Riding Home

von Ronja Weisz 
3,5 Sterne bei8 Bewertungen
Riding Home
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DrunkenCherrys avatar

Von harten Bikern erwarte ich mehr Spannung und Brutalität. War mir doch etwas zu zahm.

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Liest sich prima, Luft nach oben ist hinsichtlich der Spannung sicher auch noch gegeben. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau!

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Inhaltsangabe zu "Riding Home"

Nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Livvy Franklin die Welt zusammen. Als Übergangslösung lässt sie sich von ihrem Vater nach Silver Springs, dem Hauptsitz des Nevada Charters der Death Raiders, holen. Er verschafft ihr einen Job an der Bar des Casinos, das dem Club gehört. Livvy versucht, sich an die raue Welt des Death Raiders Motorradclubs zu gewöhnen, doch es fällt ihr schwer. Dennoch ist sie fasziniert von einem der Männer im Club. Ronan Walsh. Ronan ist ein ehemaliger irischer Elitesoldat und ein sehr verschlossener Mann. Während die Anziehungskraft zwischen ihnen von Tag zu Tag stärker wird, kommt für Ronan jedoch eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Livvy, die zudem noch die Tochter eines anderen Mitglieds ist, nicht in Frage. Zu sehr hat er sich entfernt von dem liebenden, leidenschaftlichen Mann, der er einst war. Doch ein gestohlener Kuss im Schatten des Clubhauses und die Dinge entwickeln sich anders, als Ronan geplant hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864437465
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:252 Seiten
Verlag:Sieben-Verlag
Erscheinungsdatum:01.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    lisaa94s avatar
    lisaa94vor 2 Monaten
    Riding Home

    Meine Meinung:

    Cover:

    Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr gut, auch wenn gelb nicht gerade meine Lieblingsfarbe ist. Der Mann sieht verdammt heiß und verdammt nach einem Rocker aus, auch der Rest passt zu einer spannenden und packenden MC-Story.

    Wem das Cover alleine nicht reicht, spätestens nach dem Klappentext war für mich klar, dieses Buch muss und will ich kennen lernen. Es schreit nach sympatischen Charakteren, einer tollen  Clubgemeinschaft, amüsanten aber gewiss auch leidenschaftlichen und dramatischen Momenten, also alles genau nach meinem Geschmack.

    Schreibstil:

    Die Geschichte von Livvy und Ronan ist flüssig, fesselnd, amüsant, leidenschaftlich, voller Gefühlschaos und einfach nur wunderschön - natürlich auf Rocker-Romantik-Niveau 

    Livvy ist eine tolle, junge Frau und weiß, was sie will. Sie ist sehr stark und weiß auch genau wie sie Ronan von sich überzeugen kann. Ronan ist ebenso ein toller, heißer Kerl, aber er trägt noch etwas mit sich, was ihn seine Gefühle zu Livvy noch mehr verdrängen lässt, als die Tatsache, dass sie die Tochter eines Mitgliedes ist... 

    Euch erwartet eine tolle, authentische und von der ersten Seite an packende Rockerstory, die sowohl mit heißen Stellen, mit amüsanten Stellen, mit dramatischen und gefährlichen Stellen, aber auch mit Stellen, die tief unter die Haut gehen und das Herz berühren überzeugen kann.

    Ich freue mich, dass der MC noch weitere Bände bekommt bzw auch schon  hat.

    Charaktere/ Story:

    Livvy lebt zusammen mit ihrer Mutter und vor allem fernab ihres Vaters, der Mitglied des MC Death Raiders in Silver Springs ist. Sie will eigentlich zusammen mit ihrer Mutter ihren Traum von einem eigenen Restaurant verwirklichen, doch diese verstirbt und so muss Livvy zu ihrem Vater, um über die Runden zu kommen und sich irgendwann selbst ihren Traum zu ermöglichen. 

