Ronald Wright

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Alle Bücher von Ronald Wright

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Ronald WrightEine kurze Geschichte des Fortschritts
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Eine kurze Geschichte des Fortschritts
Eine kurze Geschichte des Fortschritts
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Erschienen am 17.01.2006
Ronald WrightHendersons Speer
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Hendersons Speer
Ronald WrightDie Schönheit jener fernen Stadt
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Die Schönheit jener fernen Stadt
Ronald WrightStolen Continents
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Stolen Continents
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Erschienen am 01.02.1992
Ronald WrightStolen Continents
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Stolen Continents
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Erschienen am 20.01.2005
Ronald WrightAn Illustrated Short History of Progress
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An Illustrated Short History of Progress
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Erschienen am 30.10.2008
Ronald WrightA Scientific Romance
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A Scientific Romance
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Erschienen am 01.03.1999
Ronald WrightOn Fiji Islands
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On Fiji Islands
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Erschienen am 01.07.1986

Neue Rezensionen zu Ronald Wright

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LoverlyMartls avatar

Rezension zu "Die Schönheit jener fernen Stadt" von Ronald Wright

Nie vergessen...
LoverlyMartlvor 3 Jahren

Das ist eines dieser Bücher die ich nie vergessen werden. Ich habe es vor ca. 14 Jahren gelesen und denke immer wieder an kleine Ausschnitte daran. Wenn ich damals schon einen Kindle gehabt hätte wäre er voll mit "Merkern" Grundsätzlich bleibt einem. ..oder mir...das runde Gesamtbild und die schöne Logik dieses Buches haften. Es ist nicht wirklich Science Fiction - es ist Philosophisch und sicher immer aktuell. Ich müsste es fast noch einmal lesen ob ich nach dieser langen Zeit immer noch so denke - ich mach`s  :-)....

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pardens avatar

Rezension zu "Die Schönheit jener fernen Stadt" von Ronald Wright

Von der Entschleunigung des Lesens...
pardenvor 5 Jahren

VON DER ENTSCHLEUNIGUNG DES LESENS...

Im Jahr 1999 erhält der Museumsdirektor David Lambert einen Brief mit einer sensationellen Ankündigung: Die berühmte Zeitmaschine von H. G. Wells wird in der Neujahrsnacht nach London zurückkehren! Voller Zweifel aber getrieben von einer unstillbaren Neugier, findet er die Zeitkapsel schließlich tatsächlich. Was nun?
In einem verborgenen Versteck untersucht er die Maschine, versteht deren Mechanismus aber nicht. Als er erfährt, dass er unheilbar erkrankt ist, beschließt er, 500 Jahre in die Zukunft zu reisen, in der Hoffnung, dass der medizinische Fortschritt der kommenden Jahre ihn retten können wird - und in der Hoffnung, seine Geliebte auf diese Weise zurückzugewinnen...

Während David seinen Fuß in ein üppiges, aber auch bedrohliches Neu-England des Jahres 2500 setzt und Schritt für Schritt eine erstaunliche Zukunft erforscht, erfährt der Leser die bittersüße Liebesgeschichte um Daivd, seinen Freund Bird (Altphilologe und Jazzmusiker aus dem East End) und die schöne, exzentrische Ägyptologin Anita. Von beiden Männern verzweifelt geliebt, war sie mit 32 Jahren eines unerklärlichen Todes gestorben.

Erzählt wird der gesamte Roman in Briefform - die längste Passage davon ist ein langer Brief Davids an seine verstorbene Geliebte, in dem er sowohl die Vergangenheit Revue passieren lässt als auch seine Gegenwart in der Zukunft beschreibt: bildhaft, eindrücklich und intensiv, teilweise gespickt mit Biss und Humor (der Ness-Kaffee in Schottland), teilweise melancholisch.

