellen muss um Erlösung zu finden. Doch der Weg dorthin führt über den mysteriösen Tod eines anderen Jungen, der ihm immer wieder seltsame Nachrichten aus dem Reich der Toten zukommen lässt… Richtiger Grusel kam nie beim Lesen auf, hatte ich mir doch anhand des Covers und des Inhaltes einen Gruselthriller erhofft. Aber der Grusel fand im Inneren des kaputten Travis statt, der zurück zu den Lebenden finden musste und dies auch auf außergewöhnliche Art tat. Man kann ihn mit seinem Haus vergleichen, dass sein großer Bruder für ihn gefunden hat. Auf den ersten Blick charmant, mit einigen kleinen Fehlern, aber wenn man es eingehend betrachtet, entpuppt es sich als leicht marode und mit schrecklichen Geheimnissen befrachtet, die einen unaufhaltsam in einen tiefen Sog ziehen, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Fast schon von innerer Fäule verfressen. Insofern ist dieses Buch mit seinen psychologischen Figurenzeichnungen ein kleines Meisterwerk. Die Dinge, die Travis passieren, findet auch der geneigte Leser irgendwann auf eine gewisse Weise unheimlich. Aber der eigentliche Grusel ergibt sich aus dem Zusammenspiel seiner Vergangenheit mit den unglücklichen Umständen, unter denen der Junge – der jetzt Travis heimzusuchen scheint – den Tod gefunden hat. Mal wieder sei der Übersetzer, dieses Mal Andreas Schiffmann, lobend erwähnt, denn ihm gelingt es außerordentlich bravourös den Horror auf mehreren Ebenen umzusetzen und ins Deutsche zu übertragen. Man kann sich dem Sog, der einzigartigen Erzählweise dieser Psychologiestudie einfach nicht entziehen. Trotzdem habe ich einen Stern abgezogen, da ich das Buch unter falschen Gesichtspunkten/Voraussetzungen gelesen habe. Aber ansonsten kann ich für den Kampf mit den eigenen, sowie fremden Geistern der Vergangenheit eine volle Leseempfehlung aussprechen.

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    • 11
    Avirem

    Avirem

    03. August 2015 um 08:22
    Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt Klasse Rezi, macht einen neugierig auf das Buch.

    Ja, das finde ich auch.

  • Die Treppe im See...

    Die Treppe im See
    Melody80

    Melody80

    03. May 2015 um 11:15

    Handlung Der Schriftsteller Travis Glasgow hat mit einer Schreibblockade zu kämpfen. Dazu belastet ihn immer noch der frühe Tod seines Bruders, an dem er eine Mitschuld trägt. Nach langem überlegen zieht Travis deshalb mit seiner Frau Jodie zu seinem Bruder Adam hinauf in ein leerstehendes Haus am See. Doch des Nachts hört Travis seltsame Geräusche im Haus und bemerkt Fussspuren eines Kindes, die direkt aus dem See zu kommen scheinen. Jodie und Travis erfahren schließlich von den Anwohnern, dass in dem Haus eine Familie namens Dentman gelebt hat, deren Sohn auf mysteriöse Weise verschwunden ist und dessen Leiche nie gefunden wurde… Meine Meinung Da das Buch “die Treppe im See” 2011 für einen Bram Stoker Award nominiert wurde, ich nun aber leider bis heute noch nichts von diesem Preis gehört habe, verließ ich mich dennoch auf den Klappentext, denn das Ganze hörte sich vielversprechend an und ich lieh mir dieses Buch aus. Schon alleine, weil ich Horror und Mysterythriller sehr gerne lese. Ronald Malfi sagte mir bis vor kurzem nichts und Bücher von neuen Autoren sind ja immer ungemein aufregend! Schon zu Beginn gab mir Ronald Malfi Rätsel auf, liest man doch am Anfang Auszüge aus einem Tagebuch bei dem es um die Verarbeitung eins Unglücksfalles geht (der kleine Bruder ertrinkt und der Hauptprotagonist gibt sich eine Mitschuld) und es liest sich wie ein Prolog von Stephen King von manchen Einleitungen seiner Bücher und ich fragte mich: Gehört das jetzt schon zur Geschichte oder zur Biografie des Autors? Der Hauptprotagonist Travis sowie seine Frau Jodie waren zwar sympathisch dargestellt, wurden mir im Laufe des Lesens aber immer gleichgültiger, da ich keinen Bezug zu den Personen aufbauen konnte. Das Buch einen Mystery oder Horrothriller zu nennen, finde ich völlig daneben gegriffen, denn in keinster Weise kam für mich beim Lesen Spannung auf und schon gar nicht habe ich mich gegruselt. Zwar gab es hin und wieder kleine Andeutungen von Spannungsmomenten, die wurden aber gleich wieder im Keim erstickt und es gab unwichtige Monologe. Das Ende fand ich dann leider auch zu schnell abgehakt und zu rasch aufgeklärt. Sehr schade, denn die Aufmachung und die Geschichte hatten meiner Meinung nach viel Potenzial.

