Rory Power

 3,7 Sterne bei 58 Bewertungen
Autor von Wilder Girls, Wilder Girls und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rory Power

Rory Power stammt aus Neuengland und lebt dort heute noch. Sie absolvierte ihren Master in Prose Fiction an der University of East Anglia, woran sie gerne zurückdenkt – zum einen, weil sie dort viel gelernt hat, vor allem aber, weil es auf dem Campus so viele Kaninchen gab. Heute arbeitet sie als Krimilektorin und Beraterin für TV-Adaptionen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Wilder Girls (ISBN: 9783492706087)

Wilder Girls

 (33)
Neu erschienen am 01.09.2022 als Gebundenes Buch bei Piper.

Alle Bücher von Rory Power

Cover des Buches Wilder Girls (ISBN: 9783492706087)

Wilder Girls

 (33)
Erschienen am 01.09.2022
Cover des Buches Burn Our Bodies Down (ISBN: 9783492706094)

Burn Our Bodies Down

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Erscheint am 30.03.2023
Cover des Buches Wilder Girls (ISBN: 9780525645580)

Wilder Girls

 (24)
Erschienen am 09.07.2019
Cover des Buches Burn Our Bodies Down (ISBN: 9780525645627)

Burn Our Bodies Down

 (1)
Erschienen am 07.07.2020
Cover des Buches In a Garden Burning Gold: A Novel (ISBN: 9780593354971)

In a Garden Burning Gold: A Novel

 (0)
Erschienen am 05.04.2022

Neue Rezensionen zu Rory Power

Cover des Buches Wilder Girls (ISBN: 9783492706087)
E

Rezension zu "Wilder Girls" von Rory Power

"Survival-Horror-Telenovela-Mix" -> Das geht aber besser!
elisalwaysvor 6 Tagen

Das Raxter-Internat steht schon seit achtzehn Monaten unter einer strengen Quarantäne. Eine Seuche ist ausgebrochen, die sowohl Menschen als auch Tiere mutieren lassen. Die Situation spitzt sich immer weiter zu und droht zu kippen, als neue Geheimnisse ans Licht geraten ...

Mich hat zuerst das wirklich sehr hübsche Cover angesprochen und den Klappentext fand ich auch sehr interessant. Jetzt im Nachhinein kann ich allerdings sagen, dass der Klappentext viel zu viel von der Story verrät. Die zweite Hälfte des Klappentexts passiert erst im zweiten Drittel des Buches. Es war überhaupt nicht notwendig, das schon zu verraten.

Sei es drum. Leider habe ich größere Kritikpunkte an dem Buch, als nur den Klappentext. Im Großen und Ganzen fand ich das erste Drittel noch am interessantesten, weil es die Atmosphäre und die Konflikte gut eingefangen hat. Danach ging es aber rapide bergab. Die Geschichte war dann an einigen Stellen sehr schnell erzählt und an anderen wieder sehr langsam. Das hat für mich überhaupt nicht mehr harmoniert. 

Ebenso schwierig finde ich den Schreibstil. Für das erste Drittel mag der distanzierte Schreibstil noch gut funktioniert haben, da es die Abgeklärtheit der Mädchen verdeutlicht hat: Als dann aber auf einmal Gefühle und Beziehungen dazukamen, konnte die distanzierte Erzählweise die Stimmungen überhaupt nicht transportieren. 

Das Buch ist auf jeden Fall brutaler, als man so glauben mag und die Triggerwarnungen am Ende des Buches sind auf jeden Fall wichtig und richtig. Vor allem die Mutationen werden sehr grafisch dargestellt. Ich hatte damit jetzt keine Probleme, aber für andere potenzielle Leser und Leserinnen wichtig anzumerken.

In meinem nächsten Abschnitt der Rezension ist es schwierig nicht zu spoilern. Ich sage nur so viel...das Finale und Ende des Buches waren für mich sehr seltsam. Es wurde gar nichts aufgeklärt und der Leser ist genauso schlau wie vorher. Die "Message" der Geschichte wirkte konstruiert und fremd in der Geschichte, wenn es denn überhaupt eine sein sollte. Es passiert dann auch extrem viel auf den letzten 30 Seiten, was in längerer Form viel interessanter gewesen wäre.

Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich das Gefühl gehabt, schon die Hälfte wieder vergessen habe. 

Somit kann ich von meiner Seite keine klare Leseempfehlung aussprechen. Vielleicht gefällt es ja denjenigen, die noch nie einen Thriller gelesen haben und sich mal auf ein Experiment einlassen wollen.

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Cover des Buches Wilder Girls (ISBN: 9783492706087)
frau.gedankenreichs avatar

