Die Muschelsucher

von Rosamunde Pilcher 
3,8 Sterne bei127 Bewertungen
Die Muschelsucher
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (84):
Damarels avatar

4,5 Sterne dafür, dass es gar nicht so kitschig war wie erwartet. Wirklich unterhaltsam, wenn auch manchmal etwas langatmig.

Kritisch (18):
Wiebke_Schmidt-Reyers avatar

Mein erster Pilcher-Roman und mit Sicherheit auch mein letzter.

Alle 127 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Muschelsucher"

Eine unvergessliche Familiensaga
Penelope Keeling kann zurückblicken auf ein langes und bewegtes Leben. Ihr liebster Besitz: ein Gemälde mit dem Titel 'Die Muschelsucher', das ihr Vater einst malte. Als ihre Kinder erfahren, dass das Werk mittlerweile ein Vermögen wert ist, entbrennt ein heftiger Streit darum. Doch Penelope kann sich nicht von dem Bild trennen. Zu viele Erinnerungen sind damit verbunden: an ihre unkonventionelle Kindheit in Cornwall, eine Zeit unbeschwerten Glücks, aber auch an die Kriegsjahre, eine unglückliche Ehe – und natürlich an ihre große Liebe. Und je tiefer die Erinnerungen sie in die Vergangenheit ziehen, desto klarer wird Penelope, dass sie die vor ihr liegenden Entscheidungen nur mit dem Herzen treffen kann …

Rosamunde Pilchers berühmtester Roman – ein Welterfolg

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499268090
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:864 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.06.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.07.2005 bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Yvonne76vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schön
    Super

    Rosamunde Pilcher ist immer wieder schon zu lesen. Es ist einfach und ein sehr schöner Schreibstil.

    Penelope hat ein Bild, welcher ihr sehr am Herzen liegt. Als Ihre Kinder jedoch erfahren, dass das Bild sehr wertvoll ist, entfacht ein kleiner Streit. Penelope denkt an all die schönen Jahre zurück und entscheidet, nun mit dem Herzen zu entscheiden.

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    Wiebke_Schmidt-Reyers avatar
    Wiebke_Schmidt-Reyervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein erster Pilcher-Roman und mit Sicherheit auch mein letzter.
    Langatmig, vorhersehbar, unerträglich

    Ich habe dieses Buch gelesen, weil es hieß, das sei ihr bestes. Ich wollte auch mal was von Rosamunde Pilcher lesen, um zu verstehen, was einen solchen Bestseller ausmacht.

    Ich wurde schwer enttäuscht. Die Handlung ist zwar umfangreich, aber letztlich ohne wirklich raffinierte Wendungen. Alles ist so entsetzlich vorhersehbar. Die Personen sind mir nicht wirklich nahegegangen. Sie sind wenig differenziert - die guten total gut, dass sie langweilig sind, die "schlechten" werden ausgebootet. Wirklich interessiert hat mich keine dieser Personen.

    Den Stil fand ich entsetzlich. Man kann auch > 500 Seiten schreiben, indem man jedes Handlungsdetail auflistet: so in der Art "sie setzte ihre Unterschrift unter den Brief, faltete ihn zusammen, steckte ihn in den Umschlag, klebte ihn zu, schrieb die Adresse drauf und klebte eine Briefmarke drauf. Dann brachte sie ihn zum Portier." Mit der Hälfte des Textes hätte sich derselbe Sachverhalt ebensogut auszudrücken lassen.

    Mein erster und sicher mein letzter R. Pilcher-Roman.

