Rosa Zapato Der Duft des Regenwalds

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Inhaltsangabe zu „Der Duft des Regenwalds“ von Rosa Zapato

Veracruz, 1903: Alice Wegener hat die weite Reise von Berlin nach Mexiko angetreten, um ihren Bruder Patrick zu besuchen. Doch es kommt nicht zu einem Wiedersehen - Patrick wurde im Dschungel Opfer eines Verbrechens. Als Alice näheres zu den Umständen wissen möchte, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. So stellt Alice ihre Nachforschungen auf eigene Faust an und bringt neben der Wahrheit über Patricks Tod auch das Geheimnis einer Maya-Prinzessin ans Licht - das letztendlich auch sie zur wahren Liebe führt ...

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  • In der Weite des Mexikanischen Dschungels

    Der Duft des Regenwalds

    StMoonlight

    16. May 2015 um 08:38

    Bevor der Roman beginnt bekommt der Leser eine kleine Vorgeschichte serviert. Wir befinden uns in Lakmha' 830 n. Chr. und begleiten Mayauel auf ihrem Weg - in den Tod. Auch nach dem eigentlichen Roman kehrt der Leser noch einmal zu ihr zurück, um zu sehen was aus ihr geworden ist. Sobald ich eine Zeitreise ins Jahr 1903 gemacht hatte, war diese Geschichte schon wieder vergessen. Je weiter ich in den Dschungel Mexikos vordrang, desto unwichtiger erschien sie mir. Erst am Ende meiner Reise, auf meiner literarischen Heimreise, erschloss sich mir endlich ihr Sinn. Diese Seiten sind in jedem Fall eine nette Ergänzung, für die Haupthandlung hätte man sie aber auch weglassen können, da es in der Geschichte bereits erklärt wird. Nur eben etwas neumodischer.Kommen wir zur eigentlichen Geschichte: Die Deutsche Alice Wegener reist zu ihrem Bruder der sich in Mexiko aufhält, um eine Mayastätte freizulegen. Denn während Alices Passion die Kunst ist, ist es für ihren Bruder die Archäologie. Da eine Reise noch Wochen dauert, haben die Geschwister sich eine Ewigkeit nicht mehr gesehen, umso größer ist die Vorfreude. Den Weg über den Ozean möchte sie nutzen, um zu malen. Doch das scheint nicht so einfach wie erhofft. Sehr schön dargestellt werden hier die Kleinigkeiten, die allgegenwärtig sind, einen aber doch immer mal wieder stören.In Veracruz wird sie vom attraktiven Juan Ramirez in Empfang genommen. Dieser lässt seinen Scharm spielen und erweicht das Herz der Malerin ein wenig. Doch kurze Zeit später erreicht Alice eine tragische Nachricht: Patrick ist tot! Nicht nur das er ermordet wurde, ihm wurde auch noch das Herz herausgerissen! Der Mörder scheint bereits identifiziert: Ein Indianer der es weit gebracht hat und in letzter Zeit sehr aufsässig war. Für die Kaffeebarone scheint der Fall klar, doch etwas lässt Alice zweifeln. Sie will sich selbst aufmachen, um die Umstände vom Tod ihres Bruders zu klären. Ihr erscheinen viele Dinge fremd, denn sie ist ein deutsches Rechtssystem gewöhnt. Dr. Scarsdale, der Alice nach Mexiko eingeladen hatte, akzeptiert sie als Begleiterin, auch wenn er nicht besonders glücklich darüber ist. Ihn interessieren alte Steine mehr als Menschen. Während Alice immer tiefer in den Dschungel und damit in die Geheimnisse um Patricks Tod gerät, öffnet sich ihr Herz immer weiter für eine ungewisse Liebe. Der Roman ist in Kapitel unterteilt, bei denen die Kapitelüberschrift immer von Schmetterlingen begleitet wird. - Dabei ist von einem solchem