Rongliang Zhang , Eugene Bach Bis zum Äußersten

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Inhaltsangabe zu „Bis zum Äußersten“ von Rongliang Zhang

Er ist jung und hat eine vielversprechende Parteikarriere vor sich. Sein neuer christlicher Glaube scheint gut zu den Zielen der Kommunistischen Partei Chinas zu passen. Bis ihm kurz vor seiner Taufe aufgeht, dass er in große Schwierigkeiten geraten könnte… Zhang kommt aufgrund seines Glaubens an Jesus insgesamt mehr als 15 Jahre in Haft. Er wird aber auch Zeuge der beispiellosen Erweckung, die in China seit den 1980er-Jahren anhält. Vor den Augen der Leser entfaltet sich das tief bewegende Leben eines Menschen, der in seiner Hingabe an Jesus bis zum Äußersten geht. Mit einem Vorwort seines Freundes Bruder Yun, dem „Heavenly Man“.

Eine sehr bewegende Lebensgeschichte, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

— Rubine
Rubine

Eine sehr eindrückliche Autobiographie über einen Chinesen, der sein Leben trotz aller Widerstände Gott widmet.

— lesebiene27
lesebiene27

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  • Sehr bewegende Lebensgeschichte

    Bis zum Äußersten
    Rubine

    Rubine

    21. October 2016 um 20:34

    Dieses wundervolle Buch erzählt die Geschichte von Zhang Rongliang, der sein Leben dem Dienst für Gott verschrieben hat. 1951 in China geboren, kam er durch seinen Großonkel zum Glauben an Jesus Christus, der ihn fortan nicht mehr losgelassen hat. In einem Land wie China war das zu dieser Zeit etwas besonderes, denn wer sich hier öffentlich zu Jesus bekennt, der wird verfolgt, eingesperrt und gefoltert. Auch Zhang blieb dieses Schicksal nicht erspart, im Gegenteil: Einen Großteil seines Lebens verbrachte er in Gefängnissen, ohne seinen Glauben auch nur ein einziges Mal zu verleugnen. Er harrte aus und verlor dank Gottes Geist und der betenden Unterstützung seiner Familie, Freunde und Gemeinde nie den Glauben an eine bessere Zukunft für sein Land. Seine bewegende Geschichte führt von seiner Jugendzeit, in der er selbst noch politisch aktiv war, über verschiedene Arbeitslager bis hin zur großen Erweckung Chinas und der Gründung von Hauskirchen und Untergrundnetzwerken. Zhang trug trotz seiner Verfolgung durch sein evangelisierendes Auftreten maßgeblich dazu bei, dass sich die Gemeinde stetig vergrößerte. Und er erlebt, wie sich China wandelt und immer offener wird, auch wenn die Christen nach wie vor dort noch im Untergrund sind. Diese Lebensgeschichte hat mich von der ersten Seite an begeistert, fasziniert und mitgerissen. Ich wusste bisher nicht viel über das Christentum in China und auch nicht über die politische Geschichte des Landes. Anhand von Zhangs Erklärungen und dem, was ihm alles widerfahren ist, konnte ich mir sehr gut ein Bild davon machen, was es bedeutet, in China ein Christ zu sein. Nicht nur einmal hat mir der Text ein Tränchen in die Augen getrieben. Dabei sind die Schilderungen keineswegs brutal oder unerträglich. Das Buch ist so geschrieben, dass man es auch als Zartbesaiteter gut verkraften kann. Mich haben die vielen Wunder beeindruckt, die Zhang erleben durfte und durch die man Gottes Wirken in der Welt deutlich sehen kann. Man spürt, mit welcher Kraft er glaubt und betet, und das ist ansteckend, obwohl es ja nur geschriebenes Wort ist, und man Zhang nicht leibhaftig vor sich stehen hat. Wie überzeugend müssen da erst seine Predigten sein! "Jedes Buch, das man liest, hinterlässt Spuren, aber wenn man Tag für Tag immer in demselben Buch liest, sind diese Spuren tief, und wenn dieses Buch das Wort Gottes ist, verwandelt es das Leben", schreibt Zhang. Sein größter Schatz in all der schlimmen Zeit war es, eine Bibel zu besitzen. Das können wir uns hier im Westen gar nicht vorstellen. Ich habe allein mehrere verschiedene Übersetzungen hier stehen, und in China musste damals eine ganze Gemeinde mit nur einer Bibel auskommen. Und wenn die Polizei sie fand, wurde der Besitzer sofort verhaftet. Das schlimme ist ja, dass das in vielen Ländern der Welt heute noch so ist, in denen keine Religionsfreiheit existiert. Ich werde "Bis zum Äußersten" auf jeden Fall noch ein zweites Mal lesen, denn die vielen wertvollen Gedanken und Ermutigungen konnte ich beim ersten Mal gar nicht alle aufnehmen. Ich habe sie zwar wahrgenommen, aber ich musste unbedingt schnell weiterlesen, weil es so spannend war. Ein tolles Zeugnis, das man unbedingt gelesen haben sollte!

