Rosamund Hodge

 3.7 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Cruel Beauty, Bright Smoke, Cold Fire und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Rosamund Hodge

Cruel Beauty

Cruel Beauty

 (25)
Erschienen am 28.01.2014
Crimson Bound

Crimson Bound

 (1)
Erschienen am 05.05.2015
Bright Smoke, Cold Fire

Bright Smoke, Cold Fire

 (1)
Erschienen am 09.02.2017
Cruel Beauty

Cruel Beauty

 (0)
Erschienen am 28.01.2014

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Rezension zu "Cruel Beauty" von Rosamund Hodge

Cruel Beauty
Geschichten-Weltvor einem Jahr

Als ich dieses Buch angefangen habe zu lesen, kam ich mir wie in einer Märchengeschichte vor und ich finde Märchen einfach etwas sehr Schönes. Die Parallelen zu Die Schöne und das Biest sind vorhanden, aber jedoch nur sehr lose. Man kann allerhöchstens vom selben Grundgerüst sprechen.

In diesem Buch haben wir eine sehr willensstarke Protagonistin mit einem wunderschönen Namen, die aber von ihrer Verpflichtung zu ihrer Familie gefangen ist, weshalb ich ihr gleich schon von Anfang an liebend gerne eine gescheuert hätte. Ich habe tatsächlich laut beim Lesen gesprochen und ihr gesagt, dass sie ihrem Vater gefälligst eine reinhauen soll. Natürlich wäre das sehr Plot hindernd gewesen, wenn sie sich allem widersetzt hätte, aber das ist meine grundsätzliche Reaktion zu solcher Ungerechtigkeit. Es lässt einen frustriert zurück, aber nicht die schlechte Art der Frustration. Eher die gute Art, wo man weiter lesen will um zu schauen ob er seine gerechte Strafe erhält.

Die Geschichte hat ziemlich viele Parallelen zu den alten griechischen Göttern und zieht auch Parallelen zur römischen Besetzung. Leider bin ich mit beiden Themen nur leicht vertraut, weshalb ich sicherlich einiges nicht erkannt habe. Für Fans der griechischen Mythologie wird es in diesem Buch wahrscheinlich viele Widererkennungsmomente geben. Ich hatte nicht ganz so viele, aber einige Namenwohl doch schon wieder erkannt.

Die Grundlagen der Magie werden hier direkt in den ersten Kapiteln komplett erklärt und das kam mir ein wenig zu schnell vor. So richtig verstanden hatte ich auch nicht wirklich alles, was aber daran liegen könnte, dass es auf Englisch war und mir nicht alle Wörter geläufig waren. Allerdings ist der Punkt Magie auch nicht der größte Punkt des Hauptplots.

Die Protagonistin sehe ich hier irgendwie zwiegespalten. Ich mochte wirklich ihren starken Charakter und ihre zwiegespaltenen Gefühle zu Ignifex, aber sobald es anfing sich um den Rest ihrer Familie zu drehen, hätte ich das Buch am liebsten in die Tonne geschmissen. Ich mochte wirklich keinen einzigen von ihnen und verstand nicht wirklich warum Nyx sich ihnen verpflichtet gefühlt hat, auch nicht ihrer Zwillingsschwester. Aber ich finde, dass auch Hasscharaktere in ein gutes Buch mit hinein gehören, auch wenn es mir hier ein wenig zu viele waren.

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Rezension zu "Cruel Beauty" von Rosamund Hodge

Ein Märchen allein macht kein Buch
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Achtung: Ein Hauch von Spoiler enthalten.
  
Kennt ihr das? Die zwei (Haupt)Charaktere, bei denen man von Anfang an weiß, dass sie zusammen kommen werden, berühren sich zum ersten Mal. Meist ist es flüchtig, etwa wenn beide einen Stift vom Boden heben wollen, den einer von ihnen fallen ließ und oh Schreck, die Fingerspitzen, die Fingerspitzen berühren sich für 0,000237 Sekunden! Aus dieser einfachen Geste, welche meist aus 10% Körperkontakt, 50% sich gegenseitig mit Blicken aufessen und 40% Luft – zwischen den Körpern und im Kopf der Handelnden, denn oh, mein gesunder Hausverstand, er wurde hinfort geweht, als dein lieblicher Burrito-Duft mich umhüllte – besteht, wird ein riesengroßes Drama gemacht. Und davor ist kein Genre sicher – ob High-Fantasy, Science-Fiction oder historische Fiktion, jeder Moment, in dem das zukünftige Traumpaar miteinander agiert, wird wie eine Welle aus Gefühlen beschrieben, die nicht nur die Figuren sondern auch den Leser unter sich vergräbt.

Das kann gut gehen, wenn man ein halbwegs erfahrener Autor ist und weiß, wann wie viel von welcher Portion angebracht ist. Schlecht, wenn man bei dem ganzen Drama vergisst, die eigentliche Geschichte zu erzählen. Aber das ist nicht das Problem mit Cruel Beauty. Mit Cruel Beauty ist mein Problem wahrscheinlich am ehesten mit folgendem Satz zu erklären: Es ist schlecht, wenn man bei dem ganzen Erzählen das Drama vergisst. 

