Passenger

von Ronald Malfi 
3,4 Sterne bei9 Bewertungen
Passenger
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Sommerlesers avatar

Obwohl unblutig, doch sehr interessant/anders. Ein "Roadthriller" von dem ich mir nur eine andere Auflösung gewünscht hätte.

Leseratz_8s avatar

eine unerwartete Entwicklung, aber nach der Auflösung zu langes Gelaber

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Inhaltsangabe zu "Passenger"

Ein Mann erwacht im Baltimore City Bus ohne jegliche Erinnerung daran, wer er ist, wohin er unterwegs ist, oder was mit ihm geschehen ist. Sein Kopf ist kahl geschoren, seine Kleidung scheint neu und auf seiner Handfläche ist eine Adresse notiert.
Er versucht das Geheimnis seiner Vergangenheit aufzudecken, doch ihn beschleicht die ungute Ahnung, dass diese nicht grundlos verborgen wurde …
Passenger ist eine eindrucksvolle Reise, in der es den Protagonist durch die finstere Straßen Baltimores führt und er auf der Suche nach seiner Identität auf viele sowohl sonderliche als auch wundervolle Charaktere trifft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783902802354
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:280 Seiten
Verlag:Voodoo Press
Erscheinungsdatum:01.11.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 3 Jahren
    Passenger

    Ein Mann wird in einem Bus wach . Er weiss weder wer er ist noch wo er ist ,alles was er hat  ist eine Adresse in deiner Hand geschrieben.Alle Erinnerungen sind ausgelöscht .sein Kopf ist  kahl rasiert.

    Zusammen mit dem Namenlosen macht man sich auf die Suche nach der Identität.Man   wandelt mit ihm auf der einzigen Spur die er hat  um heraus zu finden was mit ihm passiert ist.Als Leser hat man genauso wenig Informationen wie der Protagonist.Das Buch ist düster und deprimierend.

    Die Suche  in Baltimor gleicht einem Verwirrspiel ,alles ist düster ,deprimierend und  undurchsichtig.Man möchte gerne wissen was mit ihm passiert ist .Die Typen ,auf die der Namenlose bei seiner Suche trifft sind teilweise recht skurril.

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    Nenaties avatar
    Nenatievor 4 Jahren
    Passenger

    Inhalt
    Ein Mann erwacht in einem Bus. Er weiß weder wo er ist, noch wer er ist. Sein Gedächtnis ist wie ausgelöscht. Sein Kopf ist kahl rasiert. Alles was er hat sind seine Klamotten und eine Adresse die auf seiner Handfläche steht. Zu dieser Adresse macht er sich auf, da er sonst keinen Hinweis hat. Und dann versucht er sein Gedächtnis wieder zu finden

    Meinung

    Dieses Buch war so ganz anders als erwartet und auch anders als andere Bücher!

    Als Leser weiß man soviel wie der Protagonist, nämlich nichts außer dem aktuellen Zustand. Zusammen mit dem Namenlosen macht man sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und seinem Gedächtnis. Eine lange und deprimierende Reise durch Baltimore beginnt. Man trifft einige Leute und findet sogar Anschluss und ganz durch Zufall auch einen Job. Doch wirklich weiter kommt man nicht.
    Die Geschichte ist wirklich düster und Baltimore wirkt wie eine sehr kaputte Stadt. Nicht nur die Gegend auch die Bewohner sind allesamt seltsam und man wird das Gefühl nicht los das irgendwas nicht so ganz stimmt. Zudem macht man sich zusammen mit dem Protagonisten Gedanken darüber was das Menschsein den ausmacht. Das Buch ist an manchen Stellen also sehr philosophisch.

    Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht des Namenlosen erzählt wird ist man mitten drin und ich habe dadurch das ganze Buch am Stück gelesen. Man ist genauso getrieben wie der Protagonist und will unbedingt erfahren was genau passiert ist. Ich hatte die wildesten Theorien und das Ende war dann doch sehr ernüchternd! Die Geschichte ist eher ruhig und düster und ich mochte die Atmosphäre sehr. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das eine Stadt wirklich so kaputt ist wie Baltimore hier dargestellt wird.

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen aber teilweise auch sehr anstrengend. Man muss schon genau lesen und sich konzentrieren um alles erfassen zu können.