Tier auf den über 500 Seiten nicht ein einziges Mal die Rede. Aber gut, wirklich stören tun die Falter ja auch nicht.Wirklich gestört haben mich die ständigen Wiederholungen. So wird zum Beispiel immer wieder darauf hingewiesen, dass sie, wegen Skorpionen und Ameisen, lieber in einer Hängematte schlafen würde. Leider gibt es auch in diesem Roman einige unlogische Stellen. Beispielsweise möchte Alice eine Öllampe mitnehmen, bekommt jedoch folgende Antwort: "Das würde nur die Mücken anlocken. Der Mond scheint hell genug." (S. 338) Wenn der Mond wirklich so hell scheint wird keine Lampe benötigt, soweit klar. Allerdings würde das Licht keine Mücken anlocken, da diese auf Geruch reagieren.Der Schreibstil ist sehr ausschmückend. Man merkt das die Autorin dieses farbenfrohe Land liebt. Als Leserin fühlte ich mich förmlich hinein in die Weiten Mexikos und sah bunte Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen. (Es sein angemerkt das ich selbst nie dort war.) An wenigen Stellen hätte ich mir auch weniger Umschreibungen oder weitere Ausführungen gewünscht. Im großen und ganzen war es okay. Ich merkte jedoch, dass dieser Roman nicht ganz so flüssig zu lesen ist, wie ich es z.B. von einem Krimi gewohnt bin. Auch zieht sich das Ende leider hin oder besser der Teil nach dem Ende. So etwa die letzten 50 Seiten empfand ich nur noch als Füllmaterial. Das hätte bereits auf den vorherigen Seiten untergebracht werden können. Es wurde auch nicht mehr wirklich spannend, so dass ich mich recht gelangweilt zum Ende kämpfte.Neben den tollen Beschreibungen Mexikos finde ich es auch faszinierend, wie die anfangs eher kühle Hautpcharakterin Alice mir immer mehr ans Herz wuchs. Nicht zuletzt lag diese sicher auch daran, dass sie eine neue Welt entdeckte und durch ihre Abenteuer eine andere Sich der Dinge erlangte. Sehr schön, dass die Autorin es schafft auch dem Leser kleine Denkanstöße zu geben. Auch über die Hintergründe lässt Rosa Zapato den nicht im Unklaren. Auf den letzten Seiten berichtet sie über "echtes" Wissen. Über alte Kulturen und neue Zustände, über Ausgrabungen und politische Lage in Mexiko. Auch verrät die Autorin welche Szenen im Roman aus der Realität stammen bzw. einen realistischen Hintergrund haben und welche frei erfunden sind. Sehr interessant.~ Fazit ~ Die Idee der Geschichte ist wirklich gut: Jemand wird eines Verbrechens bezichtigt, nur weil er sich für die Rechte seines Volkes einsetzt. Das ist, leider auch heute noch, gar nicht so unüblich. Die Landschaft wird in den blühendsten Farben beschrieben, so dass der Leser förmlich mit in diesen Sog gerissen wird. Leider kommt die eigentliche Geschichte dabei etwas zu kurz. Wiederholungen kommen öfter vor, manchmal nur wenige Seiten später und die Spannung sinkt, da der Leser sich noch durch einen Berg ausgeschmückten Textes kämpfen muss. Leider ist auch der Ausgang der Geschichte nicht allzu überraschend. Gut find ich die Verschmelzung zwischen Wahrheit und Fiktion. Natürlich damit auch die Aufklärung der Autorin am Ende des Buches. Grade da dieses Buch nichts für Zwischendurch ist, habe ich es gerne als "Urlaubslektüre" bezeichnet. Mit diesem Roman kann der Leser sich gut wegträumen, in den bunten Dschungel Mexikos. Dafür bekommt er eine Mischung aus leichter Spannung, geschichtlichen Hintergrund und einiges an Leidenschaft und Liebe.

