Ronny Stein

 4 Sterne bei 3 Bewertungen

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Ronny SteinWunderkeks mit Nebenwirkung
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Wunderkeks mit Nebenwirkung
Wunderkeks mit Nebenwirkung
 (1)
Erschienen am 09.02.2016
Ronny SteinEin Warnschild hätte genügt
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Ein Warnschild hätte genügt
Ein Warnschild hätte genügt
 (2)
Erschienen am 02.03.2012

Neue Rezensionen zu Ronny Stein

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Rezension zu "Wunderkeks mit Nebenwirkung" von Ronny Stein

Aus dem Leben gegriffen
Mustangvor 3 Jahren

Das Buch-Cover und Titel erinnern an einen Kurzkrimiband aus den 50er Jahren, das mich bewog, das Buch eigentlich zu lesen, wurde aber dann auf doch angenehme Art überrascht. Tja, der Inhalt ist schwer in Worte zu fassen. Es sind viele kleine Geschichten aus verschiedenen Gerichten oder besser gesagt Berichte und meist nur zwei Seiten kurz, die aber in Kapiteln unterteilt werden. Aber um den Inhalt nicht zu verfälschen, zitiere ich mal aus dem Klappentext:

 „In seinem Buch hat der Gerichtsreporter Ronny Stein unterschiedlichste Berichte von Zivilprozessen zusammengetragen. Sie erzählen von kleinen Leuten, die vor Gericht für ihr Recht und oft gegen unnachgiebige Gegner kämpfen. Die Ansichten sind verhärtet, die jeweiligen Forderungen liegen weit auseinander, und den Richtern obliegt es dann, ein sachgerechtes Urteil zu fällen. Das ist nicht selten ein schwieriges und langwieriges Unterfangen mit oft ungenauem Ausgang für beide Parteien. Aber manchmal geht dies auch recht zügig vonstatten. Daneben werden auch tragische Fälle vor Gericht verhandelt, bei denen ein Missgeschick im alltäglichen Leben bei den Betroffenen unangenehme Folgen nach sich ziehen kann. In besonderem Maße widmet sich dieses Buch …u.s.w“

 Die Geschichten sind ziemlich kurz, oft mit ungewissem Ausgang. Auch ist die Sprache recht trocken. Aber die Geschichten bieten dennoch einen gewissen tragischen Blick auf das Leben. Man hört und liest von Urteilen, doch die Geschichten dahinter erscheinen doch etwas wirr und unverständlich und man weiß gar nicht, wie es dann zu dem Urteil kam. Das kann man hier schon etwas mehr nachvollziehen. Allerdings hätte der Autor die Fälle noch etwas ausführlicher schildern und mehr ins Detail gehen können. Aber man kann das Buch gut zwischendurch lesen, obwohl das Buch kurz ist, ist es doch nicht in einem Ritt durchzulesen- eher so von Fall zu Fall.

 

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Rezension zu "Ein Warnschild hätte genügt" von Ronny Stein

Kleine, feine Erzählungen aus dem Gerichtssaal
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Kurz zum Autor:

Der Autor Ronny Stein ist völlig unbekannt. Der studierte Wirtschaftsjurist publiziert für eine kleine regionale Zeitung Gerichtsreportagen. Das außergewöhnliche an den Berichten ist, dass es sich hier ausschließlich um Zivilprozesse handelt.

Zum Inhalt:

Es sind kleine, aber feine Geschichten aus dem Leben. Sie erzählen von kleinen Leuten, die vor Gericht für ihr Recht kämpfen und in die Mühlen der Justiz geraten. Ihre Gegner sind oftmals große Unternehmen, die weder Kosten noch Mühen scheuen und jahrelang prozessieren nur um zu obsiegen oder um eigene Fehler zu vertuschen. Aber auch in Kleinbürgertum lauern die Tücken des Lebens. So streitet manch Einer vor Gericht gegen ignorante Verwaltungsmitarbeiter, zänkische Nachbarn oder auch säumige Mieter und erlebt vor Gericht mach erstaunliche Überraschung. Und nicht nur die. Auch ihre Gegner sind nicht vor Überraschung gefeit. Man könnte sagen, im Gerichtssaal ist so einiges los. Dort bangt ältere Ehepaar um ihr Hab und Gut, die einem dubiosen Berater aufgesessen sind, Anwälte fangen schon vor Prozessbeginn an wie auf dem Basar zu feilschen, Verwandte liegen sich jahrelang in den Haaren. Sie streiten um Grundstücke, gewähren sich Darlehen und hören eines unschönen Tages auf zu zahlen. Und die Richter sind in alldem mittendrin ….

