Warum wir laufen

von Ronald Reng 
4,5 Sterne bei2 Bewertungen
Warum wir laufen
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Es geht um einzelne Läufer und deren Geschichten und Hintergründe

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Ein elektrisierendes Sachbuch, das zeigt, dass es nie zu spät für Sport und Laufen im Besonderen ist.

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Inhaltsangabe zu "Warum wir laufen"

Laufen ist der populärste Sport der Welt: Es wird gelaufen, seit Ärzte, Wissenschaftler und die Industrie das Laufen als Allheilmittel für Gesundheit und seelische Ausgeglichenheit preisen. Ronald Reng, als Jugendlicher enthusiastischer Mittelstreckenläufer, macht sich auf die Suche nach seinem eigenen, verlorenen Laufgefühl und der Antwort auf die eine Frage: Warum laufen wir? Er beschäftigt sich dabei mit Fersenentzündungen, Pulsuhren oder Runner´s High ebenso wie mit der eigenen Form. Und trifft dabei auf die verschiedensten Läufer: Gefangene, die unter Anleitung von Olympiasieger Dieter Baumann beim Laufen einmal die Woche innerlich frei sind. Oder eine Frau, die angefeindet wurde, als sie vor fünfzig Jahren als eine der ersten mit dem Laufen begann. Am Ende fügt Ronald Reng alle Geschichten zu einer Antwort zusammen: Darum laufen wir.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492058483
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.02.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.01.2018 bei tacheles! erschienen.

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    Kellerbandewordpresscoms avatar
    Kellerbandewordpresscomvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Es geht um einzelne Läufer und deren Geschichten und Hintergründe
    Warum wir laufen

    Meine Buchbewertung :

    Reng war selbst Läufer und berichtet von seinem Wiedereinstieg in den Sport.

    Dabei ist es interessant, dass er von den verschiedensten Personen schreibt, die alle das gleiche tun wollen: laufen.

    Viele Hintergrundinformationen für den Leser, aber auch Motivation zum loslaufen.

    Da ich selbst als zweifache Mutter gerne und leidenschaftlich laufe, haben mich die Geschichten der verschiedensten Menschen auf der Welt sehr beeindruckt.

    Denn es ist egal ob Mann ob Frau, alt oder jung, gesund oder etwas angeschlagen, alle haben ihre Gründeund ihre Motiovation zu laufen.

    Mein Lieblingszitat aus dem Buch:

    Für Läufer ist das ein feierlicher Tag: der erste im Jahr, an dem man in kurzer Hose laufen kann.

    Vielen Dank an den Piper Verlag und Netgalley für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

    Mehr Buchbewertungen bei www.kellerbande.wordpress.com

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    seschatvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein elektrisierendes Sachbuch, das zeigt, dass es nie zu spät für Sport und Laufen im Besonderen ist.
    Warum läuft der Mensch?

    Der Sportreporter und Autor Ronald Reng, geb. 1970, ist in einer Läuferfamilie groß geworden und war bis 2005 aktiver Mittelstreckenläufer. Nun mit 46 will er es wieder wissen und holt sich dafür bei Wissenschaftlern, Sportlern, Trainern, Schauspielern etc. Rat. 

    In seiner Studie "Warum wir laufen" versucht Reng, der Faszination des Laufsports auf dem Grund zu gehen. Und was er dabei entdeckt, ist eine bunte Palette an Beweggründen. Die einen wollen einfach Sport machen und über sich hinauswachsen, die anderen möchten den Kopf frei bekommen oder bewusster leben. 

    Auf seinem Weg zurück ins Läuferleben begegnet Reng nicht nur alten Laufkollegen, sondern auch bekannten Sportlern, wie Olympiasieger Dieter Baumann, die sich nach ihrer aktiven Karriere weiterhin ihrem Sport als Redner bzw. Coach widmen. Baumann betätigt sich u. a. als Laufcoach in der JVA Heinsberg. Spannend ist zudem die Begegnung mit Teresa Enke, der Witwe von Torwarthoffnung Robert Enke, die durch das Laufen nach diversen privaten Schicksalsschlägen wieder zurück ins Leben gefunden hat. Daneben sind es kaum bekannte, aber dennoch für den Laufsport existenziell wichtige Persönlichkeiten, wie der Landarzt Ernst van Aaken aus Waldniel, der sich Ende der 50er für den Laufsport für Frauen stark machte und Wettkämpfe ins Leben rief, die die Lektüre interessant und wissenserweiternd gestalten. Rengs Mischung aus persönlichem Lauftagebuch und Fachgesprächen bzw. Rückschauen liest sich flüssig und macht einfach Laune. Wer selbst noch nicht läuft, der wird m. E. nach dem Lesen damit anfangen.  

    Das Besondere an diesem vielschichtigen Sachbuch ist dessen allgemeinverständlicher und offener Erzählton, der Leser und Autor einander näherbringt. Durch die ehrliche Schilderung eigener Blessuren, Erfolge und Niederlagen wird der Autor dem Leser sofort sympathisch; kurzum, es wird eine freundschaftliche Atmosphäre geschaffen. Mein persönliches Highlight ist Rengs Begnung mit der Ultraläuferin Anne-Marie Falmmersfeld gewesen, die sich selbst, ohne vorher je groß gelaufen zu sein, ein Jahr lang auf den sog. Vier-Wüsten-Lauf (Sahara, Gobi, Atacama und Eiswüste) vorbereitet hat und als strahlende Siegerin heimkehrte.

    Lieblingszitat (S. 13):
    "Laufen ist Wachheit, Abschalten, Gedankenströme, Träumen, Leichtigkeit, Geschwindigkeit, die Schönheit der Einsamkeit, die Euphorie des Gruppengefühls, die Frische danach. Laufen ist auch Leiden, Schmerz, Sucht, Verführung zum Extremen und vor allem der Irrsinn, dass man all diesen unangenehmen Erfahrungen etwas Erhabenes abgewinnt."

    FAZIT
    Ein elektrisierendes Sachbuch, das zeigt, dass es nie zu spät für Sport und Laufen im Besonderen ist. 

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