Root Leeb Don Quijotes Schwester

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Inhaltsangabe zu „Don Quijotes Schwester“ von Root Leeb

Eine fantasievolle, von Gerechtigkeitssinn und Hilfsbereitschaft beseelte Studentin, ein weiblicher Don Quijote – das ist AnnaRosa. Sie kämpft jedoch nicht gegen Windmühlen, sondern dafür. Mit oft skurrilen Aktionen tritt sie wie ihr großer literarischer Bruder für Gerechtigkeit ein und gegen Missstände an, die bisweilen nur von ihr selbst wahrgenommen werden: Sie befreit Schweine, heiratet den Bruder eines libanesischen Attentäters, veranstaltet eine Demonstration mit Kindergartenkindern und versucht sich mit Mailing-Aktionen und Blogs in die internationale Politik einzumischen, unterstützt von ihrer Mitbewohnerin Kerstin, ihrem Sancho Pansa. So kennt AnnaRosas heroischer Idealismus keine Grenzen, Realität und Vision verschwimmen, sie taucht oder hebt ab, in Gefilde, in die ihr andere oft nicht folgen können. Und bewegt sich dabei manchmal am Abgrund ihrer Kräfte, strauchelt, stürzt und richtet sich immer wieder auf. Sie, die die Welt retten will, scheint selbst nicht zu retten zu sein. Doch im Gegensatz zu ihrem legendären Vorbild erfährt sie eine leidenschaftliche Liebe ...

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  • Es grüßt Arak

    Don Quijotes Schwester
    YukBook

    YukBook

    01. February 2016 um 11:41

    Wenn AnnaRosa eine reale Figur wäre, würde sie sicher jeden Tag Flüchtlinge bei sich aufnehmen. Es hat schon seinen Grund, warum sie als "Don Quijotes Schwester" bezeichnet wird. So lautet auch der Titel des Romans von Root Leeb, in dem die Protagonistin entschlossen ist, bedürftigen Menschen zu helfen – das heißt, nicht nur Menschen: Als Kind versucht sie, Schweine zur Freiheit zu verhelfen, was ihr gehörig misslingt. Dieses einschneidende Erlebnis verstärkt nur noch mehr ihr Helfersyndrom. Sie beschließt, Ethnologie und Archäologie zu studieren, um alles über die Menschheit und deren Geschichte zu erfahren. Es ist berührend und amüsant zugleich, wie ernst sie ihre Mission nimmt, die Welt zu verstehen, einzugreifen und aufzurütteln. An Ideen mangelt es ihr wahrlich nicht. So verfolgt man – mal schmunzelnd, mal mit Entsetzen  – wie sie aus Mitleid einen Libanesen heiratet, um ihn vor der Abschiebung zu retten, Obdachlosen eine ungewöhnliche Unterkunft vermittelt und die Stadtlandschaft Wuppertals gestalterisch verändert.  Bemerkenswert ist, dass sie sich keiner Organisation anschließt. Sie hat ihre eigenen Methoden und akzeptiert lediglich die Hilfe ihrer Mitbewohnerin Kerstin, mit der sie ihre Samariterträume auslebt und ihre Aktionen mit „Es grüßt Arak“ unterzeichnet. Ihre Schwester Melissa versucht vergeblich, sie davon zu überzeugen, dass man manche Dinge nicht ändern kann. Verständnis findet AnnaRosa lediglich bei ihrem Professor, in den sie sich leidenschaftlich verliebt und der eine ganze andere zärtliche Seite der Retterin zum Vorschein bringt. Ein sehr zeitgemäßer Roman mit viel Herz und Humor, der unterhält und zum Nachdenken anregt.

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