Ronja Weisz Riding Home

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Inhaltsangabe zu „Riding Home“ von Ronja Weisz

Nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Livvy Franklin die Welt zusammen. Als Übergangslösung lässt sie sich von ihrem Vater nach Silver Springs, dem Hauptsitz des Nevada Charters der Death Raiders, holen. Er verschafft ihr einen Job an der Bar des Casinos, das dem Club gehört. Livvy versucht, sich an die raue Welt des Death Raiders Motorradclubs zu gewöhnen, doch es fällt ihr schwer. Dennoch ist sie fasziniert von einem der Männer im Club. Ronan Walsh. Ronan ist ein ehemaliger irischer Elitesoldat und ein sehr verschlossener Mann. Während die Anziehungskraft zwischen ihnen von Tag zu Tag stärker wird, kommt für Ronan jedoch eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Livvy, die zudem noch die Tochter eines anderen Mitglieds ist, nicht in Frage. Zu sehr hat er sich entfernt von dem liebenden, leidenschaftlichen Mann, der er einst war. Doch ein gestohlener Kuss im Schatten des Clubhauses und die Dinge entwickeln sich anders, als Ronan geplant hat.

Liest sich prima, Luft nach oben ist hinsichtlich der Spannung sicher auch noch gegeben. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau!

— AenHen

Für mich eher mittelmäßig aber dennoch ein paar gute Lesestunden geschenkt. Hoffe der nächste Band wird erheblich besser.

— sabbel0487

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    Riding Home

    AenHen

    26. September 2017 um 09:49

    Riding Home ist der Auftakt einer Reihe um den Death Raiders MC, einen Motorradclub in Nevada. Für mich war es der erste Roman aus einem Genre, dass sich wie ich nun weiß, MC Romance nennt, und dem man doch so einiges abgewinnen kann, wie ich finde. Zum Inhalt: Livvys Vater Cope ist Mitglied der Death Raiders. Er hat sie und ihre Mutter verlassen als sie ein kleines Mädchen war, da ein heiles Familienleben auf der einen und ein MC in Schwierigkeiten mit den denkbaren Begleiterscheinungen wie Gewalt, Bedrohung der Familien und Todesfälle irgendwie nicht mehr miteinander vereinbar waren. Nach dem Tod ihrer Mutter fällt Livvy in ein tiefes Loch, verliert ihre Träume und Ziele  - ein eigenes kleines Restaurant am Meer - aus dem Blick. Cope holt sie schließlich zu sich, da er zwar in Livvys Augen nie für sie da, im Hintergrund aber immer Teil ihres Lebens war, da ihre Mutter und er sich nach wie vor gut miteinander verstanden. Und nun steckt sie plötzlich in einer ganz neuen Welt, einem eigenen Kosmos, den sie eigentlich gar nicht kennen will und doch ist sie plötzlich ein fester Bestandteil der zweiten Familie ihres Vaters. Und wird sie auch mit allem konfrontiert, was damit einhergeht: Glücksspiel, Prostitution, harte Hierarchien, ein gewisses Maß an Gewalt. Aber auch Zusammenhalt und Loyalität – und dann doch einem irgendwie sehr faszinierenden Menschen, der auf den ersten, zweiten und dritten Blick (ebenfalls Mitglied im MC, deutlich älter, und irgendwie emotional offensichtlich vorbelastet – der UPS-Laster – tolle Metapher!) definitiv nicht zu ihr passt und doch… na ja, Gefühle fragen ja schon mal häufiger nicht danach, ob das den Betroffenen gerade so passt, wo sie da entstehen. Vor einem Happy End sind aber natürlich auch einige Widrigkeiten zu überwinden und das liegt nicht nur an der speziellen Kombination der beiden Protagonisten Livvy und Ronan sondern auch an dem ganzen MC-Umfeld. Fazit: Ich habe es wirklich gerne gelesen. Ich mochte sehr, dass die Geschichte nicht nur und ausschließlich um „Liebe“ ging, sondern auch das ganze drum herum nicht zu kurz kam und eine wirklich abwechslungsreicher Plot zugrunde liegt. Auch hat mir gut gefallen, dass auch aus der Perspektive von Ronan erzählt wurde, und so auch seine Probleme mit seiner Vergangenheit und seinem Verhältnis zu Beziehungen im Allgemeinen und Livvy im Besonderen deutlich wurden. Ich muss allerdings auch sagen, dass es mir fast ein wenig zu schnell, zu glatt ging mit den beiden. Klar, man kann auch keine 25 Kapitel schreiben, wie zwei nur umeinander rumschleichen, aber irgendwie ging es mir doch zu flott. Vor allem in Bezug auf Livvy fehlte mir vielleicht dann auch ein bisschen mehr Zweifel an der Sache an sich. Die Charaktere waren insgesamt hingegen für mich stimmig aufgebaut, wobei ich aber mit meinen Vorstellungen – auch optisch – doch echt sehr an Sons of Anarchy kleben geblieben bin und Ronan für mich von Anfang an „Chibs“ war, was natürlich auch an gewissen Parallelen der beiden liegt, aber ich konnte mich von meiner sofortigen Festlegung einfach nicht mehr lösen. Fazit: liest sich prima, Luft nach oben ist hinsichtlich der Spannung sicher auch noch gegeben. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau. Mir ist nichts unlogisches oder nicht schlüssiges aufgefallen, von daher passt auch das sehr gut. „Death Raiders MC 1“ lässt ja nun eindeutig auf einen zweiten Teil schließen, wobei ich da sehr gespannt bin, ob der Fokus auf Livvy und Ronan bleibt, oder eine andere Konstellation beleuchtet wird.