    Die Situation, wie sich die beiden kennen lernen ist nicht die Beste, Vorurteile, Hass und Abneigung sind bei Livvy tief verankert und die beiden brauchen sehr lange bis sie sich langsam annähern. Währenddessen arbeitet sie in einem Casino des MC´s an der Bar, um sich Geld zu verdienen. 

    Ronan, ein weiteres Mitglied des MC´s fasziniert und s´zieht Livvy auf unglaubliche Weise an, dabei hasst sie den MC. Auch Ronan seine Gedanken hängen Livvy hinterher, dabei würde er nie etwas mit der Tochter eines Mitglieds anfangen, geschweige denn, wäre er der Richtige für sie, denn lieben hat er längst verlernt.. 

    Und doch ändert ein Kuss alles und es beginnt eine packende Story voller Sehnsüchte, Leidenschaft, Spannung, einem Vater Tochter Verhältnisses, was sich langsam annähert, einer interessanten Vergangenheit und zweier Herzen, die einen rasanten und steinigen Weg vor sich haben, der gewiss auch gefährlich wird....

    Fazit:

    In letzter Zeit vergeht kein Monat ohne eine MC Story, umso gespannter war ich, eine neue Autorin und einen neuen MC kennen zu lernen. Dieses Buch habe ich bereits Ende letztes Jahres gelesen, aber wie es manchmal so ist, etwas länger gebraucht um nun meine Gedanken für mich und auch für euch zu sortieren.

    Ein neuer MC und eine mega packenden Story. Livvy und Ronan zwei Charaktere die keinen allzu leichten Weg hatten... einfach atemraubend und ein Muss für Fans von solchen Stories, volle Punktzahl ♥♥♥♥♥

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    DrunkenCherrys avatar
    DrunkenCherryvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Von harten Bikern erwarte ich mehr Spannung und Brutalität. War mir doch etwas zu zahm.
    Von harten Bikern erwarte ich mehr

    Nachdem der Sieben Verlag bereits einige super spannende Geschichten über Biker Clubs veröffentliicht hat, bin ich voller Vorfreude an die Story rangegangen. Leider waren meine Erwartungen hier zu hoch.
    Womit ich mich gleich zu Beginn schwer getan habe, war der Schreibstil der Autorin, der oft etwas holprig und ungelenk wirkte. Das besserte sich zwar (oder ich habe mich dran gewöhnt), hat aber oft den Lesefluss gestört. Leider gab es auch viele Feler in der Grammatik bezüglich der Zeiten. Das Buch ist in der Gegenwart geschrieben und es werden oftmals falsche Zeitformen verwendet, wenn es um die Vergangenheit geht.
    Die Geschichte selbst ließ sich ziemlich viel Zeit, um in Gang zu kommen. Die beiden Hauptcharaktere Livvy und Ronan haben mir aber gut gefallen. Leider hatte ich das Gefühl, dass sie nie ihr ganzes Potential entfalten konnten, da sich die Autorin nicht getraut hat, in die Vollen zu gehen.
    So werden interessante Themen wie Ronans Vergengenheit nur schnell abgehandelt, nachdem man ziemlich lange rätseln durfte, was ihm widerfahren ist. Auch Livvys Vergangenheit wird nur beiläufig eingebracht.
    Das größte Manko aber war die fehlende Spannung. Die Story dümpelte vor sich hin und als ich dachte, es ginge endlich los, erstickte die Autorin dies im Keim. Die Wendung, die das Ganze dann noch nahm war zwar okay, aber für meinen Geschmack nicht gut in Szene gesetzt.
    Für harte Biker waren mir die Jungs auch zu zahm. Stellen, die brutaler hätten sein können, wurden so wieder nur zum Beiwerk degradiert. Das ist schade, denn bei einem Motorradclub erwartet man doch, dass es etwas härter zugeht.
    Ich hoffe, dass der zweite Band etwas härter und spannender wird, denn generell waren mir die Charaktere durchaus sympathisch.

