Rosa Sütö Die Glücksritterin

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Inhaltsangabe zu „Die Glücksritterin“ von Rosa Sütö

Ein autobiografischer Roman über die abenteuerliche Lebensgeschichte einer modernen Glücksritterin – von der Zeit des Krieges 1942 bis zum Anschlag auf das World Trade Center 2001. Rosa Sütö beschreibt ihre Befreiung aus den prekären Verhältnissen des Flüchtlingsdaseins, in das sie hineingeboren wurde und den Weg zu einem Leben als Millionärin, welches sie mit noch größeren Herausforderungen konfrontiert. Mit ihrer Risikofreude und dem Drang nach Selbstverwirklichung überwindet Rosa die Ängste und Traumata ihrer Kindheit. Sie lernt mit schwierigen Menschen umzugehen. Auf einem schmalen Grat wandelnd, zwischen Höhenflügen und Abstürzen, wünscht sie sich nur die zwei Dinge, die jede Frau will: Den richtigen Mann an ihrer Seite und finanzielle Unabhängigkeit. Doch ob Fernfahrer, Hippie, Millionär oder charmanter Nordspanier - das Glück ihrer Ehen ist nie von Dauer. Als internationale Immobilienmaklerin landet sie schließlich in der Luxusmetropole Marbella an der spanischen Costa del Sol. Aber in der Welt des Geldes ist nicht alles so, wie es scheint... Spannend, emotional, humorvoll und mit Liebe fürs Detail, erzählt die Autorin Rosa Sütö über Beziehungs- und Finanzkrisen, sowie über ihre spirituelle Selbstfindung. Lassen Sie sich berühren und mitreißen von einer Geschichte über die Licht- und Schattenseiten menschlicher Qualitäten.

Szenenhafte Beschreibungen einer Geschäftsfrau, die um ihr Glück kämpft und viel dabei verliert

— bearelic

Glück ist ein vielschichtiger Begriff

— Schnuck59

Die Glücksritterin, eine Lebensgeschichte

— dreamlady66

Die Glücksritterin ist meiner Meinung nach sehr lange auf der Suche nach Liebe und dem eigenen Ich. Licht- u. Schatten eines bewegten Lebens

— Belis

Eine Frau auf der vergeblichen Suche nach dem Glück

— Langeweile

Das Glück hat viel Farbtöne !!!

— marpije

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Gut geschrieben, regt zum Nachdenken an, berührt mich persönlich aber nicht genug.

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  • Tagebuch einer Kämpferin, die das Glück sucht