    3,8 Sterne. Eine düstere, teilweise ruhige und philosophische Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

    Kommentare: 1
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    Queenelyzas avatar
    Queenelyzavor 4 Jahren
    Ganz anders als erwartet

    Der "Passenger" ist ein Mann, der in einem Bus zu sich kommt und nichts mehr weiß - weder, wer er ist, noch, wie er in den Bus gekommen ist. Auf seiner Hand ist mit Kugelschreiber eine Adresse notiert, und so hat er wenigstens einen Anhaltspunkt, wo er mit der Suche nach sich selbst und den eigenartigen Umständen, unter denen er zu sich kam, beginnen kann.

    Auf seiner "Reise" in seine Vergangenheit gerät er, wie unter solchen Umständen wohl eher nicht ungewöhnlich, in ziemlich halbseidene und auch kriminelle Milieus, verdingt sich in einer seltsamen Kneipe als Klavierspieler und trifft schließlich eine Postangestellte, die sogar gesehen hat, was ihm zugestoßen ist! Endlich eine Supr - aber dennoch ist die allmähliche Entdeckung der Wirklichkeit schmerzhaft und unglaublich...

    Ja, der Passenger erfährt zu guter Letzt, wer er ist und warum es zu all diesen seltsamen Dingen kam, so viel kann ich hier verraten. Nichtsdestotrotz hat mich die Auflösung der Geschichte kalt erwischt, denn der Autor beherrscht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen und Szenarien zu entwickeln, die einen das Schlimmste befürchten lassen. Der Schluss ist für mich ein kleines Meisterstück, wie auch der Weg dorthin.

    Was mir allerdings nicht gefallen hat, waren die Schilderungen des düsteren, abgewrackten Baltimore bei Nacht und die zum Teil arg freakigen Gestalten, die sich im Buch tummelten. Klar ist eine Großstadt bei Nacht kein Streichelzoo, aber für mich wäre da weniger mehr gewesen. Für mich hat das wenig Atmosphäre kreiert, sondern mich ein- oder zweimal sogar kurz überlegen lassen, ob das Buch wirklich das Richtige für mich ist.

    Das Buch hat mich ein wenig an Filme von Tarantino oder Lynch erinnert, in denen auch nie alles so ist, wie es zu sein scheint. Und auch, wenn mir lange nicht alles in diesem Buch zugesagt hat, muss man eines sagen: Dieses Buch ist wirklich anders und für aufgeschlossene Leser sicher eine Abwechslung abseits des Thrill-Einheitsbreis, der so auf den Markt geworfen wird.

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    BeckyHHs avatar
    BeckyHHvor 5 Jahren
    Spannend! :)

    Nicht zu wissen, wer man ist, bringt so manchen um den Verstand. So auch den namenlosen Passagier, der in einem Bus in Baltimore aufwacht und nicht mehr weiß, wer er ist. Verzweifelt auf der Suche nach dem „Wer/Was/Wie bin ich“ erlebt man die verschiedensten Wandlungen im Laufe der Geschichte. Die anderen Protagonisten im Buch stellen Vermutungen an, wodurch man leicht in die Irre geführt wird. Die eigentliche Geschichte, die am Ende dabei herauskommt, ist sowohl schockierend als auch entfernt nachvollziehbar. Es wunderte mich also nicht, dass das Ende dem Anfang ähnelt.
     
    Mich hat das Buch sehr gefesselt, denn ich wurde immer neugieriger wer der Unbekannte mit den vielen Spitznamen wirklich ist. Kleckerweise kommt der „Passenger“ voran, wobei er das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten gerät. Gestört hat mich jedoch, dass öfter mal Wörter zu viel im Satz waren, also doppelt hintereinander oder ähnliches. Nach dem dritten Mal hat mich das doch geärgert, aber mein Lesefluss wurde dadurch nicht beeinträchtigt.
     
    Das Genre „Mystery Stuff“ passt super, denn das Buch hat weder mit Thriller noch Horror etwas am Hut und mysteriös sind die Hintergründe allemal. Geschrieben wurde die Geschichte aus der Sicht des Hauptprotagonisten und der Schreibstil ist spannend, mitreißend und locker.
     
    Das Buch hat mich absolut überzeugt und ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich auch mal außerhalb der Genres Horror/Thriller umschauen möchten.

    Copyright © 2014 by Rebecca H.

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    Sommerlesers avatar
    Sommerleservor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Obwohl unblutig, doch sehr interessant/anders. Ein "Roadthriller" von dem ich mir nur eine andere Auflösung gewünscht hätte.
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    Leseratz_8s avatar
    Leseratz_8vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: eine unerwartete Entwicklung, aber nach der Auflösung zu langes Gelaber
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: 3,5 Sterne
    T
    Tempo86vor 10 Monaten
    guybrushs avatar
    guybrushvor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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