Rose Ausländer

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Rose Ausländer

Lebenslauf von Rose Ausländer

Rose Ausländer wurde 1901 in Czernowitz, damals noch in Österreich-Ungarn, als Rosalie Beatrice Scherzer geboren. Während des ersten Weltkrieges zog es ihre Familie nach Budapest und später nach Wien. Allerdings zog es sie 1920 zurück in ihre Heimat, die nun zu Rumänien zählte, wo sie als Rechtsanwaltsgehilfin arbeitete und für eine kurze Zeit Literatur und Philosophie zu studieren versuchte, dies aber nach dem Tod ihres Vaters abbrach. Später zog sie dann auf Anraten Ihrer Mutter in die USA und arbeitete dort in verschiedenen Branchen und veröffentlichte erste Gedichte. Mehrmals kehrte sie nach Czernowitz zurück, das unter starken politischen Veränderungen litt. So wurde sie einst von sowjetischen Truppen der Spionage angeklagt und später von mit Deutschland verbündeteten Rumänden ins Ghetto verwiesen, wo sie bis zur Befreiung der Stadt in einem Kellerversteck ausharrte. Nach dem zweiten Weltkrieg zog es sie wieder nach New York, wo sie weiter englischssprachige Gedichte verfasste. Später durchreiste sie dann Europa und bezog durch Ihre NS-Verfolgung eine Entschädigung sowie eine kleine Rente. Ihren Lebensabend verbrachte sie im Altenheim einer Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf, von wo aus sie langsam zu größerem Ruhm gelang.

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  • Rose Ausländer - Ich spiele noch (Neue Gedichte)

    Ich spiele noch

    Perle

    27. June 2016 um 20:34 Rezension zu "Ich spiele noch" von Rose Ausländer

    Klappentext:Tonenimkühlen Revnawaldim GrünpruthbadenKirschen srehlenkinderwildDu sagstvergißDoch so etwasvergißt man nichtes wardas Schönstemeines LebensDer Freundist totIchspiele nochEigene Meinung:Dieses Buch entdeckte ich letzten Monat in der Stadtbücherei . Der Nasme sagte mir etwas, irgendwo hatte ich ihn schon mal gehört oder gelesen, vielleicht in den 90er Jahren bei einer Gedichtesendung im Radio, wüßte nicht wo sonst. Auf jeden Fall hat es mich sofort ansprochen und war neugierig auf ihre Gedichte und nahm es ...

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  • Es begab sich aber zu der Zeit

    Reclams Weihnachtsbuch

    Igelmanu66

    24. December 2015 um 12:02 Rezension zu "Reclams Weihnachtsbuch" von Stephan Koranyi

    »Es war noch schrecklich lange hin bis Weihnachten – genau eine Woche. Draußen sah die Welt wie ein riesiger Geburtstagskuchen aus, mit Puderzuckerschnee, Kerzenbäumen und Kandishäusern bedeckt. Die Leute auf der Straße waren ganz vermummt, man sah nichts als ihre roten Backen, ihre glänzenden Augen und ihren Dampfatem. Drinnen war es mollig warm. Mama hatte die Zwillinge gebadet und gefüttert, das Haus geputzt, Mittag gekocht und den Weihnachtsbaum geschmückt, während Papa sich mit dem Aufhängen einer Papiergirlande beschäftigt ...

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  • Wunderbar dicht

    Ich zähl' die Sterne meiner Worte

    Ingrid-Konrad

    05. August 2015 um 20:13 Rezension zu "Ich zähl' die Sterne meiner Worte" von Rose Ausländer

    Einer meiner schönsten und liebsten Gedichtbände. Zum Immer-Wieder-Lesen und darin versinken. So herrlich gedichtet, verdichtet. Einfach genial. Wer Gedichte mag, sollte auf jeden Fall auch bei Rose Ausländer vorbeischauen. 

  • Rezension zu "Gelassen atmet der Tag" von Rose Ausländer

    Gelassen atmet der Tag

    ChaosQueen13

    27. February 2010 um 09:29 Rezension zu "Gelassen atmet der Tag" von Rose Ausländer

    “Gelassen atmet der Tag" Rose Ausländer versteht es mit Worten zu spielen und trotzdem bleiben ihre Gedichte dabei verständlich. »« Lichtkraft »« Aus dem Himmel eine Erde machen aus der Erde einen Himmel »« wo jeder aus seiner Lichtkraft einen Stern ziehen kann »« Ihre Gedichte sind immer lesenswert!

  • Rezension zu "Die Erde war ein atlasweißes Feld" von Rose Ausländer

    Die Erde war ein atlasweißes Feld

    Monsignore

    14. February 2010 um 16:48 Rezension zu "Die Erde war ein atlasweißes Feld" von Rose Ausländer

    Leben und Lyrik spiegeln ein halbes Jahrhundert: Im heute nicht mehr existenten orthodoxen Ostjudentum verwurzelt, pendelte die selbständige, für damalige Zeiten extrem fortschrittliche Rose Ausländer zwischen den Welten: USA, Rumänien, Deutschland. Doch genauso wechselten auch ihre Verfolger: Einmal die Sowjets, dann die nazifreundlichen Rumänen. Sie überlebte Zwangsarbeit, lebte in einem Kellerversteck. Dieser Sammelband mit ihrer Lyrik aus den Jahren 1927 bis 1956 spiegelt nicht nur all das - sie war eine stets sensible, ...

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  • Rezension zu "Im Atemhaus wohnen" von Rose Ausländer

    Im Atemhaus wohnen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2009 um 22:13 Rezension zu "Im Atemhaus wohnen" von Rose Ausländer

    Nicht viel sagen - sondern lesen: Das Schönste Ich flüchte in dein Zauberzelt Liebe im atmenden Wald wo Grasspitzen sich verneigen weil es nichts Schönes gibt

  • Rezension zu "Rose Ausländer" von Rose Ausländer

    Rose Ausländer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2009 um 21:38 Rezension zu "Rose Ausländer" von Rose Ausländer

    Durch das bewegte Leben Rose Ausländers kam es erst recht spät zu reinen Lyrikbänden. Die meisten Texte wurden einzeln und verstreut veröffentlicht, so dass einem der Überblick ihres Schaffens erschwert wird. Dieses umfangreiche Buch über das Leben und die Werke Rose Ausländers ermöglicht einem auf eine gute Art und Weise, diese unterschiedlichen Fundstellen aufzuspüren und die Person zu einem Ganzen zusammenfügen. Tolle Zusatzmaterialien und bisher unveröffentlichte Fotos machen dieses Buch zu einem unverzichtbaren Baustein für ...

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  • Rezension zu "Ich spiele noch" von Rose Ausländer

    Ich spiele noch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2009 um 20:49 Rezension zu "Ich spiele noch" von Rose Ausländer

    Ein Gedichtband kurz vor dem Tod Rose Ausländers erschienen. Und wieder ein ganz typisches Werk - mit all ihren Ängsten, Sehnsüchten, kleinen Freuden - mit dem altbekannten Tatendrang und einer wunderschönen Bildsprache. Ich möchte mich einnisten, in ihre Worte und eintauchen in so manch athmosphärisch dicht gewobenes Bild.

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