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  • Da ist noch Luft nach oben!

    Riding Home

    Ansha

    24. September 2017 um 18:53

    Ein großes Dankeschön an den Sieben Verlag für die Bereitstellung des kostenlosen Rezensionsexemplares. Jedoch nimmt dies keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.Der Klappentext und das Cover haben mich direkt angesprochen und daher musste ich auch dieses Buch einfach lesen. Leider konnten meine hohen Erwartungen nicht erfüllt werden, denn Autoren wie Joanna Wylde, Madeline Sheehan oder Catalina Cudd haben die Messlatte in den letzten Jahren sehr hoch gelegt.Aber fange ich doch erstmal an. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und so habe ich das Buch dennoch bis zum Ende durchgelesen. Schreiben kann die Autorin, daran lag es nicht.Mir fehlte einfach die Tiefe. Nicht nur bei den Charakteren die irgendwie flach blieben, nein auch bei der Story.Die erste Hälfte zieht sich in die länge und man erfährt kaum Dinge und ich hab mich immer wieder gefragt wann es endlich los geht. Die Konflikte die Livvy und Ronan mit sich rumschleppen, kriegen kaum Aufmerksamkeit und irgendwie liegt alles an der sich langsam anbahnenden Liebesgeschichte. Das es sich hier eher langsam entwickelt fand ich gut und zwischendurch kamen die Gefühle auch bei mir an - aber die meiste Zeit war es mir hier auch zu oberflächlich.Die zweite Hälfte vom Buch nimmt dann rasant Fahrt auf und man erfährt auch mehr Hintergründe aber irgendwie auch nicht genug, sondern das ganze wirkte auf mich eher schnell abgehandelt, sodass ich am Ende immer noch offene Fragen bei Ronan und Livvys Geschichte hatte.Auch die Probleme in der Vater Tochter Beziehung hätten etwas mehr in die Tiefe gehen können. Man bekommt zwar einen kleinen Einblick und kann etwas mitfühlen, aber am Ende war es mir auch hier eine zu schnelle Abwicklung.Durch den flüssigen und auch fesselnden Schreibstil und der besseren zweiten Hälfte vergebe ich 3 Sterne und werde dem zweiten Band wohl auch noch eine Chance geben.Aber macht euch doch am besten selbst ein Bild :)