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  • eine abenteuerliche Reise...

    Der Duft des Regenwalds

    Micha1985

    24. April 2014 um 10:02

    Ich habe dieses Buch absolut verschlungen. Es ist die aufregende Geschichte von Alice, die nach Mexiko kommt um nach ihrem Bruder zu sehen, der dort archäologische Ausgrabungen betreibt. Leider erfährt sie bei ihrer Ankunft, dass er ermordet wurde. Somit beginnt eine abenteuerliche Reise durch Mexiko auf der Jagd nach dem Mörder ihres Bruders. In dem Buch erfährt man viel über das damalige Mexiko. Wie die Leute dort lebten, wie die Indios unterdrückt und versklavt wurden. Dies regt einem zum nachdenken an. Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker. Es ist absolut leicht zu lesen und fesselt einen von der ersten Seite an. Absolut empfehlenswert!

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  • Spurensuche im Regenwald

    Der Duft des Regenwalds

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 19:38

    Die aufstrebende junge Malerin Alice macht sich auf den Weg nach Mexico, um ihren Bruder zu besuchen, der dort an Ausgrabungen einer alten Maya-Stätte teilnimmt. Doch statt einem Wiedersehen mit Patrick wartet dort nach wochenlanger Seereise die Nachricht seines Todes auf die Berlinerin. Als sie nach weiteren Informationen über das Unglück verlangt, trifft Alice auf Ausflüchte und eine Mauer des Schweigens. Verbissen kämpft sie sich durch den Dschungel Mexicos um das Geheimnis um den Tod ihres Bruders zu lüften. Kein einfaches Unterfangen für eine junge Dame im Jahr 1903...  Gewappnet mit einer Fülle an Hintergrundwissen erzählt Rosa Zapato alias Tereza Vanek die Geschichte der jungen Alice die sich durch den Dschungel Mexicos kämpft, um den Mord an ihrem Bruder aufzudecken. Der Leser erfährt viel von Land und Leuten. Den Indios - die Ureinwohner des Landes, die unterdrückt und versklavt werden, den Ladinos - Mexikanern mit Spanischer Abstammung, und den Kaffebaronen, die sich dort eine goldene Nase verdienen indem sie sich der Ureinwohner bedienen.  Die Hauptprotagonisten der Geschichte - Alice und Andres - sind sympathisch und wirken sehr authentisch. Beide haben so ihre mühe Not sich durch Mexico zu kämpfen, doch keiner der Beiden denkt ans aufgeben.  Einige Zeit hatte ich das Gefühl, die Geschichte plätschert nur so dahin, und außer Essen passiert nicht viel. Dies änderte sich jedoch in der zweiten Hälfte des Buches und die Geschichte gewinnt deutlich an Geschwindigkeit. Langweilig war es jedoch nicht wirklich. Die Neugierde auf das Schicksal von Alice und Andres lies mich immer wieder zum Buch greifen.  Der Schreibstil der Autorin las sich angenehm flüssig, auch wenn sich die ein oder andere Wiederholung einschlich. Die liebevollen Beschreibungen von Land und Leuten war ein Genuß. Schon ab der ersten Seite hatte man das Gefühl, mitten in Mexico zu stehen und selbst einen der Tortillas zu verspeisen. Hierfür gibt es einen dicken Pluspunkt   Das Cover besticht durch seine kräftigen Farben und die Berge des Regenwalds. Als würde man mitten drin stehen...  Fazit: Eine gelungene, gut recherchierte Geschichte. Der angenehme Schreibstil führte mich flott durch das Buch. Dafür gibts eine Leseempfehlung und 4 Punkte von mir!

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  • Exotik, Liebe, Spannung in Mexiko

