Rosa Montero Die Ritterin des Königs

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Inhaltsangabe zu „Die Ritterin des Königs“ von Rosa Montero

"Ich bin eine Frau und schreibe. Ich bin niederer Herkunft und kann lesen. Ich wurde leibeigen geboren und bin frei. Ich habe in meinem Leben wunderbare Dinge gesehen. Ich habe in meinem Leben wunderbare Dinge getan. Eine Zeitlang war die Welt ein Wunder. Dann kehrte die Dunkelheit zurück." Südfrankreich, 12. Jh. Das 15-jährige Bauernmädchen Leola ist allein, ihre Familie tot. Um zu überleben schlüpft sie in die Rüstung eines Ritters und lebt fortan das Leben eines Mannes. Ein unglaublicher, ein überwältigender, ein sinnlicher Roman über ein Frauenleben im Mittelalter.

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  • Die Ritterin des Königs

    Die Ritterin des Königs
    Finesty22

    Finesty22

    28. July 2015 um 21:17

    Ich bin eine Frau und schreibe. Ich bin niederer Herkunft und kann lesen. Ich wurde leibeigen geboren und bin frei. Ich habe in meinem Leben wunderbare Dinge gesehen. Ich habe in meinem Leben wunderbare Dinge getan. Eine Zeitlang war die Welt ein Wunder. Dann kehrte die Dunkelheit zurück. Südfrankreich, 12. Jh. Das 15-jährige Bauernmädchen Leola ist allein, ihre Familie tot. Um zu überleben schlüpft sie in die Rüstung eines Ritters und lebt fortan das Leben eines Mannes. Ein unglaublicher, ein überwältigender, ein sinnlicher Roman über ein Frauenleben im Mittelalter. Der mich etwas verwirrt und doch auch enttäucht zurück lässt.  Die Autorin vermischt in diesem Buch verschiedene Zeiten miteinander und bringt auch fantastische Elemente mit ein (magie), daher wirkte das ganze auf mich nicht ganz Rund, auch sind an vielen Kapitelenden Sprüng die man nicht ganz nachvollziehen kann. Und ich hatte beim lesen nicht das Gefühl mit der Protagonistin mit zu fiebern obwohl ihr allerhand spannender Dinge passiert sind. Auch bleiben am Ende ziehmlich viele Fragen unbeantwortet, was ich sehr schade fand. Auch habe ich nicht direckt einen bezug auf den Titel "Die Ritterin des Königs" finden können. Es wurde zwar des häufigeren der Mythos vom "Unsichtbaren König" erwähnt, worauf die die davon erzählen wollten jeweils ein schreckliches ende gefunden haben, aber was das ganze am Ende mit der Geschichte zutun hatte blieb mir schleierhaft.

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  • Rezension zu "Die Ritterin des Königs" von Rosa Montero

    Die Ritterin des Königs
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2013 um 09:17

    Der Titel ist sehr irreführend und passt nicht. Die Ritterin Leo oder Leola ist keineswegs Ritterin eines Königs. Vielmehr bummelte Leo und ihre spezielle Begleitung Nyneve jahrelang ein wenig kämpfend durch die Gegend. Immer wieder dachte ich, jetzt passiert etwas... einzig die Episoden mit Dhuoda, der "Weißen Dame", später dann die Schwarze Dame, sind einigermassen spannend. Historisches ist sehr im Hintergrund gehalten.

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  • Rezension zu "Die Ritterin des Königs" von Rosa Montero

    Die Ritterin des Königs
    Monika Jary

    Monika Jary

    11. August 2011 um 09:44

    Ein Roman aus der Sichtweise einer Frau geschrieben.......es ist eine "Ich" Erzählung. Nachdem ich mich eingelesen hatte, kam auch die Spannung auf.
    Überaus lesenwert

  • Rezension zu "Die Ritterin des Königs" von Rosa Montero

    Die Ritterin des Königs
    moschusziege

    moschusziege

    19. May 2011 um 12:44

    Dieses Buch ist großartig! Es ist eine Perle, eine Offenbarung, ein Geschenk. Der Erzählstil ist meisterhaft und lässt die Welt des Mittelalters mit all ihren Sorgen und Nöten, ihrem Zauber und ihrem Aberglauben lebendig werden. Durch die (sehr mutige) Ich-Perspektive gewinnt das Buch an Gradlinigkeit und Brillanz, verliert sich nicht, wie so viele andere historische Romane, in verschlungenen Nebenerzählungen. Rosa Montero lässt es dem Leser frei, historisch Persönlichkeiten und Begebenheiten in der Erzählung einfach hinzunehmen, oder sich anderweitig daüber zu informieren. Dadurch bleibt die Geschichte immer dicht bei der Titelheldin und verliert sich nicht in belehrenden Geschichtsstunden. Auch zeichnet die Autorin die Personen der Handlung sehr anschaulich und akkurat, mit all ihren Nöten, Ängsten uns Schwächen, facettenreich und ohne zu beschönigen. Nie verliert sie sich in überschwänglicher Liebesduselei, und dabei ist das Buch durchaus sehr romantisch und erotisch. Alles in allem ist "Die Ritterin des Königs" sehr gelungenes, empfehlenswertes Buch, das aus dem Einheitsbrei der historischen Schmöker wie ein Stern herausstrahlt!

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  • Rezension zu "Die Ritterin des Königs" von Rosa Montero

    Die Ritterin des Königs
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2010 um 00:19

    Ich habe das Buch nach der Hälfte (259 Seiten) abgebrochen... Zunächst fiel mir der Einstieg ins Buch nicht besonders leicht. Es handelt sich um eine Ich-Erzählung in der Gegenwartsform, die es mir schwer machte, der Hauptfigur Leo näher zu kommen, obwohl ich sonst selten Probleme mit dieser Erzählart habe. Die Autorin hat eine sehr blumige Ausdrucksweise, aus der viele schöne Sätze entspringen, aber sie passt überhaupt nicht zu dem jungen Bauernmädchen Leo und den meisten Charakteren im Buch, die ich bisher kennengelernt habe. Doch nach einiger Zeit hatte ich mich daran gewöhnt, war sogar einigermaßen neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Doch jedes Mal, wenn ich dachte, "jetzt passiert mal etwas Wichtiges" oder "endlich zieht Leo in die Welt", fand der Erzählfluß wieder ein Ende, weil Leo und ihre Gefährtin Nyneva nach gefühlt zwanzig Metern wieder Rast machten, gern auch für ein paar Monate, oder einfach mal im Kreis liefen. In der Mitte des Buches sind bereits 10 Jahre vergangen, aber nie ist etwas wirklich Spannendes passiert. Ich langweilte mich, was schließlich Grund genug war, das Buch zur Seite zu legen. Die historischen Fakten stehen sehr im Hintergrund. Hauptsächlich verfolgt man Leos Alltag, lernt mit ihr kämpfen und sieht sie an ihrer Aufgabe wachsen. Doch sie bleibt lange sehr naiv, bewahrt sich ihre Träumereien, was eigentlich sehr liebenswert ist, der Geschichte aber eben nicht besonders viel Aufregung oder Unterhaltung verleiht. Ab und zu wurden einige mystische Begebenheiten eingebaut, Nymeva soll gar eine Hexe sein, aber das ist alles nichts Halbes und nichts Ganzes. Vielleicht ist es für mich nicht die richtige Zeit für diese Geschichte, und ich lese sie später mal zu Ende. Heute konnte mich das Buch jedenfalls nicht packen und überzeugen...

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