Rosamunde Pilcher

 3.5 Sterne bei 727 Bewertungen
Autorin von Die Muschelsucher, September und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rosamunde Pilcher

Rosamunde Pilcher wurde 1924 in Cornwall, England, geboren und ist eine der meistgelesenen englischen Schriftstellerinnen. Pilcher schreibt seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr. Sie diente im 2. Weltkrieg in der Navy, siedelte dann nach Indien um, wo sie zum Schreiben begann und ihre ersten Geschichten publiziert wurden. Nach dem Krieg kehrte sie nach England zurück und wurde viel gelesen, meist von Frauen. Bis 1965 wurden ihre Romane teils unter dem Pseudonym Jane Fraser veröffentlicht. Den Durchbruch schaffte Rosamunde Pilcher erst 1987 mit der Familiensage "The Shell Seekers". Auf Deutsch wurde dieses Buch unter dem Namen "Die Muschelsucher" veröffentlicht und alleine dort über 1,7 Millionen mal verkauft. Seither hat sie bereits über 60 Millionen Bücher weltweit verkauft. Mit dem 2000 erschienenen Roman Wintersonne beendete sie ihre schriftstellerische Laufbahn. Erst im Juni 2012 gab die Schriftstellerin im Alter von 87 Jahren bekannt, dass sie mit dem Schreiben aufhören würde, weil sie sich hierfür jetzt zu alt fühle. Pilcher wurde in viele Sprachen übersetzt und ist auf der ganzen Welt bekannt. Auch verlieh man ihr für ihr literarisches Schaffen zahlreiche Preise. In Deutschland hat das ZDF viele ihrer Romane verfilmt. Viele Zuschauer, die das Land Großbritannien zuvor nie besucht hatten, wurden durch die ersten Verfilmungen neugierig und bescheerten dem Land einen wahren Besucheransturm. Das erste Buch, welches sogar zweiteilig verfilmt wurde, war "September". Der Inhalt von Büchern und Filmen ist geprägt von Liebe, Leid und Freundschaft. Die Gefühle von Charakteern und die Landschaften Englands und Schottlands werden oft sehr genau und idealisiert beschrieben. Alle ist stark romantisch. Es handelt sich um so genannte "Heile Welt"- Romane.

Neue Bücher

Die Muschelsucher

Erscheint am 25.10.2019 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Rosamunde Pilcher

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Cover des Buches Die Muschelsucher (ISBN:9783499268090)

Die Muschelsucher

 (131)
Erschienen am 02.06.2014
Cover des Buches September (ISBN:9783644215016)

September

 (70)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Heimkehr (ISBN:9783499268106)

Heimkehr

 (51)
Erschienen am 02.06.2014
Cover des Buches Wilder Thymian (ISBN:9783499268144)

Wilder Thymian

 (41)
Erschienen am 02.06.2014
Cover des Buches Wintersonne (ISBN:9783644215115)

Wintersonne

 (36)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Das blaue Zimmer (ISBN:9783499139222)

Das blaue Zimmer

 (30)
Erschienen am 02.09.1996
Cover des Buches Stürmische Begegnung (ISBN:9783644215511)

Stürmische Begegnung

 (30)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Wechselspiel der Liebe (ISBN:9783644215610)

Wechselspiel der Liebe

 (30)
Erschienen am 01.09.2014

Neue Rezensionen zu Rosamunde Pilcher

Neu

Rezension zu "Karussell des Lebens" von Rosamunde Pilcher

Rezension zu "Karussell des Lebens"
ElkeKvor 13 Tagen

Inhaltsangabe:

Prue Shackelton, selbst ein Scheidungskind und nur von ihrer Mutter in London großgezogen, begegnet dem zehnjährigen Mädchen Charlotte im Zug nach Cornwall, wo Prue ihre Tante Phoebe besuchen möchte. Diese hatte sich den Arm gebrochen und fordert Prue’s Unterstützung an.

Von Anfang an versteht sich Prue mit dem Mädchen und scheint irgendwie mit ihr verbunden zu sein. Oder es ist einfach nur Mitleid, denn Charlotte ist von niemanden gewollt, wird immer nur weggeschickt oder abgelehnt. Phoebe hat das Kind immer herzlich aufgenommen und so ist es auch nicht verwunderlich, das Charlotte auch dieses Mal in Holly Cottage auftauchte.

Aber nicht nur sie stattet den Shackelton’s ein Besuch ab. Auch Daniel Cassens taucht plötzlich auf. Er hat vor elf Jahren fluchtartig Cornwall verlassen, um eine erfolgreiche Karriere als Künstler zu starten. Gelernt hat auf Holly Cottage beim verstorbenen Hausherrn. Nun ist er da, um Phoebe wieder zu sehen.