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  • Ein bemerkenswertes Glaubenszeugnis aus China

    Bis zum Äußersten
    blessed

    blessed

    17. October 2016 um 12:13

    Zhang Rongliang wird 1951 in China geboren. Wenige Jahre vor der Kulturrevolution wird er mit knapp 12 Jahren Christ. Als junger Mann beginnt er eine vielversprechende Parteikarriere. Doch sein christlicher Glaube steht im Widerspruch zur Ideologie der Partei. Dies führt schnell dazu, dass Zhang Rongliang nicht nur seine Arbeitsstelle verliert, sondern auch aufgrund seines Glaubens verfolgt wird. Dennoch verleugnet er Jesus nicht und bleibt Ihm treu. Insgesamt verbüßt er fünf Haftstrafen und verbringt wegen seines Glaubens an Jesus Christus mehr als 15 Jahre unter schwersten Bedingungen in Haft.Dreißig Jahre lang diente Zhang Rongliang als einer der Leiter der Fangcheng-Hauskriche. Noch heute ist er in diesem Bezirk als Gemeindeleiter aktiv. "Bis zum Äußersten" gibt einzigartige Einblicke in die Geschichte der Untergrundkirchen und der Christenverfolgung in China. In 32 recht kurzen Kapiteln und einem Nachwort schildert Zhang Rongliang sein persönliches Glaubenszeugnis und wie es ist, als Christ in China zu leben."Bis zum Äußersten" ist eine bemerkenswerte Autobiographie; ein ermutigendes, aber auch herausforderndes und ernüchterndes Buch. Es ist nur sehr schwer vorstellbar, wie es unseren verfolgten Glaubensgeschwistern ergeht. Umso wichtiger sind Bücher wie dieses!

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  • Leben in der Untergrundkirche

    Bis zum Äußersten
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    13. September 2016 um 16:07