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    iris_knuths avatar
    iris_knuthvor 8 Monaten
    Biker und ihr MC

    Das ist mein erstes Buch der Autorin.

    Und ich bin total begeistert von harten Männern auf ihren Bikes.

    Das Cover ist einfach klasse und ich finde es passt perfekt zur Story und den Inhalt des Buches.

    Das Logo der Biker ist auf dem Cover zu sehen. Was mir sehr gut gefällt.

    Der Schreibstil ist locker und leicht. Auch wenn es nicht in der Ich-Form geschrieben ist,

    habe ich schnell in das Buch gefunden.

    Der Spannungsbogen war von der ersten bis zur letzten Seite da. Und es war kaum möglich das Buch beiseite zu legen, den man musste immer wissen wie es mit dem MC weiter geht.

    Die Charaktere sind einfach super ausgewählt. Männer mit einem weichen Herz und ihren Bikes.

    Eine tolle Mischung.

    Zum Inhalt werde ich nichts weiter verraten, den das Buch muss man gelesen haben.

    Ich finde am Anfang zog die Story ein wenig, aber dann wurde es im weiterem Verlauf besser. Aufregend und Spannend.

    Es gibt jetzt viele Autorinnen über Biker und ihre MCs. Und jedes ist was besonders.

    Diese Buch wird nun auch zu meinen Lieblingsbüchern gehören.

    Ein tolles Debüt und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe.

    Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

    Vielen Dank an den Sieben-Verlag für das Rezensionsexemplar,

    was aber nicht meine Meinung beeinflusst hat.

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    Zantalias avatar
    Zantaliavor 9 Monaten
    Anders als erwartet

    Meine Meinung:

    Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich mich mit den Mitarbeitern des Sieben Verlags getroffen und habe "Riding Home" zum schnuppern als Rezensionsexamplars erhalten.

    Nun habe ich das Buch gelesen und kann euch meine Meinung mitteilen.

    "Riding Home" war für mich ein Buch, dass anders ist, als ich es erwartet habe.

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Protagonisten Ronan und der Protagonistin Livvy. Ronan ist ca. 40 Jahre alt und Livvy 25 Jahre. Ein starker Altersunterschied, der mich sehr verwundert hat.

    Ronan zeigt sich zunächst sehr verschlossen. Er ist ein ehemaliger Elitesoldat, der einiges erlebt hat und dieser Erlebnisse haben ihn sehr geprägt. Er ist Biker  bei den "Death Raiders", ein angesehenes Mitglied.

    Livvy ist ein sehr schwieriger Charakter. Am einfachsten lässt sich das Wort "Zicke" als Beschreibung verwenden.  Livvy ist unzufrieden mit allem und jedem und lässt das auch alle Menschen in ihrem Umfeld spüren.

    Erst nach und nach "tauen" die beiden Charaktere auf, was sie erst richtig sympathisch macht.

    Besonders hervorheben möchte ich hierbei noch die Gedanken und Gefühle von Ronan, die sehr intensiv beschrieben wurden und mir sehr gefallen haben.

    Die Lebensweise, Struktur und Gesellschaft der "Death Raiders" steht sehr im Vordergrund der Geschichte. Dies hatte ich persönlich nicht erwartet. Aber es hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen zu diesem Thema empfand ich als sehr interessant und spannend. Auch allgemein brachten die "Death Raiders" eine gewisse Spannung in die Geschichte. Zu Beginn lernt der Leser die Charaktere und die Umgebung kennen. ein sanfter Einstieg, der aber meiner Meinung nach ein bisschen mehr Spannung gebraucht hätte. Ab ca. der Mitte des Buches wurde es hier auch sehr spannend und die Geschichte konnte mich fesseln. Mit dem Ende hatte die Autorin mich positiv überrascht.  

    Allgemein hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen und ich würde gerne mehr von ihr lesen.