    Die Glücksritterin

    bearelic

    21. August 2016 um 16:50

    Inhaltsangabe: Ein autobiografischer Roman über die abenteuerliche Lebensgeschichte einer modernen Glücksritterin – von der Zeit des Krieges 1942 bis zum Anschlag auf das World Trade Center 2001. Rosa Sütö beschreibt ihre Befreiung aus den prekären Verhältnissen des Flüchtlingsdaseins, in das sie hineingeboren wurde und den Weg zu einem Leben als Millionärin, welches sie mit noch größeren Herausforderungen konfrontiert. Mit ihrer Risikofreude und dem Drang nach Selbstverwirklichung überwindet Rosa die Ängste und Traumata ihrer Kindheit. Sie lernt mit schwierigen Menschen umzugehen. Auf einem schmalen Grat wandelnd, zwischen Höhenflügen und Abstürzen, wünscht sie sich nur die zwei Dinge, die jede Frau will: Den richtigen Mann an ihrer Seite und finanzielle Unabhängigkeit. Doch ob Fernfahrer, Hippie, Millionär oder charmanter Nordspanier - das Glück ihrer Ehen ist nie von Dauer. Als internationale Immobilienmaklerin landet sie schließlich in der Luxusmetropole Marbella an der spanischen Costa del Sol. Aber in der Welt des Geldes ist nicht alles so, wie es scheint... Spannend, emotional, humorvoll und mit Liebe fürs Detail, erzählt die Autorin Rosa Sütö über Beziehungs- und Finanzkrisen, sowie über ihre spirituelle Selbstfindung. Lassen Sie sich berühren und mitreißen von einer Geschichte über die Licht- und Schattenseiten menschlicher Qualitäten. Meine Meinung: Der Klappentext hat mich zunächst angesprochen, weshalb ich mich bei einer Buchverlosung darauf beworben habe. Letztendlich habe ich jedoch feststellen müssen – um das Fazit mal vorwegzunehmen – dass es einfach kein Buch für mich war. Der Schreibstil war durch die szenenhaften Beschreibungen einem Tagebuch ähnlich, in denen man in die Erinnerungen einer Frau blickt, die durch ein ständiges Auf und Ab in ihrem Leben geht. Flüchtlingskind, kindliche Geliebte, Ehefrau, Mutter, Besitzerin einer Modeboutique, Auswanderin, Immobilienmaklerin und doch immer – so scheint es mir zumindest – vom Pech verfolgt. Keine Beziehung ist von Dauer, Das Geld wird mit vollen Händen zum Fenster raus geworfen, zwielichtigen Menschen wird Vertrauen geschenkt…man könnte meine, dass Rosa Sütö nichts aus ihren Erfahrungen lernt oder stoisch an das Gute im Menschen glaubt und mit so einer inbrünstigen Naivität durch die Welt geht, dass man sie am liebsten schütteln möchte. Stellenweise habe ich mich gefragt, ob die Familie von Frau Sütö mit dem Aufdecken manche Details oder das Erzählen mancher Familiengeschichten ihr Einverständnis gegeben hat, aber letztendlich bleibt es für mich das Tagebuch einer Geschäftsfrau die viel gewonnen und alles wieder verloren hat und ihre Erinnerungen nun einer breiten Masse zur Verfügung stellt. Das Abtriften in die spährischen Alien-Geist-Licht-Erzählungen waren mir dann doch etwas zu viel des Guten, weshalb der „Roman“ für mich einen fahlen Beigeschmack erhalten hat und wie ein Versuch anmutet, sich nach all den schlechten Erfahrungen mit Geld in die Spiritualität zu stürzen. Lässt man die Handlung außen vor war der Lesefluss sehr gewöhnungsbedürftig und durch die oft unzusammenhängenden Erzählungen undurchsichtig und an der Oberfläche. Auch emotional konnte mich der „autobiografische Roman“ leider nicht mitreißen und war an manchen Stellen etwas langatmig. Die vereinzelten Schreibfehler, die sich zu Mitte/ Ende des Buches häufen, sind sicher ebenfalls überarbeitungsbedürftig, aber lasse ich nicht in meine Bewertung mit einfließen. Fazit: Der Roman hat leider nicht meine Erwartungen erfüllt, weshalb ich auch lange gebraucht habe, um mir mit einem gewissen Abstand Gedanken über die Rezension zu machen. Die Autorin hat dieses Buch mit Freuden geschrieben und sicher trägt eine autobiografische Erzählung dazu bei sich vieles von der Seele zu schreiben, weshalb ich Rosa Sütö wünsche, dass sie nach so vielen unglücklichen und schwierigen Zeiten, nun ihr Glück gefunden hat, aber eine Leseempfehlung fällt mir hier schwer.

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  • Licht- und Schattenseiten des Lebens

    Die Glücksritterin

    Schnuck59

    24. July 2016 um 10:51

    In ihrem autobiografischen Roman „ Die Glücksritterin“ beschreibt Rosa Sütö ihre abenteuerliche Lebensgeschichte mit Licht- und Schattenseiten von der Zeit des Krieges, des Flüchtlingsdaseins bis zum Anschlag auf das World Trade Center. Rosa Sütö schreibt über wahre Gegebenheiten in ihrem bewegten Leben, erzählt über Beziehungs- und Finanzkrisen und über das jeweilige Umfeld. Ihr Schreibstil erinnert an Tagebucheintragungen, wirkt manchmal wie einzelne Szenen ohne fließenden Übergang oder Zusammenhänge. Sie schreibt überwiegend sachlich. Mir fehlen Emotionen und Empathie. Die Charaktere ihrer Ehemänner und angeblichen Freunde hat sie gut ausgearbeitet. Ihre finanzielle Situation ist sehr schwankend. Für mich wird deutlich, dass Geld allein nicht glücklich macht und dass man richtige Freunde erst in schwierigen Situationen genau kennen lernt. Die gesellschaftspolitischen Einstellungen der siebziger Jahre sind gut dargestellt. Diese hatten auch Auswirkungen auf ihre persönliche Entwicklung. Auflockernd fand ich die einbezogenen Musiktitel aus dieser Zeit. Wie die Autorin in ihrer Vita schreibt hat sie mit Freunde dieses Buch geschrieben, mit Rückblick auf ein ereignisreiches und erfülltes Leben. Ich fand manche Passagen interessant, insgesamt hat mich dieses Buch allerdings nicht überzeugt. 