    Der Duft des Regenwalds

    allegra

    22. July 2013 um 19:09

    Der Duft des Regenwalds Wir lernen in diesem Buch die junge Malerin Alice Wegener kennen. Sie lebt im Jahre 1903 in Berlin und hat gerade ihre erste Ausstellung gehabt. Alice kommt aus einem sehr wohlhabenden Elternhaus, man erfährt aber sehr bald, dass sie da außer bei ihrem Bruder Patrick nicht viel Liebe erfahren hat. Sie lebt für die Zeit sehr nonkonformistisch, wohnt in einem kleinen Zimmer und finanziert ihre Leidenschaft des Malens durch die Arbeit in einem Café. Patrick lebt ebenfalls seine Träume. Aber im Gegensatz zu Alice hat er das Vermögen seiner Familie geerbt und unterstützt damit seine große Leidenschaft, die Archäologie. Er weilt in Mexiko, wo er einem Wissenschaftler, Dr. Scarsdale bei Ausgrabungen alter Mayatempel zur Seite steht. Zu Beginn des Buches erhält Alice von Dr. Scarsdale einen geheimnisvollen Brief mit der Bitte nach Mexiko zu reisen, um ihren Bruder zur Vernunft zu bringen. Da Alice eine sehr unternehmungsfreudige Person ist, macht sie sich auf den Weg und erfährt in Veracruz, wo sie vom attraktiven Juan Ramirez betreut und begleitet wird, dass sich Patrick offenbar in eine Indiofrau verliebt hat und dass deshalb die Forschungsarbeiten gefährdet sind. Als Alice und Juan jedoch auf Dr. Scarsdale treffen, muss dieser die traurige Mitteilung überbringen, dass Patrick tot ist. Die Umstände sind sehr geheimnisvoll. Man hat sein Herz entfernt, was auf indianische Riten deutet. Alice ist erschüttert, weil Patrick ihr einziger Verwandter ist, zu dem sie eine sehr tiefe Beziehung hat. Es reicht ihr nicht, dass man Patricks Rückführung nach Deutschland in die Wege leitet und sie zurückfährt, um die Beerdigung zu arrangieren und sein Erbe, das nun ihr zusteht, anzutreten. Sie bleibt noch in Mexiko und will sehen wie Patrick gelebt hat. Dazu reist sie mit Juan und Dr. Scarsdale erst auf eine große Hazienda eines Gönners der Forschungsarbeiten und später in den Dschungel, wo auch sie sich der Faszination der alten Reliefs der Mayas nicht entziehen kann. In Patricks Unterlagen findet sie die Zeichnung einer jungen Indiofrau, die Patrick hat heiraten wollen und in Alice wächst der Wunsch, diese Frau kennen zu lernen und dadurch zu erfahren, warum Patrick sterben musste. Meine Meinung Mit diesem Buch konnte ich wunderbar in die farbenfrohe Welt Mexikos eintauchen. Es zeigt sowohl die Hektik und auch die Armut in der Hafenstadt Veracruz, als auch opulenter Reichtum auf Haziendas von Kaffeebaronen. Wirklich faszinierend sind die Reisen durch den Dschungel und die Beschreibungen der alten Ruinen und der Reliefs mit dem geheimnisvollen Mayacode, den man versucht hat, zu entschlüsseln. Er geht auch auf die Probleme der unterschiedlichen Schichten ein, der „Ladinas“, wie die weißen genannt werden und der „Indios“, die ihrer Kultur beraubt immer mehr dem Alkohol zum Opfer fallen. Die Charaktere sind sehr sorgfältig gezeichnet und teilweise wirklich schwer einzuschätzen. Am Ende sind werden aber die Beweggründe ihres Handelns nachvollziehbar. Es tauchen noch weitere sehr interessante Figuren auf, die ich jetzt nicht weiter erläutern möchte. Einige habe ich wirklich ins Herz geschlossen und bei einigen anderen kann ich wenigstens verstehen, weshalb sie so geworden sind. Auch Liebhaber von Liebesromanen werden hier auf ihre Kosten kommen. Es knistert immer mal wieder, wird aber dennoch nicht kitschig. Im Gegenteil, Rosa Zapato zeigt die Zerrissenheit der Figuren sehr eindringlich auf, so dass man sich sehr gut in die Menschen einfühlen kann. Mein Fazit Dieses Buch hat mich zwei Wochen lang mit Spannung, Gefühl, Exotik und Eindrücke aus einer faszinierenden Forschungswelt versorgt und ich empfehle es gerne als Ferienlektüre weiter. Von mir seltene 5 Sterne.

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  • "Sie hatte das Gefühl, als müsse sie sich ohne jede Hilfe durch einen Dschungel kämpfen."

    Der Duft des Regenwalds

    Sternenstaubfee

    19. July 2013 um 22:25

    Alice Wegener macht sich auf den Weg von Berlin nach Mexiko. Dort lebt ihr Bruder Patrick, der an der Erforschung eines Maya-Tempels arbeitet. Doch es kommt nicht mehr zu einem Treffen, denn als Alice in Mexiko ankommt, ist ihr Bruder Patrick tot. Er wurde getötet, doch nähere Einzelheiten verschweigt man Alice. Sie ist aber nicht gewillt, das hinzunehmen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Das ist jedoch nicht ungefährlich und erweist sich auch als gar nicht so einfach. Mein Leseeindruck: "Der Duft des Regenwalds" hat mich sehr beeindruckt. Es ist ein sehr tiefgründiges und bewegendes Buch, das mir viele schöne Lesestunden geschenkt hat. Die Beschreibungen von Mexiko, vom Regenwald und von der Lebensweise der verschiedenen Indio-Stämme haben mich sehr berührt. Der Erzählstil ist so bildhaft, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst in Mexiko zu sein. Auch die Figuren sind durchweg sehr gut ausgearbeitet. Die handelnden Charaktere wirken anhand der ausführlichen Beschreibungen sehr echt und lebendig. Besonders positiv ist mir hier die Hauptprotagonistin Alice aufgefallen. Sie ist kein naives zartes Persönchen, wie es sie ja so oft in solchen Romanen gibt. Alice steht mit beiden Beinen voll im Leben und weiß ganz genau, was sie will und auch, was sie nicht will. Die Liebesromanze, die Alice in Mexiko erlebt, ist perfekt in die weitere Handlung eingearbeitet. Ich habe diesen Roman mit großer Freude gelesen und kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen!