    Covertime: Dieser Mann ist einfach als "heiß" zu betiteln. Hier liegt auch der Grund warum ich etwas anderes erwartet hatte bzgl. der Geschichte. Heißer halbnackter Mann auf dem Cover hatte mich eher auf den Gedanken eines "Bumbsbuch" gebracht. Zwar gibt es auch die ein oder andere Szene, die in einem Bett spielt, aber diese hielten sich unerwartet in Grenzen. So sieht man wieder zu welchen Trugschluss ein Bild führen kann.

    Fazit:

    Obwohl ich ein klassisches "Bumbsbuch" erwartet hatte wurde ich mir einer schönen Geschichte mit einzigartigen Charakteren überrascht. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Einziger Kritikpunkt: Ich hätte mir in der ersten Hälfte des Buches ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Die Geschichte rund um die Death Riders hat mir ebenfalls gut gefallen, es war interessant von einer Motorradgang zu lesen. Auf weitere Bücher der Autorin freue ich mich schon jetzt.

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    AenHens avatar
    AenHenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Liest sich prima, Luft nach oben ist hinsichtlich der Spannung sicher auch noch gegeben. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau!
    Mit Vollgas und Gefühl

    Riding Home ist der Auftakt einer Reihe um den Death Raiders MC, einen Motorradclub in Nevada. Für mich war es der erste Roman aus einem Genre, dass sich wie ich nun weiß, MC Romance nennt, und dem man doch so einiges abgewinnen kann, wie ich finde.

    Zum Inhalt: Livvys Vater Cope ist Mitglied der Death Raiders. Er hat sie und ihre Mutter verlassen als sie ein kleines Mädchen war, da ein heiles Familienleben auf der einen und ein MC in Schwierigkeiten mit den denkbaren Begleiterscheinungen wie Gewalt, Bedrohung der Familien und Todesfälle irgendwie nicht mehr miteinander vereinbar waren. Nach dem Tod ihrer Mutter fällt Livvy in ein tiefes Loch, verliert ihre Träume und Ziele  - ein eigenes kleines Restaurant am Meer - aus dem Blick. Cope holt sie schließlich zu sich, da er zwar in Livvys Augen nie für sie da, im Hintergrund aber immer Teil ihres Lebens war, da ihre Mutter und er sich nach wie vor gut miteinander verstanden. Und nun steckt sie plötzlich in einer ganz neuen Welt, einem eigenen Kosmos, den sie eigentlich gar nicht kennen will und doch ist sie plötzlich ein fester Bestandteil der zweiten Familie ihres Vaters. Und wird sie auch mit allem konfrontiert, was damit einhergeht: Glücksspiel, Prostitution, harte Hierarchien, ein gewisses Maß an Gewalt. Aber auch Zusammenhalt und Loyalität – und dann doch einem irgendwie sehr faszinierenden Menschen, der auf den ersten, zweiten und dritten Blick (ebenfalls Mitglied im MC, deutlich älter, und irgendwie emotional offensichtlich vorbelastet – der UPS-Laster – tolle Metapher!) definitiv nicht zu ihr passt und doch… na ja, Gefühle fragen ja schon mal häufiger nicht danach, ob das den Betroffenen gerade so passt, wo sie da entstehen. Vor einem Happy End sind aber natürlich auch einige Widrigkeiten zu überwinden und das liegt nicht nur an der speziellen Kombination der beiden Protagonisten Livvy und Ronan sondern auch an dem ganzen MC-Umfeld.

