Rosa Ribas Kalter Main

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Inhaltsangabe zu „Kalter Main“ von Rosa Ribas

Hochwasser in Frankfurt, und in den Fluten des Mains treibt ein Toter – ermordet, wie sich schnell herausstellt. Hauptkommissarin Cornelia Weber übernimmt den Fall, und die Ermittlungen bringen nicht nur so manche dunkle Seiten des Mordopfers, eines seit Jahrzehnten in Frankfurt lebenden Spaniers, ans Licht, sondern lassen auch Webers eigene Vergangenheit wieder aufleben …

Bisher nicht sonderlich spannend (knapp 3/4 gelesen), dafür aber unterhaltsam geschrieben. Langeweile kam bisher nocht nicht auf. Wer die Laura-Gottberg-Reihe von Felicitas Mayall mag, scheint hier gut aufgehoben zu sein.

— Bellexr
Bellexr

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    Kalter Main
    abuelita

    abuelita

    21. February 2017 um 19:24

    Hochwasser in Frankfurt, und in den Fluten des Mains treibt ein Toter – ermordet, wie sich schnell herausstellt. Hauptkommissarin Cornelia Weber - Tejedor übernimmt den Fall, und die Ermittlungen bringen nicht nur so manche dunkle Seiten des Mordopfers, eines seit Jahrzehnten in Frankfurt lebenden Spaniers, ans Licht, sondern lassen auch Webers eigene Vergangenheit wieder aufleben …(amazon) Das Buch  ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern vermittelt Einblicke in das Leben der ehemals als Gastarbeiter ins Land gekommenen Spanier. Man kann es kaum glauben, wenn man das so liest und sich heute in der Bundesrepublik Deutschland umschaut… Das fand ich wirklich interessant und der Beginn ließ sich auch gut an. Aber damit zeigt sich auch schon das Problem- die eigentliche Krimihandlung kam fast zu kurz. Nach einiger Zeit ging es nur noch schleppend voran und war teilweise auch recht öde. Die ganzen Beschreibungen der einzelnen Personen aus der spanischen Gemeinde Frankfurts waren zwar, wie gesagt, informativ, aber diese Ausführlichkeit ging eben zu Lasten der Spannung. Und was das mit der Einmischung der spanischen Mutter von -der mir sympathischen- Kommissarin Weber-Tejedor- sollte? Erschliesst sich mir nicht wirklich…. Und die Auflösung des Falles war nun wirklich keine Überraschung. Nebenbei noch: Für dieses Buch hat Rosa Ribas den spanischen Krimipreis für das beste Debüt bekommen.

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  • Rezension zu "Kalter Main" von Rosa Ribas

    Kalter Main
    annA

    annA

    23. May 2010 um 23:15

    Frankfurt: Eines tristen Morgens wird die Leiche eines Mannes im Main gefunden. Bei der Leiche des Ermordeten handelt es sich um Marcelino Soto, einen Spanier, der vor einigen Jahren zur Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs als Gastarbeiter nach Frankfurt geholt wurde. Bei ihren Ermittlungen stößt die Komissarin Cornelia Weber-Tejedor, die selber spanische Wurzeln hat, auf eine eingeschworene spanische Gemeinde, die zusammenhält und die Aufdeckung des Falles erschwert. Nun stellt sich die Frage, ob der Mörder aus den eigenen Reihen kommt oder ob es doch ein zwielichtiger Geschäftspartner des Opfers auf dessen Dahinscheiden abgesehen hat! Die Autorin selber kommt ursprünglich aus Spanien, lebt mittlerweile schon seit 16 Jahren in Frankfurt und liefert dem Leser somit einen sehr detailgetreuen und gut recherchierten Roman!