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  • Mexico zu Beginn des 20. Jahrhunderts

    Der Duft des Regenwalds

    Spatzi79

    19. July 2013 um 11:35

    Berlin, 1903. Alice Wegener ist eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht. Mit ihrer Familie in Berlin hat sie gebrochen und sich ein eigenständiges Leben aufgebaut. Sie ist Malerin und kann gerade erste Erfolge verzeichnen, als sie eine Nachricht vom Partner ihres Bruders erhält, der sie dringend bittet, nach Mexiko zu kommen, wo ihr Bruder an archäologischen Forschungen arbeitet. Patrick ist der einzige aus ihrer Familie, der ihr noch etwas bedeutet und so zögert sie nicht lange und macht sich auf den weiten Weg. Doch in Mexico angekommen, erwartet sie eine schreckliche Nachricht. Patrick wurde ermordet, anscheinend von Ureinwohnern, die ihn in einem Ritual als Menschenopfer getötet haben. Alice ist schockiert, doch sie ist fest entschlossen, die Umstände seines Todes genau aufzuklären. Daher reist sie nicht mit dem nächstbesten Schiff zurück nach Europa, obwohl ihr alle dazu raten, sondern reist weiter ins Landesinnere. Dort trifft sie auf die Menschen, mit denen Patrick zusammengearbeitet hat und erfährt, dass er eine Beziehung zu einer Indio-Frau hatte, die ihm offensichtlich sehr viel bedeutet hat. Doch nach seinem Tod ist das Mädchen spurlos verschwunden, geblieben ist von ihr nur eine Zeichnung, die sie mit einer alten und augenscheinlich sehr wertvollen Kette zeigt. Alice‘ Suche bringt sie mehr als einmal in große Gefahr und lange Zeit ist nicht klar, wem sie in diesem fremden Land überhaupt vertrauen kann. Doch ihre Sturheit bringt sie letztlich ans Ziel. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber bestimmt nicht das letzte. Alice‘ Reise durch das Land schildert zum einen ihre persönliche Suche nach der Wahrheit, zum anderen bietet sie einen wunderbaren Rahmen, um ein sehr interessantes Land zu beschreiben. Ich wusste bisher nicht viel über die Geschichte Mexicos, aber hier wurden viele Themen angerissen und ich habe nun ein deutlich genaueres Bild vor Augen, was mexikanische Kultur und Geschichte angeht. Nebenbei vereint das Buch noch die spannende Suche nach Patricks Mörder mit einer zarten Liebesgeschichte, so dass man als Leser hier wirklich eine vielschichtige Handlung erwarten darf, die mir insgesamt richtig gut gefallen hat!