    Der Autor Zhang Rongliang war und ist Teil der chinesischen Untergrundkirche. Er lässt uns in seinem Buch an langen Jahren der Verfolgung und Unterdrückung teilhaben, welche er und viele andere im Namen Gottes erlitten haben. Von seinem raschen Aufstieg in der Partei und seinem schnellen Fall, von den Auswüchsen des Kommunismus und den Verhältnissen in Arbeitslagern, nicht zuletzt aber von absoluter Hingabe handelt dieses Buch. Ich muss sagen, dass ich etwas schwer in die Thematik hineingekommen bin, weil mir vieles völlig fremd war. Natürlich ist die Geschichte, die wir hier erfahren, erschütternd. Allein aus menschlicher Sicht ist es für uns im modernen Westen wahrscheinlich unvorstellbar, wie es gewesen sein muss, in einem solchen China zu leben. Allein die plumpe Art und Weise, mit welcher die Verfechter des Kommunismus versucht haben, alle fremden Denkweisen auszurotten, schreit geradezu nach Widerstand. Zhang ist bewunderswert, weil er in dieser Umgebung aufgestanden ist, niemals aufgegeben hat und vor allem sein Vertrauen und seinen Glauben an Gott niemals aufgegeben hat. Diesen Aspekt des Buches fand ich sehr bewegend. Nicht so gut kam ich mit dem Bild eines „guten“ Christen zurecht, welches gezeichnet wurde. Es ist das eine, seinen Glauben nicht zu verleugnen, aber etwas ganz anderes es sogar als Ehre anzusehen, dafür leiden zu „dürfen“ und für dieses Privileg zu beten. Das entzieht sich meinem Verständnis und ist aus meiner Sicht eine sehr radikale Sichtweise. Jedoch soll es hier nicht meine Aufgabe sein, Zhangs Art des Glaubens zu kritisieren. Als Erfahrungsbericht ist sein Buch sicherlich wertvoll. Jedoch hat es sich auch ein wenig hingezogen. Im Prinzip passiert immer das gleiche, nur in einer anderen Umgebung. Das machte das Lesen etwas mühsam. Insgesamt ein interessantes Buch, welches sich mit einem wichtigen, aber leider totgeschwiegenen Thema befasst, über welches einige wahrscheinlich so gut wie nichts wissen. Allein aus diesem Grund solltet ihr das Buch lesen, um euch ein Bild machen zu können von dem, was in China passiert ist und immer noch passiert.  

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  • Die Autobiographie eines Christen in China

    Bis zum Äußersten
    lesebiene27

    lesebiene27

    08. September 2016 um 20:52

    Inhalt: Zhang Rongliang wird 1951 in China in einer Zeit geboren, die vor allem durch schwere Hungersnöte geprägt ist. Auch sein eigener Vater verhungert, als Zhang noch klein ist. Einen kurzen Aufschwung in seinem Leben erfährt er, als er in jungen Jahren der Kommunistischen Partei beitritt und dort erfolgreich die Interessen der Machthaber vertritt. Als er dann jedoch vor der Wahl steht sein Leben der Politik zu widmen oder sich zu seinem christlichen Glauben zu bekennen, entscheidet er sich dafür das Wort Gottes zu predigen. Immer wieder kommt er deshalb ins Gefängnis, in Umerziehungs- und Arbeitslager und wird gefoltert, muss Hunger und Schmerzen erdulden. Das Ziel dabei: er soll Gott und Jesus verleugnen und seinem „Aberglauben“ abschwören. Doch Zhang Rongliang bleibt dabei und muss somit insgesamt 15 Jahre im Gefängnis erdulden. Meine Meinung: Der Schreibstil dieses Buches ist ziemlich nüchtern gehalten. Als Leser habe ich dennoch gespürt, wie es Zhang ergangen sein muss. Dies hat mich sehr berührt, denn die beschriebene Atmosphäre ist bedrückend. Man spürt beim Lesen, dass Zhang mit seiner Autobiographie von seinem Glauben berichten möchte, indem er davon erzählt, wie sehr ihm Gott in all den schweren Jahren geholfen hat. Diese Beschreibungen fand ich eindrücklich – genauso wie die Beschreibungen darüber, wie sehr er an seinem Glauben festhält, obwohl er dafür schwer misshandelt wird. Seiner Erzählung zufolge ist es ihm nie in den Sinn gekommen, Gott zu verleugnen, wofür er sich viel Respekt verdient hat. Mir hat aber auch gefallen, dass das Buch nicht nur den Leidens- und Lebensweg von Zhang beschreibt, sondern allgemein die (politische) Situation mit der kirchlichen Geschichte verwebt. So werden das Frauenbild in China, alte Traditionen und Bräuche sowie die Kulturrevolution ansatzweise thematisiert. Ebenso hat mir gefallen, dass der Autor seine eigenen Fehler nennt, die er im Laufe seines Lebens gemacht hat. Sehr eindrücklich sind in der Hinsicht seine Fehldeutungen in Gottes Plan, die er demütig beschreibt. Kurze Kapitel, die vor allem die Höhepunkte seines eigenen Lebens, der Entwicklung der christlichen Kirche in China und den politischen Fortschritt des Landes wiedergeben, erleichtern das Pausieren nach verschiedenen Themen. Ebenso ermöglichen sie ein schnelles Voranschreiten innerhalb der Biographie. Einzig die vielen verschiedenen Namen von chinesischen Männern in der Biographie sind mir grade am Anfang schwer gefallen zu merken. Für mich klangen sie so ähnlich, dass ich immer wieder zurück blättern musste, um zu schauen, ob sie nicht dieselben Menschen sind. Fazit: Die Biographie „Bis zum Äußersten“ von einem der bekanntesten und einflussreichsten Leiter der chinesischen Untergrundkirche namens Zhang Rongliang ist sehr empfehlenswert. Ich habe beim Lesen viel Neues dazu gelernt und bin nachhaltig beeindruckt von der Willensstärke und der Glaubensüberzeugung des Mannes. Ich möchte hiermit eine Empfehlung für das Buch aussprechen und 5 von 5 Sternen vergeben.