    Fazit: Ich habe es wirklich gerne gelesen. Ich mochte sehr, dass die Geschichte nicht nur und ausschließlich um „Liebe“ ging, sondern auch das ganze drum herum nicht zu kurz kam und eine wirklich abwechslungsreicher Plot zugrunde liegt. Auch hat mir gut gefallen, dass auch aus der Perspektive von Ronan erzählt wurde, und so auch seine Probleme mit seiner Vergangenheit und seinem Verhältnis zu Beziehungen im Allgemeinen und Livvy im Besonderen deutlich wurden. Ich muss allerdings auch sagen, dass es mir fast ein wenig zu schnell, zu glatt ging mit den beiden. Klar, man kann auch keine 25 Kapitel schreiben, wie zwei nur umeinander rumschleichen, aber irgendwie ging es mir doch zu flott. Vor allem in Bezug auf Livvy fehlte mir vielleicht dann auch ein bisschen mehr Zweifel an der Sache an sich. Die Charaktere waren insgesamt hingegen für mich stimmig aufgebaut, wobei ich aber mit meinen Vorstellungen – auch optisch – doch echt sehr an Sons of Anarchy kleben geblieben bin und Ronan für mich von Anfang an „Chibs“ war, was natürlich auch an gewissen Parallelen der beiden liegt, aber ich konnte mich von meiner sofortigen Festlegung einfach nicht mehr lösen.

    Fazit: liest sich prima, Luft nach oben ist hinsichtlich der Spannung sicher auch noch gegeben. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau. Mir ist nichts unlogisches oder nicht schlüssiges aufgefallen, von daher passt auch das sehr gut. „Death Raiders MC 1“ lässt ja nun eindeutig auf einen zweiten Teil schließen, wobei ich da sehr gespannt bin, ob der Fokus auf Livvy und Ronan bleibt, oder eine andere Konstellation beleuchtet wird.

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    Anshas avatar
    Anshavor einem Jahr
    Da ist noch Luft nach oben!

    Ein großes Dankeschön an den Sieben Verlag für die Bereitstellung des kostenlosen Rezensionsexemplares. Jedoch nimmt dies keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

    Der Klappentext und das Cover haben mich direkt angesprochen und daher musste ich auch dieses Buch einfach lesen. Leider konnten meine hohen Erwartungen nicht erfüllt werden, denn Autoren wie Joanna Wylde, Madeline Sheehan oder Catalina Cudd haben die Messlatte in den letzten Jahren sehr hoch gelegt.

    Aber fange ich doch erstmal an. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und so habe ich das Buch dennoch bis zum Ende durchgelesen. Schreiben kann die Autorin, daran lag es nicht.

    Mir fehlte einfach die Tiefe. Nicht nur bei den Charakteren die irgendwie flach blieben, nein auch bei der Story.
    Die erste Hälfte zieht sich in die länge und man erfährt kaum Dinge und ich hab mich immer wieder gefragt wann es endlich los geht. Die Konflikte die Livvy und Ronan mit sich rumschleppen, kriegen kaum Aufmerksamkeit und irgendwie liegt alles an der sich langsam anbahnenden Liebesgeschichte. Das es sich hier eher langsam entwickelt fand ich gut und zwischendurch kamen die Gefühle auch bei mir an - aber die meiste Zeit war es mir hier auch zu oberflächlich.
    Die zweite Hälfte vom Buch nimmt dann rasant Fahrt auf und man erfährt auch mehr Hintergründe aber irgendwie auch nicht genug, sondern das ganze wirkte auf mich eher schnell abgehandelt, sodass ich am Ende immer noch offene Fragen bei Ronan und Livvys Geschichte hatte.

    Auch die Probleme in der Vater Tochter Beziehung hätten etwas mehr in die Tiefe gehen können. Man bekommt zwar einen kleinen Einblick und kann etwas mitfühlen, aber am Ende war es mir auch hier eine zu schnelle Abwicklung.