Denn die Sache ist die: Auf dem ersten Blick kann man natürlich behaupten, dass es vollkommen übertrieben ist. Im realen Leben finden sich zwei fremde Person natürlich nicht plötzlich alleine auf der Welt wieder, überwältigt vom Anblick des jeweils anderen. Aber man bedenke, dass Bücher Fiktion sind und Dramaturgie nun mal ein fester Bestandteil der Literaturgeschichte ist. Mag sein, dass im realen Leben die Welt keine HD-Auflösung mit Goldfilter hat, aber jede Idee entspringt aus etwas bereits Existierendem und alles bereits Existierende hat seinen Ursprung in der Realität. Vor allem was Liebe betrifft ist es immer wieder schwer, die Grenzen zu ziehen – und „realistisch“ und „nicht realistisch“ sind kein ausreichender Maßstab, um zu bewerten, wann eine Romanze gut oder schlecht ist. Ich glaube, es gibt kaum ein Gefühl, das subjektiver wahrgenommen wird, als die Liebe. (Außer Humor). 

Liebe wird nicht nur subjektiv wahrgenommen, sondern auch umgesetzt, verteilt, aufgenommen, wiedergegeben und und und. Das ist cool, vor allem wenn man als Autor genau darüber schreiben möchte und zeitgleich aus der Masse hervorstechen will. Einzigartig sein – das ist u. a. das Hauptziel von Rosamund Hodge mit ihrem Werk. Cruel Beauty ist eine Adaption von Die Schöne und das Biest verwoben mit Elementen der griechischen Mythologie. Allein diese Prämisse hebt das Buch von gängigen Märchen-Jugendbüchern ab und gepaart mit dem wundervollen Cover kann inhaltsmäßig nicht viel schief gehen. Würde man meinen, aber Tatsache ist, wir haben es hier mit einem dieser „Entweder oder“-Werke zu tun. Entweder man liebt es oder man hasst es. 

Ich, die Minderheit, gehöre in keiner dieser Kategorien, denn dieses Werk hat mich im Maximalfall schlicht und einfach unterhalten. Nicht mehr und weniger; für mich war die Story an sich viel zu nüchtern, um größere Gefühle zu provozieren. Was ich verdammt schade finde, denn ich habe mir eine wundervolle, konfliktreiche Liebesgeschichte erhofft. Aber was ich bekommen habe, ist mit dem Wort „trocken“ am ehesten zu beschreiben, denn keine Wellen vergruben irgendwen oder irgendwas unter sich. Banal ausgedrückt: Das erste Mal, als sich die Hauptfiguren Nyx und Ignifex berühren, bricht ihre emotionale Stabilität nicht zusammen. Es passiert – ja wirklich – nichts. Auch nicht, als sie sich zum ersten Mal sehen. Und zu diesem Zeitpunkt sind sie sogar schon verheiratet. Irgendwas läuft da falsch, nicht? 

Jein, eigentlich nicht, den Nyx‘ Ziel ist es ja gerade, den „Gentle Lord“ zu töten und damit ihre Heimat von seiner Herrschaft zu befreien. Wäre kontraproduktiv für die Handlung, wenn sie nach den ersten Seiten bereits Schwierigkeiten hätte, ihre Blicke von seiner gottgleichen Attraktivität loszureißen. Nur wenn sie ihm nicht sofort verfällt, wann genau hat sie es vor? Die Frage habe ich mir nach fast jedem Kapitel gestellt. Und das meine ich nicht auf positiver Weise. 

Ich mag Geschichten, die einem langsam um den Finger wickeln und wie ein kleiner Funke beginnen, der im stetigen Rhythmus zu einer Flamme heranwächst. Eine gute Romanze braucht Zeit und Geduld und von beiden gibt es in diesen 300 Seiten genug. Aber was fehlt, das war die Wärme. Denn wenn Nyx auch nach 100 Seiten noch immer nichts bei Ignifex Berührung fühlen konnte, konnte ich das erst Recht nicht. Versteht das nicht falsch, denn, nun ja, die beiden verlieben sich ja trotzdem irgendwann, ist doch der Sinn der Sache, aber ich hab es einfach nicht gespürt, weil auf Wahrnehmung (vor allem dieser Form) geht die Autorin nicht ein. Für mich war es, als ob sie irgendwann groß auf die Seiten Folgendes schrieb:
Und jetzt existiert die Liebe. Punkt.
Ich war bis zum Ende hin nicht sicher, ob die beiden Protagonisten sich wirklich lieben oder nicht. Oder ob sie sich nicht vielleicht an etwas klammern, was nicht da ist und mehr durch die Situation bedingt, anstatt ihrer Persönlichkeiten …

Das ist wirklich irritierend, denn es gibt viele innere Monologe, in denen Nyx sich mit dem Thema auseinandersetzt und Hodge weiß, wie man schreibt. Sie hat eine wirklich wunderschöne Erzählweise, die hervorragend zu diesem Buch passt. Aber auch wenn sie es dadurch schafft die Atmosphäre durchgehend aufrecht zu erhalten, die Lovestory versagt einfach. Da hilft es nicht, nach jedem Kapitel ein Kuss einzubauen. Vor allem, wenn besagte Szenen lediglich aus Sätzen wie „Sie küssen sich. Punkt.“ (Ähnlich wie Und dann existiert die Liebe.) bestehen, ich mein, ich mag Hardcore auch nicht, aber ein wenig feinfühlige, von mir aus unterschwellige Erotik darf es schon sein,  vor allem wenn ein Buch als Lovestory angepriesen wird. 
 