Rezension zu "Wilder Girls" von Rory Power

Abseitsware mit Sogwirkung
frau.gedankenreichvor 15 Tagen

~4,5 *

Ich kann gut verstehen, wenn man von dem Buch enttäuscht ist. Wenn etwas mit "Survival-Story" beworben wird, dann will man nicht, dass die "Wilder Girls" sich erst nach gefühlt zweihundert Seiten in den finsteren, von fiesen Wesen bevölkerten Wald aufmachen und sich nach gefühlt dreißig Seiten wieder ins Warme flüchten. Die klassischen "survival"-Elemente waren demnach auch mir zu fad, aber den Rest fand ich grandios.
"Survival"? - Ja, aber anders. Besser. Sehr packend und sehr besonders. Nicht unbedingt massentauglich, aber Abseitsware mit Sogwirkung.
Es gilt Schrecken zu bekämpfen, Freundinnen zu retten und Geheimnisse zu lüften.
Die Triggerwarnung am Ende sollte man aber in jedem Fall ernst nehmen. Die Autorin legt es darauf an zu schockieren und lässt es stellenweise sehr brutal, sehr wild und sehr blutig werden.
Das weibliche Geschlecht kann auch anders und das beweist Rory Power auf die krasseste Art und Weise.
Im Zentrum steht allerdings die Freundschaft zwischen Hetty, Byatt und Reese. Hetty, das Herz; Reese, der Stachel und Byatt, der Kleber, der alle zusammenhält. Ich habe die drei sehr geliebt und möchte sie auch nach dem Beenden des Buches noch nicht richtig loslassen.
Rory Power hat sie so nachvollzieh-/und greifbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, Teil der Gruppe zu sein. Sehr präzise, scharfkantig, queer und bissig.
Es braucht solche Geschichten, die zeigen, dass wir alle chaotisch, verloren und unbequem sein dürfen und trotzdem eine Daseinsberechtigung haben. Dass es sich lohnt zu kämpfen und dazubleiben.
Zum Schluss bleibt einiges unbeantwortet, aber nicht auf die Art, dass es mich gestört hätte, denn im Prinzip wurde alles was wichtig ist erzählt.
Zum Glück erscheint das nächste Buch von Rory Power hierzulande schon in ein paar Monaten. Ich muss sie alle haben, lesen und lieben.

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Cover des Buches Wilder Girls (ISBN: 9783492706087)
J

Rezension zu "Wilder Girls" von Rory Power

Für mich ein Highlight
Julesliebtbuechervor 21 Tagen

Wilder Girls hatte ich beim Stöbern entdeckt, sowohl Cover als auch Inhalt haben mich direkt angesprochen und als das Ebook reduziert war habe ich zugeschlagen. Ich hatte auf spannende Lektüre gehofft, und die habe ich auch bekommen, zusätzlich war es auch noch ordentlich brutal, aber beginnen wir mal am Anfang.

Raxter Island steht unter Quarantäne und damit auch das Mädcheninternat, natürlich voller Mädchen. Gleich zu Beginn wird klar, ein Teil der Schülerinnen ist bereits verstorben, an der Tox. Tox, so wird beschrieben, was da vor sich geht. Die Mädchen auf dem Internat, allen voran ihre Lehrerinnen und die Direktorin versuchen alles, damit sie weiterhin überleben, bis es ein Gegenmittel gibt müssen die Mädchen auf der Insel bleiben. Die Regierung unterstützt mit Vorräten und Medikamenten, doch viele der Mädchen haben immer öfter Schübe. Die drei Freundinnen Hetty, Byatt und Reese stehen vor großen Herausforderungen in ihrem Alltag. Doch dann erleidet Byatt, die beste Freundin von Hetty und Reese einen starken Schub und ist plötzlich verschwunden. Hetty und Reese macht sich auf die Suche nach ihrer Freundin und entdeckt eine furchtbare Wahrheit…

Hetty, Reese und Byatt sind Freundinnen, bereits vor der Tox haben die drei viel gemeinsame Zeit verbracht. Nach der Tox haben sie zwar jede für sich eigene Schicksale erlitten, doch gemeinsam ist es für die drei auszuhalten. Dann wird Hetty befördert zum Bootsmädchen, eine Stelle, die Reese schon viele Monate haben will. Es gibt einen großen Streit und Byatt erleidet einen Schub. Reese und Hetty müssen trotz ihrer Streitereien zusammen halten und begeben sich auf die Suche nach Antworten, doch was sie finden, wird alles verändern.

Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Hetty und Byatt. Hetty ist einem gleich sympatisch, obwohl ich zu Beginn der Geschichte noch das Gefühl hatte, dass Hetty eher das schwächste Glied der drei Freundinnen ist. Allerdings stellte sich mein Eindruck recht schnell als falsch heraus. Hetty und Byatt sind beste Freundinnen, schon vom ersten Tag an in Raxter, Reese kam erst später dazu, dennoch hat die Konstellation der drei auch trotz der Seuche gehalten. Sie sind ein festes Team, das sicher hier und da so seine Probleme hat, aber recht schnell man doch, dass die drei ungeahnte Kräfte aufbringen für diese Freundschaft. Es gibt eine kleine Romanze, ich will da aber nicht so viel verraten, aber sie ist queer.

Das Setting hat mir richtig gut gefallen. So düster, die Vorstellung einer abgeschiedenen Insel, ein Mädcheninternat und dann diese Seuche. Die Szenen der Schübe, aber auch die Tiere und Pflanzen, die plötzlich unheimlich sind. Das war richtig gut und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Es wird grausam und brutal und die Triggerwarnung des Verlages ist definitiv angebracht. Wer zart besaitet ist, der sollte von dieser Geschichte Abstand nehmen, es ist schon deutlich Richtung Horror angesiedelt.

Ich habe online schon einige Rezensionen verfolgt und vor allem wurde bemängelt, dass es nicht genug Aufklärung am Ende geben würde. Da muss ich sagen, dass es für mich absolute Aufklärung gab, allerdings nicht die ganze Lösung direkt, sondern eher immer wieder Häppchen die am Ende dann das Geschehen auch rund machten, man muss also schon ein wenig aufpassen bei Lesen, dass einem nichts entgeht und die Puzzleteile Stück für Stück zusammensetzen.

Fazit

Ich habe Wilder Girls verschlungen, man kann die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen. Für mich war die Geschichte trotz der vielen negativen Meinungen definitiv ein Highlight, ich werde die Wilder Girls noch länger in Erinnerung haben und empfehle die Geschichte allen, die es grausam und düster mit viel Spannung mögen. Allen anderen rate ich davon ab, nicht umsonst gibt es eine deutliche Triggerwarnung.

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