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  • Leserunde zu "Die Glücksritterin" von Rosa Sütö

    Die Glücksritterin

    Rosasuetoe

    Liebe Teilnehmer der Leserunde "Die Glücksritterin - Überlege gut, was Du Dir wünschst ..."ich freue mich sehr, nun endlich die LR eröffnen zu können. Lasst Euch berühren und mitreißen von einer Geschichte über die Licht- und Schattenseiten menschlicher Qualitäten. Es ist eine abenteuerliche Lebengeschichte - von der  Zeit des Krieges 1942 bis zum Anschlag auf das World Trade Center 2001.  Keine Bange, es darf auch gelacht werden.Eure Rosa :)) <3

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  • Überlege gut, was du dir wünschst...

    Die Glücksritterin

    bookrauhl

    12. July 2016 um 13:34

    Ungarn 1942. Rosa Sütö wird in der Silvesternacht dieses Jahres in eine Familie aus ärmlichen Verhältnissen geboren. Nach dem Krieg muss ihre Familie zurück nach Deutschland, denn ihre Mutter ist deutschstämmig und deutsche Bürger sind dort nicht mehr erwünscht. Rosa durchlebt eine kurze Kindheit, geprägt von den Gewaltzuständen ihres Stiefvaters, dem Leben des Flüchtlingsdaseins aber auch der Leichtigkeit eines Kindes. Dass genau dieses junge Mädchen einmal Millionärin sein, in Spanien leben und verschiedenste Villen und Häuser besitzen wird, hätte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand erwartet. Aber Rosa lernt, dass Geld zwar wichtig, aber nicht alles ist und erzählt von ihrer eigenen Selbstfindung und Unabhängigkeit.Rosa Sütö erzählt auf sehr anschauliche und intime Weise. Beim Lesen hat man das Gefühl, neben ihr zu sitzen und ihr beim Erzählen ihrer Lebensgeschichte zuzuhören, denn sie beherrscht eine sehr erzählerische Sprache, die verständlich, spannend und auf berührende Weise dem Leser eine besondere Geschichte näherbringt. Zudem lässt die Autorin vor allem zu Beginn die Protagonisten in ihrer Mundart sprechen, um das Erzählte noch begreifbarer und anschaulicher zu machen. Schwierigkeiten bereitet dies dem Leser jedoch nicht, denn den kurzen Gesprächen folgt stets eine Übersetzung und einzelne, ausgesprochene Wörter sind leicht verständlich. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt einem das Buch trotz der schweren Thematik wie im Fluge lesen, was zu der Spannung der Geschichte beiträgt.Die verschiedenen Protagonisten werden deutlich und verständlich beschrieben, wobei mir vor allem die unterschiedlichen Charaktere der Ehemänner in Erinnerung geblieben sind. Rosa begegnet in ihrem Leben vielen Menschen, die sie je auf eine gewisse Weise geprägt haben, und auch wenn man mal bei den verschiedenen Personen den Überblick verliert, so ist das nicht schlimm, denn in unserem Leben ist es ja nicht anders. Jeder Protagonist wird auf seine Art individuell beschrieben und Rosa schiebt manchmal kurze Einblicke über den späteren Verlauf ein, sodass der Leser bereits ungefähr weiß, wie es sich mit dem gewissen Charakter verhält. Das Buch besitzt verschiedene Schwerpunkte und Themen, die deutlich bestimmte Verhaltensmuster zeigen aber auch kritisieren. Die Darstellung verschiedener gesellschaftlicher Punkte, wie die Stellung der Frau oder das Verschweigen jeglicher Gefühle und Erlebnisse um Stärke zu zeigen, werden auf anschauliche Weise verdeutlicht, zeigen aber auch die Zeitumstände, sowie die Veränderungen in der Gesellschaft der letzten Jahre. Rosas Lebensgeschichte verdeutlicht verschiedene Lebensstile und regt zum Nachdenken an, löst aber auch Vorurteile auf und beweist, dass man im Grunde nie wissen kann, was hinter verschlossenen Türen vor sich geht. Mir hat das Buch, sowie die Erzählweise sehr gut gefallen, jedoch hätte ich gerne zum Ende hin noch etwas mehr erfahren. Die letzten fünfzig Seiten gingen mir fast schon zu schnell und manchmal fiel es mir in diesen paar Seiten schwer mit den verschiedenen Erlebnissen mitzukommen. Aber natürlich wäre das Buch viel zu lange geworden wenn man jedes Ereignis und jeden Beziehungsstrang ausführlich erklärt und erläutert hätte. Ansonsten hat mich die Geschichte sehr berührt und ich konnte viele Ratschläge aus den Erzählungen ziehen, die mir wohl noch lange im Kopf bleiben werden. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der eine turbulente und besondere Lebensgeschichte erfahren möchte, begleitet mit den Vorstellungen der Zeit und der Suche nach Freiheit und dem Glück. 