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    M
    Maedyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne, romantische Geschichte
    Sehr bildreicher Klassiker

    Penelope Keeling leidet nach dem zweiten Weltkrieg sehr unter der Blitzheirat mit dem Vater ihrer Kinder. Sie hoffte diesen zugunsten ihrer wahren Liebe verlassen zu können, was jedoch vom Schicksal vermisst wurde.
    So wird sie von den ihren erwachsenen Kindern immer noch gedrängt, die sich auch untereinander nicht einigen können. Diese leben häufig über ihrem Stand und sind nur scharf auf das Erbe der Mutter. Aus diesem Grund gönnen die drei Kinder der Mutter häufig keine Erinnerungen mehr. Und wollen die Erinnerungsstücke, wie die Bilder des Vaters der Mutter, sofort verkaufen. Penelope tritt jedoch auf die Barrikade und macht eine Reise zurück in ihre Vergangenheit.
    Die Geschichte in Buchform ist sehr romantisch, dies geht beim Film häufig verloren. Beim Lesen des Buches fühlt man sich in die Zeit richtig zurückversetzt. Bis zur letzten Seite hoffte ich, dass Penelope doch noch glücklich wird und der Streit innerhalb der Familie sich legen würde.
    Das einzig mühselige beim Lesen war der häufige Wechsel der Erzählpersonen mit den Kapiteln.

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    BlondAngels avatar
    BlondAngelvor 3 Jahren
    Muschelsucher

    Schon zu Beginn des Prologes wird man in die Geschichte heran geführt. Gleich nach dem Prolog steht man direkt im Geschehen.
    Die Aufmachung und die Gestaltung ist sehr einfach, aber unterhaltsam gestaltet. Jedes Kapitel ist einer Person gewidmet, die in diesem Teil auch die Hauptrolle spielt. So lernt man jede Person genau kennen und kann sich ein Bild von ihr machen.
    Trotz des ständigen Wechsels zwischen Geschehnissen und Handlungen verliehrt man keineswegs den Überblick. Man weiß sofort wer welche Person ist und wie alle miteinander umgehen.
    Rosamunde Pilcher lässt durch ihren Schreibstil die Worte zu Bildern werden. So kann man sich leicht in eine jede Person hineinversetzen. Sie drückt sich sehr bildhaft und ohne Lücken aus. Beim Lesen habe ich stellenweise das Gefühl, das ich in die Geschichte hingewachsen bin.
    Der Zauber , der in diesem Buch ist, zieht einem in den Bann, aus dem man nicht mehr entrinnen kann.
    So wurden mir Penelopes Kinder Nancy und Noel sehr unsympatisch.
    Im Kapitel Cosmo, wo es um den kurzweiligen Partner von Oliva geht, lässt die Autorin ein Märchen wahr werden.
    Während des Lesens erlebt man die Geschichte, als würde man sie am eigenen Leib erleben und ich musste bei manchen Abschnitten mit den Tränen kämpfen, an manchen aber auch gelacht oder geschimpft habe.
    Die Spannung ist zwar durchweg auf einen Level und es gibt kein Auf und Ab. Dennoch verspürt man beim Lesen keinerlei Langeweile. Legt man es dennoch für eine Weile weg und nimmt es zu einen anderen Zeotpunkt auf, so findet man sofort wieder rein.
    Es ist zwar eine typische Familiengeschichte mit Freude, Liebe und Schmerz, aber das typische Klischee "Kitsch" erfüllt es nicht.
    Nach 703 Seiten Lesevergnügen pur war es für mich sehr schwer das Buch aus den Händen zu legen. Am liebsten hätte ich es gern noch einmal von vorn gelesen.

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    Flohs avatar
    Flohvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Als Thrillerfan von diesem gefühlvollen Roman überzeugt.
    Rosamunde Pilcher wie man sich es wünscht und kennt!

    Autorin Rosamunde Pilcher verzaubert mit ihren fast 90 Jahren Lebenserfahrung noch immer die Leser mit ihren gefühlvollen und landschaftlichen Romanen, die immer wieder auch verfilmt werden. Zu Recht. Auch in "Die Muschelsucher" erleben wir Rosamunde Pilcher pur.

    Zum Inhalt:
    "Penelopes Kindheit war eine Zeit unbeschwerten Glücks, aber ihre Ehe wurde zu einer Katastrophe. Und auch als sie die große Liebe fand, wollte ihr Leben sich ihren Wünschen nicht fügen. «Die Muschelsucher» ist ein Buch, das zum Lachen und Weinen verführt und in dessen Zauber man sich verfängt. «Ich schreibe über Menschen», sagt die Autorin, «die sich lieben und sich untreu sind, die falsche Entscheidungen treffen und sich dafür verantworten müssen.» Ihr Buch ist ein großer internationaler Erfolg. Millionen Leser haben in ihm gefunden, was sie im Innern berührte: Penelopes Geschichte."