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  • Der Duft des Regenwalds

    Der Duft des Regenwalds

    Maerchenfee

    09. July 2013 um 10:51

    Inhalt: Alice ist nach Veracruz gereist um sich dort mit ihrem Bruder Patrick zu treffen. Patrick befindet sich mit Dr. Scarsdale bei Ausgrabungen in Mexiko. Als Alice dort ankommt wird sie von dem "Lebemann" Juan Ramirez abgeholt und verliebt sich in ihn. Doch bevor die beiden eine leidenschaftliche Affäre beginnen, ereilt Alice eine Hiobsbotschaft. Ihr Bruder Patrick ist tot. Aufeinmal wollen alle Alice so schnell wie möglich wieder nach Deutschland zurückschicken. Doch warum? Alice läßt sich nicht einschüchtern und will unter allen Umständen Patrick`s Tod aufklären. Meine Meinung: Alice war mir von Anfang an symphatisch, sie ist eine taffe junge Frau, die Zielstrebig ihren Weg geht und sich durch nichts davon abhalten läßt. Alice ist manchmal aber auch schon fast zu aufsässig und zum Teil ziemlich leichtgläubig. Aber gerade diese Wandlung des Charakters hat mir gut gefallen. Dies ist der Autorin auch bei den anderen Protagonisten gut gelungen. Gerade das, wenn man nicht weiß, wie man die Personen einschätzen soll, machen den Reiz der Geschichte aus und erhöhen die Spannung. Rosa Zapato`s Schreibstil ist flüssig und unglaublich bildhaft. Ich konnte mir die Farbenvielfalt Mexikos, die Gerüche und die Hitze vorstellen, als wäre ich selbst dort. Ich habe aber auch viel in der Geschichte gelernt, über die Maya Kultur und auch etwas über Kaffee. Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das wunderschöne Cover und den romantischen Titel. Da ich von der Geschichte auch nicht enttäuscht wurde, vergebe ich 5 von 5 Sternen und möchte das Buch gerne weiterempfehlen

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  • Eine spannende und farbenfrohe Reise nach Mexico

    Der Duft des Regenwalds

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2013 um 12:26

    Der Duft des Regenwaldes – alleine dieser Titel und das sehr schöne Cover entfachten in mir Fernweh. Umso gespannter machte ich mich zusammen mit Alice auf den Weg nach Veracruz, in das farbenprächtige Mexico, das ich so gut wie nur aus Büchern und Erzählungen kenne. INHALT: Alice, eine junge, aufstrebende Malerin, reist nach Mexico, um dort ihren Bruder Patrick zu besuchen. Bei ihrer Ankunft muss sie jedoch erfahren, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Da Alice nur unbefriedigende Antworten auf das Unfassbare bekommt, beschliesst sie, die Weiterreise in den Dschungel zu wagen, um Patrick’s Tod MEINE MEINUNG: Die Hauptfigur Alice hat mir von Anfang an gut gefallen. Endlich Mal kein junges, unschuldiges Mädel, dass sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befindet. Nein, sie steht mit beiden Beinen auf der Erde und weiss, was sie will. Und ich könnte mir gut vorstellen, mit ihr zusammen Pferde zu stehehln. Dennoch bringt sie die Mexico-Reise an ihre Grenzen, und darüber hinaus. Somit lernt der Leser sie im Verlaufe der Geschichte immer besser kennen und entdeckt dabei auch ihre verletztlichen Seiten. Zusammen mit Alice begibt sich also der Leser in ein Mittelamerika, das in erster Linie durch die vielen Farben und fröhlichen Menschen fasziniert. Rosa Zapato ist es mit ihren lebendigen Beschreibungen gelungen, in meinen Gedanken alles bildlich entstehen zu lassen. Gleichzeitig verschont sie uns Leser jedoch nicht mit den Grausamkeiten, mit denen die damaligen Einwohner konfrontiert wurden. Und so entsteht eine spannende Geschichte um ein grausames Verbrechen und um das alte Geheimnis einer Maya-Prinzessin. Auch überraschende Wendungen und die Romantik kommen nicht zu kurz. Gegen Ende des Buches gibt es einen „Schlenker“ im Plot, der für mich nicht mehr nötig gewesen wäre. Aber ich will nicht zu viel verraten und meinem Lesevergnügen hat dies auch keinen Abbruch getan. Mir hat der Ausflug in die Welt der Mayas ausserordentlich gut gefallen und ich freue mich schon auf eine nächste Reise mit Rosa Zapato.           

