Rosa Ribas Tödliche Kampagne

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Inhaltsangabe zu „Tödliche Kampagne“ von Rosa Ribas

Ein brutaler Mord sorgt für Aufregung in Frankfurts Werbeagenturen: In ihrem zweiten Fall taucht Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor tief ein in die Welt der Jungen und Kreativen … kreativ auch, wenn es um Mord geht? Zunächst sind es nur Drohbriefe, die in der Frankfurter Werbeagentur Baumgard & Holder eingehen, doch dann wird ein Kollege ermordet aufgefunden. Wollte man im Wettstreit um eine lukrative Kampagne, die die Stadt Frankfurt ausgeschrieben hat, einen unliebsamen Konkurrenten aus dem Weg schaffen? Cornelia Weber, in Eheprobleme verstrickt und unzufrieden über die Zusammensetzung ihres Teams, übersieht ein entscheidendes Detail. Dann geschieht ein zweiter Mord.

Fazit: Ein kurzweiliger, spannend und locker erzählter Krimi, der mit einem ordentlichen Schuss Frankfurter Lokalkolorit daherkommt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Bei den Jungen und Kreativen....

    Tödliche Kampagne
    abuelita

    abuelita

    24. February 2017 um 09:26

    Ein brutaler Mord sorgt für Aufregung in Frankfurts Werbeagenturen: In ihrem zweiten Fall taucht Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor tief ein in die Welt der Jungen und Kreativen … kreativ auch, wenn es um Mord geht? Zunächst sind es nur Drohbriefe, die in der Frankfurter Werbeagentur Baumgard & Holder eingehen, doch dann wird ein Kollege ermordet aufgefunden. Wollte man im Wettstreit um eine lukrative Kampagne, die die Stadt Frankfurt ausgeschrieben hat, einen   unliebsamen Konkurrenten aus dem Weg schaffen? Cornelia Weber, in Eheprobleme verstrickt und unzufrieden über die Zusammensetzung ihres Teams, übersieht ein entscheidendes Detail. Dann geschieht ein zweiter Mord.(amazon) In einer Frankfurter Werbeagentur mitten in der Innenstadt , in der es mehrere Drohbriefe und Anschläge auf die Mitarbeiterfahrzeuge gab, fängt Cornelia Weber-Tejedor an, verdeckt zu ermitteln – auf Anweisung ihres Chefs. Aber damit ist sie nicht unzufrieden, kommt sie doch in ihrem aktuellen Fall nicht weiter. Aber dann wird wichtiger Mitarbeiter der Firma ermordet …… Ihr  Chef stellt das neue Team zusammen. Damit ist die Hauptkommissarin mehr als unzufrieden, muss sie sich doch nun mit dem Kollegen Juncker, den sie überhaupt nicht mag, zusammen ermitteln.  Dazu noch die privaten Probleme mit ihrem Mann Jan – sie hat es nicht einfach in diesem Buch.  Die zwischenmenschlichen Beziehungen nehmen hier einen großen Raum ein. Die Querelen innerhalb des Teams beschreibt die Autorin sehr gekonnt und manches kann man sich richtig vorstellen. Das ist alles andere als langweilig, auch wenn man schon sieht, dass es so nichts werden kann mit dem Team, das in dieser Zusammensetzung einfach keins ist. Warum die Kommisssarin Sven Juncker allerdings nicht mag – das bleibt eher im Verborgenen. (von den offensichtlichen Dingen, von denen man hier dann erfährt, mal abgesehen).  Der Fall an sich ist recht verzwickt. Manches wird für meinen Geschmack zu weit ausgeführt und zu ausführlich dargestellt. Die Auflösung hat mich nicht sonderlich überrascht, d.h. der Täter schon, das Motiv weniger. Flüssig geschrieben, interessant aufgemacht – einfach: gut zu lesen.  