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  • Die Glücksritterin...

    Die Glücksritterin

    dreamlady66

    11. July 2016 um 11:53

    (Inhalt übernommen) Ein autobiografischer Roman über die abenteuerliche Lebensgeschichte einer modernen Glücksritterin – von der Zeit des Krieges 1942 bis zum Anschlag auf das World Trade Center 2001. Rosa Sütö beschreibt ihre Befreiung aus den prekären Verhältnissen des Flüchtlingsdaseins, in das sie hineingeboren wurde und den Weg zu einem Leben als Millionärin, welches sie mit noch größeren Herausforderungen konfrontiert. Mit ihrer Risikofreude und dem Drang nach Selbstverwirklichung überwindet Rosa die Ängste und Traumata ihrer Kindheit. Sie lernt mit schwierigen Menschen umzugehen. Auf einem schmalen Grat wandelnd, zwischen Höhenflügen und Abstürzen, wünscht sie sich nur die zwei Dinge, die jede Frau will: Den richtigen Mann an ihrer Seite und finanzielle Unabhängigkeit. Doch ob Fernfahrer, Hippie, Millionär oder charmanter Nordspanier - das Glück ihrer Ehen ist nie von Dauer. Als internationale Immobilienmaklerin landet sie schließlich in der Luxusmetropole Marbella an der spanischen Costa del Sol. Aber in der Welt des Geldes ist nicht alles so, wie es scheint. Spannend, emotional, humorvoll und mit Liebe fürs Detail, erzählt die Autorin Rosa Sütö über Beziehungs- und Finanzkrisen, sowie über ihre spirituelle Selbstfindung. Lassen Sie sich berühren und mitreißen von einer Geschichte über die Licht- und Schattenseiten menschlicher Qualitäten. Schreibstil/Fazit: Ein Roman mit 353 Seiten, einem Cover, das eine Liebesgeschichte verspricht und eine Kurze Biographie der Autorin. Rosa Sütö hat in dem autobiografischen Buch ihr unruhiges, turbulentes und interessantes Leben beschrieben. Sie wird in der Sylvesternacht 1942 im 2. Weltkrieg in Ungarn geboren und wächst in bescheidenen Verhältnissen auf. Ihr Vater kommt krank aus dem Krieg zurück und verstirbt bald. Ihre Mutter heiratet wieder. Ihr Stiefvater trinkt, sie will von zuhause weg. Rosa lernt Edwin kennen, sie heiraten und bekommen zwei Kinder. Leider ist Edwin nicht treu, sie trennt sich. Weitere Männer, die sie kennenlernt, sind auch nicht besser. Im Gegenteil, sie wird ausgenutzt, geschlagen und hintergangen. Rosa beginnt eine Ausbildung als Modedesignerin. Durch ihr Talent und Fleiß eröffnet sie einige Modeboutiquen. Aber, sie scheitert auch damit. Die Glücksritterin versucht immer wieder, etwas aus ihrem Leben zu machen. Sie schlägt viele neue Wege ein. Ob sie am Ende ihr Glück gefunden hat? Ein flüssiger Schreibstil mit vielen interessanten Kapiteln, wie sie öfters im Leben vorkommen. Die Druckschrift, die der Verlag gewählt hat, hat sich sehr gut lesen lassen. Danke für meine Teilnahme an dieser spannenden Leserunde - sehr unterhaltsam & absolut lesenswert!