    Durch den flüssigen und auch fesselnden Schreibstil und der besseren zweiten Hälfte vergebe ich 3 Sterne und werde dem zweiten Band wohl auch noch eine Chance geben.
    Aber macht euch doch am besten selbst ein Bild :)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich eher mittelmäßig aber dennoch ein paar gute Lesestunden geschenkt. Hoffe der nächste Band wird erheblich besser.
    Death Raiders: Ronan & Livvy

    Nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Livvy Franklin die Welt zusammen. Als Übergangslösung lässt sie sich von ihrem Vater nach Silver Springs, dem Hauptsitz des Nevada Charters der Death Raiders, holen. Er verschafft ihr einen Job an der Bar des Casinos, das dem Club gehört. Livvy versucht, sich an die raue Welt des Death Raiders Motorroadclubs zu gewöhnen, doch es fällt ihr schwer. Dennoch ist sie fasziniert von einem der Männer im Club. Ronan Walsh. Ronan ist ein ehemaliger irischer Elitesoldat und ein sehr verschlossener Mann. Während die Anziehungskraft zwischen ihnen von Tag zu Tag stärker wird, kommt für Ronan jedoch eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Livvy, die zudem noch die Tochter eines anderen Mitglieds ist, nicht in Frage. Zu sehr hat er sich entfernt von dem liebenden, leidenschaftlichen Mann, der er einst war. Doch ein gestohlener Kuss im Schatten des Clubhauses und die Dinge entwickeln sich anders, als Ronan geplant hat.

    [Lesemonat]
    September 2017

    [Mein Fazit]
    Das Cover an sich gefällt mir sehr gut und passt eigentlich auch ziemlich gut zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil an sich war sehr gut zu lesen, auch wenn es stellenweise ein wenig langatmig war.

    Livvys Leben ändert sich nach dem Tod ihrer Mutter und kommt wieder mit ihrem Vater in Verbindung, der sie all die Jahre kaum beachtet hat. In der rauen Welt der „Death Raiders“ versucht sie für die Übergangszeit Fuß zu fassen und begegnet dort den wesentlich älteren Ronan, der auch in seinem Club sehr hoch angesehen ist. Ronan ist Mitglied der Nevada Chapters „Death Raiders“ und genießt auch dort ein gewisses hohes Ansehen bei den anderen Mitgliedern. Er verbirgt etwas, dass ihn vollends geändert hat. Er ist weit entfernt von dem liebenden, leidenschaftlichen Mann, der er einst war.

    Eine gesunde Abwechslung war es durchaus, dass die Protagonisten zum einen aus verschiedenen Welten kamen und zum anderen der Altersunterschied nicht gerade unerheblich war. Den man erst genau nach etwa der Hälfte des Buches erfährt. Weiteres was man erst recht spät erfährt, was damals Ronan wiederfahren ist. Dadurch wurde schon ein wenig die Spannung aufrecht erhalten, die ein wenig in diesem Buch geherrscht hat. An einigen Stellen war für mich das eBook auch ein wenig langatmig. Besonders die teilweise beschriebenen Details, die im Endeffekt immer wieder erwähnt werden.

    Dennoch sorgen auch für überraschende Wendungen zwischendurch, dass es nicht langweilig wird. Ich hoffe, dass es im zweiten Band noch erheblichen Steigerungspotenzial geben wird. Und die negativen Einflüsse in diesem Band behoben werden. Zu einem Pageturner hat sich das eBook allerdings für mich nicht wirklich entwickelt, da es mich nicht immer an sich fesseln konnte. Die Protagonisten sind nur bedingt mir als Leser ans Herz gewachsen, was mir eigentlich bei Büchern immer ziemlich wichtig ist um noch tiefer in die Geschichte einzutauchen. Neben dem Blut vergießen, spielt auch ein nicht gerade geringer Verrat eine wesentliche Rolle. Und man lernt auch als Leser die Loyalität zwischen den Mitgliedern eines Motorradclubs kennen.

    Im Großen und Ganzen hat mich das eBook doch ein paar unterhaltsame Lesestunden verschafft. Doch von der Bewertung her, hat es von mir eher eine mittelmäßige Bewertung erhalten. Dennoch werde ich dem zweiten Band eine Chance geben, in der Hoffnung, dass es sich da auf jeden Fall noch ein wenig steigert.

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    SabineNordlichts avatar
    SabineNordlichtvor 10 Monaten

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