Rosa Pock Eine kleine Familie

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Inhaltsangabe zu „Eine kleine Familie“ von Rosa Pock

Die Familie, gar noch die kleine Familie: daraus ließe sich gut eine dramatische Geschichte machen, eine Tragödie gar – aber auch eine Komödie, eine daily soap. Wer kann, schafft beides in einem. Das Personal klingt bekannt: der philosophierende Vater nicht unglücklich arbeitslos, die Mutter Köchin und Fachfrau für Drei-Tages-Diäten, die Tante Spezialistin für romantische Herzensangelegenheiten, und die beste Freundin ist Halbtürkin. Rosa Pocks Texte sitzen immer schon zwischen den Stühlen. Jedes ihrer Bücher erfindet seine Gattung neu, ihre Entwürfe weiblicher Lebensweisen sind immer zu lapidar, um als solche erkannt zu werden, und die Monologe ihrer Heldinnen können sich nicht entscheiden zwischen Komik und analytischem Ernst. Auch Eine kleine Familie ist ein solches Alltagsszenario, gesehen durch die Augen eines Mädchens, das noch zur Schule geht und das sich Tagebuch schreibend seiner selbst gewahr werden möchte. Rosa Pock spielt ein wenig mit dem Retro-Charme dieses Genres, ohne sich aber parodistisch darüber lustig zu machen. Im Gegenteil, der Schwebezustand dieser Erzählung – zwischen TV-Dramaturgie und Jugendbuch, zwischen Fortsetzungsserie und realistischer Rollenprosa – nimmt ihre Personen als Existenzentwürfe ernst. Die Gedanken zur Lage, die die namenlose Schreiberin äußert, sind seltsame kleine Auswüchse der Meinungskultur: mit beflissener Ernsthaftigkeit notiert die Schreiberin die täglich anfallenden Sorgen, die vom Gelingen eines Menüs bis zur Frage der EU-Tauglichkeit der Türkei reichen und im Grunde immer nur die Frage nach dem Gelingen eines glücklichen Lebens für sich und die 'kleine Familie' stellen.

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