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  • Death Raiders: Ronan & Livvy

    Riding Home

    sabbel0487

    23. September 2017 um 21:41

    Nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Livvy Franklin die Welt zusammen. Als Übergangslösung lässt sie sich von ihrem Vater nach Silver Springs, dem Hauptsitz des Nevada Charters der Death Raiders, holen. Er verschafft ihr einen Job an der Bar des Casinos, das dem Club gehört. Livvy versucht, sich an die raue Welt des Death Raiders Motorroadclubs zu gewöhnen, doch es fällt ihr schwer. Dennoch ist sie fasziniert von einem der Männer im Club. Ronan Walsh. Ronan ist ein ehemaliger irischer Elitesoldat und ein sehr verschlossener Mann. Während die Anziehungskraft zwischen ihnen von Tag zu Tag stärker wird, kommt für Ronan jedoch eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Livvy, die zudem noch die Tochter eines anderen Mitglieds ist, nicht in Frage. Zu sehr hat er sich entfernt von dem liebenden, leidenschaftlichen Mann, der er einst war. Doch ein gestohlener Kuss im Schatten des Clubhauses und die Dinge entwickeln sich anders, als Ronan geplant hat.[Lesemonat]September 2017[Mein Fazit]Das Cover an sich gefällt mir sehr gut und passt eigentlich auch ziemlich gut zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil an sich war sehr gut zu lesen, auch wenn es stellenweise ein wenig langatmig war.Livvys Leben ändert sich nach dem Tod ihrer Mutter und kommt wieder mit ihrem Vater in Verbindung, der sie all die Jahre kaum beachtet hat. In der rauen Welt der „Death Raiders“ versucht sie für die Übergangszeit Fuß zu fassen und begegnet dort den wesentlich älteren Ronan, der auch in seinem Club sehr hoch angesehen ist. Ronan ist Mitglied der Nevada Chapters „Death Raiders“ und genießt auch dort ein gewisses hohes Ansehen bei den anderen Mitgliedern. Er verbirgt etwas, dass ihn vollends geändert hat. Er ist weit entfernt von dem liebenden, leidenschaftlichen Mann, der er einst war.Eine gesunde Abwechslung war es durchaus, dass die Protagonisten zum einen aus verschiedenen Welten kamen und zum anderen der Altersunterschied nicht gerade unerheblich war. Den man erst genau nach etwa der Hälfte des Buches erfährt. Weiteres was man erst recht spät erfährt, was damals Ronan wiederfahren ist. Dadurch wurde schon ein wenig die Spannung aufrecht erhalten, die ein wenig in diesem Buch geherrscht hat. An einigen Stellen war für mich das eBook auch ein wenig langatmig. Besonders die teilweise beschriebenen Details, die im Endeffekt immer wieder erwähnt werden. Dennoch sorgen auch für überraschende Wendungen zwischendurch, dass es nicht langweilig wird. Ich hoffe, dass es im zweiten Band noch erheblichen Steigerungspotenzial geben wird. Und die negativen Einflüsse in diesem Band behoben werden. Zu einem Pageturner hat sich das eBook allerdings für mich nicht wirklich entwickelt, da es mich nicht immer an sich fesseln konnte. Die Protagonisten sind nur bedingt mir als Leser ans Herz gewachsen, was mir eigentlich bei Büchern immer ziemlich wichtig ist um noch tiefer in die Geschichte einzutauchen. Neben dem Blut vergießen, spielt auch ein nicht gerade geringer Verrat eine wesentliche Rolle. Und man lernt auch als Leser die Loyalität zwischen den Mitgliedern eines Motorradclubs kennen.Im Großen und Ganzen hat mich das eBook doch ein paar unterhaltsame Lesestunden verschafft. Doch von der Bewertung her, hat es von mir eher eine mittelmäßige Bewertung erhalten. Dennoch werde ich dem zweiten Band eine Chance geben, in der Hoffnung, dass es sich da auf jeden Fall noch ein wenig steigert.

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