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  • ein super Buch zum gruseln

    Die Treppe im See
    Blacksally

    Blacksally

    08. June 2014 um 00:58

    Meine Meinung: Ein super Buch zum gruseln und mitfiebern Die Story: Travis ist Schrifsteller und traumatisiert, er ist seiner Meinung nach Schuld am Tod seines kleinen Bruders Kyle. Als er in einen anderen Bundesstaat zu seinen älteren Bruder zieht geschiehen mehrwürdige Ereignisse. Außerdem erfährt er das im See vor seinem Haus ein Kind ertrunken sein soll... Der Protagonist: Ich mochte Travis von Anfang an, auch wenn er etwas durchgeknallt scheint, ist er cooler Typ gewesen. Bei manchen Ereignissen im Buch hätte ich übelst Angst gehabt - und ihm hat das alles scheinbar garnichts ausgemacht, das fand ich super.  Gut fand ich auch das es eine Vorgeschichte gab und der Charakter gut ausgebaut war, ich konnte ihn mir super vorstellen und er hat richtig gestalt angenommen während der Story Der Schreibstil: Sehr flüssig und leicht zu lesen. Der Autor hat viel Spannung und viel Raum für die eigene Phantasie gelassen, das hat mir gut gefallen. Außerdem waren die Charaktere super ausgebaut und man konnte richtig mitfühlen. Fazit: Ein Buch für alle Gruselfans. wer diese Gruselromane die es im Lottoladen oder im Kiosk gibt mag wird dieses Buch lieben. Ich bin wirklich total hin und weg :D  

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  • Zum Sterben ... langweilig