    Die Autorin:
    "Rosamunde Pilcher wurde 1924 in Lelant/Cornwall geboren, arbeitete zunächst beim Foreign Office und trat während des Zweiten Weltkrieges dem Women´s Royal Naval Service bei. 1946 heiratete sie Graham Pilcher und zog nach Dundee/Schottland, wo sie seither wohnt. Rosamunde Pilcher schreibt seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr. Ihre Romane haben sie zu einer der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart gemacht. "

    Schreibstil:
    Ohne diesen besonderen Schreibstil der Autorin, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden. Die Autorin teilt ihren Roman in zwei Hauptstränge, zum einen die Gegenwart und das Schicksal von der rüstigen Rentnerin Penelope und ihrer zerreissenden Ehe, zum anderen die Vergangenheit einer unbeschwerten und glückseeligen Kindheit. Gegenwart und Vergangenheit finden zusammen. Star-Autorin Rosamunde Pilcher erzeugt Bilder, starke Gefühle, Entsetzen, Ungläubigkeit und Hoffnung. Der Leser befindet sich durch das schriftstellerische Geschick und dem enormen Herzblut der Autorin in einem Sog der Gefühle und wird mitten in die englischen Länder katapultiert. Keinesfalls wirkt dieser Roman schmalzig oder aufgesetzt. Autorin Pilcher ist es gelungen, eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken zu erschaffen.
    Der Roman liest sich flüssig, die Kapitel sind von angenehmer Länge und das Schriftbild sehr locker. Ein Roman, der nur so verschlungen wird und sogar zu Tränen rühren kann.

    Charaktere:
    Die Charaktere sind das Kernstück des Romans. Wir begegnen sehr toll formulierten Protagonisten, die eine sagenumwobene Geschichte erleben. Das Leid, die Hoffnung und die Schicksale formen jeden einzelnen. Die Autorin rundet das ganze mit tollen Nebenrollen ab, die die Darsteller real und sehr authentisch wirken lassen. Wir erleben zwei Welten parallel. Gegenwart und Vergangeheit von Penelope. Penelope, eine gealterte Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln, ihrem Glück und Antworten auf all den Schmerz. Ein Weg, der sehr steinig und schicksalhaft ist.

    Meinung:
    In "Die Muschelsucher" begegnen wir nicht nur besonderen Charakteren, nein wir begegnen einem ganzen Land und einer ganzen Kultur. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, viele Gefühle, Emotionen, bewegende Momente, Entsetzen, Leid und Wut. Dennoch keinesfalls hochgestochen oder schmalzig. Ich war so sehr fasziniert und verfolgte mit großer Begeisterung dieses wunderbare Werk der Autorin. Ein Roman zum Verlieben. Als Thrillerfan sage ich so etwas selten. Dieser Roman hat es verdient!!!
    Ich habe dieses Buch so sehr genossen. Alle Emotionen wurden bedient und es wirkt auf keinster Weise flach. Die erzeugten Bilder hallen lange nach und ich bin sehr bewegt und zufrieden. Man liest in diesem Buch das gesamte Herzblut der Autorin, eine ganz besondere Verbundenheit! Trotz der Routine der Autorin scheint jedes Buch für sie etwas Wertvolles und besonderes zu sein.

    Schauplätze:
    Ein weiterer Glanzpunkt sind natürlich die Schauplätze, die sie in all ihrer Schönheit und Natürlichkeit beschreibt. Nicht umsonst werden Rosamunde Pilchers Werke so gern verfilmt. England in seiner ganzen Natürlichkeit und Schönheit. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, ihre Heimat in Wort und Schrift in lebendigen Bildern zu Papier zu bringen. Atemberaubend und unübertrefflich!

