Rosa Montero Zittern

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Inhaltsangabe zu „Zittern“ von Rosa Montero

Von einer Frau, die auszog, die Welt zu erneuern§§Die Welt ist vom Untergang bedroht. Wo eben noch ein Haus, ein Baum stand, löst sich das Gesehene im Nebel des Vergessens auf. Eine Priesterinnen-Kaste hat ihre Macht bis zur totalen Herrschaft ausgeweitet. Eine von ihnen ist die junge Agua Fria. Doch je näher sie nach einer langen und schmerzvollen Initiation dem inneren Kreis um die Oberpriesterin kommt, desto stärker werden ihre Zweifel.§§Sie flieht und zieht - als Mann verkleidet - mit einer Karawane durch die Berge Richtung Norden zur entmachteten Schwester der Herrscherin. Unterwegs wird ihr das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlich. Auf ihrer langen Reise hat die junge Frau zahlreiche Abenteuer zu bestehen, bis sie endlich auf die große Gegenspielerin trifft. Doch auch sie weiß keinen Rat, wie die Welt noch zu retten ist.§Da macht sich Agua Fria ein letztes Mal auf den Weg. Begleitet von den besten Uma-Kriegern kehrt sie zurück nach Magenta, um die hoch über der Hauptstadt gelegenen Festung Talapot zu stürmen und der Oberpriesterin im Zweikampf das Geheimnis ihrer zerstörerischen Macht zu entreißen.

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    Zittern

    JohnatanLoewenherz

    08. March 2015 um 14:19

    Dieses Buch ist eines der Besten das ich je gelesen habe. Rosa Montero schafft es ihre Kritik an den verschiedensten Dingen dieser Welt auszuüben und sie gleichzeitig so gekonnt in eine umwerfende Handlung zu verpacken, dass man es erst beim zweiten Hinsehen bemerkt. Die junge Agua Fria wird von heute auf morgen aus ihrem alltäglichen Leben gerissen und muss lernen, sich ihrem Schiksal zu fügen, ob sie will oder nicht. Unter dem Einfluss und der absoluten Macht der Priester muss sie absoluten Gehorsam lernen um strengen Strafen zu entgehen. Das eigenständige Denken wird ihr verboten, sie hat nur Befehle zu befolgen. Durch das Aufsteigen in die nächsten Kasten des Priestertums verändern sich diese Regeln und sie bekommt schließlich die Möglichkeit zur Flucht. Während ihrer darauffolgenden Reise muss sie erkennen, dass alles was ihr beigebracht wurde nicht stimmt und dass sie sich nur auf sich selbst verlassen kann. Nach verschiedensten Abenteuern kommt es schließlich zum großen Finale mit dem totalitären Regime ihrer Heimat. In diesem Roman erscheint alles nach einer verdrehten Welt: Frauen haben die absolute Macht, Männer weden unterdrückt. Veränderungen und Problemsituationen werden totgeschwiegen. Das Regime macht keine Fehler. Die Welt ist im Umbruch und neue Gedanken werden unterdrückt. Die eigene Freiheit, abseits von konventionellen Sitten und Regeln st beinahe unmöglich. Was anfangs abwegig und unwirklich ersscheinen mag, gewinnt im Verlaufe des Romans immer mehr Klarheit. Fragen treten auf, die jedoch konsequent nicht beantwortet werden. Und am Ende denkt man noch lange über alles nach, obwohl das Buch längst zugeklappt worden ist. Alles in Allem ein etwas anspruchsvoller, aber sehr lesenswerter Roman!

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  • Rezension zu "Zittern" von Rosa Montero

    Zittern

    Ferrante

    11. September 2012 um 11:14

    Auf die Neuausgabe von 2005 wurde ich in der Taschenbuchwühlkiste durch das schöne Cover aufmerksam. Die Tatsache, dass der Roman schon etwas älter ist ("Tremolo" erschien im Original 1990), sowie das Lob der literarischen Qualität im Klappentext überzeugten mich, den Fantasyroman mitzunehmen. Rosa Montero ist eine der meistgelesenen Autorinnen Spaniens. Zu recht! Die Ausgangssituation klingt nach gängiger Fantasy: Eine junge Frau bricht auf, um die Welt zu retten und Geheimnisse zu erkunden. Das Ganze wird aber von Montero mit so gedanklicher Tiefe, Originalität und überzeugendem, niveauvollen Stil ausgeführt, dass ich das Taschenbuch regelrecht verschlang. Die junge Heldin wächst in einer Gesellschaft auf, in der die Frauen die Macht haben. Eine Priesterinnenkaste herrscht totalitär über die Menschen. Die Religion verneint Veränderung und Evolution, sondern predigt, dass alles immer gleich unter dem ewigen Gesetz bleibt. Dennoch werden keine Kinder mehr geboren und die Welt versinkt im Nebel des Nichts. Nach einer Ausbildung zur Priesterin, aus der das Mädchen flieht, reist sie durch das im Chaos versunkene Land, lernt eine verschworene Gemeinschaft namens "Renaissance" kennen und sucht die Große Schwester, die die Antworten haben soll. Sie lernt, auf ihren Machtstatus als Frau zu verzichten. Schließlich lebt sie in einer patriarchalen Gesellschaft, in der die Männer über die Frauen herrschen, und erfährt, dass die wirklich herrschenden Frauen die Lehre vom Ewigen Gesetz eigentlich verneinen und dem totalen Relativismus und Nihilismus anhängen. Diese geistige Reise führt sie zum dramatischen Finale, dass einige sehr packende Überraschungen bereit hält, zu einer neuen Gedankenposition und der Erneuerung der Welt führt. Wie diese aussehen wird, wird nur angedeutet, aber nicht in Rosatönen gemalt. In einem grandiosen Endbild wandert die Frau alleine einem neuen Leben entgegen. Totalitäre System, die die Augen vor der Realität verschließen, ein Ungleichgewicht der Geschlechter, all das wird kritisiert und ausgehandelt. Ein Wahnsinnsroman, der spannende Unterhalten mit Tiefgang gelungen kombiniert. Wer Lust auf Fantasy auf ähnlichem Niveau hat, dem empfehle ich die Romane von Roger Taylor, z.B. "Traumfinder".

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