"Diese Gefühle nach dem Ereignis: Warum ist das Echo immer stärker als das Geräusch? Warum löst die Erinnerung soviel Schmerz aus? Die Leute kommen und gehen, und du merkst kaum, was sie denken und fühlen, du merkst kaum, was du selbst fühlst und denkst. Aber dann, eines Tages, wenn du am wenigsten damit rechnest, stößt die Erinnerung dir eine Klinge ins Herz: Was man zusammen getan hat, und was man nicht zusammen getan hat; und plötzlich stürzt du in einen Abgrund, und nur deine Trauer ist bei dir." (S. 374)

Das Szenario, das Ronald Wright von der Welt des Jahres 2500 entwirft, hält der heutigen Gesellschaft einen deutlichen Spiegel vor Augen. Die Folgen unseres heutigen Handelns: Ausbeutung von Ressourcen und Natur, Überbevölkerung, Klima- und Umweltsünden, Wohlstandsmüll - die Rechnung hat David Lambert vor Augen.
Dieses Buch stellt insgesamt jedoch einen gelungenen "Genremix" dar, da Wright es schafft, Romanze, Drama, Zukunftsvision, Nostalgie, Abenteuer und ein bißchen Grusel in jede Menge zynischer Gesellschaftskritik zu verpacken, so dass hin und wieder auch ein lautes Lachen möglich ist.

"Seit einer Woche nur Sonne und stetiger Westwind. Das Wetter verzaubert von freundlichen Göttern. (...) Abends füllt sich das Wasser mit einem phosphoreszierenden Licht, das unter dem Bug leuchtet, als wäre in der Tiefe des Meeres ein zweiter Mond aufgegangen. (...) Ich fühle mich wie Noah, der im Regen tanzt." (S. 383)

Ein Buch, das sich nicht schnell lesen lässt. Ein Buch, das nicht vor Spannung strotzt. Doch ein Buch, das zu fesseln vermag mit Detailverliebtheit und Fantasie, mit einer einnehmenden Schreibweise - und mit Stoff zum Nachdenken. Wenn man aber den Menschen aus dem Mittelpunkt der Überlegungen heraus rückt, vermittelt das Buch auch Hoffnung.
Und so schloss ich das Buch schließlich mit einem lächelnden Seufzen...


© Parden


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Stadtbuecherei_Wuerzburgs avatar

Rezension zu "Eine kurze Geschichte des Fortschritts" von Ronald Wright

Rezension zu "Eine kurze Geschichte des Fortschritts" von Ronald Wright
Stadtbuecherei_Wuerzburgvor 8 Jahren

Aus der Sicht der Paläontologie, ist der Mensch ein Neuling auf der Weltbühne. Dazu kommt, dass im Verhältnis zur Dauer der menschlichen Existenz die Geschichte des Fortschritts eine erstaunlich kurze Zeitspanne einnimmt.
Dennoch haben eben jene 12000 Jahre des Fortschritts das Gesicht unseres Planeten drastisch verändert. Die Ausrottung des Neandertalers, das gnadenlose Abholzen und Versalzen der Ackerböden aufgrund mangelhafter Bewässerungstechniken der ersten Hochkulturen in Mesopotamien, die Überbevölkerung und Ausbeutung natürlicher Ressourcen durch das antike Rom und die Mayakultur bis hin zur Hochkultur der Osterinseln: Dies alles sind plausible Beispiele für das Argument, dass in jeder Hochkultur ein Selbstzerstörungstrieb steckt. Der Autor stellt diesen untergegangenen Zivilisationen unsere eigene gegenüber, der die Möglichkeit zur Selbstvernichtung durch Atombomben und Umweltzerstörung innewohnt. Im Gegensatz jedoch zu früheren Kulturen hat der heutige Mensch im Falle von Misswirtschaft keine Ausweichmöglichkeiten mehr. Überall holzen wir Wälder ab, fischen Meere leer, bauen, plündern hemmungslos die letzten Ressourcen. Keine Ecke der Biosphäre kann unserem Turbokapitalismus-Müll entkommen. Fortschritt ist ein Mythos, der entfesselt und enthemmt die Menschheit in den Untergang treibt, wenn wir nicht massiv so existenzielle Probleme wie die Überbevölkerung in den Griff bekommen. Da hilft uns auch kein Aufschwung, denn die Wirtschaft hat sich in den letzten hundert Jahren vervierzigfacht. Wrights Buch verdient größte Beachtung! Sicher ist dieses Buch nicht optimistisch, doch öffnet es einem die Augen, denn die Zeit für das Experiment Zivilisation läuft ab.

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