Prue ist fasziniert von Daniel, doch sie weiß auch, das er ein unstetes Leben führt, um erfolgreich in seiner Arbeit sein zu können. Wird es für die beiden doch noch eine Chance geben und was hat Charlotte mit ihrer Zukunft zu tun?

Mein Fazit:

Dies ist mein erster Roman dieser Autorin und ich muß ganz ehrlich gestehen, das ich von dem Heftchen (156 Seiten) enttäuscht bin. Sicher war schon Witz und Charme da, aber die Geschichte ist so unwirklich dargestellt. Wer das Buch liest, wird es wissen. Die Heldin ist in meinen Augen sehr unglaubwürdig und das Einzigste, was mir gefiel, waren die Beschreibung der Region Cornwall.

Meine Ma hat ein paar Bücher geerbt und sie mir gegeben, daher habe ich noch ein paar andere Rosamunde Pilcher-Bücher. Vielleicht gibt es ja doch noch ein Roman, der mir besser gefällt. Mal schauen …

Anmerkung: Die Rezension stammt aus März 2005.

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Rezension zu "Die Muschelsucher" von Rosamunde Pilcher

Eine bewundernswerte Protagonistin!
EliasWittekindvor 7 Monaten

Penelope hat einen Herzanfall erlitten. Ihr Gemälde, die Muschelsucher, ein Werk ihres berühmten Vaters, hat sie ein Leben lang begleitet und spendet ihr auch jetzt wieder Trost und Zuversicht. Es weckt in ihr Erinnerungen an die Vergangenheit. Wer stand ihr wirklich nahe? Ihre Familie oder ganz andere Menschen? Mit wem wird sie ihren Lebensabend teilen, wem das kostbare Bild vermachen?

Während ich Rosamunde Pilchers berühmtestes Werk las, ist die Autorin in hohem Alter verstorben. Beim Lesen stellte sich mir immer wieder die Frage, inwieweit der Roman auch ihr eigenes Leben beschreibt.

Anfangs tat ich mich schwer mit der Geschichte. Der Roman springt von einer Figur zur nächsten. Auch der Schauplatz wechselt ständig. Das Gemälde, die Muschelsucher, scheint zunächst das einzige verbindende Element zu sein. Denn alle beschäftigt das Bild, teils aus ideellen Gründen, teils aus materiellen. So wird das Bild immer wieder zum Ausgangspunkt von Erinnerungen, Familienstreit und schönen Erlebnissen. 
Erst nach einiger Zeit wurde mir klar, dass Penelope die Protagonistin ist, und es um ihre Beziehung zu ihren Kindern und ihren Freunden, aber auch zu Personen aus ihrer Vergangenheit, wie ihrer einzigen wahren Liebe, ihren Eltern und ihrem verstorbenen Ehemann, geht. Erst ganz zum Schluss wird jedoch deutlich, warum bestimmte Nebencharaktere eine besondere Rolle in ihrem Leben spielen. Ohne etwas vorweg zu nehmen: Es sind besondere Menschen, die ihr helfen, den sehnsüchtigen Blick in die Vergangenheit hoffnungsvoll auf ihr verbleibendes Leben zu richten und wundervolle Momente aus bestimmten Gründen noch einmal miterleben zu dürfen. Dabei kann es Penelope gelingen, dem Schicksal eine neue Wendung zu geben und aus ihrer bewegten Vergangenheit eine hoffnungsvolle Zukunft zu weben.

Für mich machte die Protagonistin den Roman lieb und teuer. In hohem Alter und trotz gesundheitlicher Probleme bleibt sie selbstbestimmt und lässt sich kaum aus ihrem inneren Gleichgewicht bringen. Sie begreift ihre verbleibende Zeit als Geschenk und spürt frische Kraft in sich. Sie besucht den Ort ihrer Jugend und umgibt sich mit freundlichen Menschen. Zwei ihrer drei Kinder, die über ihr Leben und ihr Vermögen bestimmen möchten, weist sie in ihre Schranken. Dabei ist es interessant zu verfolgen, wie unterschiedlich nahe sie die einzelnen Menschen an sich heranlässt oder in ihre Pläne einweiht, abhängig jeweils von der Wertschätzung und dem Verständnis, das man ihr entgegenbringt. Amüsant war für mich, vom distanzierten Verhältnis zu lesen, das sie zu ihren verzogenen Enkeln hat. Um nichts in der Welt möchte sie abhängig von jemandem sein, auch und schon gar nicht von ihren eigenen Kindern. "Ich brauche meine Kinder nicht. Ich kenne ihre Fehler und bin mir ihrer Unzulänglichkeiten bewusst, ich liebe sie alle, aber ich brauche sie nicht. Sie betete darum, dass es nie der Fall sein möge."

