Rosalia Zelenka

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Der Tod hat viele Gerüche

Der Tod hat viele Gerüche

 (3)
Erschienen am 27.03.2017
Messies

Messies

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Erschienen am 02.05.2017

Neue Rezensionen zu Rosalia Zelenka

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anja_bauers avatar

Rezension zu "Der Tod hat viele Gerüche" von Rosalia Zelenka

Interessanter aber leider oberflächeriger Einblick in einer relativen kleinen Berufsgruppe
anja_bauervor 4 Jahren

Das Buch „Der Tod hat viele Gerüche“ beginnt mit eine Vorwort, einer Einführung und mit „Was uns bewegt“  Das Vorwort ist schon recht interessant. Da schreibt die Autorin Rosalie Zelenka z. B. „ Sie halten ein Buch in den Händen, über dessen Inhalt ich sehr viel und lang nachgedacht habe.“  Oder“ Wahr ist, dass es nicht viele Bücher davon gibt. Ebenso wenige, wie es Tatortreiniger gibt“. Damit hat Frau Zelenka Recht,  es gibt wenige Bücher davon. Dazu später mehr.  In der Einführung beschreibt sie, dass es auch mehr ausmacht, als nur den Tatort zu reinigen. Dazu gehört auch ein wenig Psychologie, vor allem bei der Frage: Warum nur! Frau Zelenka gibt ehrlich zu, diese Frage nicht beantworten zu können, die ihr so oft gestellt wird.

Nach diesen drei Kapiteln kommen die eigentlichen Kapitel über ihre Aufträge. In 18 Beispielen schreibt sie über ihre Arbeit und die Aufgaben, die sie dabei erfüllt. Auch über Gefühle und Eindrücke wird hier geschrieben. Danach kommt mehr das fachliche wie z. B. Suizide in Österreich. Sehr ausführlich. Auch die Hygiene kommt hier nicht zu kurz. Rechtsgrundlagen, Polizei und Spurensicherung werden angesprochen und als letztes Kapitel kommt dann noch die Mythologie dazu.  Eigentlich eine gute Mischung, denn man erfährt hier auch etwas über die Zusammenhänge von Leichenfundorte und beispielsweise der Polizei oder der Rechtsmedizin. Zum Schluss erklärt Rosalie Zelenka noch, dass der Beruf des Tatorreinigers immer noch kein eigener Berufstand ist, sondern nur ein Teilbereich von Berufsgruppen wie z. B. dem Gebäudereiniger.

Das Buch liest sich leicht. Am Anfang zumindest. Obwohl die einzelnen Kapitel über die Aufträge sind mir persönlich ein wenig zu oberflächig. Da wird beschrieben, wo der Ort ist – auch wenn dieser und auch die Personen verändert wurden – und was sie genau da vorfindet. Es wird beschrieben, wie gereinigt wird, aber eben nur angeschnitten. Da fehlt es mir etwas an Tiefe. Die Kapitel danach über Hygiene, Polizei und Selbstmordrate in Österreich haben mich persönlich eigentlich gar nicht interessiert. Zumindest das Kapitel mit den Suiziden. Und mit der Rechtsgrundlage. Und bitte was hat jetzt die Lehre von den Erkennungsmerkmalen eines Fingerabdruckes mit der Tatortreinigung zu tun?  Dagegen das Thema Polizei ist wiederum interessant, aber hier viel zu kurz gehalten. Das Cover ist eigentlich gut gestaltet. Ein Totenschädel wo in den Augenhöhlen Schmetterlinge sitzen. Eine gute Gestaltung des Todes, finde ich. Vieles ist hier fehl am Platz und hätte weggelassen werden können. Dafür hätte man z. B. ausführlicher auf die Reinigungsarbeiten eingehen können.  Trotzdem, meiner Meinung nach hätte aus dem Buch mehr werden können. Und auch wenn es wenige Bücher über Tatortreiniger gibt, wie oben schon geschrieben, habe ich schon bessere gelesen.

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Kiki2707s avatar

Rezension zu "Der Tod hat viele Gerüche" von Rosalia Zelenka

Interessanter Einblick in den Beruf Tatort-Reinigerin
Kiki2707vor 4 Jahren

Dies ist das erste Buch, was ich in dieser Richtung gelesen habe, und ich muß sagen, es ist wirklich interessant geschrieben. Rosalia Zelenka gibt einen guten Einblick in ihren Beruf. Die Geschichten decken eine große Bandbreite ab, d. h. sie sind spannend, erschütternd und so manches mal auch sehr traurig. Was ich sehr gut finde ist, dass sie nicht nur ihre erlebten Geschichten erzählt, sondern auch theoretische Dinge der Tatortreinigung erläutert, so dass man wirklich einen guten Einblick in ihren Beruf bekommt.

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K

Rezension zu "Der Tod hat viele Gerüche" von Rosalia Zelenka

einblick in eine meist verschwiegene welt
kolibri1961vor 4 Jahren

sehr ungewöhnlicher beruf, sehr ungewöhnliche geschichten, manchmal ein wenig gruselig, aber die autorin arbeitet und schreibt mit sehr viel einfühlungsvermögen und gibt einblick in schicksale hinter den schlagzeilen. berührendes und nachdenklich machendes buch

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