    Cover / Buch:
    Das Cover erscheint in vielen Varianten. Ich habe das Exemplar mit den dezenten Farben und den kleinen hellen Muscheln. Das Cover mag ich sehr, es passt zum Gesamteindruck. Die Verarbeitung ist hochwertig und edel.

    Fazit:
    Einfach nur bezaubernd und wundervoll. Endlich mal wieder ein sehr gelungener bewegender Roman ohne Kitsch! Verdiente 4 Sterne!


    Kommentare: 4
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    MamaBuecherschranks avatar
    MamaBuecherschrankvor 5 Jahren
    DIE GEIER KREISEN SCHON

    Dieses Buch handelt von der rüstigen Rentnerin Penelope, der Tochter eines berühmten Malers und ihren Kindern. Ich gebe zu, auf den ersten 200 Seiten habe ich verzweifelt nach einer Handlung gesucht. Zum einen wurden da Penelopes 3 Kinder vorgestellt, von denen ich eins abstoßender fand als das andere. Da ist die ehemals hübsche Nancy, die sich nur für Dinnerpartys bei Lord X und Lady Y interessiert. Dann ist da die karrieregeile Kampfemanze Olivia, die ihre große Liebe nur deshalb nicht heiratet, weil ihm das Haus, in dem er wohnt nicht gehört sondern er nur zur Miete wohnt. Zuletzt ist da noch Noel, der nichts anderes im Kopf hat als das nächste Mädchen abzuschleppen (natürlich müssen die Eltern unbedingt vermögend sein!) Der gute Noel schreckt nicht einmal davor zurück, seine eigene Mutter zu bestehlen. Also wer so eine Familie hat braucht nun wirklich keine Feinde mehr...  Nach dem scheinbar endlosen Aufzählen von Einkaufslisten, detaillierten Beschreibungen, was es wann zu essen gab und einer akribischen Aufzählung, was genau Penelope auf ihre Wäscheleine hängt gab es dann doch etwas, das ansatzweise an eine Handlung erinnerte: Penelope besitzt noch drei Bilder und einige Skizzen ihres Vaters, die inzwischen ein Vermögen wert sind. Natürlich drängen ihre missratenen Kinder sie, diese zu verkaufen und ihnen das Geld zu überlassen. Aber die resolute alte Dame denkt nicht daran! Als dann auch noch Olivias ehemaliger Liebhaber stirbt und eine mittellose Tochter namens Antonia hinterlässt ändert sich alles. Olivia besitzt zumindest so viel Anstand, sich um das Mädchen zu kümmern - indem sie Antonia postwendend zu ihrer Mutter abschiebt. Dort verliebt Antonia sich in den äußerst attraktiven Gärtner.  Ganz nebenher erfährt man noch etwas über Penelopes Jugend und ihre unglückliche Ehe.  Ich fand dieses Buch einfach nur abstoßend. Dieses ganze snobistische Getue von dieser Nancy fand ich ekelhaft. Der Wert eines Menschen scheint sich in diesem Buch stark an seinem Besitz zu orientieren und wie viele Dienstboten er schikanieren kann. Die Schikane von Dienstboten scheint bei Pilcher ja genauso zum guten Ton zu gehören wie ein auffällig hoher Alkoholkonsum. (Auf jeder 2. Seite wurde mindestens ein alkoholisches Getränk getrunken) Höhepunkt dieser Abartigkeiten war eine Szene, in der der Gärtner regelrecht gemobbt wurde, nur weil er keinen Alkohol trinkt.  - ganz zu schweigen davon, dass ich außer Zickenkrieg unter den Kindern keine wirkliche Handlung gefunden habe. Oder ist es eine Handlung, dass drei Geschwister wie die Geier um den Besitz ihrer Mutter kreisen?  Nee danke, ich glaube nicht, dass ich diesen "Schinken" noch einmal anfassen werde!