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  • Leider zäh

    Der Duft des Regenwalds

    Wonder_

    19. April 2013 um 18:23

    Die Geschichte rund um die junge Alice Wegener, Mexiko und die alte Kultur dieses Landes ist interessant, spannend und erfrischend. Allerdings wirkt sie sehr in die Länge gezogen, weshalb der Lesespaß deutlich gebremst wird. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen. Das Cover kombiniert die schillernde Farbenpracht des Dschungels und dessen berauschende Weite mit den Nebeln des Ungewissen. Es passt somit gut zum Inhalt und wirkt sehr ansprechend. Hauptperson Alice Wegener trifft beim ersten Eindruck voll und ganz auf die Wesenszüge einer typischen Dame des 20. Jahrhunderts zu. Still und stets bemüht den Männern zu gefallen, um das Bild einer perfekten Frau widerzuspiegeln. Schnell merkt man jedoch, dass hinter dieser Fassade eine sture Frau steckt, die zielstrebig durchs Leben geht und versucht dieses so zu gestalten, wie ihr es gefällt. Auch was Männer angeht fügt sie sich in keinster Weise der Gesellschaft. Sie genießt es ungebunden zu sein, hat jedoch eine Affäre. Als sie in Mexiko ankommt erlebt man die Entwicklung von einer zarten deutschen Frau zu einer starken und selbstbewussten Person. Dort trifft sie auf zahlreiche weitere Figuren, wie zum Beispiel Dr Scarsdale, der voll und ganz für seine Ausgrabungen lebt, Juan Ramirez, einen sehr attraktiver Mexikaner, dessen Schwager Hans Bohremann, den erfolgreichen deutschen Plantagenbesitzer und schließlich sogar Andrés, den vermeintlichen Mörder ihres Bruders Patrick. Die Charaktere sind zahlreich, vielfältig und authentisch. Leider werden auch sie aufgrund der Länge des Buches mit der Zeit langweilig, wodurch die einigen wenigen Überraschungen sich nicht voll entfalten. Auf den Wunsch des Archäologen Dr Scarsdale macht sich die junge Malerin Alice auf den Weg nach Mexiko, um ihren Bruder zu besuchen. Zu diesem Wiedersehen kommt es aber nicht, denn als Alice eintrifft erfährt sie, dass er ermordet wurde. Ihm wurde das Herz herausgeschnitten, weshalb der Verdacht nahe liegt, das ein Indio, der noch nach der alten Kultur lebt, für Patricks Tod verantwortlich ist. Alice genügt diese Erklärung nicht. Sie will Nachforschungen anstellen, den Täter fassen und herausfinden, was den Mörder dazu bewogen haben könnte, ihren so ruhigen und harmlosen Bruder umzubringen. Nur widerstrebend willigen Dr Scarsdale und Juan Ramirez ein, doch Alice setzt sich durch und begibt sich auf die Spuren ihres Bruder. Der Verlauf der Geschichte ist gut durchdacht, interessant und fesselnd... Wäre er nicht so unheimlich zäh. Nur sehr langsam kommt man voran, alles entwickelt sich sehr schleppend und langwierig. Etwas mehr Tempo und weniger Durstrecken würden das Buch zu einer umwerfenden Lektüre machen, in dieser Form allerdings kann es nur bedingt begeistern. Der Schreibstil als solcher ist melodisch und fließend und beschreibt ausführlichst die Pracht Mexikos. Die Landschaft entfaltet sich vor dem inneren Auge und zieht den Leser genauso in den Bann wie Alice. Leider wird absolut jede Kleinigkeit detailgenau durchgekaut, sodass seitenweise Durststrecken entstehen. Andere Passagen, über die ich persönlich gerne mehr erfahren hätte, werden hingegen komplett gestrichen.

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  • "Heute schenkte ich meinem Papageien die Freiheit."