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  • Die Glücksritterin, eine Lebensgeschichte

    Die Glücksritterin

    Belis

    30. June 2016 um 11:24

    Inhalt: Rosa, geboren in der Sylvesternacht 1942, erzählt ihr Leben. Es beginnt in der Nähe von Budapest in einem kleinen Dorf, von dem sie1946 ausgesiedelt werden. Die weitere Kindheit erlebt das kleine Mädchen im Flüchtlingslager  Heidenheim an der Brenz. Da ihr Vater im Krieg verstorben war, wuchs sie mit einem Stiefvater auf, die Zeiten waren nicht immer einfach. Ab diesem Zeitpunkt begannen Männer ihren Weg zu kreuzen.  Als sie mit vierzehn Jahren in einer Fabrik zu Arbeiten begann wurde  aus der Halbstarken die Frau, die ihren Weg geht. Viele spätere Begegnungen werden auf diese Zeit zurückblicken lassen.   Schreibstil: Die Lebensgeschichte wird in unterschiedlich ausführlichen Berichten geschildert. Die Ereignisse werden in Kapitel und darin in kleinen Zusammenfasssungen aus Sicht von Rosa berichtet. Ich fand die Art und Weise durch die Ich-Erzählung mehr einem Tagebuch als einem Roman ähnlich.   Meinung: Die Autobiografie ist eine interessante Lebensgeschichte, welche in manchem Erinnerungen an die eigene Kindheit wecken könnte. Der weitere Lebensweg dürfte mit seinen diversen Schilderungen der wilden Siebziger Jahre nicht jedem bekannt sein. Die Begleitung der vier wichtigen Partnerschaften, der Aufstieg in die Welt der Schönen und Reichen, das „hinter die Kulissen“ schauen ist zeitlich gut aufeinander abgestimmt. Macht teils nachdenklich, teils lässt er schmunzeln. . Das Leben von Rosa war bewegt, keine Frage. Es hat sich  in verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Gesellschaftsschichten abgespielt. War mal von Glück aber auch von Trauer begleitet. Rosa sagt selbst : Ich hatte ein überaus ereignisreiches und erfülltes Leben. Der Untertitel : Überlege gut ,was Du Dir wünscht hat nach manchem Kapitel seine wirkliche Berechtigung.   Fazit: Da ich mir unter Roman eine Geschichte mit Übergängen vorgestellt hatte, musste ich mich erst in den Schreibstil einlesen. Die Tatsachen und Begebenheiten sind gut erzählt, nur die Schreibweise konnte mich nicht berühren. Teils war es überzeugend geschildert aber an anderen Stellen ist mir zu wenig Gefühl in den Berichten aufgekommen. Einigen Berichten konnte ich keinen Sinn im Zusammenhang abgewinnen. Sie standen einzeln im Raum. An einigen Stellen hätte ich mir mehr Hintergrund, bzw. eine Fortführung der Begebenheit gewünscht. Es sind Fragen offen geblieben. Die Glücksritterin ist meiner Meinung nach sehr lange auf der Suche nach Liebe und dem eigenen Ich. Ob sie es gefunden hat ? Na, das soll jeder selbst raus finden der Interesse hat.   Für mich spricht diese Autobiografie Leser an, die gerne Einblicke in das Leben Anderer nehmen. Licht- und Schatten im Leben suchen.  

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  • Buchverlosung zu "Die Glücksritterin" von Rosa Sütö

    Die Glücksritterin

    Rosasuetoe


    • 221
  • ein autobiographischer Roman

    Die Glücksritterin

    Mrs. Dalloway

    29. June 2016 um 13:28

    Rosa Süto lebt ein turbulentes Leben und hat es in diesem Buch für uns Leserinnen zusammen gefasst.Das Buch hat 353 Seiten Text, die man meiner Meinung nach auch ein wenig hätte kürzen können, denn nicht alles ist gleichermaßen spannend.. aber so ist das ja oft bei Romanen: vieles ist Geschmackssache. Ich hatte in der Mitte einen kleinen Durchhänger, aber zum Ende hin gefiel mir das Buch dann doch wieder besser.Es gibt einige witzige Stellen, an denen ich tatsächlich lachen musste (wörtliche Rede). Auch wenn bei relativ vielen Büchern "humorvoll" hinten drauf steht passiert mir das bei Weitem nicht jedes Mal.Mir gefällt das Cover zwar sehr gut, weil es so verträumt wirkt, ich glaube aber nicht, dass das Buch damit ein Kassenschlager wird. Dafür ist es zu unauffällig und die Leute kaufen nun mal eher Bücher mit kitschigeren, romantischeren oder auffälligeren Covern.Das Buch empfehle ich jedem der Familiengeschichten mag - und, logischerweise, autobiographische Romane.

