Rose Musacchio Higdon

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Rose Musacchio HigdonFALCONARA: A Family Odyssey
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FALCONARA: A Family Odyssey
FALCONARA: A Family Odyssey
 (1)
Erschienen am 29.09.2010

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Rezension zu "FALCONARA: A Family Odyssey" von Rose Musacchio Higdon

eine Albano-Italo-Amerikanerin sucht nach ihren Wurzeln
annluvor einem Jahr

We were not part of two cultures, but of three, and this caused us great conflict.

Rose Musacchio wurde in Amerika geboren. Ihre Familie entstammt den Arberesh, einer Volksgruppe, die vor über 500 Jahren aus Albanien nach Italien auswanderten. Seit ihrer Kindheit kennt Rose die Legende um die sieben königlichen Familien, die sich damals den kleinen Ort Falconara gründeten, aus dem ihre Eltern stammen. Fasziniert davon, von diesen Familien abzustammen, macht sie sich zusammen mit ihrem Mann auf die Suche nach ihren Wurzeln.


Die Geschichte beginnt mit der Legende um dann kurz auf die Kindheit von Rose einzugehen. Die Zerrissenheit, die ein Leben innerhalb dreier Kulturen – der albanischen zu Hause vermischt mit der italienischen in ihrer Umgebung und der neuen amerikanischen, in die sie geboren wurde, hat mich fasziniert. Besonders, da ich eher mit einer jüngeren Autorin gerechnet hatte und nicht erwartet hätte, dass sich die Ereignisse aus ihrer Kindheit auf die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts beziehen.

Schon bald bekommt das Buch aber einen anderen Charakter. Die Erkenntnisse, die Rose und ihr Mann während ihrer Suche erlangten, werden aufgezählt. Die Ereignisse um das mittelalterliche Albanien sollten einen sachlichen Charakter zeigen, haben diese auf den ersten Blick auch, erschienen mir aber doch sehr von Legenden beeinflusst. Da sowohl einige der Orte, als auch der Namen mir nicht neu waren, kam ich auch mit diesem Teil zurecht. Für Leser, die das erste Mal damit konfrontiert werden, schätze ich diesen Part als eher verwirrend ein.

Danach folgt die nähere Geschichte. Auch diese basiert auf einer Menge an Namen. Ausgehend von ihren Großeltern (natürlich väterlicher und mütterlicherseits) wird der Leser mit einzelnen Schicksalen konfrontiert, die das Leben in Falconara ab dem 19. Jahrhundert beschreiben. Man merkt der Autorin an, dass sie diese Menschen zu ihrer Familie zählt, da die Geschichten hier emotionaler werden. Einerseits bieten sie die Möglichkeit Einblicke in das Leben des kleinen Bergdorfes und die ersten Wellen der italienischen Emigration zu bekommen, andererseits ist es nicht leicht, den ganzen Namen und Verwandtschaftsverhältnissen zu folgen.

Das Ende bildet eine kurze Geschichte ihrer Kindheit und einigen Ereignissen rund um ihren Vater und ihre Mutter. Neben dieser gibt es auch eine Reiseerzählung von Rose, die sowohl Falconara als auch Albanien besucht hat. Dieser Teil hat mir wieder besser gefallen, da man hier merkt, dass die Autorin über Informationen aus erster Hand verfügt.

Fazit: Eine Familiengeschichte, die sich mit dem Thema Emigration beschäftigt. Einerseits sehr interessant, andererseits doch stark auf die Familie der Autorin bezogen und dadurch nicht immer objektiv und mit sehr, sehr vielen Namen gespickt.

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