Besonders gefielen mir die Szenen, in denen Penelope es einfach genießt, alleine zu sein, in ihrem großen und schönen Haus. Sie umgibt sich gerne mit Leuten und oft ist viel Trubel um sie. So sind diese ruhigen Szenen für mich besondere Momente im Buch. "Als er fort war, trat sie wieder ins Haus und machte die Tür zu. Sie war allein. Welch eine Erleichterung. Daheim. Ihr eigenes Haus, ihre eigenen Sachen, ihre eigene Küche. Der Ölherd blubberte friedlich vor sich hin, und alles war herrlich warm." 

Penelopes Gelassenheit und Zufriedenheit mit ihrem Leben und all seinen tragischen Verlusten und falschen Entscheidungen sind etwas, das ich mir gerne auch für mein eigenes Alter wünsche. An einer Stelle bringt die Autorin dieses Gefühl sehr schön zum Ausdruck: "Die Zeit hatte ihre frühere Bedeutung verloren. Das war eines der guten Dinge, wenn man alt wurde: Man hatte es nicht mehr eilig und fühlte sich nicht mehr in einem fort gehetzt. Penelope hatte ihr Leben lang für andere gesorgt, und jetzt brauchte sie nur noch an sich selbst zu denken. Man hatte Zeit, stehenzubleiben und zu schauen und sich dabei seinen Erinnerungen hinzugeben. Das Blickfeld erweiterte sich, als schaute man von den Hängen eines mühsam erkletterten Berges in die Ferne, und wenn man so weit gekommen war, schien es unsinnig, nicht zu verweilen, um den Ausblick zu genießen."

Der Erzählstil ist angenehm und ruhig. Als Leser konnte man stellenweise richtig zur Ruhe kommen. Immer wieder fand ich jedoch, dass die Autorin sich in zu vielen Details verliert. Dann stellte sich mir die Frage: Braucht es so viele Einzelheiten? Wenn es jedoch um Penelope ging, die sehr bewusst lebt und viel Zufriedenheit in alltäglichen Dingen findet, war dieser Detailreichtum in meinen Augen immer passend: "Sie knipste die Lampe an. Es war warm, und alles war aufgeräumt. Sie füllte einen Tiegel mit Milch und setzte ihn auf. Dann nahm sie einen Becher aus der Anrichte, tat einen Löffel Honig hinein, füllte ihn bis zum Rand mit heißer Milch und rührte um. Sie nahm den Becher und ging durch das Esszimmer ins Wohnzimmer."
Auch die Kulisse und die Landschaften, in denen der Roman spielt, werden detailreich und feinfühlig beschrieben: "Der Garten war in blaues Licht getaucht, und die Luft war schwer von Levkojenduft. Eine schmale Mondsichel, wie eine Wimper, hing am Himmel, und unten am Strand flüsterte die See."

Streckenweise fand ich den Roman jedoch auch belanglos. An vielen Stellen werden aber schöne Lebensweisheiten eingeflochten: "Glück ist, wenn man das meiste aus dem macht, was man ist, und Reichtum ist, wenn man das meiste aus dem macht, was man hat." "In unserem Leben geht nichts Gutes wirklich verloren. Es bleibt ein Teil von uns, wird ein Teil unserer Persönlichkeit."

Mein Fazit: Die großartige Protagonistin lässt nichts anderes zu, als dass ich dem Roman, trotz einiger gefühlter Schwächen, sehr gerne fünf von fünf Sternen gebe.

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Rezension zu "September" von Rosamunde Pilcher

zu langatmig
Siko71vor 8 Monaten

Ich habe mir mal eine leichte Lektüre gönnen wollen und zu diesem Buch gegriffen. Aber leider habe ich es nach 120 Seiten beiseite gelegt, da mir die Handlung zu langatmig ist. Es sind Text-Passagen drin, die die ganze Geschichte nur in die Länge ziehen und die eigentliche Handlung bleibt auf der Strecke. Auch bin ich mit den ganzen Protagonisten nicht so richtig klar gekommen und warm geworden.
Bei mir leider durchgefallen.

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Gespräche aus der Community

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Zusätzliche Informationen

Rosamunde Pilcher wurde am 22. September 1924 in Lelant (Cornwall) (Vereinigtes Königreich) geboren.

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in 544 Bibliotheken

auf 21 Wunschlisten

von 8 Lesern aktuell gelesen

von 10 Lesern gefolgt

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