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  • Rezension zu "Tödliche Kampagne" von Rosa Ribas

    Tödliche Kampagne
    Bellexr

    Bellexr

    16. August 2010 um 19:26

    Mord in der Welt der Kreativen . Nach ihrem Debütkrimi „Kalter Main“ lässt Rosa Ribas wieder ihre Protagonistin Cornelia Weber-Tejedor in Frankfurt ermitteln. Es ist nicht unbedingt notwendig, diesen bereits gelesen zu haben, um die Handlung im vorliegenden Krimi zu verstehen, allerdings ist der Debütroman zum einen äußerst lesenswert und zum anderen werden einem einige Zusammenhänge hierdurch verständlicher. Nun zum Buch: . Da die Ermittlungen um das Verschwinden einer moldawischen Prostituierten ins Stocken geraten sind, ist die Frankfurter Kommissarin Cornelia Weber-Tejedor nicht abgeneigt, als ihr Chef ihr den Überwachungsauftrag der Werbeagentur Baumgard & Holder überträgt. Die Agentur erhält seit einiger Zeit Drohbriefe und die Autos einiger Angestellten wurden beschädigt. Vieles deutet darauf hin, dass der Täter sich im Milieu der Agentur sehr gut auszukennen scheint. Jedoch sind Cornelias Ermittlungen noch ohne Erfolg als einer der Angestellten ermordet wird. Hat Cornelia irgendetwas übersehen? Schnell wird ein Team zusammengestellt und Cornelia muss die Ermittlungsleitung mit ihrem Kollegen Sven Juncker teilen, den sie so gar nicht leiden kann und so sind die Schwierigkeiten bei der Auflösung des Falls bereits vorprogrammiert. . Hinzu kommt, dass Cornelia auch noch Probleme in ihrem Privatleben hat. Ihr Mann Jan ist nach monatelanger Motorradtour quer durch Australien wieder zurück in Frankfurt und Cornelia hat ihm sein egoistisches Verhalten bisher nicht verziehen und so belasten ihre privaten Probleme teilweise auch noch die Ermittlungen. Und auch die Ergebnislosigkeit im Fall der moldawischen Prostituierten frustriert Cornelia zusehends. Hinzu kommt noch, dass sie sich Vorwürfe macht, dass sie den Mord an dem Agenturangestellten nicht vorhersehen und somit verhindern konnte. . Das hört sich jetzt alles erst einmal ziemlich pessimistisch an, doch der lockere, flüssige Schreibstil von Rosa Ribas sorgt dafür, dass kaum eine negative Stimmung aufkommt. Mit viel Lokalkolorit erzählt die Autorin gekonnt ihren Krimi aus Sicht ihrer Protagonistin. Der Krimi ist durchweg spannend geschrieben und die Auflösung des Falls kam – zumindest für mich - überraschend, wenn auch nicht bis zum letzten Detail schlüssig. . Einfühlsam und authentisch beschreibt sie die Querelen innerhalb des Teams, die Machtkämpfchen zwischen Cornelia und Sven Juncker, der anfangs keine Chance auslässt, um die Ermittlungen an sich zu reißen. Allerdings lässt sich Cornelia dies nicht gefallen und so lernt man eine Frau kennen, die es versteht, sich in der Männerwelt durchzusetzen. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, verbrennt sich diesen auch recht häufig und traut sich auch mal, Gefühle zu zeigen. Einzig bei ihrer Beziehung ist sie feige und geht der Konfrontation mit ihrem Mann Jan aus dem Weg und schiebt lieber die viele Arbeit vor oder geht mit ihrer Freundin aus, als einen Abend mit Jan bei einem klärenden Gespräch zu verbringen. Aber gerade dies macht sie menschlich und äußerst sympathisch. . Zusätzlich regen die Kabbeleien zwischen Cornelia und ihrem Kollegen Reiner Terzletzki immer mal wieder zum Schmunzeln an und auch der Neuzugang des Teams, Leopold Müller, behauptet sich immer mehr und wird so langsam als gleichwertiges Mitglied von Cornelia akzeptiert. . Fazit: Ein kurzweiliger, spannend und locker erzählter Krimi, der mit einem ordentlichen Schuss Frankfurter Lokalkolorit daherkommt.

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