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    • 2
  • Rosas Suche nach dem Glück

    Die Glücksritterin

    Langeweile

    27. June 2016 um 23:32

    In der Silvesternacht des Jahres 1942 wird Rosa Sütö geboren und wächst in armen Verhältnissen auf.Kurze Zeit , nachdem ihr Vater aus dem Krieg zurückgekehrt ist, verstirbt dieser.Ihre Mutter heiratet bald darauf erneut, aber diese Ehe ist nicht glücklich, weil Rosas Stiefvater sehr dem Alkohol zugetan ist. Als Rosa Edwin kennenlernt ,sieht sie eine Chance ihrem Elternhaus zu entkommen.Die Beiden bekommen sehr schnell zwei Kinder,aber Edwin nimmt es mit der ehelichen Treue nicht so genau, womit Rosa nicht zurechtkommt.Auch mit ihren weiteren Männern wird sie oft enttäuscht. Ihr berufliches Leben ist ebenfalls ein ständiges Auf und Ab.Nach einer kaufmännischen Ausbildung eröffnet sie mehrere Modeboutiquen, mit denen sie aber auch wieder scheitert. Am Anfang konnte ich mich gut in Rosa hineinversetzen, im weiteren Verlauf fiel mir das jedoch immer schwerer.Ihr Handeln wurde für mich immer unverständlicher. Auch der Schreibstil gefiel mir immer weniger, mir fehlten eindeutig die Emotionen. Einzig das Schlusswort versöhnte mich halbwegs mit der Geschichte. Insgesamt blieb die Geschichte hinter meinen Erwartungen zurück, was ich sehr schade finde.

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    • 2
  • Das Glück hat viel Farbtöne!!!

    Die Glücksritterin

    marpije

    26. June 2016 um 08:07

    Rosa Sütö hat ein autobiografisches Buch geschrieben in welchen berichtet von ihrer sehr turbulenten, abenteuerlichen Leben. Sie ist am 31.12.1942 in kleine deutsche Gemeinde Weindorf in Ungarn geboren, klein und kränklich kämpft sich durch die schweren Zeiten, später wandert sie mit ihre Familie nach Deutschland aus , hier heiratet und bekommt zwei Kinder. Ihre Ehe scheitert , Rosa muss hart arbeiten , ständig begleiten ihr Leute welche Skrupullos nutzen sie aus, aber sie hat auch ein bisschen "Glück" und plötzlich sie ist reich. Protagonistin Rosa weckt bei mir eine Mischung aus Gefühlen- von Symphatie bis zum Unverständnis , ihre "bunte" Privatleben gefällt mir nicht, sie stürzt sich von eine Affäre zum andere, obwohl sie steckt noch im festen Beziehung , ist sehr naiv und lässt sich ständig ausnutzen, ihre männliche Begleiter trinken zu viel, geben ihre Geld aus, schlagen sie und hinter ihrer Rücken führen zweite Leben. Für mich Rosas Leben ist traurig mit ein Paar Glücksmomenten. Der Schreibstill ist einfach und flüssig, die kurze Kapiteln voll mit Inhalt beladen, das ganze liest sich wie ein Bericht - die Autorin beschreibt nur die pure Tatsache, für Gefühle oder Gedanken ist hier kein Platz. Das Cover zeigt eine Frau mit ein Mann - Rosa mit einen von ihrer Männer, das passt sehr gut zu diese Geschichte, aber der Tittel Glücksritterin, hmmm..... ob sie so viel Glück im Leben hat, meine Meinung nein. Das Buch nimmt uns auf eine Zeitreise in der vergangene Jahre, es hat das Still und die ganze Kolorit von damals sehr gut übertragen.

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  • Leserunde zu "Die Glücksritterin" von Rosa Sütö

    Die Glücksritterin

    Rosasuetoe

    Hallo, liebe Teilnehmende an der Buchverlosung
    "Die Glücksritterin - Überlege gut, was Du Dir wünschst ...",
    endlich ist es so weit, die Entscheidungen "wer" gewonnen hat,
    sind getroffen!
    Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Kommentare
    und Fragen zu den Themen "Glück" und "überlege gut,
    was Du Dir wünschst ... mit allen Folgen und Nebenwirkungen.
    Liebe Grüße
    Eure Rosa

    • 53

    dreamlady66

    13. June 2016 um 11:22
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