Rose Marie Braun Lustig und kreizfidel

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Inhaltsangabe zu „Lustig und kreizfidel“ von Rose Marie Braun

Lustig und kreizfidel
„Warum nur hab ich immer Pech?“
Es war nicht Neid, was sie empfand, es war ein anderes, tieferes Gefühl, eine Art Traurigkeit. Wenn Fortuna das Glück verteilte, traf es immer die anderen, und nicht sie.
„Lustig und Kreizfidel" erzählt vom bewegten Leben der Münchnerin Mathilde Markelstorfer, die sich immer nach der Sonnenseite des Lebens sehnte, sie aber selten erfahren durfte.
Ausgesetzt, als Waisenkind hin- und hergeschoben, als Dienstmädchen ausgenutzt, als Ehefrau gedemütigt und als Mutter dreier Kinder alleingelassen, bewältigt sie allen Schicksalsschlägen zum Trotz ihr Leben.
Dieser mitreißende und ergreifende Roman ist ein wertvolles Dokument Münchner Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Eine ergreifende und mitreißende Lebensgeschichte. Sprachlich meisterhaft geschrieben.

— Solon

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    Lustig und kreizfidel

    Solon

    23. October 2014 um 07:09

    "Lustig und kreizfidel" das waren die Worte, die in den Wanderstock des Großvaters eingeritzt waren. Das Leben seiner Enkelin, der Mathilde Markelstorfer, verlief aber alles andere als lustig und kreuzfidel. Rose Marie Braun beschreibt das Leben ihrer Mutter in einem mitreißenden und ergreifenden Roman. Sie schildert das Leben einer einfachen Münchner Frau des 20. Jahrhunderts aus dem Arbeitermilieu  weit entfernt von der Wohlstandsgesellschaft eines Nachkriegsdeutschlands. Eine Welt, die sich heute kaum ein Mensch mehr vorstellen kann: Elend, Hunger, Not, Entbehrung, Demütigung. Ein ewiger Kampf ums Überleben. Mathilde schafft den steinigen Weg aus dem Elend in die Mittelschicht der Münchner Gesellschaft aus eigener Kraft, das große Glück ist ihr dabei dennoch nicht beschieden. Denn auch, was die Liebe betrifft, bleibt sie, das Waisenkind, der Bankert, die Dienstmagd, nur zweite Wahl. Ich bin von dieser schicksalhaften Lebensgeschichte sehr stark berührt. Stil und Sprache erinnern mich gerade im ersten Teil oft an Peter Rosegger, aber auch an Lena Christ. Gewöhnungsbedürftig ist gewiss der derbe Münchner Dialekt der Arbeiterklasse im ersten Drittel des Buches. Aber dieser dokumentiert wiederum recht drastisch das soziale Umfeld seiner Zeit, wie die ganze Geschichte m. E. sich als ein lebendiges Zeitdokument des 20. Jahrhunderts präsentiert. Sie zeigt allerdings nicht die Welt der Schönen und Reichen, sondern eben das Schicksal derjenigen, die ehrlich und brav ihr Leben meistern und doch nur oder gerade deshalb immer zweite Sieger bleiben. Bewegend, mitreißend, spannend. 

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