Ich habe jetzt 900 Wörter lang nur darüber geschrieben, wie wenig mir die Liebesgeschichte in diesem Buch gefällt. Aber warum es trotzdem 3 Sterne sind? Das liegt einfach daran, dass die Charaktere trotz allem wirklich sympathisch sind. Was ein wichtiger Punkt für mich ist. Das Buch mag eine Schöne und das Biest-Adaption sein, aber Nyx‘ Schönheit spielt keine Rolle. Weder die Äußere noch die Innere. Und auch Ignifex ist nicht als klassisches Biest vertreten, weder innerlich noch äußerlich. Was die beiden interessant macht, sind ihre kontroversen Charakterzüge. Jeder mag Figuren, die nicht perfekt sind. Nyx und Ignifex tun nicht mal so, als wären sie unvollkommen, sie sind es einfach. Das ist wieder dieselbe Und jetzt existiert die Liebe-Taktik – aber hier wiederum ist die Nüchternheit mit der die „Sachlage“ geschildert wird mehr als gelungen. Die Frage Gut oder Böse ist eines der Hauptkonflikte, was in meinem Fall auch immer ein Pluspunkt ist. Ich war noch nie ein Fan von Schwarzweißmalerei. 
 
Im Übrigen gibt es hier eine Dreiecksbeziehung. Ignifex lebt in seinem (wirklich sonderbaren) Haus als Dämonenfürst nicht alleine, sondern mit seinem Schatten - welcher eine eigene Persönlichkeit hat. Auch mit ihm „existiert die Liebe“ für Nyx, auch hier ist die Beziehung nicht gelungen. Und trotzdem war das eine der faszinierendsten romantischen Konstellationen, über die ich je gelesen habe. 

Stichwort Faszination – Rosamund Hodge gibt nicht so viel Wert auf detailliertes Worldbuilding, sie verlässt sich oft auf ihre Erzählweise. Das ist auf der einen Seite trotzdem spannend zum Lesen, aber andererseits, wenn sie beides kombiniert hätte, dann wären es sogar vier Sterne geworden. Den Ideen hat die Autorin – richtig gute und einzigartige Ideen; manche Szenen hier haben mich an Filme wie Chihiros Reise ins Zauberland erinnert. 
Cruel Beauty ist eine atmosphärische Geschichte mit einem unverhofften Ende, beinahe poetisch geschrieben. In puncto Unterhaltung ausnahmslos gelungen, aber insgesamt nicht ganz erfüllend für weder hoffnungslose Romantiker noch Hardcore-Fantasyleser.
Da ich die Ansätze mag und immer an Besserung glaube, werde ich definitiv den zweiten Teil Crimson Bound dieser Einzelbandreihe lesen.

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Nickss avatar

Rezension zu "Bright Smoke, Cold Fire" von Rosamund Hodge

Romeo, oh Romeo
Nicksvor 2 Jahren


A Rosamunde Hodge book is bound to be dark, compelling and enticingly written. Her worlds pull you in, exactly because they are so different and upside down. Imagination, darkness of the utter and complete kind and characters in whom said darkness already festered, no matter the goodness of heart is what makes her unique.

Bright Smoke, Cold Fire was, first and foremost - and I wouldn´t have bet money on ever thinking that: underwhelming. So obviously not-impressing, I didn´t care about one single thing. Not even Hodge´s writing could save it.

I didn´t care about the plot, the world, any of the characters or the apparently huge depth of the story. Rather they annoyed me. The plot wouldn´t get compelling enough to really make me invest more than shallow thoughts. Actually, it would be easier to list the things I did like.

PARIS.

VAI. She´s the silver lining, simply because she manages to find some humor in an otherwise dull story and grey city. At least she has the decency to speak her mind and ignore rules installed by those who think themselves above judgement and honesty.

Paris and Romeo´s FRIENDSHIP. Between Paris´ kindness and Romeo´s helplessly romantic heart the growing bond of their friendship feels natural and logical.

Overall, though, it couldn´t hold my interest.
I wouldn´t engage enough to really get Runajo´s hatred and cold heart, to find even an ounce of sympathy for Juliet or any warm feelings about the so called romance. In fact, I was stringing together the words I read without connecting them to the story or even thinking about what they would mean for it. And what about the zombies?? What the heck were they doing in this book??

Honestly it was one huge disappoinment. 

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