    Die Treppe im See
    progue

    progue

    Ist es möglich, sich bei einem mehrfach ausgezeichneten Thriller/Mysterie/Horrorautor zu langweilen? Es ist. Traurig, aber wahr. Die Geschichte eines Bestsellerautors mit einer tragischen Vergangenheit und momentanen Schreibblockade, der mit seiner Frau in die eisige Kälte des amerikanischen Hinterlands zieht, konnte mich auf keiner Seite fesseln. Dabei waren die Grundlagen vorhanden. Travis und Jodie Glasgow ziehen in ein altes Haus in der Nähe einer netten Kleinstadt. Es könnte perfekt sein: Die Nachbarn sind ok - zumal der nächste Nachbar der eigene Bruder ist, der bei der Polizei arbeitet -, die Gegend ein Traum mit dichten Wäldern und direkt hinterm Haus ein See, aus dem eine Treppe ragt. Doch schon bald gehen im Haus unheimliche Dinge vor: Travis glaubt, Schritte zu hören und jemanden zu sehen und bald kommt er hinter das Geheimnis der Familie, die vor ihm hier lebte. Deren Sohn starb unter bislang ungeklärten Verhältnissen, ja, man fand nicht einmal eine Leiche. Das katapultiert Travis direkt in seine  Kindheit, als er dabei war, wie sein jüngerer Bruder starb.  Ist seine Vergangenheit mit dem Schicksal des Kindes hier verbunden? Wurde das Kind ermordet? Gibt es tatsächlich Geister oder wird Travis verrückt? Seine Nachforschungen gefährden nicht nur seine Ehe, sondern bringen ihn auch in große Gefahr. Klingt erst mal spannend. Ein Autor mit Schreibblockade, ein ungelöstes Verbrechen, ein geheimnisvolles Haus, Vergangenheit, Gegenwart, gruuuuuuuuuselige Vorkommnisse ... Moment. Genau daran scheitert es nämlich. Es ist überhaupt nichts gruselig. In den wenigsten Szenen kommt es überhaupt zu einer Art Spannung. Travis ist ein ziemlich unangenehmer Protagonist, der immer nur an sich selbst denkt und ständige Monologe führt. Es gibt auf den ersten einhundertfünfzig Seiten überhaupt nichts, was passiert. Ab und zu mal Schritte in der Nacht und etwas, das wie ein Kind aussieht, welches im Dunkeln durch das alte Haus huscht. Aber der Anflug von Thrill, der sich soeben einstellen will, wird im nächsten Moment gebrochen, weil Travis gleich wieder langatmigen Gedanken nachhängt, in denen er sich selbst fragt, ob er halluziniert oder es echt ist. Selbst als es dann mal gefährlich für ihn wird, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, warum er sich denn so in Gefahr bringt, zumal er die Gedanken ja selbst hegt. (Und natürlich nicht zur Zufriedenheit beantworten kann.) Fraglich auch die Szene, wo er sechs oder mehr Stunden bei extremen Minusgraden bewusstlos irgendwo herumliegt, ohne zu erfrieren. Und seine ständigen Wiederholungen, dass ihm die Hoden vor Kälte schrumpeln, machte es auch nicht spannender. Zwischendurch feiert sich Travis selbst als Bestsellerautor, indem er wie getrieben die Geschichte des vermutlich ermordeten Jungen aufschreibt und die ganze Zeit dachte ich: Mensch, Ron, warum konntest du nicht auch so getrieben diese Story schreiben und mich damit fesseln? Fazit: Spannung, die sich aufzubauen drohte, wurde gleich wieder eingerissen und meiner Meinung nach hätte die ganze Geschichte als Shortstory weitaus besser funktioniert. Weniger ist manchmal mehr.

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    • 3
  • Rezension über "Die Treppe im See"

    Die Treppe im See
    FloareaSoareliu

    FloareaSoareliu

    23. October 2013 um 20:50

    An sich ist das Buch sehr gut geschrieben. Mir gefallen die vielen Metaphern. Jedoch zieht sich das Buch sehr in die Länge obwohl es an sich nicht sehr viele Seiten hat. Es passiert meiner Meinung nach etwas zu wenig und ich hatte mir etwas mehr "Spuk" erhofft.

  • Rezension zu "Die Treppe im See: Mystery-Thriller" von Ronald Malfi

    Die Treppe im See
    Traeumeline

    Traeumeline

    17. February 2013 um 14:31

    "Es heißt, die Natur kenne kein Aussterben. Im Grunde genommen kennt sie nur die Veränderung: Nichts verschwindet jemals vollkommen, es bleibt etwas - ein Teil, einige Partikel, ein eindrucksvoller Schein - über. Man kann Wasser zu Dampf kochen, dennoch verschwindet es nicht. Scheint es sich in Luft aufgelöst zu haben, kehrt es durch Kondensation wieder." ...so beginnt diese Geschichte. Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einige anderer derartige Passagen im Text wieder finde und sie für so gu befunden habe, sie mir zu markieren. Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch eine Mayersche-Blog-Empfehlung. Da ich Geschichten, in denen es um verwunschene, von Geistern heimgesuchte Häuser mag, habe ich nicht lange gezögert und es mir gekauft. Eigentlich ist es immer das selbe Prinzip: Pärchen zieht in ein kleines friedliches Dörfchen, wo abends die Bordsteine hochgeklappt werden, kaufen ein altes aber charmantes Haus und alles ist schön. Bis die Geräusche anfangen, die zunächst nur dem Mann auffallen. In diesem Fall ist der Mann Travis Glasgow, ein Schriftsteller, der für seine Horror-Romane bekannt ist. Er zieht mit seiner Frau Jodie nach Maryland, in das Haus nebenan von seinem Bruder. Alles ist schön, bis er das Trippeln von Kinderfüßen hört. Im Keller entdeckt er plötzlich einen Handabdruck eines Kindes, mit der Farbe, die er vorher für das Streichen der Wände benutzt hat. Als er an einem Tag im Keller eine Gipswand aufreißt, entdeckt er einen Raum, der einem Kinderzimmer gleicht. Von diesem Tag an begangen seine Nachforschungen, den das Haus hat eine schreckliche, wenn auch traurige Vorgeschichte. Auch wenn solche Geschichten zumeist gleich ablaufen, so fand ich es dennoch spannend und war natürlich auf eine falsche Fährte geführt worden. Denn der Fall des kleinen Elijah Dentman wurde nie richtg aufgeklärt und nur sein Onkel und seine Mutter - David und Veronica Dentman - kennen die Wahrheit. Doch bis diese ans Tageslicht gelang, war es ein langer Weg, der für Travis Glasgow fast das Ende seiner Ehe bedeutete. Spannend!

