Ronald Wright Eine kurze Geschichte des Fortschritts

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Inhaltsangabe zu „Eine kurze Geschichte des Fortschritts“ von Ronald Wright

Selbst im Verhältnis zur Geschichte seiner eigenen Existenz auf Erden ist die Geschichte des menschlichen Fortschritts kurz. Und sie könnte schon bald zu Ende sein. Wie gingen Aufstieg und Fall bedeutender Zivilisationen vor sich, was können, ja müssen wir daraus lernen? Ronald Wright gibt in seinem ebenso kurzweiligen wie nachdenklichen Durchgang durch unsere Gattungsgeschichte Antworten auf diese Fragen. "Der große Vorteil, den wir haben, unsere beste Chance, ist unser Wissen um die vergangenen Gesellschaften. Wir können sehen, wie und warum sie gescheitert sind. Homo sapiens hat die Informationen, sich selbst als das zu erkennen, was er ist: ein eiszeitlicher Jäger, stehen geblieben auf halbem Weg zur Intelligenz, gescheit, aber nur selten weise." (Ronald Wright )

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  • Rezension zu "Eine kurze Geschichte des Fortschritts" von Ronald Wright

    Eine kurze Geschichte des Fortschritts
    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    22. December 2010 um 10:10

    Aus der Sicht der Paläontologie, ist der Mensch ein Neuling auf der Weltbühne. Dazu kommt, dass im Verhältnis zur Dauer der menschlichen Existenz die Geschichte des Fortschritts eine erstaunlich kurze Zeitspanne einnimmt. Dennoch haben eben jene 12000 Jahre des Fortschritts das Gesicht unseres Planeten drastisch verändert. Die Ausrottung des Neandertalers, das gnadenlose Abholzen und Versalzen der Ackerböden aufgrund mangelhafter Bewässerungstechniken der ersten Hochkulturen in Mesopotamien, die Überbevölkerung und Ausbeutung natürlicher Ressourcen durch das antike Rom und die Mayakultur bis hin zur Hochkultur der Osterinseln: Dies alles sind plausible Beispiele für das Argument, dass in jeder Hochkultur ein Selbstzerstörungstrieb steckt. Der Autor stellt diesen untergegangenen Zivilisationen unsere eigene gegenüber, der die Möglichkeit zur Selbstvernichtung durch Atombomben und Umweltzerstörung innewohnt. Im Gegensatz jedoch zu früheren Kulturen hat der heutige Mensch im Falle von Misswirtschaft keine Ausweichmöglichkeiten mehr. Überall holzen wir Wälder ab, fischen Meere leer, bauen, plündern hemmungslos die letzten Ressourcen. Keine Ecke der Biosphäre kann unserem Turbokapitalismus-Müll entkommen. Fortschritt ist ein Mythos, der entfesselt und enthemmt die Menschheit in den Untergang treibt, wenn wir nicht massiv so existenzielle Probleme wie die Überbevölkerung in den Griff bekommen. Da hilft uns auch kein Aufschwung, denn die Wirtschaft hat sich in den letzten hundert Jahren vervierzigfacht. Wrights Buch verdient größte Beachtung! Sicher ist dieses Buch nicht optimistisch, doch öffnet es einem die Augen, denn die Zeit für das Experiment Zivilisation läuft ab.

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  • Rezension zu "Eine kurze Geschichte des Fortschritts" von Ronald Wright

    Eine kurze Geschichte des Fortschritts
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2008 um 10:43

    Klasse geschriebenes Sachbuch mit interessanten Fakten und Überlegungen!