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  • Rezension zu "Kalter Main" von Rosa Ribas

    Kalter Main
    Bellexr

    Bellexr

    08. February 2010 um 20:21

    Der Main hat Hochwasser. An der alten Brücke in Frankfurt wird die Leiche eines älteren Mannes angeschwemmt. Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedo wird mit dem Fall betraut. Mit Hilfe von Polizeiobermeister Leopold Müller wird die Leiche schnell als Marcelino Soto identifiziert. Der Spanier war ein hochangesehener Mitbürger der Spanischen Gemeinde in Frankfurt. Zusammen mit ihrem Kollegen Reiner Terzletzki und dem neu hinzugezogenen Polizeiobermeister Leopold Müller beginnt Cornelia mit den Ermittlungen, die sie zwar tief in die Spanische Gemeinde eintauchen lässt, jedoch zu keiner heißen Spur führt. Ist der Mörder im Umfeld dieser Gemeinde zu finden oder handelt es sich um missglückte Schutzgelderpressungen? Denn der Tote war Besitzer zweier sehr erfolgreicher Restaurants in Frankfurt. . Der Krimi beginnt mit dem Fund der Leiche an der Alten Brücke und schon nach wenigen Sätzen taucht man in die Geschichte ein, bedingt durch die wirklich sehr ansprechende, flüssige Schreibweise der Autorin. So spannend der Roman jedoch beginnt, so schnell flacht er auch wieder ab. Allerdings ist während des Lesens kein einziges Mal auch nur der Hauch von Langeweile aufgekommen, da Rosa Ribas es in ihrem Debütroman hervorragend versteht, einen problemlos zu unterhalten. . So zeichnet sie ein sehr interessante Bild der spanischen Gastarbeiter, die in den 1960er Jahren nach Deutschland gereist kamen und beschreibt fundiert und informativ deren Leben in einer für sie fremden, kalten Welt. Durch regelmäßige Rückblicke erhält man so nach und nach einen kleinen Überblick über ihr Leben, ihr Heimweh und ihre Ängste in der Fremde sowie einige kleine Einblicke in das Leben während des Franco-Regimes. . Ihre Protagonistin Cornelia Weber-Tejedo ist Mitte Dreißig, eine Halbspanierin, die ihre spanische Hälfte über die Jahre hinweg geschickt verdrängt hat und sich durch den aktuellen Fall ihrer stellen muss, da auch sie ihre Kindheit und Jugend in der Spanischen Gemeinde verbracht hat und feststellen muss, dass hier doch einige ihrer Wurzeln liegen. Ihr Kollege Reiner Terzletzki ist ein etwas burschikoser Mensch, der durch seine direkte Art öfter mal den Unbill seines Vorgesetzen auf sich zieht und ein Geheimnis vor Cornelia zurückzuhalten versucht, was die Zusammenarbeit mit ihm stellenweise sehr erschwert. Der Neue im Team ist Leopold Müller. Ein tüchtiger, intelligenter Polizist, über den man aber kaum etwas erfährt. Da es sich jedoch um den ersten Band der Reihe handelt und im August 2010 der zweite Band der mit dem Titel Tödliche Kampagne erscheint, ist davon auszugehen, dass seine Figur noch ausgebaut wird. . Zwar sind einige Charaktere schon etwas klischeehaft gezeichnet, allerdings sind auch einige dabei, die undurchsichtig bleiben, sodass man in Bezug auf Mörder und Motiv ein ums andere Mal auf eine falsche Fährte geführt wird, bis zum Schluss die Lösung schlüssig umgesetzt vor einem liegt. . Fazit: Mit ihrem Debütroman hat Rosa Ribas eine interessante Milieustudie abgeliefert, die zwar nicht durchweg spannend, jedoch sehr unterhaltsam geschrieben ist.

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  • Rezension zu "Kalter Main" von Rosa Ribas

    Kalter Main
    Nil

    Nil

    12. December 2009 um 10:52

    Kalter Main von Rosa Riba ist ein Krimi, ein Frankfurter Roman und eine Milleustudie der spanischen Gastarbeitergeneration in Deutschland. Wie das alles zusammenpasst? Eine Leiche eines Spaniers wird im Main gefunden und die Suche nach dem Mörder wird von Kommissarin Weber-Tejedor geleitet, die wiederum eine spanische Mutter hat. Mir hat an dem Roman besonders der Frakfurt am Main bezug gefallen und das die Straßen und Ecken so genau benannt wurden. Durch die Verquickung der historischen Ereignisse und Gefühlsaufarbeitungen von Gastarbeitern aus Spanien in Deutschland, gerät der Mord hier in den Hintergrund. Hinzu kommt auch noch ein weiterer Erzählstrang der sich mit einem entlaufenen südamerikanischen nicht-gemeldeten Hausmädchen einer reichen Familie beschäftigt. Ein netter Roman mit einem Mord, aber kein packender Krimi. Eignet sich besonders, wenn man Frankfurt gut kennt.

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