    Der Duft des Regenwalds

    Tanzmaus

    04. April 2013 um 09:03

    Alice Wegener wird von dem Kollegen ihres Bruders Dr. Scarsdale nach Veracruz gebeten. Sie soll dort ihren Bruder zur Vernunft bringen. Alice freut sich drauf, ihren Bruder endlich wiederzusehen und hofft, während der Überfahrt und vor Ort viele Bilder für ihre neue Ausstellung malen zu können. In Veracruz wird sie von dem smarten Schönling Juan Ramirez in Empfang genommen und verführt. Doch ehe sich die Romanze weiterentwickeln kann, taucht Dr. Scarsdale mit schrecklichen Neuigkeiten auf. Alices Bruder wurde ermordet. Aber nicht einfach erschossen, sondern wie es aussieht nach einem alten Maya-Ritual. Völlig geschockt verbringt Alice einige Tage in Veracruz, ehe sie der Wille packt, die Umstände von Patricks Tod aufzuklären. Bei ihren Nachforschungen stößt Alice allerdings auf eine Wand des Schweigens und der Ablehnung. Warum will sie jeder gleich wieder zurück nach Berlin schicken? Wie kam Patrick ums Leben und wer ist das geheimnisvolle Mädchen mit der Kette, dessen Zeichnung sie in Patricks Nachlass gefunden hat? Alice macht sich auf die Suche nach Antworten und begibt sich dabei selbst in Gefahr... Die Autorin entführt den Leser in die Wildnis von Mexiko. Zu Beginn habe ich mir sehr schwer mit dem Roman getan. Ich wurde nicht wirklich warm mit Alice, die mir sehr naiv und blauäugig vorkam. Einen richtigen Bezug konnte ich nicht zu ihr aufbauen. Das änderte sich aber, als die Nachricht von Patricks Tod sie erreicht. Eine spürbare Wandlung ging hier vor sich. Zwar war sie immer noch gutgläubig, gerade Fremden gegenüber, aber Alice bekam Kampfgeist und den Willen, nicht aufzugeben, ehe das Puzzle komplett ist. Dadurch wurde die Figur von Alice auch farbiger und interessanter. Ab hier las sich das Buch dann praktisch von alleine. Eine Handvoll Personen, die man nach und nach kennenlernte und plastisch wurden. Man wurde Teil einer Suchtruppe und rätselte zusammen mit Alice, was es wohl mit dem Tod ihres Bruders und dem geheimnisvollen Mädchens auf sich haben könne. Die Autorin hat sehr gut und viel recherchiert, was man dem Buch anmerkt. Ein Blick auf ihre Website bestätigt dieses Gefühl. Die Schauplätze, die Umgebung, das Leben der Indianer - alles wurde sehr detailliert und farbig beschrieben. Man sah die Farbepracht Mexicos direkt vor sich und konnte problemlos eintauchen in eine fremde, bunt schillernde Welt. Das Buch beginnt mit einem Prolog, der 830 n. Chr. in LakamhaŽ (heutiges Palenque) spielt. Die Frau von Janaab Pakal, dem letzten Herrscher von Palenque, befindet sich mit dem Hofstaat auf der Flucht vor ihren Feinden. Sie weiß, dass sie das Ziel nicht lebend erreichen wird. Eine Krankheit wird sie vorher niederstrecken. Begleitet wird sie von ihrer Magd Ix Chel. Natürlich ist der Start des Buches zunächst verwirrend. Der Klappentext verspricht eine Geschichte im 20. Jahrhundert, das Buch startet aber rund 1.000 Jahre früher. Wie ist da der Zusammenhang? Wer war diese Fremde? Und was hat sie mit der restlichen Geschichte zu tun? Nach und nach versteht der Leser den Zusammenhang. Im Epilog kehrt der Leser dann noch einmal zu der Fremden zurück und rundet die Geschichte zusätzlich ab. Der Spannungsbogen wird durch den Epilog geweckt, ruht dann aber, bis Alice vom Tod ihres Bruders erfahren hat. Ab da nimmt er immer mehr zu, bis er dann rund 100 Seiten vor Schluss langsam anfängt abzubauen. Die Autorin hat der Geschichte ein ruhiges Ende gegeben und es zusätzlich durch den Epilog abgerundet. Das Ende selbst ist zwar offen, doch ist die Geschichte in sich abgeschlossen. Die Geschichte weißt viele Überraschungen und Wendungen auf. Ist man einmal in Mexico angekommen, ist es erstaunlich schwer, dieses wieder zu verlassen. Durch die ganze Geheimniskrämerei um den Tod von Patrick und die Kette ist man gezwungen, an der Geschichte dran zu bleiben. Zusammen mit Alice rätselt man, was tatsächlich passiert sein könnte und wo das Mädchen hin verschwunden ist, das die Kette trägt. Auch wenn ich am Anfang mit Alice nicht warm wurde, so fand ich doch nach und nach in die Geschichte rein, bis sie mich mit sich riss und nicht mehr los lies. Jetzt vermisse ich gute Bekannte und hoffe natürlich auf ein Wiedersehen in Mexiko. Im Anhang findet man eine Karte der Tempelanlage, sowie ein Nachwort der Autorin zur Rahmenhandlung. Eine Karte von Mexiko und den wichtigsten Orten, die Alice aufsuchte, habe ich vermisst. Sprachlich ist das Buch in der heutigen Sprachgebung geschrieben und daher einfach und leicht lesbar. Fazit: Eine farbenprächtiges Mexiko und ein interessanter Einblick in das Leben der Indianer, laden zwischen zwei Buchdeckeln zum virtuellen Verreisen und Träumen ein.

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