Es sind Geschichten, die auf den ersten Blick unscheinbar, unspektakulär erscheinen mögen, aber die haben es in sich und gewähren oftmals zwischen den Zeilen einen Blick in die Seele des Menschen und ihre Beweggründe. Manch Einer stur und nur auf sein Recht behaarend, ein anderer will nur die Sache abschließen und alles Menschenmögliche hierfür getan haben.

Kritik:

Ein großes Manko an dem Buch ist der der Titel und das Cover, obwohl das Bild ziemlich stilvoll ist, passt das Ganze nicht recht zum Inhalt des Buches. Da haben Verlag und der Autor geschlampt oder waren sich einig.

Zudem könnte es wegen der kleinen juristischen Erklärungen auch als Sachbuch einzuordnen sein, obwohl diese nur marginal sind und den Erzählfluss kaum stören, sondern vielmehr elegant in die Geschichte eingebettet sind.

Fazit:

Obwohl der Autor vermutlich keine Geschichten schreiben wollte, sind es dennoch welche geworden. Das Buch bietet mehr als nur ein kurzweiliges Lesevergnügen, sondern auch einen amüsanten Einblick über den Zustand unserer Gesellschaft und unser Rechtssystem. Ein kleines, aber außergewöhnlich feines Büchlein !!!

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Rezension zu "Ein Warnschild hätte genügt" von Ronny Stein

Kurzweiliges Lesevergnügen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

In diesem illustren Sammelband von Gerichtsreportagen kämpfen Bürger gegen erlittenes Unrecht, ihren guten Ruf, gegen Lug und Betrug, gegen Verkäufer, Nachbarn, die Verwaltung. So wird gegen eine Flut von Bescheiden geklagt. Es werden Fragen geklärt, ob der Hund von Nachbarn gleich ein gefährliches Tier ist, nachdem das Tier die Nachbarin gebissen hat. Oder es geht um den vermeintlich günstigen Autokauf mit bitterer Überraschung, da verteilt das Amt Strafzettel ohne Ende und dann war das Auto auch noch weg. Auch Fälle vor dem Arbeitsgericht findet man hier. So wie dem des Chefarztes, der mehrmals abgemahnt wird, Vergleichsverhandlungen wie auf dem Basar oder es wird die Schwägerin auf Rückzahlung des Darlehens vor dem Landgericht verklagt. Dort landen auch mal skurrile Fälle, in denen Bewohner ein Haus jahrelang heizen, ohne dass eine Rechnung ins Haus flattert bis es doch einem beim Energieversorger auffällt und gleich klagt.

Der Sprachstil ist kurz und knackig. Die Reportagen sind amüsant und ironisch verfasst. Kurz um: Ein Buch, das mehr als nur ein kurzweiliges Lesevergnügen bietet.

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Gespräche aus der Community

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Kurz zum Inhalt:

Der Autor Ronny Stein ist vom Berufe Wirtschaftsjurist und verdient sein täglich Brot unter anderem als Gerichtsreporter. Im Zuge dessen geisterte er durch verschiedene Gerichte und schildert bestechend klar und schnörkellos die Fälle, wenn Bürger vor Gericht ziehen und gegen die Verwaltung wegen oftmals mehrer Bescheide klagen. Es werden Fragen geklärt, ob der Hund von Nachbarn gleich ein gefährliches Tier ist, bloß weil der Köter die Nachbarin gebissen hat. Das Buch ist thematisch in Kapitel unterteilt, breit gefächert und kein Fall kommt zweimal vor. Das erste Kapitel behandelt Auto und Verkehr und weckt bestimmt bei manch einem böse Erinnerungen hervor. Autokauf mit bitterer Überraschung  oder Strafzettel ohne Ende und dann war das Auto auch noch weg. Auch Fälle vor dem Arbeitsgericht findet man hier. So wie dem des Chefarztes, der mehrmals abgemahnt wird, Vergleichsverhandlungen wie auf dem Basar oder es wird die Schwägerin auf Rückzahlung des Darlehens vor dem Landgericht verklagt. Dort landen auch mal skurrile Fälle, in denen Bewohner ein Haus jahrelang heizen, ohne dass eine Rechnung ins Haus flattern bis es doch einem beim Energieversorger auffällt und gleich klagt.

 

 

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