    Kommentare: 4
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Wunderschön geschriebene Familiengeschichte

    Ich habe das Buch verschlungen. Pilcher braucht keine lauten Töne. Sie beschreibt das Schicksal und die Tragik der einzelnen Charaktere ohne den Zeigefinger zu schwingen.
    Penelope Keeling erinnert sich nach einem leichten Herzinfarkt an die wichtigsten Stationen in ihrem Leben. Nebenbei muss sie sich gegen 2 ihrer Kinder wehren die unbedingt vor ihrem Tod schon das Erbe ausgezahlt haben wollen. Penelope ist die Tochter eines erst nach Tod berühmt gewordenen Malers. Die Bilder, unter ihnen "Die Muschelsucher", sind also eine ganze Menge Geld wert. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.
    Tolles Buch!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Muschelsucher" von Rosamunde Pilcher

    Roman für herz schmerz Stimmung, mir etwas zu vorhersehbar aber schon auch schön geschrieben

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    Sokratesvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Muschelsucher" von Rosamunde Pilcher

    Nachdem hier im Bücherforum die Urteile über diesen Pilcher-Klassiker recht positiv ausgefallen sind und Die Muschelsucher auch einer der meistverkauftesten Bücher der Pilcher ist, habe ich mich auf mein bisher erstmaliges Pilcher-Leseabenteuer eingelassen. Nun – nach nicht mal 20 Seiten habe ich dieses Abenteuer abgebrochen.
    .
    Rosamunde Pilcher arbeitet mir zu sehr mit Stereotypen; Rollenklischees, die Wortbeiträge der Protagonisten sind mir zu oberflächlich und zu vorhersehbar. Die Lebensprobleme sind typisch für Trivialliteratur, genauso wie der Handlungsablauf. Spannung oder zumindest Neugierde auf das weitere Geschehen verbreitete der Roman auf mich überhaupt nicht. Es geht im Wesentlichen immer nur um Männer, um die Suche nach romantischer – erfüllender – Liebe, nach der Lösung von Familienproblemen. In diesem Kreis, eingerahmt von altenglischen Stockrosen und Cornwall-Romantik, bewegen sich die im Roman handlungsleitenden Motive. Nein, meinen Geschmack wird Rosamunde Pilcher wohl nie treffen.

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    Moni 3007s avatar
    Moni 3007vor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Lebens- und Familiengeschichte.
    Rezension zu "Der Muschelsucher" von Rosamunde Pilcher

    Ein leichter Herzinfakt wirft die 64-jährige Penelope Keeling völlig aus der Bahn. Nach dem Krankenhausaufenthalt fasst sie den Entschluss, in ihrer Heimat in Cornwall ihrer Jugend nachzuspüren. Ihre drei Kinder zeigen für ihr Vorhaben wenig Verständnis. Sie verlangen allerdings vollkommen eigennützig, Penelope solle nunmehr endlich die wertvollen Bilder ihres geliebten Vaters Lawrence Stern verkaufen, darunter auch ihr Lieblingsbild, "Die Muschelsucher"..........
    Das Buch ist verfilmt worden und ich besitze auch die DVD. Den Film werde ich mir die Tage anschauen. Ich weiss, das die Rosamund Pilcher doch umstritten ist.
    Ich jedenfalls habe vor Jahren zahlreiche ihrer Bücher gelesen, die ich auf Flohmärkte fand.
    Für mich ist ihr Buch "Die Muschelsucher" ganz eindeutig ihr bestes Buch!!!
    Es ist eine sehr einfühlsam geschriebene Lebensgeschichte der Penelope Keeling. Eigentlich ist es auch eine herrliche Familiengeschichte. Ich empfand das Buch ganz und gar nicht als Kitsch. Was ich auch sehr gut fand, waren ihre Kriegserlebnisse und ihre wahre Liebe zu einem Mann, der im zweiten Weltkrieg leider gefallen ist. Ich persönlich war von der Geschichte von Anfang gefesselt und ihr Schreibstil hat mir auch wieder gefallen.
    Für mich bleibt es ihr bestes Buch, welches ich irgendwann einmal wieder lesen werde.
    Als Pilcherfan sowieso ein Mussbuch und ich gebe dafür sehr gerne 5 Sterne.

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