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  • China - wo Glauben das Leben kosten kann

    Bis zum Äußersten
    heaven4u

    heaven4u

    15. August 2016 um 09:46

    Zhang Rongliang hat es nicht leicht im Leben. Als er ganz jung ist, stirbt sein Vater und ständig muss er hungern, weil in China das Essen knapp ist. Umso vielversprechender ist es für ihn, als er eine Karriere in der Partei machen kann. Doch er ist Christ und das ist nicht vereinbar mit der Partei. Als die Regierung merkt, dass er an diesen „Aberglauben“ glaubt, kommt er ins Gefängnis. Immer wieder wird er inhaftiert, kommt ins Arbeitslager und wird gefoltert. Doch Zhang Rongliang hält unter allen Umständen an seinem Glauben fest und nimmt alles in Kauf um Jesus dienen zu können. Beim Lesen dieser Autobiografie kamen mir abwechselnd die Tränen oder ich hatte Gänsehaut. Unglaublich, was der Autor alles erleben musste. Viele Dinge haben mich auch an das Leben in der ehemaligen DDR erinnert. Religion war dort zwar nicht verboten, aber vor allem Freikirchen wurden sehr kritisch beäugt, beschattet und oft auch verhaftet. Die Polizei in China war in der Zeit der Kulturrevolution besonders brutal und einfallsreich was die Strafen angingen. Viele Christen starben in dieser Zeit. Dennoch zeigt es, wie sehr die Menschen sich nach Jesus sehnen und ihm nachfolgen. In unserer konsumübersättigten westlichen Welt denken die Menschen, ohne Gott geht es auch. Zhang Rongliang ist der Begründer und Leiter der chinesischen Untergrundkirche. In China darf man nicht öffentlich Gottesdienst feiern, daher finden die Treffen heimlich statt. Umso größer ist die Gefahr, verraten und inhaftiert zu werden. Das passiert immer wieder, aber die Gemeinde lässt sich nicht entmutigen. Millionen Menschen bekehren sich und leben mit der ständigen Gefahr. Zwar ist einiges in den letzten Jahren besser geworden, doch öffentlich Gottesdienst feiern ist immer noch ein Risiko, wenn auch die Bestrafung nicht mehr so hart ist. Das Buch ermutigt, für die chinesischen Christen zu beten und dafür dankbar zu sein, dass wir die Freiheit haben, zu jeder Zeit und ohne Strafe von Gott reden zu dürfen. Ein Buch was jeder Christ lesen sollte um dankbar zu werden und sich für seine Glaubensgeschwister einzusetzen. Ein bewegendes Leben!

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