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  • Rezension zu "Die Treppe im See: Mystery-Thriller" von Ronald Malfi

    Die Treppe im See
    steffibeffi90

    steffibeffi90

    27. December 2012 um 06:47

    In der Geschichten geht es um das Paar Travis und Jodie Glasgow, die in ein Haus ziehen, welches in einer Kleinstadt steht, wo auch Travis Bruder Adam mit seiner Familie lebt. In diesem Haus haben früher die Dentmans gelebt. Es stellt sich später heraus, dass der Sohn der Dentmans auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist. Dies erinnert Travis sofort wieder an seinen kleinen Bruder Kyle. Nachts hört Travis seltsame Geräusche und er träumt schlecht. Ihn lässt die Sache mit dem Sohn der Dentmans, Elijah, einfach keine Ruhe und deshalb versucht er dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Er macht dabei eine schreckliche Entdeckung... Der Protagonist der Geschichte ist Travis Glasgow. Er ist Autor von Mystery- und Horrorgeschichten und hat eine Schreibblockade, die sich hoffentlich durch den Ortswechsel auflöst. Er hat seinen kleinen Bruder Kyle durch einen Unfall verloren. Man merkt in der Geschichte, wie sehr in das mitnimmt, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Seine Frau ist Jodie Glasgow. Sie spielt eher eine Nebenrolle. Ich finde sie sehr verständnisvoll und sympathisch. Sie fühlt sich nicht besonders wohl im neuen Haus, das merkt man vor allem, als die Dinge ihren Lauf nehmen. Adam ist Travis Bruder und Polizist in dieser Kleinstadt. Man merkt, dass die beiden Brüder nicht das beste Verhältnis zueinander haben. Es bauen sich immer wieder Spannungen auf, die durch einen Streit enden oder in sich hineingefressen werden. Die Dentmans haben früher im Haus der Glasgows gewohnt. Veronica und David Dentman sind Geschwister und ziehen gemeinsam Veronicas Sohn Elijah auf. Veronica ist sehr verstört, ich würde behaupten eindeutig psychisch krank. David ist ein aggressiver Mensch, aber er würde alles für seine Schwester tun. Die Geschichte hat mich von Anfang an sehr interessiert, denn ich mag Mystery-Thriller gerne. Ein geheimnisvolles Haus, mit einer mysteriösen Geschichte – eine gute Mischung für eine düstere und spannende Leseatmosphäre. Der Autor beschreibt die Umgebung, Personen und Details sehr genau, so dass man sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Ein weiterer Pluspunkt sind die ganzen Charaktere, vor allem die Dentmans wurden sehr gut dargestellt und beschrieben. Ich konnte der Geschichte auch meistens gut folgen, allerdings habe ich an einigen wenigen Stellen den Faden verloren, da der Protagonist Travis oft in die Vergangenheit zurück blickt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf Geistergeschichten steht. Man darf hier aber allerdings nicht zuviel „Mystery“ erwarten, denn der „Thriller“ steht meiner Meinung nach im Vordergrund.

