Ronald Reng Mein Leben als Engländer

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben als Engländer“ von Ronald Reng

Die Geschichte von Zoli, der London, die Frauen und die Fische liebt Zoltán Rózsa, den seine Freunde Zoli nennen, hat mit 25 in Budapest sein Studium beendet und muss erkennen, dass die Frage seines Vaters berechtigt war: 'Und wie wirst du als Meeresbiologe einen Job kriegen in unserem Land ohne Meer?' Zoli entschließt sich, nach England zu gehen, das Land, das er liebt, ohne es zu kennen. Bloß findet er in London nur eine Arbeit – als Au-pair. Seine indische Gastfamilie hatte zwar ein Mädchen erwartet, dennoch entwickelt sich bald eine Freundschaft zwischen Zoli und seinem Gastvater. Denn die beiden teilen eine Leidenschaft, die ein Leiden ist: Sie lieben England und bleiben bei den Engländern doch immer außen vor. Während Doktor Mukherjee dies kompensiert, indem er sich britischer als die Engländer gibt, verkehrt Zoli in einer Londoner Welt, in der man keine Engländer trifft: deutsche Investmentbanker, brasilianische Sprachschülerinnen, australische Tagediebe; und Tina, die Münchner Modeeinkäuferin. Erst als Zoli mit ihr für drei Monate nach München geht, lernt er sie kennen, die Engländer. Denn die Kellner im Biergarten am Chinesischen Turm sind fast allesamt – genau!  Atmosphärisch dicht, mit wunderbarem Witz und zarter Melancholie erzählt, führt uns der Debütroman von Ronald Reng in die Subkulturen Londons, ähnlich wie die Bücher von Zadie Smith und Hanif Kureishi. Und beleuchtet dabei einen bislang unbeschriebenen Mikrokosmos: die Welt der jungen Europäer, denen es selbstverständlich erscheint, mal für ein Jahr ins Ausland zu gehen – und die in London ihre Heimat in der Fremde gefunden haben.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Engländer" von Ronald Reng

    Mein Leben als Engländer

    damentennis

    14. February 2009 um 23:41

    menschen machen sich gedanken und haben ideen. soweit, so gut, ist ja auch jedem zu gönnen der vorgang. im zuge der sich immer weiter verringernden produktionskosten in allen bereichen schlagen sich die gedanken aber immer öfter unmittelbar materiell nieder, hier: in buchform (anderswo: in liedform, z.b.). die überführung von gedanken in bücher, also von der idee zur tat, hat oswanld spengler ganz hinglänglich beschrieben, dieser fiese schöngeist, dieses weichei! das ist nicht immer schön. hier haben wir folgendes. ein journalist, der zuvor das grandiose leben von lars leese in "der traumhüter" beschrieben hat, macht sich jetzt selber gedanken und findet sich auch witzig dabei. die pointe: ein ausstauschmensch aus ungarn kommt nach london und will engländer kennenlernen, trifft aber nur andere imigranten, kulturen, besucher. erst in münchen, auf dem oktoberfest, da trifft er dann engländer! ja, genau: so crazy kann literatur sein. hier ist permanentes augenzwinkern angesagt, humor ist ja ohnehin ein minenfeld. nicht, dass hier alles schlecht wäre, nein nein, das buch fängt flott an, aber nach 80 seiten ist der witz verbraucht, der arme ungar muss aber immer neue crazy situationen durchleben: mit deutschem, mit australiern, mit indern, der ärmste. dann endlich trifft er engländer und das buch ist aus. geht doch.

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