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  • Rezension zu "Die Treppe im See" von Ronald Malfi

    Die Treppe im See
    lord-byron

    lord-byron

    17. October 2012 um 16:51

    Der Horrorschriftsteller Travis Glasgow zieht mit seiner Frau Jodie in eine idyllische Kleinstadt in der auch sein älterer Bruder Adam wohnt. Das Haus war für einen Spottpreis zu haben, denn nachdem der Sohn der Dentmans starb, wollten sie es nur noch los haben. Travis hofft hier mitten in der Natur seine Schreibblockade zu überwinden und mit seiner Vergangenheit abzuschließen, denn er fühlt sich verantwortlich für den Tod seines kleinen Bruders, der damals erst 10 Jahre alt war, als er starb. Der See hinter dem Haus scheint ihn magisch anzuziehen. Hat das etwas mit dem Tod des kleinen Elijahs zu tun, der in diesem See ertrank? Seine Leiche wurde nie gefunden. Und auch mit dem Haus stimmt irgendetwas nicht. In der Nacht hört Travis Schritte von nackten Füßen im Haus, die Kellertür geht auf und zu und Stimmen wispern in der Nacht. Bildet Trevis sich das alles ein oder möchte ihm Elijahs Geist etwas mitteilen? Der Ich-Erzähler Travis erzählt seine Geschichte und lässt uns so an seiner Gedankenwelt und seinen Gefühlen teil haben. Er leidet unglaublich unter dem Tod seines Bruders Kyle und hatte immer wieder Depressionen und auch einen Nervenzusammenbruch. Hier in der Nähe seines älteren Bruders erhofft er sich, sich wieder mit Adam auszusöhnen, mit dem er vor Jahren im Streit auseinanderging. Wir erleben den Einzug von Trevis und Jolie mit, wir hören in der Nacht die Geräusche im Haus, wir fühlen mit ihm die Kälte und sehen die kleinen Fußabdrücke im Keller. Doch trotzdem habe ich mich nicht gegruselt. Das lag wahrscheinlich daran, dass auch Trevis diese Phänomene ziemlich gelassen hingenommen hat. Er schien auch nie wirklich Angst zu haben und so blieb auch ich als Leser sehr gelassen. Das nimmt aber dem Buch keineswegs die Spannung, denn man liest Seite um Seite um endlich zu erfahren was in diesem Haus passiert ist. Der Schreibstil von Ronald Malfi ist einfach großartig. Er versteht es in einfachen Sätzen die Personen, die Handlung und die Landschaft vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen. Man läuft mit dem Ehepaar Glasgow durch das alte Haus und hört die Holzbohlen knirschen. Das Buch ist wirklich sehr gut gelungen, auch wenn bei mir kein Gänsehautfeeling aufkam. Es punktet mit düsterer Atmosphäre und kommt ganz ohne Literweise Blut und Gedärm aus. Ein absolutes muss für alle Horrorfans. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Die Treppe im See" von Ronald Malfi

    Die Treppe im See
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2012 um 09:47

    "Die Treppe im See" von Ronald Malfi ist ein echter, spannender Mystery-Thriller. Der Autor versteht es gekonnt, unheimliche Atmosphären zu schaffen und den Leser mitzunehmen. Alle Figuren wirken stimmig und glaubwürdig, der Erzählstil des Autors ist flüssig und sehr gut. Was ist Einbildung, was ist Realität? Travis Glasgow gibt den einsamen, durch ein tragisches Unglück in seiner Kindheit traumatisierten Helden, der allen Widrigkeiten zum Trotz nicht aufgibt und um jeden Preis erfahren möchte, was es mit den unerklärlichen Vorkommnissen rund um das neu bezogene Haus auf sich hat. Dieser Thriller ist genau richtig für lange, dunkle, kalte Abende. Leises Grauen garantiert. Wer gerne einmal einen unheimlichen, spannenden Mystery-Thriller ohne Horror-Elemente und Splatter lesen möchte, der ist mit "Die Treppe im See" bestens bedient. Klare Leseempfehlung.

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